Rechtsprechung
| BVerwG, 14.02.1964 - VII C 88.63 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsschutz eines Wehrpflichtigen gegen einen Einberufungsbescheid
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Hannover, 24.08.1962 - II A 155/62
- VG Hannover, 24.08.1962 - II D 22/62
- VG Hannover, 28.09.1962 - II D 22/62
- BVerwG, 12.03.1963 - VII B 112.62
- BVerwG, 14.02.1964 - VII C 88.63
Papierfundstellen
- DVBl 1964, 928
Wird zitiert von ... (9) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 16.07.1963 - VII C 96.62
Anforderungen an das Vorliegen einer Wehrdienstausnahme - Voraussetzungen des …
Auszug aus BVerwG, 14.02.1964 - VII C 88.63
Das ist in dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 16. Juli 1963 - BVerwGE 16, 224 [BVerwG 16.07.1963 - BVerwG VII C 96.62] (225 bis 227) - eingehend dargelegt. - BVerwG, 01.04.1960 - VII C 7.60
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 14.02.1964 - VII C 88.63
Daß ein pharmazeutischer Praktikant bei der Aufnahme des Studiums nicht deshalb benachteiligt werden darf, weil er vorher seiner Wehrdienstpflicht genügt hat, ist schon im Urteil vom 1. April 1960, BVerwGE 10, 250 (252) [BVerwG 01.04.1960 - BVerwG VII C 7.60], ausgeführt worden. - BVerwG, 12.10.1962 - VII C 6.62
Auszug aus BVerwG, 14.02.1964 - VII C 88.63
Eine besondere Härte kann im Einzelfall nur unter Würdigung der Lage der anderen Wehrpflichtigen festgestellt werden, dieser Vergleich ist unerläßlich (vgl. das Urteil vom 12. Oktober 1962 - BVerwG VII C 6.62 -) und er läßt hier nicht erkennen, daß der Kläger durch die Einberufung in besonderer Weise betroffen würde.
- BVerwG, 02.04.1970 - VIII C 71.69
Besondere Härte durch die Unterbrechung eines weitgehend geförderten …
Zur Frage, unter welchen Voraussetzungen zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen bei der Entscheidung über die Zurückstellung vom Wehrdienst berücksichtigt werden können (im Anschluß an BVerwGE 18, 62 und Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928]).Das Bundesverwaltungsgericht hat wiederholt entschieden, daß ein im Zeitpunkt der Musterungs- oder Einberufungsentscheidung nicht hinreichend konkretisierter, sondern in der Zukunft nur vielleicht möglicher Nachteil nicht als ein die Zurückstellung rechtfertigender Härtegrund im Sinne des § 12 Abs. 4 WpflG angesehen werden kann (vgl. z.B. BVerwGE 18, 62 und Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928]).
- BVerwG, 28.01.1971 - VIII C 97.69
Zurückstellung vom Wehrdienst aus Gründen der Berufsausbildung - Unterbrechung …
Nach der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts indessen können bei der Entscheidung, ob eine Einberufung eine besondere Härte bedeuten würde, Ungewisse künftige Ereignisse und Entwicklungen nur berücksichtigt werden, wenn ihr Eintreten in dem Sinn hinreichend gewiß ist, daß von ihm als einem rechtserheblichen Umstand auszugehen ist; die bloße Möglichkeit des Eintritts genügt nicht (BVerwGE 18, 62; Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz 448.0 § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928]; Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 71.69 -[BWV 1970, 212 = NZWehrr 1970, 194]). - BVerwG, 09.09.1970 - VIII C 2.69 Ein im Zeitpunkt der Musterungs- oder Einberufungsentscheidung nicht hinreichend konkretisierter, sondern in der Zukunft nur vielleicht möglicher Nachteil kann, wie das Bundesverwaltungsgericht wiederholt entschieden hat (BVerwGE 18, 62; Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz BVerwG 448.0, WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928]; Beschluß vom 6. März 1970 - BVerwG VIII B 78.68 - und Urteil vom 2. April 1970 - BVerwG VIII C 71.69 -), nicht als ein die Zurückstellung rechtfertigender Härtegrund im Sinne des § 12 Abs. 4 WpflG angesehen werden.
- BVerwG, 11.08.1970 - VIII CB 97.69 Das Urteil weicht in seinen tragenden Gründen von der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zu den Begriffen der besonderen Härte und des weitgehend geförderten Ausbildungsabschnitts im Sinne des § 12 Abs. 4 Satz 1 und Satz 2 Nr. 3 des Wehrpflichtgesetzes - WpflG -, jetzt geltend in der Fassung vom 28. September 1969 (BGBl. I S. 1773), sowie zur Berücksichtigung zukünftiger Ereignisse und Entwicklungen ab (vgl. insbesondere BVerwGE 10, 250; 18, 62; 23, 100; 31, 318 [322]; Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928]; Urteil vom 10. Dezember 1969 - BVerwG VIII C 104.69 - [MDR 1970, 357 = NJW 1970, 180 = DÖV 1970, 275 = DVBl. 1970, 358 = BWV 1970, 68 = NZ Wehrr.
- BVerwG, 03.08.1970 - VIII CB 103.68
Annahme verschiedener Ausbildungsabschnitte bei der stufenweisen Hinführung auf …
Die Revision kann auch nicht im Hinblick auf die - möglicherweise noch klärungsbedürftige - Frage zugelassen werden, ob und unter welchen Voraussetzungen die konkrete Gefahr (vgl. hierzu BVerwGE 18, 62 und Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 -, Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928) des Verlustes einer Einarbeitung in den elterlichen Betrieb durch den Vater eine die Zurückstellung nach § 12 Abs. 4 Satz 1 WpflG rechtfertigende besondere Härte darstellen kann. - BVerwG, 06.03.1970 - VIII B 78.68
Zurückstellung vom Wehrdienst im Falle von Änderung der Vorschriften über die …
In den von der Klägerin bezeichneten Urteilen hat das Bundesverwaltungsgericht zwar ausgeführt, daß ein in späterer Zukunft nur vielleicht möglicher Nachteil nicht als ein die Zurückstellung rechtfertigender Härtegrund im Sinne des § 12 Abs. 4 WpflG berücksichtigt werden dürfe (BVerwGE 18, 62; Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928]; Urteil vom 3. Februar 1967 - BVerwG VII C 37.65 -). - BVerwG, 24.02.1970 - VIII B 242.67
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Zurückstellung vom …
In den von der Beklagten zunächst bezeichneten Urteilen vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 81.63 (BVerwGE 18, 62) und BVerwG VII C 88.63 - (Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928) hat das Bundesverwaltungsgericht ausgeführt, daß ein in späterer Zukunft nur vielleicht möglicher Nachteil nicht als Härtegrund im Sinne der Vorschriften des Wehrpflichtgesetzes über die Zurückstellung vom Wehrdienst berücksichtigt werden dürfe. - BVerwG, 13.01.1967 - VII C 93.64
Rechtsmittel
Wie der Senat bereits mehrfach entschieden hat, begründet ein erst in späterer Zukunft möglicher Nachteil für den Wehrpflichtigen keine die Zurückstellung rechtfertigende besondere Härte(Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WehrPflG Nr. 13]). - BVerwG, 02.03.1970 - VIII B 37.68
Anfechtung eines Musterungsbescheids sowie eines Einberufungsbescheids - Antrag …
Dazu hat das Bundesverwaltungsgericht allgemein bereits mehrfach ausgesprochen, daß ein im Zeitpunkt der Musterungs- oder Einberufungsentscheidung nicht hinreichend konkretisierter, sondern in späterer Zukunft nur vielleicht möglicher Nachteil nicht als ein die Zurückstellung rechtfertigender Härtegrund angesehen werden kann (vgl. z. B. BVerwGE 18, 62 und Urteil vom 14. Februar 1964 - BVerwG VII C 88.63 - [Buchholz BVerwG 448.0, § 12 WpflG Nr. 13 = DVBl. 1964, 928]).
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