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Rechtsprechung
   BGH, 23.03.1955 - VI ZR 22/54   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1955,6209
BGH, 23.03.1955 - VI ZR 22/54 (https://dejure.org/1955,6209)
BGH, Entscheidung vom 23.03.1955 - VI ZR 22/54 (https://dejure.org/1955,6209)
BGH, Entscheidung vom 23. März 1955 - VI ZR 22/54 (https://dejure.org/1955,6209)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • VersR 1955, 309
 
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Wird zitiert von ... (11)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 13.01.1954 - VI ZR 59/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.03.1955 - VI ZR 22/54
    Wie der erkennende Senat bereits in seiner Entscheidung vom 13. Januar 1954 - VI ZR 59/52, die auch einen grob fahrlässig verursachten Verkehrsunfall zum Gegenstand hatte, ausgeführt hat, kann aus der Tatsache allein, dass der Verunglückte zu der Fahrt eingeladen worden ist, kein stillschweigender Verzicht auf eine Schadenshaftung hergeleitet werden, insbesondere nicht auf eine sich aus grober Fahrlässigkeit des Führers ergebende Verpflichtung zum Schadenersatz.

    Ebenso wie in der vom erkennenden Senat bereits entschiedenen Sache (VI ZR 59/52 Urt vom 13. Januar 1954) konnte im vorliegenden Falle nicht festgestellt werden, dass der Führer des Kraftfahrzeugs grössere Mengen Alkohol zu sich genommen hatte oder erkennbar unter Alkoholeinfluss gestanden hat.

  • BGH, 17.05.1951 - III ZR 57/51

    Haftungsverzicht. Handeln auf eigene Gefahr

    Auszug aus BGH, 23.03.1955 - VI ZR 22/54
    Das Bewusstsein der Gefährdung ist stets Voraussetzung eines stillschweigenden Haftungsverzichts oder eines Handelns auf eigene Gefahr (BGHZ 2, 159 sowie die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1952 = VersR 1953, 85; vom 16. Januar 1953 VI ZR 50/52; vom 23. September 1953 = VersR 1953, 435; vom 24. November 1954 VI ZR 255/53 = VersR 1955, 120).
  • BGH, 14.01.1953 - VI ZR 50/52

    Wirksamkeit einer Urteilszustellung

    Auszug aus BGH, 23.03.1955 - VI ZR 22/54
    Das Bewusstsein der Gefährdung ist stets Voraussetzung eines stillschweigenden Haftungsverzichts oder eines Handelns auf eigene Gefahr (BGHZ 2, 159 sowie die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1952 = VersR 1953, 85; vom 16. Januar 1953 VI ZR 50/52; vom 23. September 1953 = VersR 1953, 435; vom 24. November 1954 VI ZR 255/53 = VersR 1955, 120).
  • BGH, 24.11.1954 - VI ZR 255/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.03.1955 - VI ZR 22/54
    Das Bewusstsein der Gefährdung ist stets Voraussetzung eines stillschweigenden Haftungsverzichts oder eines Handelns auf eigene Gefahr (BGHZ 2, 159 sowie die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1952 = VersR 1953, 85; vom 16. Januar 1953 VI ZR 50/52; vom 23. September 1953 = VersR 1953, 435; vom 24. November 1954 VI ZR 255/53 = VersR 1955, 120).
  • BGH, 17.12.1952 - VI ZR 40/52
    Auszug aus BGH, 23.03.1955 - VI ZR 22/54
    Das Bewusstsein der Gefährdung ist stets Voraussetzung eines stillschweigenden Haftungsverzichts oder eines Handelns auf eigene Gefahr (BGHZ 2, 159 sowie die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 17. Dezember 1952 = VersR 1953, 85; vom 16. Januar 1953 VI ZR 50/52; vom 23. September 1953 = VersR 1953, 435; vom 24. November 1954 VI ZR 255/53 = VersR 1955, 120).
  • BGH, 30.04.1959 - II ZR 126/57

    Schadensersatzpflicht des beauftragten Fahrers eines fremden Kfz bei leichter …

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  • BGH, 25.03.1958 - VI ZR 13/57

    Vereinbarung einer Haftungsfreistellung durch Minderjährige

    Dieser hat es insbesondere stets abgelehnt, die Schadensersatzansprüche des Fahrgastes gegen den Fahrer aus dem Rechtsgrund des Handelns auf eigene Gefahr dann auszuschließen, wenn die Beeinträchtigung der Fahrsicherheit des Fahrers durch Alkoholgenuß zwar objektiv gegeben und erkennbar war, vom Fahrgast aber nicht erkannt wurde (vgl. Urteil vom 17. Dezember 1952 - VI ZR 40/52 - = VersR 1953, 85; Urteil vom 23. März 1955 - VI ZR 22/54 - = VersR 1955, 309).
  • OLG Braunschweig, 24.06.2021 - 7 U 1404/19

    Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall; Höhe der Haftungsquote; Befahren eines …

    So hat der BGH schon im Jahre 1955 festgestellt, dass es einem Fahrgast zuzumuten ist, seine Bedenken zu erkennen zu geben, wenn die Fahrweise eines Kraftfahrzeugführers ersichtlich zu einer Gefährdung des Fahrgastes führt, und ein mitwirkendes Verschulden vorliegen kann, wenn er dieses unterlässt (BGH VersR 1955, S. 309, 310).
  • BGH, 24.09.1957 - VI ZR 220/56
    Das Umstand, daß der Beklagte den Kläger aus Gefälligkeit unentgeltlich auf seinem Motorrad mitnahm, kann für sich allein die Annahme eines stillschweigenden Haftungsausschlusses noch nicht rechtfertigen; es müßten vielmehr weitere Umstände hinzutreten, die auf einen Verzichtswillen schließen lassen (VI ZR 22/54 vom 23. März 1955 = VRS 9, 94; VI ZR 37/55 vom 8. Mai 1956 = LM Nr. 6 zum Dienst- und Arbeitsunfall - VI ZR 252/55 vom 27. Juni 1956 = Versk 1957, 589).

    Sie übersieht dabei die Voraussetzung, daß sich der Verletzte der Möglichkeit einer Gefährdung durch eben den Umstand, der für den Unfall ursächlich wurde, bewußt gewesen sein muß (BGHZ 2, 159; VI ZB 22/54 vom 23. März 1955 = VRS 9, 94 und die dort angeführten früheren Entscheidungen des erkennenden Senats).

  • BGH, 19.11.1955 - VI ZR 214/54

    Keine Anrechnung der Leistungen aus der Insassen-Unfallversicherung auf den …

    Nach ständiger Rechtsprechung setzt die Annahme eines Haftungsausschlusses wegen Handelns auf eigene Gefahr voraus, daß sich der Verletzte der Möglichkeit einer Gefährdung durch den für den Unfall ursächlich gewordenen Umstand bewußt gewesen ist (BGHZ 2, 159 sowie die Entscheidungen des Senats vom 17. Dezember 1952 - MDR 1953, 159 = VersR 1953, 85 = VRS 5, 81 - vom 24. November 1954 - VRS 8, 97 = VersR 1955, 116 - vom 23. März 1955 - VRS 9, 94 = VersR 1955, 309 - vom 4. Mai 1955 - VersR 1955, 355).
  • BGH, 15.02.1966 - VI ZR 263/64

    Schadensersatzpflicht aus unerlaubter Handlung - Mitverschulden des Verletzten - …

    Nur wenn seine Fahrweise ersichtlich zu einer erheblichen Gefährdung des Fahrgastes führt, ist diesem schon in seinem eigenen Interesse zuzumuten, daß er seine Bedenken zu erkennen gibt (BGH Urteil vom 23. März 1955 - VI ZK 22/54 - VersR 1955, 309).
  • BGH, 25.02.1958 - VI ZR 58/57
    Wie der Senat in Fortführung der Rechtsprechung des Reichsgerichts wiederholt betont hat, rechtfertigt die Unentgeltlichkeit einer Fahrt allein nicht schon die Annähme einer Freistellung von der Haftung; auch die Haftung für gewöhnliche Fahrlässigkeit ist daher nicht schon ausgeschlossen; vielmehr müssen weitere Anhaltspunkte hinzukommen, damit das Verhalten der Beteiligten in diesem Sinne gedeutet werden kann (RGZ 145; 390 [394]; Urteil des erkennenden Senats vom 23. März 1955 VI ZR 22/54 VersR 1955, 309 = VRS 9, 94; vom 8. Mai 1956 VI ZR 37/55 VersR 1956, 388 = L-M Nr. 6 zum Dienst- u. ArbeitsunfallG; vom 27. Juni 1956 VI ZR 252/55 VersR 1956, 589 = VRS 11, 266; vom 24. September 1957 VI ZR 220/56 VersR 1957, 718; vom 24. September 1957 VI ZR 266/56 VersR 1957, 733 = VRS 13, 401; vgl. auch Urteil des Ersten Zivilsenats vom 22. Juni 1956 I ZR 198/54 MDR 1957, 22 = VersR 1956, 508 = VRS 11, 161 und Urteil des erkennenden Senats vom 8. Januar 1957 VI ZR 283/55 VersR 1957, 315).
  • BGH, 12.07.1960 - VI ZR 197/59

    Rechtsmittel

    Führt seine Fahrweise aber ersichtlich zu einer erheblichen Gefährdung des Fahrgastes, so ist diesem schon in seinem eigenen Interesse zuzumuten, daß er seine Bedenken zu erkennen gibt (Urteil des BGH vom 23. März 1955 - VI ZR 22/54 - VersR 1955, 309).
  • BGH, 20.01.1956 - VI ZR 105/55

    Rechtsmittel

    Ein Haftungsausschluß unter diesem Gesichtspunkt setzt nach ständiger Rechtsprechung voraus, daß sich der Verletzte der Möglichkeit einer Gefährdung durch den für den Unfall ursächlich gewordenen Umstand bewußt gewesen ist (BGHZ 2, 159 und Urteil des Senats vom 23. März 1955 - VI ZR 22/54 - VRS 9, 94 = VersR 1955, 309 mit Hinweisen auf die weitere Rechtsprechung des Senats).
  • BGH, 28.10.1958 - VI ZR 221/57
    Auch bei Gefälligkeitsverhältnissen hat der erkennende Senat in ständiger Rechtsprechung den Standpunkt vertreten, daß die Unentgeltlichkeit einer Leistung allein nicht schon die Annahme einer Freistellung von der Haftung rechtfertige, wie das Berufungsgericht richtig erkannt hat (vgl. BGH VersR 1955, 309 = VRS 9, 94; BGH VersR 1956, 388 = LM Nr. 6 zum Dienst- und Arbeitsunfall; BGH VersR 1956, 589 = VRS 11, 266; BGH VersR 1957, 718; BGH VersR 1957, 733 = VRS 13, 401; BGH VersR 1957, 315 und Urteil des erkennenden Senats vom 25. Februar 1958 - VI ZR 58/57 - = VersR 1958, 309 = VRS 14, 406).
  • BGH, 22.06.1955 - VI ZR 171/54
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