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| BGH, 25.10.1960 - VI ZR 191/59 |
Volltextveröffentlichungen (2)
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- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1961, 216
- MDR 1961, 43
- VersR 1960, 1100
- DVBl 1961, 639
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (3)
- BGH, 30.03.1953 - GSZ 1/53
Vorlegung an den Großen Senat
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 191/59
Dies steht in Übereinstimmung mit dem vom Großen Senat in BGHZ 9, 179 entwickelten Grundsätzen. - BGH, 09.11.1956 - VI ZR 196/55
Kein Quotenvorrecht des öffentlichen Dienstherrn
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 191/59
Der Klägerin steht dagegen kein Quotenvorrecht der Witwe Krüger gegenüber zu, vielmehr ist ihr gegenüber die Witwe bevorrechtigt (BGHZ 22, 136). - BGH, 17.11.1959 - VI ZR 207/58
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 25.10.1960 - VI ZR 191/59
Dem steht die Entscheidung vom 17. November 1959 (VI ZR 207/58 - VersR I960, 85 " NJW I960, 381 = MDR I960, 129 = VRS 18, v102) des erkennenden Senats nicht entgegen, die eine Gesamtgläubigerschaft zwischen bevorrechtigtem Sozialversicherungsträger und nicht bevorrechtigtem Versorgungsträger nur für den Pall bejaht hat, daß der Schädiger den vollen Schaden decken muß, und demgemäß ein Quotenvorrecht nicht in Betracht kommt.
- BGH, 29.11.1977 - VI ZR 222/74
Quotenvorrecht des Sozialversicherungsträgers
Deshalb hat der Bundesgerichtshof schon früher dem SVT wegen seiner durch den Unfalltod eines Rentners ausgelösten Hinterbliebenenrente den Rückgriff zuerkannt, obwohl der SVT ohne den Unfall statt an die Hinterbliebenen dem Rentner höheres Altersruhegeld hätte zahlen müssen, ihm also unfallbedingte Mehrleistungen nicht erwachsen sind (BGHZ 9, 179; BGH Urteile vom 30. Januar 1961 - III ZR 227/59 = VersR 1961, 437; vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 191/59 = VersR 1960, 1100 und vom 9. März 1971 - VI ZR 173/69 = NJW 1971, 936 = VersR 1971, 636; ebenso schon RGZ 171, 193, 197).d) Soweit der erkennende Senat in früheren Entscheidungen zum Quotenvorrecht, insbesondere in seinen Urteilen vom 25. Februar 1958 = VI ZR 44/57 = VersR 1958, 324 und vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 191/59 = VersR 1960, 1100 (in Anlehnung an RGZ 171, 193, 197, 198) einen anderen Standpunkt vertreten hat, hält er hieran nicht mehr fest.
- BGH, 30.03.1971 - VI ZR 190/69
Zur Frage der beschränkten Zulassung einer Revision
a) Nach s tä n d ig e r R ech tsp rech u n g g r e i f t das Q u o te n v o rre c h t des SVT ( § 1542 R V O ) sofern d ie Ver p f lic h t u n g des S c h ä d ig e rs n ic h t a u f E r s a tz des v o lle n Schadens g e h t, auch g eg en ü b er dem D ie n s th e r r n d u rc h , wenn b e id e k o n k u r rie re n (BGH U r t e i l vom 25. O ktober I960 - VI ZR 191/59 = LM RVO § 1542 Nr. 32 NJW 1961, 216; U r t e i l vom 18. Mai 1965 - VI ZR 262/63 = LM RVO § 1542 N r. 48 = NJW 1965, 1592 = VersR 1965, 786; v g l. auch U r t e i l vom 13. O ktober 1970 - VI ZR 31/69 = NJW 1971, 2 4 0 ).Im j e t z i g e n Grund v e r f a h r e n i s t ohne B elan g , daß den H in te rb lie b e n e n g egenüber d e r K lä g e rin e in V o rre c h t z u s te h t, w orauf d ie R e v is io n i n anderem Zusammenhang h in w e is t, das s ic h b e i t e i l w e i s e ungedecktem Schaden a u s w irk en kann ( v g l, BGH U r t e i l vom 25. O ktober I960 - VI ZR 191/59 = aaO ).
- BGH, 13.10.1970 - VI ZR 31/69
Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen aus einem Verkehrsunfall; Übergang …
Bei einer solchen Konkurrenz zwischen dem Dienstherrn und einem SVT entscheidet sofern die Verpflichtung des Schädigers nicht auf vollen Schadensersatz geht, das Quotenvorrecht des SVT (§ 1542 RVO), das nach Ansicht des erkennenden Senats auch gegenüber dem Dienstherrn durchgreift (…Urteil vom 18. Mai 1965 - VI ZR 262/63 = a.a.O.; Urteil vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 191/59 = LM RVO § 1542 Nr. 32), während beide bei Verpflichtung des Schädigers zum vollen Schadensersatz und damit Fehlen eines Quotenvorrechts als Gesamtgläubiger im konkurrierenden Umfang anzusehen sind (BGH Urteil von 17. November 1959 - VI ZR 207/58 = LM BBG § 87 a Nr. 5).
- BGH, 09.03.1971 - VI ZR 173/69
Anrechnung der Witwenrente auf den Unterhaltsschaden
Diese Rechtsansicht ist vom erkennenden Senat und vom III. Zivilsenat wiederholt bestätigt worden (Urt. v. 25. Oktober I960 - VI ZR 191/59 - VersR 1960,1100;… Urt. v. 30. Januar 1961 - III ZR 227/59 - VersR 1961, 437;… Urt. v. 7. März 1961 - VI ZR 172/60 - VersR 1961, 539;… Urt. v. 19. Februar 1962 - III ZR 217/60 - VersR 1962, 475;… Urt. v. 4. Oktober 1963 - VI ZR 109/62 - VersR 1964, 94;… Urt. v. 24. Mai 1966 - VI ZR 273/64 - VersR 1966, 779;… Urt. v. 29. Oktober 1968 - VI ZR 280/67 - VersR 1968, 1182;… Urt. v. 27. Oktober 1970 - VI ZR 47/69 - VersR 1971, 149 BGHZ 54, 377). - BGH, 16.11.1962 - VI ZR 11/62
Haftungsverteilung bei Kollision eines überholenden PKW mit plötzlich vor dem …
Seine Entscheidung steht in Einklang mit den von ihm angezogenen Urteilen des erkennenden Senats vom 17. November 1959 - VI ZR 207/58, VersR 1960, 85 = NJW 1960, 381 Nr. 3 und vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 191/59, VersR 1960, 1100 = NJW 1961, 216 Nr. 6. Nach dem Urteil vom 25. Oktober 1960 geht, wenn öffentlicher Dienstherr und Sozialversicherungsträger wegen desselben Unfalls dem Geschädigten Versorgungsleistungen erbringen, der Anspruch des Sozialversicherungsträgers aus § 1542 RVO gegen den Schädiger, soweit sein Quotenvorrecht dem Geschädigten gegenüber reicht, dem Anspruch des öffentlichen Dienstherrn aus § 87 a BBG vor. - BGH, 28.11.1967 - VI ZR 97/66
Schadensersatzansprüche aus einem tödlichen Verkehrsunfall - Haftungsausschluss …
Beide sind, soweit sie konkurrieren, Gesamtgläubiger (BGH Urteil vom 17. November 1959 - VI ZR 207/58 = LM § 87 a BBG Nr. 5; vgl. auch Urteil vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 191/59 = LM § 1542 RVO Nr. 32 vorletzter Absatz a.E.). - BGH, 11.02.1964 - VI ZR 249/62 Ein Vorrecht, das einer der Prozeßparteien vor der anderen zugestanden hätte und die Entstehung eines Gesamtgläubigerverhältnisses hätte verhindern können (vgl. Urteil des erkennenden Senats vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 191/59 - LM Nr. 32 zu § 1542 RVO = NJW 1961, 216 = VersR 1960, 1100) hat nicht bestanden.
- BGH, 28.02.1961 - VI ZR 114/60
Rechtsmittel
Das Berufungsgericht hat mit Recht angenommen, daß bei dem Quotenvorrecht des Trägers der Sozialversicherung vor dem Versicherten und dem des Beamten vor seinem Dienstherrn der Träger der Sozialversicherung im Konfliktsfalle auch dem Dienstherrn vorgeht (so auch schon Urteil des erkennenden Senats vom 25. Oktober 1960 VI ZR 191/59 VersR 1960, 1100), Das Berufungsgericht hat dies anhand des Musterbeispiels, das die Parteien erörtert haben, zutreffend begründet:. - BGH, 07.03.1961 - VI ZR 172/60
Rechtsmittel
Daß dies auch dann gilt, wenn ein schon im Ruhestand befindlicher Beamter durch die unerlaubte Handlung eines anderen sein Leben verliert und der Dienstherr nunmehr statt des Ruhegehalts an den Beamten den Hinterbliebenen eine entsprechende Versorgung gewährt, hat der erkennende Senat schon in seinem Urteil vom 25. Oktober 1960 (- VI ZR 191/59 - VersR 1960, 1100) ausgesprochen.
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