Rechtsprechung
| BFH, 15.02.1995 - VII B 156/94 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Zulassung einer Revision bei einem Verfahrensmangel
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (3)
- BFH, 26.01.1977 - I R 163/74
Anspruch auf rechtliches Gehör - Mündliche Verhandlung - Wechsel der …
Auszug aus BFH, 15.02.1995 - VII B 156/94
Der Kläger, der sich auf eine mündliche Verhandlung einläßt, muß daher ggf. die Verletzung seines Rechts auf Gehör grundsätzlich bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung rügen, weil sonst davon auszugehen ist, daß er auf sein Rügerecht verzichtet hat (vgl. Bundesfinanzhof -- BFH --, Urteile vom 26. Januar 1977 I R 163/74, BFHE 121, 286--289, BStBl II 1977, 348; vom 17. Oktober 1979 I R 247/78, BFHE 129, 524, BStBl II 1980, 299; vom 21. Januar 1981 II R 91/79, BFHE 132, 394, BStBl II 1981, 401;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl. 1993, § 119 Rz. 12).Er kann die Rüge auch dadurch anbringen, daß er in der mündlichen Verhandlung einen Antrag auf Vertagung stellt (vgl. BFHE 121, 286--289, BStBl II 1977, 348).
- BFH, 21.01.1981 - II R 91/79
Nichteinhaltung der Ladungsfrist - Versagung rechtlichen Gehörs - …
Auszug aus BFH, 15.02.1995 - VII B 156/94
Der Kläger, der sich auf eine mündliche Verhandlung einläßt, muß daher ggf. die Verletzung seines Rechts auf Gehör grundsätzlich bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung rügen, weil sonst davon auszugehen ist, daß er auf sein Rügerecht verzichtet hat (vgl. Bundesfinanzhof -- BFH --, Urteile vom 26. Januar 1977 I R 163/74, BFHE 121, 286--289, BStBl II 1977, 348; vom 17. Oktober 1979 I R 247/78, BFHE 129, 524, BStBl II 1980, 299; vom 21. Januar 1981 II R 91/79, BFHE 132, 394, BStBl II 1981, 401;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl. 1993, § 119 Rz. 12). - BFH, 17.10.1979 - I R 247/78
Unsachliches Verhalten eines Richters - Mündliche Verhandlung - …
Auszug aus BFH, 15.02.1995 - VII B 156/94
Der Kläger, der sich auf eine mündliche Verhandlung einläßt, muß daher ggf. die Verletzung seines Rechts auf Gehör grundsätzlich bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung rügen, weil sonst davon auszugehen ist, daß er auf sein Rügerecht verzichtet hat (vgl. Bundesfinanzhof -- BFH --, Urteile vom 26. Januar 1977 I R 163/74, BFHE 121, 286--289, BStBl II 1977, 348; vom 17. Oktober 1979 I R 247/78, BFHE 129, 524, BStBl II 1980, 299; vom 21. Januar 1981 II R 91/79, BFHE 132, 394, BStBl II 1981, 401;… Gräber/Ruban, Finanzgerichtsordnung, 3. Aufl. 1993, § 119 Rz. 12).
- BFH, 14.07.2008 - II B 5/08
Anlaufhemmung der Festsetzungsfrist bei Schenkungsteuer - rechtliches Gehör - …
Ein Beschwerdeführer bezeichnet demgemäß den Verfahrensmangel einer Verletzung rechtlichen Gehörs, der damit begründet wird, dass seinem Antrag auf Aufhebung oder Verlegung des festgesetzten Termins für die mündliche Verhandlung nicht stattgegeben worden sei, nicht schlüssig, wenn er in der mündlichen Verhandlung durch einen rechtskundigen Prozessbevollmächtigten vertreten war und in der Beschwerdebegründung nicht vorträgt, dass dieser die Verletzung des Rechts auf Gehör in der Verhandlung gerügt habe (BFH-Beschluss vom 15. Februar 1995 VII B 156/94, BFH/NV 1995, 903;… vgl. auch BFH-Beschluss in BFH/NV 2008, 595). - BFH, 23.08.2005 - V B 101/05
USt: Strohmanngeschäfte - grundsätzliche Bedeutung
Die Klägerin hätte deshalb vortragen müssen, dass sie in der mündlichen Verhandlung vor dem FG die Ablehnung ihres Beweisantrags (…hierzu BFH-Beschluss vom 17. März 2000 VII B 271/99, BFH/NV 2000, 1126) und des Antrags auf Terminverlegung (dazu BFH-Beschluss vom 15. Februar 1995 VII B 156/94, BFH/NV 1995, 903) gerügt oder im Hinblick auf das Benennungsverlangen des FG eine Vertagung beantragt hat oder weshalb ihr all dies nicht möglich war. - BFH, 05.04.2005 - I B 162/04
Darlegung von grundsätzlicher Bedeutung und Verfahrensmängeln
Die Klägerin hätte deshalb vortragen müssen, dass sie in der mündlichen Verhandlung vor dem FG die Ablehnung ihres Beweisantrags (…hierzu BFH-Beschluss vom 17. März 2000 VII B 271/99, BFH/NV 2000, 1126) und des Antrags auf Terminverlegung (dazu BFH-Beschluss vom 15. Februar 1995 VII B 156/94, BFH/NV 1995, 903) gerügt oder im Hinblick auf das Benennungsverlangen des FG eine Vertagung beantragt hat oder weshalb ihr all dies nicht möglich war.
- BFH, 09.01.2013 - I B 81/12
Verfahrensmangel/Keine Verletzung rechtlichen Gehörs bei Rügeverzicht
Er kann die Rüge auch dadurch anbringen, dass er in der mündlichen Verhandlung einen Antrag auf Vertagung stellt (BFH-Beschluss vom 15. Februar 1995 VII B 156/94, BFH/NV 1995, 903). - BFH, 21.08.2007 - I B 68/06
Gehörsverletzung; grundsätzliche Bedeutung
Zu diesem Zweck muss der Beteiligte, wenn er sich in der mündlichen Verhandlung mit einem bislang nicht angesprochenen Gesichtspunkt konfrontiert sieht und dazu nicht an Ort und Stelle in der ihm geboten erscheinenden Form Stellung nehmen kann, beantragen, die Verhandlung zu vertagen (vgl. Senatsurteil vom 26. Januar 1977 I R 163/74, BFHE 121, 286, BStBl II 1977, 348; BFH-Beschlüsse vom 15. Februar 1995 VII B 156/94, BFH/NV 1995, 903;… vom 19. September 2006 VII B 93/06, BFH/NV 2007, 247). - BFH, 30.05.2007 - I B 126/06
Anforderungen an die Rüge der Verletzung des Rechts auf Gehör
Auf dieses Recht kann indessen durch eine rügelose Verhandlung zur Sache verzichtet werden, weshalb zur Vermeidung eines Rechtsverlustes die Versagung des rechtlichen Gehörs in der nächsten mündlichen Verhandlung gerügt werden muss, zu der der Rügeberechtigte erschienen ist (BFH-Beschluss vom 15. Februar 1995 VII B 156/94, BFH/NV 1995, 903;… Ruban in Gräber, Finanzgerichtsordnung, 6. Aufl., § 115 Rz 103, m.w.N.).
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