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Rechtsprechung
   BVerwG, 29.05.1959 - VII C 55.58   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,1345
BVerwG, 29.05.1959 - VII C 55.58 (https://dejure.org/1959,1345)
BVerwG, Entscheidung vom 29.05.1959 - VII C 55.58 (https://dejure.org/1959,1345)
BVerwG, Entscheidung vom 29. Mai 1959 - VII C 55.58 (https://dejure.org/1959,1345)
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Wird zitiert von ... (7)

  • BVerwG, 25.02.1966 - VII C 150.64

    Begriff der Verwaltungsmaßnahme i.S.v. § 3a Namensänderungsgesetz (NamÄndG)

    Ihr Klagebegehren ist vom Bundesverwaltungsgericht mit Urteil vom 29. Mai 1959 (BVerwG VII C 55.58 - StAZ 1960, 238 -) in letzter Instanz abgewiesen worden.

    Dieses Verfahren, in dem die Klägerin ihren Anspruch auf Namensänderung darauf gestützt hatte, daß ein wichtiger Grund im Sinne von § 3 des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen vom 5. Januar 1938 (RGBl. I S. 9) - NamensändG - vorliege, fand mit dem Urteil des erkennenden Senats vom 29. Mai 1959 (BVerwG VII C 55.58) seinen rechtskräftigen Abschluß.

  • BVerwG, 31.08.1962 - VII C 167.60

    Erkennbarkeit einer Zulassung der Revision in einem Urteil - Anforderungen an das …

    Das Berufungsgericht ist zutreffend davon ausgegangen, daß, wie der Senat wiederholt ausgeführt hat, ein wichtiger, eine Namensänderung rechtfertigender Grund im Sinne von § 3 des Gesetzes über die Änderung von Familiennamen und Vornamen vom 5. Januar 1938 (RGBl. I S. 9) - FamNamÄndG - vorliegt, wenn das Interesse, das der Namensträger an der beantragten Namensänderung hat, nach allgemeiner Verkehrsauffassung schutzwürdig ist und wenn seine Gründe, an Stelle seines Namens künftig einen anderen zu führen, so wesentlich sind, daß die Belange der Allgemeinheit demgegenüber zurücktreten müssen, die vor allem in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und in dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des übernommenen Namens augenscheinlich werden (vgl. Urteile des Senatsvom 31. Januar 1958 - BVerwG VII C 119.57 -, vom 16. Mai 1958 - BVerwG VII C 142.57 -, vom 29. Mai 1959 - BVerwG VII C 55.58 - undvom 28. Oktober 1960 - BVerwG VII C 236.59 -, Buchholz, Nachschlagewerk, 402.10 § 3 FamNamÄndG Nr. 4, 5, 7 und 10).

    Der vorliegende Fall liegt daher in einem wesentlichen Punkt anders als der Sachverhalt in demUrteil vom 29. Mai 1959 - BVerwG VII C 55.58 - (Buchholz, Nachschlagewerk, 402.10 § 3 FamNamÄndG Nr. 7), in dem der Senat ausgeführt hat, daß der Wunsch, das Adelsprädikat zum Bestandteil des Namens werden zu lassen, aus Gründen der Pietät und der Familientradition subjektiv verständlich erscheine, dadurch aber noch nicht eine Namensänderung gerechtfertigt werde.

  • BVerwG, 31.08.1962 - VII C 63.60

    Rechtsmittel

    Danach ist der wichtige Grund ein unbestimmter Rechtsbegriff, dessen Anwendung der verwaltungsgerichtlichen Nachprüfung unterliegt (vgl. BVerwG, Urteile vom 31. Januar 1958 - VII C 119.57 - und vom 29. Mai 1959 - VII C 55.58 - sowie vom 28. Oktober 1960 - VII C 236.59 -, Buchholz, Nachschlagewerk, 402.10 § 3 FamNamÄndG Nr. 4, 7 und 10).
  • BVerwG, 16.02.1968 - VII C 56.63

    Vereinbarkeit von § 3 Namensänderungsgesetz (NamÄndG) mit dem Grundgesetz - …

    Es bedarf einer Interessenabwägung, bei der zu prüfen ist, ob das Interesse des Antragstellers an der Namensänderung nach allgemeiner Verkehrsauffassung schutzwürdig, und seine Gründe, künftig einen anderen Namen zu führen, so wesentlich sind, daß die Belange der Allgemeinheit zurücktreten müssen, die vor allem in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und in dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des übernommenen Namens ihre Grundlage haben (BVerwGE 15, 26 [BVerwG 31.08.1962 - BVerwG VII C 63.60] und 183; BVerwG…, Urt. vom 31. Januar 1958, BVerwG VII C 119.57 = DÖV 1958, 703;… Urt. vom 16. Mai 1958, BVerwG VII C 142.57 = DÖV 1958, 706; Urt. vom 9. Mai 1959, BVerwG VII C 55.58 = Buchholz BVerwG 402.10 NamensändG § 3 Nr. 7;… Urt. vom 28. Oktober 1960, BVerwG VII C 236.59 = NJW 1961, 1039;… Urt. vom 31. August 1962, BVerwG VII C 167.60 = DÖV 1963, 511).
  • BVerwG, 08.11.1968 - VII C 145.66

    Namensänderungen deutscher Staatsangehöriger - Gesetz über die Änderung von …

    In dem Urteil vom 29. Mai 1959 (BVerwG VII C 55.58 = Buchholz BVerwG 402.10, Namensändges., § 3 Nr. 7) wurde der aus Gründen der Pietät und der Familientradition subjektiv verständliche Wunsch, das von Verfahren früher geführte Adelsprädikat zum Bestandteil des Namens werden zu lassen, nicht als schutzwürdig anerkannt, wenn es sich wie im verliegenden Falle nicht um die Wiedererlangung eines ererbten Namens handelt.
  • BVerwG, 08.11.1968 - VII C 9.67

    Voraussetzungen für die Änderung eines Familiennamens - Wichtiger Grund für eine …

    Es bedarf einer Interessenabwägung, bei der zu prüfen ist, ob das Interesse des Antragstellers an der Namensänderung nach allgemeiner Verkehrsauffassung schutzwürdig, und seine Gründe, künftig einen anderen Namen zu führen, so wesentlich sind, daß die Belange der Allgemeinheit zurücktreten müssen, die vor allem in der sozialen Ordnungsfunktion des Namens und in dem sicherheitspolizeilichen Interesse an der Führung des übernommenen Namens ihre Grundlage haben (BVerwGE 15, 26 und 183; BVerwG, Urteil vom 31. Januar 1958, BVerwG VII C 119.57 = DÖV 1958, 703; Urteil vom 16. Mai 1958, BVerwG VII C 142.57 = DÖV 1958, 706; Urteil vom 29. Mai 1959, BVerwG VII C 55.58 = Buchholz BVerwG 402.10, NamensÄndG § 3 Nr. 7; Urteil vom 28. Oktober 1960, BVerwG VII C 236.59 = NJW 1961, 1039; Urteil vom 31. August 1962, BVerwG VII C 167.60 = DÖV 1963, 511; Urteil vom 16. Februar 1968, BVerwG VII C 56.63).
  • VG Minden, 19.05.2005 - 2 K 6400/03

    Änderung des Familiennamens gem. § 3 Abs. 1 Namensänderungsgesetz (NÄG); …

    Rn. 21 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 17. Mai 2001 - 6 B 23.01 -, Buchholz 402.10 § 3 Nr. 76; Urteil vom 11. Dezember 1996 - 6 C 2.96 -, DVBl 1997, 616 f; Urteil vom 29. Mai 1959 - 7 C 55.58 -, Buchholz 402.10 § 3 Nr. 7.
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