Rechtsprechung
| BVerwG, 27.11.1964 - VII C 129.61 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Anforderungen an die Substantiierung des Anspruchs auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen
Verfahrensgang
- VG Oldenburg, 24.08.1961 - A 249/60
- BVerwG, 27.11.1964 - VII C 129.61
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 11.05.1962 - VII C 143.60
Anspruch auf Anerkennung als Kriegsdienstverweigerer - Anforderungen an die …
Auszug aus BVerwG, 27.11.1964 - VII C 129.61
Das Verwaltungsgericht hätte den Kläger allerdings förmlich vernehmen müssen; insoweit hat er in der Revision aber kein Rügerecht mehr, weil er auf diesen Mangel schon vor dem Verwaltungsgericht hätte hinweisen müssen (vgl. BVerwGE 14, 146 [BVerwG 11.05.1962 - BVerwG VII C 143.60]).Seine allgemeine Glaubwürdigkeit muß genügen, wenn sich nicht aus den tatsächlichen Umständen hinreichend deutlich ergibt, daß er keine ernsthafte, sittliche Entscheidung getroffen hat (vgl. BVerwGE 14, 146 [BVerwG 11.05.1962 - BVerwG VII C 143.60] [149 bis 151] und die Urteile vom 12. Juni 1964 - BVerwG VII C 73.61 und BVerwG VII C 166.63 -).
- BVerwG, 12.06.1964 - VII C 166.63
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.11.1964 - VII C 129.61
Seine allgemeine Glaubwürdigkeit muß genügen, wenn sich nicht aus den tatsächlichen Umständen hinreichend deutlich ergibt, daß er keine ernsthafte, sittliche Entscheidung getroffen hat (vgl. BVerwGE 14, 146 [BVerwG 11.05.1962 - BVerwG VII C 143.60] [149 bis 151] und die Urteile vom 12. Juni 1964 - BVerwG VII C 73.61 und BVerwG VII C 166.63 -). - BVerwG, 12.06.1964 - VII C 73.61
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 27.11.1964 - VII C 129.61
Seine allgemeine Glaubwürdigkeit muß genügen, wenn sich nicht aus den tatsächlichen Umständen hinreichend deutlich ergibt, daß er keine ernsthafte, sittliche Entscheidung getroffen hat (vgl. BVerwGE 14, 146 [BVerwG 11.05.1962 - BVerwG VII C 143.60] [149 bis 151] und die Urteile vom 12. Juni 1964 - BVerwG VII C 73.61 und BVerwG VII C 166.63 -). - RG, 17.10.1935 - VI 160/35
1. Ist der Grundsatz, daß die Aussagen der vor dem Berufungsgericht vernommenen …
Auszug aus BVerwG, 27.11.1964 - VII C 129.61
Da der Kläger nicht förmlich vom Verwaltungsgericht als Partei vernommen worden ist, kann eine Verletzung der Protokollvorschriften des § 105 Abs. 3 VwGO nicht in Betracht kommen (ebenso für den Zivilprozeß RGZ 149, 63).
- BVerwG, 30.07.1969 - VIII B 38.67
Begriff des Gewissens bei Kriegsdienstverweigerung
Zur Zulassung der Revision kann auch nicht das Vorbringen führen, das Verwaltungsgericht sei von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichtsvom 11. Mai 1962 - BVerwG VII C 143.60 (Buchholz BVerwG 448.0 § 25 WpflG Nr. 10) und BVerwG VII C 241.59 -, fernervom 27. November 1964 - BVerwG VII C 124.61 (…Buchholz a.a.O. Nr. 14 = DÖV 1965, 58) und BVerwG VII C 129.61 - abgewichen, indem es die Glaubwürdigkeit des Klägers nicht auf Grund einer Würdigung seiner Gesamtpersönlichkeit geprüft habe. - BVerwG, 31.07.1969 - VIII B 39.67
Verweigerung des Kriegsdiensts aus Erwägungen politischen Charakters
Zwar mag sich aus den von ihm angeführten beiden Urteilen des VII. Senats des Bundesverwaltungsgerichts vom 27. November 1964 - BVerwG - VII C 124.61 - (Buchholz 448.0, § 25 WpflG Nr. 14 = DÖV 1965, 58) und - BVerwG VII C 129.61 - die Pflicht des Verwaltungsgerichts zur Prüfung der Frage ergeben, ob es den Kriegsdienstverweigerer für ehrlich überzeugt von der Richtigkeit und Verbindlichkeit seiner gegen den Kriegsdienst getroffenen Entscheidung hält.
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