Rechtsprechung
| BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- JLaw (App) | www.prinz.law
- Wolters Kluwer
Einlegung der Berufung - Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Fristversäumnis - Zustellung der Berufungsschrift - Vollständiges Urteil - Zustellung des Urteils - Abschrift - Abkürzung des Urteils - Ordnungsgemäße Bezeichnung der Rechtsmittelparteien - ...
Papierfundstellen
- VersR 1976, 492
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (8)
- BGH, 27.05.1974 - VII ZB 5/74
Anforderungen an die ordnungsgemäße Zustellung eines Urteils
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Die Klägerin durfte die Ausfertigung des vollständigen Urteils in der Abschrift selbst abkürzen (RGZ 101, 253; BGH LM ZPO § 233 Nr. 37; Senatsbeschluß vom 27. Mai 1974 - VII ZB 5/74;… Stein/Jonas, 19. Aufl., § 170 ZPO Anm. II 2 mit N 5). - BGH, 25.09.1975 - VII ZB 9/75
Inhalt einer Berufungsschrift
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Darf an deren Wortlaut auch nicht formalistisch festgehalten werden, so muß doch zumindest aus den beim Berufungsgericht bis zum Ende der Rechtsmittelfrist zur Verfügung stehenden Unterlagen ersichtlich sein, für und gegen wen die Berufung eingelegt sein soll (vgl. die Nachweise in dem zum Abdruck in BGHZ vorgesehenen Senatsbeschluß vom 25. September 1975 - VII ZB 9/75). - BGH, 13.07.1970 - VIII ZR 230/68
Notwendige Streitgenossenschaft
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Da hier ein Fall notwendiger Streitgenossenschaft nicht vorliegt (vgl. BGHZ 54, 251), muß bis zum Ende der Rechtsmittelfrist jeder der das Urteil anfechtenden Streitgenossen als Berufungskläger erkennbar sein.
- BGH, 08.10.1964 - III ZR 152/63
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Das der Ausfertigung beigefügte Gerichtssiegel brauchte sie auf der Abschrift nicht zu vermerken (BGH NJW 1965, 104, 105;… Rosenberg/Schwab, Zivilprozeßrecht, 11. Aufl., § 75 I 1 a). - BGH, 19.03.1969 - VIII ZR 63/67
Anforderungen an die hinreichende Bezeichnung des Rechtsmittelklägers in der …
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Wird die Berufung gegen sämtliche Streitgenossen der im ersten Rechtszuge obsiegenden Partei gerichtet, so kann es zwar genügen, daß in der Berufungsschrift nur der im Rubrum des angefochtenen Urteils als erster aufgeführte Streitgenosse als Berufungsbeklagter erwähnt wird, weil grundsätzlich davon auszugehen ist, daß der Berufungskläger die Entscheidung insoweit angreifen will, als er durch sie beschwert ist (BGH NJW 1969, 928). - BGH, 01.10.1970 - VII ZB 9/70
Rechtsmittelschrift - Rechtsmittelkläger - Sorgfaltspflichten - Kontrollmaßnahmen
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Das gilt aber nicht umgekehrt dann, wenn mehrere "einfache" Streitgenossen Berufungskläger sein sollen (Senatsbeschlüsse vom 1. Oktober 1970 - VII ZB 9/70 = VersR 1970, 1133 und vom 21. Januar 1971 -, VII ZB 21/70). - BGH, 21.01.1971 - VII ZB 21/70
Berufungsschrift - Berufung - Verschulden - Mitbeklagte
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Das gilt aber nicht umgekehrt dann, wenn mehrere "einfache" Streitgenossen Berufungskläger sein sollen (Senatsbeschlüsse vom 1. Oktober 1970 - VII ZB 9/70 = VersR 1970, 1133 und vom 21. Januar 1971 -, VII ZB 21/70). - RG, 04.02.1921 - III 288/20
Wird die Berufungsfrist in Lauf gesetzt, wenn eine Partei, der eine vollständige …
Auszug aus BGH, 18.12.1975 - VII ZB 16/75
Die Klägerin durfte die Ausfertigung des vollständigen Urteils in der Abschrift selbst abkürzen (RGZ 101, 253; BGH LM ZPO § 233 Nr. 37; Senatsbeschluß vom 27. Mai 1974 - VII ZB 5/74;… Stein/Jonas, 19. Aufl., § 170 ZPO Anm. II 2 mit N 5).
- BGH, 16.06.1983 - VII ZR 93/83
Zulässigkeit einer Berufung - Ordnungsgemäße Einlegung der Berufung - …
Der diesen Vorschriften über den wesentlichen Inhalt der Berufungsschrift zugrunde liegende Gedanke der Rechtssicherheit gebietet ferner, daß hinreichend zum Ausdruck kommt, für wen und gegen wen die Berufung eingelegt wird (vgl. u.a. BGHZ 21, 168; 65, 115 [BGH 25.09.1975 - VII ZB 9/75]m.w.N.; Senatsbeschlüsse vom 18. Dezember 1975 - VII ZB 16/75 = VersR 1976, 492; vom 22. September 1977 - VII ZB 5/77 = VersR 1977, 1100 und vom 24. März 1983 - VII ZB 21/82 -).Dabei ist es allerdings durchaus zulässig und auch geboten, die Berufungsschrift und etwaige Anlagen darauf auszulegen, ob sich aus ihnen die das Rechtsmittel führende Partei mit hinreichender Sicherheit ergibt (vgl. u.a. BGH 21, 168 m.N.; BGH NJW 1969, 928 Nr. 6; Senatsbeschlüsse VersR 1976, 492; 1977, 1100 und vom 24. März 1983 - VII ZB 21/82 -).
Die für die Zulässigkeit des Rechtsmittels erforderlichen Angaben müssen deshalb innerhalb der Rechtsmittelfrist auch beim Rechtsmittelgericht vorliegen (BGHZ 21, 168; BGH VersR 1976, 492; BAG NJW 1975, 1429).
- BGH, 06.02.1991 - VIII ZR 111/90
Rückabwicklung eines Kaufvertrages über einen Computer mit Software bei Mängeln - …
Diese Überlegung ist jedoch keineswegs zwingend (vgl. BGH, Beschlüsse vom 21. Januar 1971 - VII ZB 21/70 = VersR 1971, 450 unter 1 und vom 18. Dezember 1975 - VII ZB 16/75 = VersR 1976, 492 unter II 2).Denn zwischen einer wegen einer Gesellschaftsschuld in Anspruch genommenen Kommanditgesellschaft und ihren persönlich haftenden Gesellschaftern besteht keine notwendige Streitgenossenschaft (BGH, Beschluß vom 18. Dezember 1975 a.a.O. unter II 1; Urteil vom 10. März 1988 - IX ZR 194/87 = WM 1988, 843 unter II m.w.Nachw.).
- BGH, 24.03.1983 - VII ZB 21/82
Ordnungsgemäße Einlegung der Berufung - Hinreichende Bezeichnung der …
Zu Unrecht beruft es sich für seine gegenteilige Ansicht auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts und Bundesgerichtshofs (RGZ 96, 117; 125, 240; 144, 314; BGHZ 21, 168; BGH NJW 1958, 1726 Nr. 8; VersR 1971, 763; 1971, 1145 und 1976, 492).Denn es ist durchaus zulässig und auch geboten, die Berufungsschrift (samt etwaiger Anlagen) darauf auszulegen, ob sich aus ihr die das Rechtsmittel führende Partei mit hinreichender Sicherheit ergibt (BGHZ 21, 168, 173 m.N.; BGH NJW 1969, 928 Nr. 6; Senatsbeschluß vom 18. Dezember 1975 - VII ZB 16/75 = VersR 1976, 492).
- BAG, 17.02.1987 - 3 AZR 197/85
Haftung für Betriebsrentenansprüche - Übergang der Ansprüche der Pensionäre gegen …
Vielmehr sind auch die überreichten Unterlagen, insbesondere das angegriffene Urteil zur Bezeichnung des Rechtsmittelgegners heranzuziehen (BAGE 21, 368 = AP Nr. 1 zu § 553 ZPO; Beschluß vom 23. Juli 1975 - 5 AZB 27/75 - AP Nr. 31 zu § 518 ZPO; BGH VersR 1976, 492, 493). - BGH, 08.07.1981 - IVb ZB 654/80
Sofortige Beschwerde gegen die Versagung einer Wiedereinsetzung in den vorigen …
Es gehört zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Rechtsmittels, daß das Rechtsmittelgericht innerhalb der Rechtsmittelfrist den Rechtsmittelführer erkennen kann (BGHZ 21, 168, 170; BGH VersR 1971, 763; 1971, 1145; 1976, 492, 493). - BGH, 09.07.1980 - IVb ZB 636/80
Wirkungen der nicht gegebenen Erkennbarkeit des Berufungsklägers in der …
Zu den Zulässigkeitsvoraussetzungen eines Rechtsmittels gehört es jedoch, daß das Rechtsmittelgericht innerhalb der Rechtsmittelfrist den Rechtsmittelkläger erkennen kann (BGHZ 21, 168, 170; BGH Urteil vom 22. September 1971 - IV ZR 106/69 - VersR 1971, 1145; Beschlüsse vom 27. April 1971 - IV ZR 11/69 - VersR 1971, 763 - und vom 18. Dezember 1975 - VII ZB 16/75 - VersR 1976, 492, 493; vgl. auch BAG NJW 1972, 1440).
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