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| BGH, 16.04.1955 - VI ZR 72/54 |
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- BGH, 11.06.1952 - II ZR 277/51
Kauf nach Probe
Auszug aus BGH, 16.04.1955 - VI ZR 72/54
Eine durch diese schuldhafte Unterlassung etwa verursachte Unaufklärbarkeit kann daher nicht dem Kläger zum Nachteil gereichen, sondern sie muß sich zu Ungunsten des Beklagten auswirken (RGZ 128, 121 [125]; BGHZ 6, 224 [227];… Stein-Jonas-Schönke ZPO 17. Aufl. § 282 Anm. IV 7 b). - RG, 28.03.1930 - III 236/29
Zur Beweislastverteilung und Beweiswürdigung in Arztprozessen.
Auszug aus BGH, 16.04.1955 - VI ZR 72/54
Eine durch diese schuldhafte Unterlassung etwa verursachte Unaufklärbarkeit kann daher nicht dem Kläger zum Nachteil gereichen, sondern sie muß sich zu Ungunsten des Beklagten auswirken (RGZ 128, 121 [125]; BGHZ 6, 224 [227];… Stein-Jonas-Schönke ZPO 17. Aufl. § 282 Anm. IV 7 b). - BGH, 13.12.1951 - III ZR 144/50
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 16.04.1955 - VI ZR 72/54
Die von ihr vertretene Meinung, nach den Grundsätzen des Beweises des ersten Anscheines sei ein Verschulden des operierenden Arztes als nachgewiesen anzusehen, wenn ein Fremdkörper in der Wunde zurückgelassen ist, steht nicht in Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 97, 4; 165, 336; JW 1933, 1389 Nr. 4 und 2701 Nr. 7; JW 1936, 644 Nr. 3), der der Bundesgerichtshof gefolgt ist (BGHZ 4, 138 [144]; VersR 1952, 180 = Zeitschrift für das gesamte Arzt recht 1952, 240 - dort fälschlich als Urteil des Oberlandesgerichts in Neustadt an der Weinstraße bezeichnet). - RG, 17.10.1919 - III 122/19
Ärztliche Sorgfalt bei Operation.
Auszug aus BGH, 16.04.1955 - VI ZR 72/54
Die von ihr vertretene Meinung, nach den Grundsätzen des Beweises des ersten Anscheines sei ein Verschulden des operierenden Arztes als nachgewiesen anzusehen, wenn ein Fremdkörper in der Wunde zurückgelassen ist, steht nicht in Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 97, 4; 165, 336; JW 1933, 1389 Nr. 4 und 2701 Nr. 7; JW 1936, 644 Nr. 3), der der Bundesgerichtshof gefolgt ist (BGHZ 4, 138 [144]; VersR 1952, 180 = Zeitschrift für das gesamte Arzt recht 1952, 240 - dort fälschlich als Urteil des Oberlandesgerichts in Neustadt an der Weinstraße bezeichnet). - RG, 13.12.1940 - III 46/40
Über den Beweis des ersten Anscheins für die Entstehungsursache von Krankheiten, …
Auszug aus BGH, 16.04.1955 - VI ZR 72/54
Die von ihr vertretene Meinung, nach den Grundsätzen des Beweises des ersten Anscheines sei ein Verschulden des operierenden Arztes als nachgewiesen anzusehen, wenn ein Fremdkörper in der Wunde zurückgelassen ist, steht nicht in Einklang mit der ständigen Rechtsprechung des Reichsgerichts (RGZ 97, 4; 165, 336; JW 1933, 1389 Nr. 4 und 2701 Nr. 7; JW 1936, 644 Nr. 3), der der Bundesgerichtshof gefolgt ist (BGHZ 4, 138 [144]; VersR 1952, 180 = Zeitschrift für das gesamte Arzt recht 1952, 240 - dort fälschlich als Urteil des Oberlandesgerichts in Neustadt an der Weinstraße bezeichnet).
- BGH, 27.01.1988 - IVb ZR 82/86
Annahme einer ehebedingten Zuwendung
Darüber hinaus vermöchte nur ein vorwerfbares, mißbilligenswertes Verhalten den mit beweisrechtlichen Nachteilen verbundenen Vorwurf der Beweisvereitelung zu tragen (vgl. BGHZ 6, 224, 225 f.; BGH Urteile vom 16. April 1955 - VI ZR 72/54 - LM § 282 ZPO [Beweislast] Nr. 2 Bl. 2; vom 6. November 1962 - VI ZR 29/62 - NJW 1963, 389, 390 sowie insbesondere vom 8. Dezember 1971 - IV ZR 81/70 - MDR 1972, 495;… s. auch Baumbach/Lauterbach/Hartmann ZPO 45. Aufl. § 444 Anm. 2 A und B;… Zöller/Stephan ZPO 15. Aufl. vor § 284 Rdn. 21 und § 444 Rdn. 1). - BGH, 12.01.1960 - VI ZR 220/58
Haftungsverteilung bei Kollision mit einer Straßenbahn
Der erkennende Senat hat in der Entscheidung vom 16. April 1955 (VI ZR 72/54) = LM § 282 ZPO Nr. 2 ausgesprochen, daß Lücken in der Beweisführung zu Lasten der nicht beweispflichtigen Partei - eines Arztes - zu gehen hatten, weil dieser ein von ihm in einer Operationswunde zurückgelassenes und später herausoperiertes Tupferstück, obwohl er dessen Beweiserheblichkeit als Augenscheinsobjekt in einem zu erwartenden Prozeß erkennen mußte, nicht verwahrt hatte und daher zu seiner Vorlegung außerstande war. - BGH, 15.11.1984 - IX ZR 157/83
Erstreckung der Zwangsverwaltung auf schuldnerfremde Zubehörstücke; Verletzung …
Eine Beweisvereitelung kann aber auch ein zumindest fahrlässiges Unterlassen einer Aufklärung bei bereits eingetretenem Schadensereignis sein, wenn damit Beweismittel nicht geschaffen werden, obwohl die spätere Notwendigkeit einer Beweisführung dem Aufklärungspflichtigen bereits erkennbar sein mußte (vgl. BGH, Urt. v. 16. April 1955 - VI ZR 72/54 = LM ZPO § 282 (Beweislast) Nr. 2 aE; v. 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 = NJW 1960, 821; v. 6. November 1962 - VI ZR 29/62 = NJW 1963, 389 [BGH 06.11.1962 - VI ZR 29/62]; v. 14. April 1976 - VIII ZR 288/74 = NJW 1976, 1315, 1316;… Stein-Jonas/Schumann/Leipold, ZPO 19. Aufl. § 282 Bern.Teilweise findet das beweisvereitelnde Verhalten der Partei Eingang in die Beweiswürdigung (BGH, Urt. v. 22. April 1958 - VI ZR 86/57 = VersR 1958, 762
;… v. 12. Januar 1960 - VI ZR 220/58 aaO), teilweise wird daran die Umkehr der Beweislast geknüpft (BGHZ 6, 224; BGH, Urt. v. 16. April 1955 - VI ZR 72/54 aaO;… vom 14. April 1976 - VIII ZR 288/74 aaO).
- BGH, 04.07.1989 - VI ZR 309/88
Würdigung vorgetragener Indiztatsachen durch den Tatrichter
Er hat sodann die von der Klägerin angeführten besonderen Umstände, aus deren sie ihren klagebegründenden Vortrag herleitet, vollständig und verfahrensrechtlich einwandfrei zu ermitteln und alle Beweisanzeichen erschöpfend zu würdigen (Senatsurteil vom 16. April 1955 - VI ZR 72/54 - AHRS Kza 6420/2, insoweit in VersR 1955, 344 nicht abgedruckt). - BGH, 27.01.1981 - VI ZR 138/79
Zurücklassen des Tupfers in einer Operationswunde als schwerer ärztlicher …
Allerdings hängt es von den Besonderheiten des einzelnen Falles ab, ob den operierenden Ärzten ein Vorwurf daraus gemacht werden kann, daß sie im Operationsgebiet einen Fremdkörper zurückgelassen haben (so schon BGHZ 4, 139, 144 ff [BGH 13.12.1951 - III ZR 144/50]; ferner Senatsurteile vom 29. Juni 1953 - VI ZR 88/52 - VersR 1953, 338; vom 16. April 1955 - VI ZR 72/54 - VersR 1955, 344; vom 16. Oktober 1956 - VI ZR 308/55 - VersR 1956, 714; vom 4. Oktober 1957 - VI ZR 235/56 - VersR 1957, 786; vom 25. November 1958 - VI ZR 226/57 - VersR 1959, 365; vgl. auch Deutsch, VersR 1977, 103). - BGH, 25.01.1977 - VI ZR 166/74
Ersatzfähigkeit von Verfolgungsschäden
Insbesondere kommt die Rechtsprechung zur Umkehr der Beweislast bei böswilliger Beweisvereitelung (s. BGHZ 6, 224, 226 [BGH 11.06.1952 - II ZR 277/51];Urteile v. 16. April 1955 - VI ZR 72/54 = LM ZPO § 282 Nr. 2 undv. - BGH, 04.10.1957 - VI ZR 235/56 Auf die Revision des Klägers hat der erkennende Senat durch Urteil vom 16. April 1955 - VI ZR 72/54 - = LM Nr. 2 zu § 282 ZPO das Berufungsurteil aufgehoben und die Sache zur anderweiten Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurückverwiesen.
Der Senat hat bereits in seinem in dieser Sache ergangenen ersten Urteil vom 16. April 1955 - VI ZR 72/54 - (LM Nr. 2 zu § 282 ZPO) die Auffassung der Revision zurückgewiesen, aus dem Zurückbleiben des Tupfers in der Operationswunde müsse nach den Grundsätzen des Beweises des ersten Anscheins zunächst auf ein Verschulden des Beklagten geschlossen werden.
- BGH, 21.01.1960 - VIII ZR 16/59 Die Revision macht unter Verweisung auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16. April 1955 (VI ZR 72/54 - LM ZPO § 282 Nr. 2) weiter geltend, die Schwierigkeit der Aufklärung des Sachverhalts gehe zu Lasten der Klägerin, da sie sich das Verhalten ihres Ehemannes, der bei der Beurkundung der Abmachungen mitgewirkt habe, zurechnen lassen müsse.
- BGH, 21.04.1959 - VIII ZR 48/58 Es ist daher auch kein Raum für den von der Rechtsprechung entwickelten Grundsatz, daß Lücken in der Beweisführung dann zu Lasten der nicht beweispflichtigen Partei gehen, wenn sie Unaufklärbarkeit schuldhaft herbeigeführt hat (BGH Urteil vom 16. April 1955 - VI ZR 72/54 - LM ZPO § 282 Nr. 2).
- BGH, 04.03.1974 - II ZR 66/72
Anspruch auf Schadensersatz wegen einer unerlaubten Handlung - Anforderungen an …
In einem solchen Falle bestehen keine rechtlichen Bedenken dagegen, daß das Berufungsgericht zu Lasten der Beklagten angenommen hat, die Farbspuren rührten von dem Kahn her (vgl. BGH, Urt. v. 16.4. 55 - VI ZR 72/54, LM Nr. 2 zu § 282 ZPO). - BGH, 14.10.1958 - VI ZR 186/57
- BGH, 18.03.1958 - VIII ZR 64/57
Rechtsmittel
- BGH, 28.06.1956 - III ZR 317/54
Rechtsmittel
- BGH, 18.10.1960 - V BLw 46/59
Rechtsmittel
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