Rechtsprechung
| BGH, 22.10.1955 - VI ZR 168/54 |
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Papierfundstellen
- DB 1955, 1088
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (5)
- BGH, 21.05.1951 - 4 StR 154/51
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - VI ZR 168/54
Das muß von den anderen Verkehrsteilnehmern beachtet werden, und sie haben ihr Verhalten im Straßenverkehr danach einzurichten (BGHSt 1, 192 [195/196]).Es wäre sogar verfehlt, wenn er in derartigen Fällen immer wieder auf Schrittgeschwindigkeit zurückginge oder anhielte; wie das Berufungsgericht im Anschluß an die Entscheidung BGHSt 1, 192 [196] zutreffend hervorgehoben hat, würde der Straßenbahnbetrieb hierdurch unerträglich und fahrplanwidrig gehemmt; obendrein müßte damit gerechnet werden, daß schnellere Verkehrsteilnehmer, worauf das Berufungsgericht gleichfalls mit Recht hingewiesen hat, in die durch das Zurückbleiben des Straßenbahnzuges entstehende Lücke vorstoßen, so daß dieser schließlich auf der Strecke bliebe; das Massenverkehrsmittel der Straßenbahn würde um seinen sozialen Sinn gebracht werden (vgl. Hülle in der Anmerkung zu dieser Entscheidung L-M Nr. 3 zu § 222 StGB).
- BGH, 20.04.1955 - VI ZR 42/54
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - VI ZR 168/54
Die Bestimmung des § 2 SHG ist, soweit sie sich auf den Fall bezieht, daß die Eisenbahn oder Straßenbahn innerhalb des Verkehrsraums einer öffentlichen Straße liegt, der Vorschrift des § 7 Abs. 2 KrfzG (jetzt StVG) nachgebildet; da eine Eisenbahn oder Straßenbahn, die nicht einen eigenen Bahnkörper benutzt, sondern auf öffentlicher Straße verkehrt, einem Kraftwagen nahesteht, hat das Gesetz die Sachschadenshaftung ihres Unternehmers der des Kraftfahrzeughalters angeglichen (vgl. Entscheidung des Senats vom 20. April 1955 VersR 1955, 346). - BGH, 01.04.1953 - VI ZR 77/52
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - VI ZR 168/54
Das ist schon in der Zeit vor dem Erlaß des Sachschadenhaftpflichtgesetzes in der - vom Bundesgerichtshof fortgeführten - Rechtsprechung des Reichsgerichts zu § 7 Abs. 2 KrfzG klargestellt worden (vgl. u.a. RGZ 36, 149 [151]; 152, 46 [52]; 159, 312 [313]; - BGH VRS 4, 175; DAR 1952, 149; L-M Nr. 13 zu § 286 [C] = NJW 1954, 185 = VRS 5, 329 = DAR 1953, 113 = VersR 1953, 242; DAR 1955, 194 = VersR 1955, 540). - RG, 20.07.1936 - VI 80/36
1. Was ist unter Unübersichtlichkeit und unter Verengung der Fahrbahn zu …
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - VI ZR 168/54
Das ist schon in der Zeit vor dem Erlaß des Sachschadenhaftpflichtgesetzes in der - vom Bundesgerichtshof fortgeführten - Rechtsprechung des Reichsgerichts zu § 7 Abs. 2 KrfzG klargestellt worden (vgl. u.a. RGZ 36, 149 [151]; 152, 46 [52]; 159, 312 [313]; - BGH VRS 4, 175; DAR 1952, 149; L-M Nr. 13 zu § 286 [C] = NJW 1954, 185 = VRS 5, 329 = DAR 1953, 113 = VersR 1953, 242; DAR 1955, 194 = VersR 1955, 540). - RG, 18.02.1939 - VI 228/38
Zum Entlastungsbeweis des Kraftfahrzeughalters nach § 7 des Kraftfahrzeuggesetzes …
Auszug aus BGH, 22.10.1955 - VI ZR 168/54
Das ist schon in der Zeit vor dem Erlaß des Sachschadenhaftpflichtgesetzes in der - vom Bundesgerichtshof fortgeführten - Rechtsprechung des Reichsgerichts zu § 7 Abs. 2 KrfzG klargestellt worden (vgl. u.a. RGZ 36, 149 [151]; 152, 46 [52]; 159, 312 [313]; - BGH VRS 4, 175; DAR 1952, 149; L-M Nr. 13 zu § 286 [C] = NJW 1954, 185 = VRS 5, 329 = DAR 1953, 113 = VersR 1953, 242; DAR 1955, 194 = VersR 1955, 540).
- BGH, 05.11.1974 - VI ZR 91/73
Pflichten des Führers einer Straßenbahn
Ihr Fahrer hat deshalb in gleicher Weise wie bei sonstiger Benutzung des Verkehrsraums öffentlicher Straßen die Vorschriften der Straßenverkehrsordnung zu beachten (BayObLG VRS 14, 217; vgl. auch Senatsurteil vom 22. Oktober 1955 - VI ZR 168/54 = VersR 1955, 714 und OLG Köln VRS 4, 222).Die DFStrab ist in vielen Städten der Bundesrepublik als Dienstanweisung im Sinne des § 8 BOStrab erlassen und durchweg zusätzlich durch örtliche Anordnungen ergänzt (vgl. BGH Urteile vom 22. Oktober 1955 - VI ZR 168/54 = a.a.O.;… vom 21. November 1957 - 4 StR 334/57 = a.a.O.; vom 25. November 1969 - VI ZR 95/68 = VersR 1970, 140, 141 und vom 16. November 1971 - VI ZR 69/70 = VersR 1972, 152, 153).
Dem steht nicht entgegen, daß ein Straßenbahnfahrer im allgemeinen darauf vertrauen kann, daß ein Verkehrsteilnehmer, den er vor sich auf den Gleisen in einem Abstand sieht, der dem Bremsweg der Bahn nahe kommt, diese rechtzeitig vor der herannahenden Straßenbahn verläßt, so daß er seinetwegen noch nicht sogleich die Fahrgeschwindigkeit zu verringern oder anzuhalten braucht (Senatsurteil vom 22. Oktober 1955 - VI ZR 168/54 = a.a.O.; vgl. auch BGHSt 1, 192, 195).
- BGH, 21.03.1961 - VI ZR 180/60
Rechtsmittel
Der Senat hat dies mit Bezug auf Verkehrsteilnehmer ausgesprochen, die sich bereits vor der Straßenbahn auf den Gleisen befinden, wie vorauffahrende Kraftfahrzeuge (Urt. vom 22. Oktober 1955 - VI ZR 168/54 - = LM § 9 StVO Nr. 9).
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