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Rechtsprechung
   BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1977,1658
BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75 (https://dejure.org/1977,1658)
BGH, Entscheidung vom 15.03.1977 - VI ZR 201/75 (https://dejure.org/1977,1658)
BGH, Entscheidung vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75 (https://dejure.org/1977,1658)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Klage auf Schadenersatz gegen einen Tierarzt wegen eines getöteten Pferdes durch einen Behandlungsfehler - Umkehr der Beweislast nach § 282 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) für die Tätigkeit eines Tiermediziners wegen der geschuldeten Tätigkeit und Vergleich zu Humanmedizinern ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Tätigkeit eines Tierarztes - Beweislastumkehr - Pflicht eines Tierarztes - Veterinärärztliche Wissenschaft

Papierfundstellen

  • NJW 1977, 1102
  • MDR 1977, 828
  • VersR 1977, 546
 
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Wird zitiert von ... (15)Zitiert selbst (12)

  • BGH, 17.12.1968 - VI ZR 212/67
    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Die Gründe, aus denen im Bereich der Humanmedizin in der Regel - keineswegs ausnahmslos - für eine Anwendung der Vorschrift des § 282 BGB kein Raum ist (…BGH Urt. vom 26. November 1964 - III ZR 5/64 - VersR 1965, 91; Senatsurteile vom 4. April 1967 - VI ZR 175/65 - VersR 1967, 663, 664; vom 17. Dezember 1968 - VI ZR 212/67 - VersR 1969, 310 jeweils mit Nachweisen), hängen mit dem ersten Faktor, der Art der Tätigkeit zusammen, die beiden Berufen weithin gemeinsam ist.

    Infolgedessen kann für einen Tierarzt ebenso wie für Humanmediziner (zu Unrecht anders Prölß ZZP 1969, 466 ff) regelmäßig nicht der Grundsatz gelten, daß sich der Urheber eines zu Heilzwecken bestimmten Eingriffs nach einem Mißerfolg beweismäßig entlasten muß.

  • BGH, 25.09.1968 - VIII ZR 108/66

    Zur Haftung des Zwischenhändlers für Folgeschäden

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Die Gründe, aus denen im Bereich der Humanmedizin in der Regel - keineswegs ausnahmslos - für eine Anwendung der Vorschrift des § 282 BGB kein Raum ist (…BGH Urt. vom 26. November 1964 - III ZR 5/64 - VersR 1965, 91; Senatsurteile vom 4. April 1967 - VI ZR 175/65 - VersR 1967, 663, 664; vom 17. Dezember 1968 - VI ZR 212/67 - VersR 1969, 310 jeweils mit Nachweisen), hängen mit dem ersten Faktor, der Art der Tätigkeit zusammen, die beiden Berufen weithin gemeinsam ist.
  • BGH, 27.11.1952 - VI ZR 25/52

    Sorgfaltspflicht eines Dentisten

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Dies ist nicht nur für den Bereich der Humanmedizin allgemein anerkannt (u.A. BGHZ 8, 138, 140; st. Rspr.), sondern gilt unter anderem auch für Rechtsanwälte (Senatsurteil vom 14. Januar 1975 - VI ZR 102/74 - VersR 1975, 524 m.Nachw.) und generell selbst für Dienstleistungen einfacherer Art. Demnach durfte das Berufungsgericht das Vorgehen des Beklagten nur dann nicht als Verstoß gegen die dem Kläger rechtlich geschuldete Sorgfalt werten, wenn die Anwendung einer Methode, die größere Sicherheit bot, aus bestimmten, indessen vom Berufungsgericht nicht festgestellten Gründen untunlich oder unzumutbar war.
  • RG, 19.09.1921 - VI 191/21

    Tierarzt; Rechtspflicht zum Handeln (§ 823 BGB.).

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Angesichts dessen ist die tatrichterliche Feststellung, daß dem Beklagten unter den gegebenen Umständen die Unkenntnis der geänderten Stellungnahme in der neuesten Auflage des Lehrbuchs nicht zum Verschulden gereiche, rechtlich möglich (anderes gilt, soweit dem Tierarzt in bestimmten Bereichen die Sorge für menschliche Gesundheit obliegt - vgl. RGZ 102, 372, 375).
  • RG, 01.03.1912 - III 231/11

    Ärztliche Pflichten; Beweislast

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Gerade wegen der Eigengesetzlichkeit und weitgehenden Undurchschaubarkeit des lebenden Organismus kann ein Fehlschlag oder Zwischenfall nicht allgemein ein Fehlverhalten oder Verschulden des Arztes indizieren (so schon RGZ 78, 432, 435; 165, 336, 338/339; obiges Senatsurteil vom 4. April 1967), wie denn überhaupt in diesem Bericht die hergebrachte Trennung zwischen objektivem Fehlverhalten und Schuld besonders problematisch erscheint (daher mißverständlich u.a. Uhlenbruck NJW 1965, 1057, 1061).
  • BGH, 14.01.1975 - VI ZR 102/74

    Rechtsanwalt - Mögliche Schädigungen - Fachkundigkeit - Sorgfaltspflicht

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Dies ist nicht nur für den Bereich der Humanmedizin allgemein anerkannt (u.A. BGHZ 8, 138, 140; st. Rspr.), sondern gilt unter anderem auch für Rechtsanwälte (Senatsurteil vom 14. Januar 1975 - VI ZR 102/74 - VersR 1975, 524 m.Nachw.) und generell selbst für Dienstleistungen einfacherer Art. Demnach durfte das Berufungsgericht das Vorgehen des Beklagten nur dann nicht als Verstoß gegen die dem Kläger rechtlich geschuldete Sorgfalt werten, wenn die Anwendung einer Methode, die größere Sicherheit bot, aus bestimmten, indessen vom Berufungsgericht nicht festgestellten Gründen untunlich oder unzumutbar war.
  • BGH, 05.12.1967 - VI ZR 54/66

    Schadenshaftung eines Arztes bei intraarterieller Fehlinjektion des intravenösen …

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Wenn das Berufungsgericht dabei zu dem Ergebnis kommt, daß dem Beklagten die Unkenntnis der neuesten Auflage des Buches nicht zum Verschulden gereiche, dann läßt sich dem hier nicht einfach entgegensetzen, daß im Bereich der Humanmedizin der Arzt gehalten ist, sich bis an die Grenze des Zumutbaren über die Erkenntnisse und Erfahrungen der Wissenschaft unterrichtet zu halten (Senatsurteil vom 5. Dezember 1967 - VI ZR 54/66 - VersR 1968, 276 - mit Nachw.; st. Rspr.; vgl. auch RGSt 64, 263, 269).
  • KG, 19.12.1974 - 22 U 2221/74

    Haftungsverteilung bei Kollision eines durch eine Lücke in einer Kolonne links …

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Dies ist nicht nur für den Bereich der Humanmedizin allgemein anerkannt (u.A. BGHZ 8, 138, 140; st. Rspr.), sondern gilt unter anderem auch für Rechtsanwälte (Senatsurteil vom 14. Januar 1975 - VI ZR 102/74 - VersR 1975, 524 m.Nachw.) und generell selbst für Dienstleistungen einfacherer Art. Demnach durfte das Berufungsgericht das Vorgehen des Beklagten nur dann nicht als Verstoß gegen die dem Kläger rechtlich geschuldete Sorgfalt werten, wenn die Anwendung einer Methode, die größere Sicherheit bot, aus bestimmten, indessen vom Berufungsgericht nicht festgestellten Gründen untunlich oder unzumutbar war.
  • BGH, 26.11.1964 - III ZR 5/64
    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Die Gründe, aus denen im Bereich der Humanmedizin in der Regel - keineswegs ausnahmslos - für eine Anwendung der Vorschrift des § 282 BGB kein Raum ist (BGH Urt. vom 26. November 1964 - III ZR 5/64 - VersR 1965, 91; Senatsurteile vom 4. April 1967 - VI ZR 175/65 - VersR 1967, 663, 664; vom 17. Dezember 1968 - VI ZR 212/67 - VersR 1969, 310 jeweils mit Nachweisen), hängen mit dem ersten Faktor, der Art der Tätigkeit zusammen, die beiden Berufen weithin gemeinsam ist.
  • BGH, 04.04.1967 - VI ZR 175/65

    Anspruch auf Schadensersatz - Außerachtlassung der gebotenen ärztlichen Sorgfalt …

    Auszug aus BGH, 15.03.1977 - VI ZR 201/75
    Die Gründe, aus denen im Bereich der Humanmedizin in der Regel - keineswegs ausnahmslos - für eine Anwendung der Vorschrift des § 282 BGB kein Raum ist (…BGH Urt. vom 26. November 1964 - III ZR 5/64 - VersR 1965, 91; Senatsurteile vom 4. April 1967 - VI ZR 175/65 - VersR 1967, 663, 664; vom 17. Dezember 1968 - VI ZR 212/67 - VersR 1969, 310 jeweils mit Nachweisen), hängen mit dem ersten Faktor, der Art der Tätigkeit zusammen, die beiden Berufen weithin gemeinsam ist.
  • RG, 08.07.1930 - I 465/30

    1. Besteht für den Arzt und den nichtärztlichen Heilbehandler eine Rechtspflicht, …

  • RG, 13.12.1940 - III 46/40

    Über den Beweis des ersten Anscheins für die Entstehungsursache von Krankheiten, …

  • BGH, 10.05.2016 - VI ZR 247/15

    Umkehr der Beweislast bei grobem Behandlungsfehler eines Tierarztes

    Er hat allerdings in seinem Zurückweisungsbeschluss vom 5. April 2005 (VI ZR 23/04) zum Urteil des OLG Hamm vom 3. Dezember 2003 (3 U 108/02, OLGR Hamm 2004, 62) ausgeführt, nach den im Senatsurteil vom 15. März 1977 (VI ZR 201/75, VersR 1977, 546) dargelegten Grundsätzen begegne die vom Berufungsgericht angenommene Umkehr der Beweislast infolge groben tierärztlichen Versagens für den Streitfall keinen Bedenken.

    Gerade wegen der Eigengesetzlichkeit und weitgehenden Undurchschaubarkeit des lebenden Organismus kann ein Fehlschlag oder Zwischenfall nicht allgemein ein Fehlverhalten oder Verschulden des Arztes indizieren (vgl. Senatsurteil vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75, aaO, 547).

  • BGH, 09.12.1986 - VI ZR 65/86

    Pflicht des Herstellers zur Produktbeobachtung

    Da bei der Benutzung von Motorrädern die Gefährdung von Leben und Gesundheit im Vordergrund steht, sind, worauf die Revision zutreffend hinweist, zudem an Inhalt und Umfang der Sicherungs- und Warnpflichten eines Motorradherstellers strengere Anforderungen zu stellen als in den Fällen, in denen - wie in dem vorerwähnten, vom VIII. Zivilsenat entschiedenen Pflanzenschutzmittelfall - durch Kombination verschiedener Produkte nur Sachschäden zu befürchten sind (vgl. BGHZ 80, 186, 192 - Apfelschorf; vgl. auch Senatsurteil vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75 - VersR 1977, 546, 547 bezüglich der Unterschiede in den Anforderungen an die Fortbildung zwischen Tierärzten und Humanmedizinern).
  • BGH, 18.12.1990 - VI ZR 169/90

    Darlegungs- und Beweislast des Krankenhausträgers bei Verletzung eines Patienten …

    Denn der Arzt schuldet dem Patienten nicht die erfolgreiche Herstellung seiner Gesundheit, sondern lediglich das sorgfältige Bemühen um Hilfe und Heilung; die Vorgänge im lebenden Organismus können auch vom besten Arzt nicht immer so beherrscht werden, daß schon der ausbleibende Erfolg oder auch ein Fehlschlag auf sein Verschulden bei der Behandlung hindeuten würden (Senatsurteile vom 17. Dezember 1968 - VI ZR 212/67 - VersR 1969, 310, 312; vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75 - VersR 1977, 546, 547 und vom 22. Januar 1980 - VI ZR 263/78 - VersR 1980, 428 = AHRS 6325/4).
  • BGH, 14.10.2025 - VI ZR 14/25

    Wie ist entgangener Gewinn darzulegen und zu beweisen?

    Gerade wegen der Eigengesetzlichkeit und weitgehenden Undurchschaubarkeit des lebenden Organismus kann ein Fehlschlag oder Zwischenfall nicht allgemein ein Fehlverhalten oder Verschulden des Arztes indizieren (…Senatsurteile vom 10. Mai 2016 - VI ZR 247/15, BGHZ 210, 197 Rn. 15; vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75, NJW 1977, 1102, 1103, juris Rn. 11).
  • BGH, 19.01.1982 - VI ZR 281/79

    Pflichtverletzung bei der Behandlung eines Reitpferdes - Rechtmäßigkeit der …

    Jedoch indiziert schon angesichts der Eigengesetzlichkeit und weitgehenden Undurchschaubarkeit des lebendigen Organismus eine Erkrankung des in Pflege und Betreuung gegebenen Tieres nicht bereits ein Fehlverhalten oder Verschulden des Pflegers oder des Tierarztes; daher ist für eine Beweislastverteilung nach Gefahrenkreisen in diesem Bereich kein Raum (vgl. dazu schon Senatsurteil vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75 - NJW 1977, 1102 = Der praktische Tierarzt 1977, 754 = VersR 1977, 546 für den tierärztlichen Eingriff).
  • BGH, 11.10.1977 - VI ZR 110/75

    Ärztliche Behandlung - Beweislastumkehr - Arzt - Fehlerhaftes Narkosegerät

    Der A rz t kann r e g e l m äßig n u r k u n s tg e r e c h te s Bemühen, n i c h t a b e r den H e il e r f o l g ( h ä u f ig n i c h t ein m al e in e o b j e k t i v z u tr e f f e n d e D iag n o se) Zusagen ( z u l e t z t S e n a t s u r t e i l vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75 - VersR 1977, 546, 5 4 7 ).
  • BGH, 18.03.1980 - VI ZR 39/79

    Pferdeoperation unter Vollnarkose - § 823 BGB, für Art und Umfang der …

    Zwar geht es bei der Tätigkeit des Tierarztes auch um die Erhaltung und Heilung eines lebenden Organismus, aber eben doch um Sachen, deren Erhaltung weithin sich nach wirtschaftlichen Erwägungen zu richten hat, begrenzt durch die rechtlichen und sittlichen Gebote des Tierschutzes (so schon Senatsurteil vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75 - NJW 77, 1102 = VersR 77, 546 = Der praktische Tierarzt 1977, 754ff).
  • OLG Hamm, 21.02.2014 - 26 U 3/11

    60.000 Euro Schadensersatz nach Fehlbehandlung eines Dressurpferdes

    Dabei geht der Senat davon aus, dass auch im Bereich der Tiermedizin im Falle eines groben Behandlungsfehlers eine Umkehr der Beweislast eintritt (BGH VersR 1977, 546; OLG Hamm, Urteil vom 03.12.2003 3 U 108/02, OLGR 2004, 62 und Beschluss des BGH vom 05.04.2005- VI ZR 23/04).
  • LG München II, 10.01.2019 - 9 O 2194/12

    Tierärztlicher Behandlungsfehler bei homöopathischer und Eigenblutbehandlung …

    Zwar geht es bei der Tätigkeit des Tierarztes auch um die Erhaltung und Heilung eines lebenden Organismus, aber eben doch um Sachen, deren Erhaltung weithin sich nach wirtschaftlichen Erwägungen zu richten hat, begrenzt durch die rechtlichen und sittlichen Gebote des Tierschutzes (vgl. Bgh, Urteil vom 15. März 1977 - VI ZR 201/75 - NJW 77, 1102 = VersR 77, 546 = Der praktische Tierarzt 1977, 754ff).
  • OLG Schleswig, 14.01.2011 - 4 U 86/07

    Darlegungs- und Beweislast hinsichtlich Behandlungs- und Befunderhebungsfehlern …

    Der Tierhalter hat im Tierarzthaftungsprozess eine schuldhafte Sorgfaltspflichtverletzung des Tierarztes, die zu einem Gesundheitsschaden geführt hat, nachzuweisen; im Bereich der Pflichtverletzung kommt - wie bei der Arzthaftung - eine Zuordnung der Beweislast zu Lasten des Tierarztes nach Gefahrenkreisen i.S. einer Misserfolgshaftung nicht in Betracht (vgl. BGH NJW 1977, 1102 f; BGH NJW 1982, 1327 f).

    Der Senat folgt der in der Rechtsprechung der Oberlandesgerichte vorherrschenden (vgl. OLG München, VersR 1989, 714 ; OLG Celle, VersR 1989, 714 ; OLG Düsseldorf, VersR 1990, 867 ; Senat OLGR 1998, 355 f; OLG Hamm, 3. Zivilsenat, OLGR 2004, 62 ff; a.A. OLG Koblenz, Beschluss in VersR 2010 1503 f mit ablehnender Anmerkung Baur) und insbesondere auch vom Bundesgerichtshof vertretenen Rechtsauffassung (vgl. Beschluss vom 05. April 2005, Az. VI ZR 23/04, zitiert nach iuris sowie VersR 1977, 546), wonach auch im Bereich der Tierarzthaftung die in der Arzthaftung anerkannte Beweislastumkehr für den Kausalzusammenhang zwischen Behandlungsfehler und Gesundheitsschaden (Primärschaden; haftungsbegründende Kausalität) bei einem groben Behandlungsfehler gilt.

  • BGH, 25.03.1986 - VI ZR 33/85

    Sorgfaltspflichten eines Tierarztes

  • BGH, 05.04.2005 - VI ZR 23/04

    Umkehr der Beweislast bei grobem tierärztlichen Versagen

  • OLG Stuttgart, 18.09.2001 - 14 U 32/01

    Arzthaftung; Tierarzt; Schadensersatz; Haftpflichtversicherung; …

  • LG Osnabrück, 10.01.2000 - 9 O 2255/99

    Haftung eines Tierarztes für die durch den Einsatz eines risikobehafteten …

  • LG Bad Kreuznach, 29.05.1990 - 1 S 28/90
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