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Rechtsprechung
   BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72   

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https://dejure.org/1973,1065
BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72 (https://dejure.org/1973,1065)
BGH, Entscheidung vom 06.11.1973 - VI ZR 76/72 (https://dejure.org/1973,1065)
BGH, Entscheidung vom 06. November 1973 - VI ZR 76/72 (https://dejure.org/1973,1065)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Treppensturz - Schadensursache - Beweis des ersten Anscheins - Anscheinsbeweis - Schadensfeststellung

Papierfundstellen

  • MDR 1974, 217
  • VersR 1974, 263
  • DB 1974, 426
 
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Wird zitiert von ... (17)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 26.01.1965 - VI ZR 213/63

    Schadensersatz wegen Verletzung der Sicherungspflicht eines Treppenhauses - …

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Weist eine Treppe gefährliche Mängel auf, die typischer weise zum Sturz führen und stürzt der Treppenbenutzer im Bereich dieser Gefahrenquelle, so kann der Beweis des ersten Anscheins für die Ursächlichkeit des Mangels sprechen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte für einen anderen Hergang nicht hervorgetreten sind (Senatsurteil vom 30. März 1965 - VI ZR 2/64 = VersR 1965, 594; vgl. auch Senatsurteile vom 1. März 1966 - VI ZR 72/64 = VersR 1966, 684 und vom 26. Januar 1965 - VI ZR 213/63 = VersR 1965, 52.0).

    Selbst bei entsprechender Anwendung des § 282 BGB wäre der Kläger lediglich der Beweisführung für ein Verschulden der Beklagten enthoben, nicht aber dafür, daß sein Sturz durch einenden Verkehrserfordernissen nicht entsprechenden Zustand der Treppe allein oder mitverursacht worden ist (Senatsurteil vom 26. Januar 1965 - VI ZR 213/63 = VersR 1965, 520, 521).

    Insofern steht die Anwendung des Satzes vom Anscheinsbeweis im Einklang mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Senatsurteile vom 6. Oktober 1964 - VI ZR 164/63 = VersR 1964, 1245; vom 1. Dezember 1964 - VI ZR 177/63 = VersR 1965, 190, 191; vom 26. Januar 1965 - VI ZR 213/63 = VersR 1965, 520; vom 30. März 1965 - VI ZR 2/64 = VersR 1965, 594).

  • BGH, 30.03.1965 - VI ZR 2/64

    loser Treppenläufer - § 286 ZPO, Anscheinsbeweis bei Sturz in einem …

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Weist eine Treppe gefährliche Mängel auf, die typischer weise zum Sturz führen und stürzt der Treppenbenutzer im Bereich dieser Gefahrenquelle, so kann der Beweis des ersten Anscheins für die Ursächlichkeit des Mangels sprechen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte für einen anderen Hergang nicht hervorgetreten sind (Senatsurteil vom 30. März 1965 - VI ZR 2/64 = VersR 1965, 594; vgl. auch Senatsurteile vom 1. März 1966 - VI ZR 72/64 = VersR 1966, 684 und vom 26. Januar 1965 - VI ZR 213/63 = VersR 1965, 52.0).

    Insofern steht die Anwendung des Satzes vom Anscheinsbeweis im Einklang mit der Rechtsprechung des erkennenden Senats (Senatsurteile vom 6. Oktober 1964 - VI ZR 164/63 = VersR 1964, 1245; vom 1. Dezember 1964 - VI ZR 177/63 = VersR 1965, 190, 191; vom 26. Januar 1965 - VI ZR 213/63 = VersR 1965, 520; vom 30. März 1965 - VI ZR 2/64 = VersR 1965, 594).

  • BGH, 09.11.1971 - VI ZR 58/70

    Maschinenhersteller - Maschinenschutzgesetz - Verkehrssicherungspflicht - …

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Auf dieses durch Auslegung der Unfallverhütungsvorschriften ermittelte Gebot wendet das Berufungsgericht den auch vom erkennenden Senat mehrfach herange zogenen Grundsatz an, daß, wenn Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet werden und an der Gefahren stelle ein Unfall eintritt, die Ursächlichkeit des Verstoßes für den Unfall nach dem ersten Anschein als er wiesen anzusehen ist (Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM BGB § 823 (E) Nr. 5; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 « VersR 1965, 1055, 1056; vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 = VersR 1972, 149, 150; vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70 = VersR 1972, 767, 768; vgl. auch RGZ 128, 320, 329 m.w.Nachw.).
  • BGH, 11.03.1969 - VI ZR 271/67

    Umfang der Verkehrssicherungspflicht bei der Gestaltung von Treppen

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Es ist nämlich eine allgemeine Erfahrung, daß Treppen insbesondere beim Herabsteigen eine Gefahrenquelle für Stürze sind, denen durch Vorkehrungen bei der Gestaltung der Treppe und ihrer Umgebung, u.a. auch durch ein Geländer oder einen Handlauf begegnet werden kann und muß (vgl. Senatsurteile vom 21. Februar 1961 - VI ZR 93/60 = VersR 1961, 464, 465; vom 6. Juni 1967 - VI ZR 212/65 = VersR 1967, 877; vom 11. März 1969 - VI ZR 271/67 = VersR 1969, 665, 666).
  • BGH, 24.06.1953 - VI ZR 31/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Auf dieses durch Auslegung der Unfallverhütungsvorschriften ermittelte Gebot wendet das Berufungsgericht den auch vom erkennenden Senat mehrfach herange zogenen Grundsatz an, daß, wenn Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet werden und an der Gefahren stelle ein Unfall eintritt, die Ursächlichkeit des Verstoßes für den Unfall nach dem ersten Anschein als er wiesen anzusehen ist (Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM BGB § 823 (E) Nr. 5; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 « VersR 1965, 1055, 1056; vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 = VersR 1972, 149, 150; vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70 = VersR 1972, 767, 768; vgl. auch RGZ 128, 320, 329 m.w.Nachw.).
  • BGH, 13.07.1965 - VI ZR 73/64

    Überwachung von Holzfällerarbeiten - Haftung für einen Verrichtungsgehilfen - …

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Auf dieses durch Auslegung der Unfallverhütungsvorschriften ermittelte Gebot wendet das Berufungsgericht den auch vom erkennenden Senat mehrfach herange zogenen Grundsatz an, daß, wenn Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet werden und an der Gefahren stelle ein Unfall eintritt, die Ursächlichkeit des Verstoßes für den Unfall nach dem ersten Anschein als er wiesen anzusehen ist (Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM BGB § 823 (E) Nr. 5; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 « VersR 1965, 1055, 1056; vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 = VersR 1972, 149, 150; vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70 = VersR 1972, 767, 768; vgl. auch RGZ 128, 320, 329 m.w.Nachw.).
  • BGH, 18.04.1972 - VI ZR 149/70

    Unterschrift - Namenszug - Schriftzug - Rechtswirksame Unterzeichnung - …

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Auf dieses durch Auslegung der Unfallverhütungsvorschriften ermittelte Gebot wendet das Berufungsgericht den auch vom erkennenden Senat mehrfach herange zogenen Grundsatz an, daß, wenn Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet werden und an der Gefahren stelle ein Unfall eintritt, die Ursächlichkeit des Verstoßes für den Unfall nach dem ersten Anschein als er wiesen anzusehen ist (Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM BGB § 823 (E) Nr. 5; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 « VersR 1965, 1055, 1056; vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 = VersR 1972, 149, 150; vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70 = VersR 1972, 767, 768; vgl. auch RGZ 128, 320, 329 m.w.Nachw.).
  • BGH, 10.11.1954 - VI ZR 154/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Auf dieses durch Auslegung der Unfallverhütungsvorschriften ermittelte Gebot wendet das Berufungsgericht den auch vom erkennenden Senat mehrfach herange zogenen Grundsatz an, daß, wenn Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet werden und an der Gefahren stelle ein Unfall eintritt, die Ursächlichkeit des Verstoßes für den Unfall nach dem ersten Anschein als er wiesen anzusehen ist (Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM BGB § 823 (E) Nr. 5; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 « VersR 1965, 1055, 1056; vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 = VersR 1972, 149, 150; vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70 = VersR 1972, 767, 768; vgl. auch RGZ 128, 320, 329 m.w.Nachw.).
  • BGH, 08.05.1956 - VI ZR 48/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Auf dieses durch Auslegung der Unfallverhütungsvorschriften ermittelte Gebot wendet das Berufungsgericht den auch vom erkennenden Senat mehrfach herange zogenen Grundsatz an, daß, wenn Unfallverhütungsvorschriften nicht beachtet werden und an der Gefahren stelle ein Unfall eintritt, die Ursächlichkeit des Verstoßes für den Unfall nach dem ersten Anschein als er wiesen anzusehen ist (Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM BGB § 823 (E) Nr. 5; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 13. Juli 1965 - VI ZR 73/64 « VersR 1965, 1055, 1056; vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 = VersR 1972, 149, 150; vom 18. April 1972 - VI ZR 149/70 = VersR 1972, 767, 768; vgl. auch RGZ 128, 320, 329 m.w.Nachw.).
  • BGH, 01.03.1966 - VI ZR 72/64

    Verkehrssicherungspflicht des Eigentümers eines Mietshauses

    Auszug aus BGH, 06.11.1973 - VI ZR 76/72
    Weist eine Treppe gefährliche Mängel auf, die typischer weise zum Sturz führen und stürzt der Treppenbenutzer im Bereich dieser Gefahrenquelle, so kann der Beweis des ersten Anscheins für die Ursächlichkeit des Mangels sprechen, wenn tatsächliche Anhaltspunkte für einen anderen Hergang nicht hervorgetreten sind (Senatsurteil vom 30. März 1965 - VI ZR 2/64 = VersR 1965, 594; vgl. auch Senatsurteile vom 1. März 1966 - VI ZR 72/64 = VersR 1966, 684 und vom 26. Januar 1965 - VI ZR 213/63 = VersR 1965, 52.0).
  • BGH, 06.06.1967 - VI ZR 212/65

    Verkehrssicherungspflicht des Erwerbers eines zum Abbruch bestimmten Hauses

  • BGH, 21.02.1961 - VI ZR 93/60

    Rechtsmittel

  • RG, 28.04.1930 - VI 458/29

    1. Zur Auslegung des § 906 RVO. 2. Begriff des Betriebsleiters im Sinne des § 913 …

  • BGH, 06.10.1970 - VI ZR 223/69

    Haftung des Architekten für die Folgen gefahrbringender Mängel des Bauwerks

  • BGH, 30.01.1968 - VI ZR 150/66

    Rechtsmittel

  • BGH, 06.10.1964 - VI ZR 164/63
  • BGH, 01.12.1964 - VI ZR 177/63
  • BGH, 18.11.2014 - VI ZR 47/13

    Grundsätze des gestörten Gesamtschuldverhältnisses; Zuordnung des Unfalls und …

    Rn. 12 Unmittelbar selbst verkehrssicherungspflichtig wird der mit der örtlichen Bauaufsicht, Bauleitung oder Bauüberwachung beauftragte Architekt aber dann, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Unternehmer in dieser Hinsicht nicht genügend sachkundig oder zuverlässig ist, wenn er Gefahrenquellen erkannt hat oder wenn er diese bei gewissenhafter Beobachtung der ihm obliegenden Sorgfalt hätte erkennen können (vgl. Senatsurteile vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72, VersR 1974, 263, 264;… vom 13. März 2007 - VI ZR 178/05, VersR 2007, 948 Rn. 12; BGH, Urteil vom 10. März 1977 - VII ZR 278/75, BGHZ 68, 169, 175 f.).

    Denn wegen der ungesicherten Absturzkanten befand sich die Baustelle am Unfalltag in einem nicht verkehrssicheren Zustand, der die Ausführung von Arbeiten in diesem Bereich nicht zuließ (vgl. Senatsurteil vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72, VersR 1974, 263, 264; OLG Hamm, VersR 1993, 491 f.).

    Trotz des dadurch bewirkten Gefahrbewusstseins auf Seiten der Streithelferin lag es nahe, dass sich ein Arbeiter in die Nähe der Gefahrenstelle begibt und aufgrund kurzfristiger Unaufmerksamkeit durch ein unbedachtes Verhalten zu Schaden kommt (vgl. Senatsurteile vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72, VersR 1974, 263, 264; vom 15. April 1975 - VI ZR 19/74, VersR 1975, 812 f.; vom 8. Januar 2002 - VI ZR 364/00, VersR 2002, 330; OLG Hamm, VersR 1993, 491 f.;… Staudinger/Hager, BGB, Neubearbeitung 2009, § 823 E Rn. 383).

    Waren mithin mehrere Unternehmen für die Sicherheit der Baustelle in dem fraglichen Bereich verantwortlich, so durfte der für die Bauüberwachung zuständige Beklagte zu 2 sich jedenfalls nicht ohne eine ausdrückliche und eindeutige Anweisung und ohne eine Kontrolle darauf verlassen, dass die Streithelferin die erforderlichen Maßnahmen ergreifen würde (vgl. auch Senatsurteil vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72, VersR 1974, 263, 264; OLG Hamm, VersR 1993, 491 f.;… Staudinger/Hager, aaO).

  • BGH, 14.12.1993 - VI ZR 271/92

    Beweis des ersten Anscheins bei der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten

    Ebenso ist der Anscheinsbeweis nach ständiger Rechtsprechung bei Verstößen gegen Unfallverhütungsvorschriften gerechtfertigt, wenn sich in dem Unfall gerade die Gefahr verwirklicht hat, zu dessen Verhinderung die Vorschriften erlassen worden sind (Senatsurteile vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 - VersR 1972, 149, 150; vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72 - VersR 1974, 263, 264; vom 25. Januar 1983 - VI ZR 92/81 - VersR 1983, 440; vom 8. Mai 1984 - VI ZR 296/82 - VersR 1984, 775, 776).
  • BGH, 22.04.1986 - VI ZR 77/85

    fehlender Treppenhandlauf - § 823 Abs. 1 BGB, Abgrenzung der …

    Hierzu fehlt es jedoch an der erforderlichen Feststellung, an welcher Stelle auf der Treppe sich der Kläger befunden hat, als er stürzte und welche Reaktionsmöglichkeiten für ihn bestanden (vgl. Senatsurteile vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72 - VersR 1974, 263, 264 f und vom 8. Januar 1957 - VI ZR 271/55 - VersR 1957, 198).
  • OLG Hamm, 28.10.1999 - 6 U 29/99

    Verkehrssicherungspflicht bei der Treppe einer Gaststätte

    Vielmehr bedarf es insoweit näherer Angaben über Art und Verlauf des Sturzes, insbesondere dazu, ob sich der Verletzte in Griffnähe der für das Geländer bzw. für den Handlauf vorgesehenen Stelle befunden hat und in welcher Reaktionsbereitschaft er von dem ersten Straucheln betroffen worden ist (vgl. BGH VersR 74, 263).
  • BGH, 20.06.1978 - VI ZR 15/77

    Kurzschluß in der Nähe des Brandherdes - § 286 ZPO, Anscheinsbeweis, …

    Tritt wie hier ein Schaden ein, dessen Verhütung bezweckt ist, so spricht der erste Anschein dafür, daß der Verstoß gegen die Unfallverhütungsvorschrift dafür ursächlich gewesen ist (vgl Senatsurteile vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 - VersR 1953, 335 , vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72 - VersR 1974, 263 m.w.Nachw).
  • OLG Hamm, 22.12.2011 - 6 U 134/11

    Begriff der gemeinsamen Betriebsstätte i.S. von § 105 Abs. 1 SGB VII

    Rn. 76 Dafür, dass die Verletzung der durch die Unfallverhütungsvorschrift konkretisierten Verkehrssicherungspflicht schadensursächlich war, spricht ein Anscheinsbeweis (vgl. BGH, VersR 1972, 149; VersR 1974, 263).

    Im Zusammenhang mit dem Verstoß hat sich auch gerade derjenige Schaden verwirklicht, zu dessen Verhinderung die Vorschrift erlassen worden ist (vgl. BGH, NJW 1994, 945 f.; BGH, VersR 1974, 263).

  • BGH, 20.09.1983 - VI ZR 248/81

    Verkehrssicherungspflichten des Architekten bei Veränderung eines von einem …

    In der Rechtsprechung des erkennenden Senats ist zwar anerkannt, daß bei Verletzung einer Unfallverhütungsvorschrift ein Anscheinsbeweis dafür sprechen kann, daß der Schaden dadurch eingetreten ist (vgl. z. B. Senatsurteile vom 9. November 1971 - VI ZR 58/70 - VersR 1972, 149 und vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72 - VersR 1974, 263, 264 m. w. Nachw.).
  • OLG Hamm, 26.04.2005 - 9 U 194/04

    Kein Schadensersatz bei fehlendem Nachweis der Kausalität der Verletzung einer …

    Derartige Stürze stehen tatsächlich typischerweise in einem ursächlichen Zusammenhang mit den Gefahren, denen durch das Geländer vornehmlich begegnet werden soll (BGH VersR 1974, 263 ; 1974, 972).

    Deshalb kann in solchen Fällen nicht davon ausgegangen werden, dass die durch das Fehlen des Geländers hervorgerufene besondere Gefahrenquelle allein schon deshalb, weil der Verunglückte auf der Treppe gestürzt ist, im Einwirkungsbereich des Unfallgeschehens gelegen hat (BGH VersR 1974, 263 (264); 1974, 972).

  • OLG Hamburg, 20.02.2015 - 1 U 245/13

    Arbeitsunfall: Haftung eines Unternehmers gegenüber dem Unfallversicherungsträger …

    Rn. 38 Unmittelbar selbst verkehrssicherungspflichtig wird der mit der örtlichen Bauaufsicht, Bauleitung oder Bauüberwachung beauftragte Architekt aber dann, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Unternehmer in dieser Hinsicht nicht genügend sachkundig oder zuverlässig ist, wenn er Gefahrenquellen erkannt hat oder wenn er diese bei gewissenhafter Beobachtung der ihm obliegenden Sorgfalt hätte erkennen können (vgl. Senatsurteile vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72, VersR 1974, 263, 264;… vom 13. März 2007 - VI ZR 178/05, VersR 2007, 948 Rn. 12; BGH, Urteil vom 10. März 1977 - VII ZR 278/75, BGHZ 68, 169, 175 f.).
  • BGH, 07.05.1974 - VI ZR 38/74

    Treppengeländer - Erfahrungssatz - Kellerwendeltreppe

    Durch Urteil vom 6. November 1973 - VI ZR 76/72 - (= LM BGB § 823 [Ef] Nr. 17 = VersR 1974, 263) hat der erkennende Senat über die Rechtsmittel entschieden, soweit sie das Verhältnis zwischen dem Kläger und der W.- und I.-B. gesellschaft mbH & Co betrafen.

    Insoweit wird auf die Ausführungen des erkennenden Senats in dem vorerwähnten Urteil vom 6. November 1973 a.a.O. zu II 2 Bezug genommen, die in vollem Umfang auch für das Verhältnis des Klägers zu der Beklagten zutreffen.

  • BGH, 14.06.1982 - III ZR 129/81

    Geltung des Vertrauensgrundsatzes im Hinblick auf unvermittelt auf die Fahrbahn …

  • BGH, 22.05.1979 - VI ZR 97/78

    Zuhilfenahme eines Anscheinsbeweises - Nachweis eines Ursachenzusammenhangs …

  • OLG Koblenz, 18.06.2025 - 16 U 102/25
  • OLG Hamm, 30.11.1998 - 6 U 55/98
  • LG Arnsberg, 23.07.2004 - 1 O 639/03

    Schadensersatz wegen angeblichen Sturzes von einer Treppe ohne Geländer im …

  • BayObLG, 05.12.1977 - RReg. 2 Z 208/76

    Schadensersatz wegen Verletzung von Nebenpflichten aus einem Beherbungsvertrag; …

  • OLG Karlsruhe, 10.11.1992 - U 6/92
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