Rechtsprechung
| BVerwG, 10.02.1967 - VII P 18.66 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.1966 - CB 4/66
- BVerwG, 10.02.1967 - VII P 18.66
Wird zitiert von ... (8) Zitiert selbst (3)
- BVerwG, 14.12.1962 - VII P 3.62
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.02.1967 - VII P 18.66
Damit beinhaltet die Auswahl der Teilnehmer eine Vorentscheidung (vgl. hierzu den Beschluß des Senats vom 14. Dezember 1962, BVerwGE 15, 212). - BVerwG, 12.01.1962 - VII P 1.60
Zulässigkeit einer Beschränkung der Mitwirkung auf den eigentlichen …
Auszug aus BVerwG, 10.02.1967 - VII P 18.66
Dadurch werden die dem Personalrat gesetzlich zukommenden Befugnisse nicht ausgeweitet, sondern es wird lediglich eine dem Sinn und Zweck des Gesetzes Rechnung tragende Auslegung der Beteiligungsrechte herbeigeführt (vgl. Beschluß des Senats vom 12. Januar 1962, BVerwGE 13, 291). - BVerwG, 10.02.1967 - VII P 6.66
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 10.02.1967 - VII P 18.66
Fortbildung von Lokomotivführern (vgl. BVerwG VII P 6.66 vom 10. Februar 1967).
- BVerwG, 06.12.1978 - 6 P 2.78
Vorstellungsgespräche - Personalrat - Dienststellenleiter - Auswahlkommission - …
In diesen Fällen wird, wie das Bundesverwaltungsgericht im Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG 7 P 12.65 - (Buchholz 238.34 § 61 PersVG Hamburg Nr. 1 = PersV 1967, 275 - ZBR 1967, 274) ausgeführt hat, die beteiligungspflichtige Maßnahme in zwei Vorgänge aufgespalten, wobei bereits der erste Vorgang eine Vorentscheidung über die beabsichtigte Maßnahme ist, so - wie in dem genannten Beschluß - die vorläufige Bestellung eines Lehrers zum Schulleiter als Vorentscheidung über die spätere Beförderung, die eine Beförderung vorbereitende Versetzung oder Übertragung eines höher bewerteten Dienstpostens (vgl. BVerwGE 13, 291 [295]) - die letztere Maßnahme unterliegt jetzt nach § 76 Abs. 1 Nr. 3 BPersVG der Mitbestimmung -, die probeweise Übertragung einer höher bewerteten Tätigkeit als Vorentscheidung über die Höhergruppierung (BVerwGE 15, 212 [214]) - jetzt § 75 Abs. 1 Nr. 2 BPersVG (zur vorübergehenden Übertragung s. hingegen BVerwGE 54, 92) - sowie die ebenfalls als Vorentscheidung zu wertende Auswahl von Beschäftigten an Beförderungslehrgängen (Beschluß vom 20. Juli 1962 - BVerwG 7 P 4.61 - [Buchholz 238.34 § 66 PersVG Hamburg Nr. 1 - PersV 1962, 258], Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG 7 P 6.66 - [BVerwGE 26, 185, 194], Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG 7 P 18.66 - [Buchholz 238.3 § 66 PersVG Nr. 4 = PersV 1968, 278]) - jetzt: § 75 Abs. 3 Nr. 7, § 76 Abs. 2 Nr. 1 BPersVG -. - BVerwG, 15.12.1972 - VII P 4.71
Kompetenz zur Bildung von Personalräten in den Ländern
Der Senat hat zu den genannten Vorschriften ausgeführt, daß "Fragen der Fortbildung" nicht nur dann gegeben sind, wenn es um den Umfang und die Art der Fortbildung der Bediensteten geht, also generelle Regelungen erarbeitet werden sollen, sondern daß auch, die Auswahl der Bediensteten, die an der Fortbildung teilnehmen sollen, unter diesen Begriff fällt (Beschluß des Senats vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 6.66 - BVerwGE 26, 185 [BVerwG 10.02.1967 - VII P 6/66] [192] = Buchholz 283.3 § 93 PersVG Nr. 4; Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 18.66 - Buchholz 238.3 § 66 PersVG Nr. 4; Beschluß vom 20. Juli 1962 - BVerwG VII P 4.61 - Buchholz 238.34 § 66 PersVG Hamburg Nr. 1).Der Senat hat bereits in den Beschlüssen vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 6.66 und BVerwG VII P 18.66 - (…a.a.O.) ausgeführt, die allgemeine Überschrift "soziale Angelegenheiten" im Personalvertretungsgesetz des Bundes und im nordrheinwestfälischen Personalvertretungsgesetz schließe es nicht zwingend aus, daß unter den aufgeführten Beteiligungsfällen auch personelle Angelegenheiten seien.
- BVerwG, 17.04.1970 - VII P 8.69
Wesentliches Merkmal der Rückgruppierung einer Lohngruppe - Erforderlichkeit der …
Es entspricht der vom Senat in ständiger Rechtsprechung vertretenen Auffassung, bei beteiligungspflichtigen Vorgängen, insbesondere bei Schaffung von Voraussetzungen hierzu, den Personalrat möglichst frühzeitig einzuschalten (Beschluß vom 20. Juli 1962 - BVerwG VII P 4.61 - Buchholz BVerwG 238.34, § 66 PersVG Hamb. Nr. 1; Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 6.66 -, BVerwGE 26, 185: Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 18.66 - Buchholz BVerwG 238.3, § 66 PersVG Nr. 4: Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VII P 8.66 - Buchholz BVerwG 238.35, § 60 PersVG Hess. Nr. 2: Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VII P 12.65 - Buchholz BVerwG 238.34, § 61 PersVG Hamb. Nr. 1).
- BVerwG, 19.10.1983 - 6 P 16.81
Erlass über die Ausbildung von Beratungslehrern und Mitbestimmungsrecht der …
Die Personalvertretungsrechtliche Wertung dieser oft irreführend als "Zusatzausbildung" bezeichneten Fortbildung (siehe hierzu Bundesverwaltungsgericht, Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG 7 P 18.66 - [Buchholz 238.3 § 66 PersVG Nr. 4]) hängt, nicht entscheidend davon ab, daß eine besondere Laufbahn für die Beratungslehrer besteht oder eingerichtet werden könnte. - BVerwG, 07.11.1969 - VII P 3.69
Bestimmung des Vorsitzenden einer Fachkammer - Richter auf Probe als ständige …
Daß derartige Vorentscheidungen der Beteiligung der Personalvertretung unterliegen - im Wege der Mitwirkung oder Mitbestimmung -, hat der Senat in ständiger Rechtsprechung angenommen (BVerwGE 13, 291 [293]; 26, 185 [193]; Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 18.66 - Buchholz BVerwG 238.3, § 66 PersVG Nr. 4 Beschluß vom 28. April 1967 - BVerwG VII P 12.65 - Buchholz BVerwG 238.34, § 61 PersVG Hamburg Nr. 1). - BVerwG, 05.02.1971 - VII P 11.70
Mitbestimmung eines Personalrates bei der Versetzung eines Angestellten auf eine …
So ist z. B. bei der Auswahl der Beamten zu Beförderungs- oder ihnen gleichstehenden Fortbildungslehrgängen die Beteiligung des Personalrats bereits an diesen "Vorentscheidungen" (Auswahl der Lehrgangsteilnehmer) anerkannt worden (Beschluß vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 6.66 - [BVerwGE 26, 185]; Beschluß vom gleichen Tage - BVerwG VII P 18.66 - [PersVertr. - BVerwG, 14.07.1977 - 7 P 23.77 Die Rechtsbeschwerde macht geltend, in den Beschlüssen vom 20. Juli 1962 - BVerwG VII P 4.61 - (PersV 1962, 258 = Buchholz 238.34 § 66 PersVG Hamburg Nr. 1), vom 10. Februar 1967 - BVerwG VII P 6.66 - (BVerwGE 26, 185 [BVerwG 10.02.1967 - VII P 6/66]) und vom selben Tage - BVerwG VII P 18.66 - (PersV 1968, 278) habe das Bundesverwaltungsgericht ein förmliches Beteiligungsrecht des Personalrats in Form der Mitbestimmung oder Mitwirkung bei "Fragen der Fortbildung" anerkannt, während das Oberverwaltungsgericht in dem angefochtenen Beschluß eine Mitbestimmung bei diesen Fragen verneint habe.
- LAG Brandenburg, 23.05.1995 - 8 (6) Sa 70/95 Begrifflich ist die Ausbildung damit von der Fort- oder Weiterbildung zu unterscheiden, die dem beruflichen Fortkommen innerhalb einer bereits endgültig beschrittenen Laufbahn dient (vgl. BVerwG, Beschluß vom 10.02.1967 - VII P 18.66 -;, AP Nr. 9 zu § 66 PersVG).
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