Neue Kooperation: dejure.org × Doctrine bringen KI-Power für Aktenanalyse, Recherche und Texterstellung. Doctrine entdecken
×

Rechtsprechung
   BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,1959
BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60 (https://dejure.org/1961,1959)
BGH, Entscheidung vom 23.11.1961 - VII ZR 141/60 (https://dejure.org/1961,1959)
BGH, Entscheidung vom 23. November 1961 - VII ZR 141/60 (https://dejure.org/1961,1959)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1961,1959) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • VersR 1962, 159
  • DB 1962, 165
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 23.10.1952 - III ZR 364/51

    Hochspannungsleitung. Höhere Gewalt

    Auszug aus BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Unter höherer Gewalt wird in der Rechtsprechung ein von außen auf den Betrieb einwirkendes außergewöhnliches Ereignis verstanden, das unvorhersehbar ist, selbst bei Anwendung äußerster Sorgfalt ohne Gefährdung des wirtschaftlichen Erfolgs des Unternehmens nicht abgewendet werden kann und auch nicht wegen seiner Häufigkeit von dem Betriebsunternehmer in Rechnung zu stellen und mit in Kauf zu nehmen ist (u.a. RGZ 93.66; 101, 94, 104, 150; 109, 172; 117, 12; JW 1931, 865; OGH britZ 3, 189; BGHZ 7, 338).
  • RG, 13.12.1920 - VI 455/20

    Höhere Gewalt

    Auszug aus BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Unter höherer Gewalt wird in der Rechtsprechung ein von außen auf den Betrieb einwirkendes außergewöhnliches Ereignis verstanden, das unvorhersehbar ist, selbst bei Anwendung äußerster Sorgfalt ohne Gefährdung des wirtschaftlichen Erfolgs des Unternehmens nicht abgewendet werden kann und auch nicht wegen seiner Häufigkeit von dem Betriebsunternehmer in Rechnung zu stellen und mit in Kauf zu nehmen ist (u.a. RGZ 93.66; 101, 94, 104, 150; 109, 172; 117, 12; JW 1931, 865; OGH britZ 3, 189; BGHZ 7, 338).
  • BGH, 20.10.1960 - VII ZR 126/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Namentlich hat die Klägerin nichts dafür vorgetragen, daß die in Folge der Regenfälle entstandenen Mehrkosten in Anbetracht ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und des Umfangs ihres Unternehmens im Verhältnis zu dem vereinbarten Festpreis so hoch gewesen seien, daß ihr ein Festhalten an dem Vertrag schlechterdings nicht zuzumuten gewesen sei (vgl. BGH VII ZR 126/59 vom 20. Oktober 1960; VII ZR 96/60 vom 10. Juli 1961 = BB 1961, 1179).
  • BGH, 27.06.1957 - VII ZR 293/56
    Auszug aus BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Das Berufungsgericht hat noch anhand der Entscheidung des erkennenden Senats VII ZR 293/56 vom 27. Juni 1957 geprüft, ob sich aus dem Grundsatz von Treu und Glauben.
  • RG, 07.04.1927 - IV 745/26

    Höhere Gewalt

    Auszug aus BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Unter höherer Gewalt wird in der Rechtsprechung ein von außen auf den Betrieb einwirkendes außergewöhnliches Ereignis verstanden, das unvorhersehbar ist, selbst bei Anwendung äußerster Sorgfalt ohne Gefährdung des wirtschaftlichen Erfolgs des Unternehmens nicht abgewendet werden kann und auch nicht wegen seiner Häufigkeit von dem Betriebsunternehmer in Rechnung zu stellen und mit in Kauf zu nehmen ist (u.a. RGZ 93.66; 101, 94, 104, 150; 109, 172; 117, 12; JW 1931, 865; OGH britZ 3, 189; BGHZ 7, 338).
  • BGH, 10.07.1961 - VII ZR 96/60

    Schadensersatz wegen Nichterfüllung einer Vereinbarung über Kreditverkäufe von …

    Auszug aus BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Namentlich hat die Klägerin nichts dafür vorgetragen, daß die in Folge der Regenfälle entstandenen Mehrkosten in Anbetracht ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse und des Umfangs ihres Unternehmens im Verhältnis zu dem vereinbarten Festpreis so hoch gewesen seien, daß ihr ein Festhalten an dem Vertrag schlechterdings nicht zuzumuten gewesen sei (vgl. BGH VII ZR 126/59 vom 20. Oktober 1960; VII ZR 96/60 vom 10. Juli 1961 = BB 1961, 1179).
  • RG, 04.11.1918 - VI 149/18

    Tötung "beim Betriebe einer Eisenbahn" durch Sprung aus fahrendem Zug; Begriff …

    Auszug aus BGH, 23.11.1961 - VII ZR 141/60
    Regenfälle sind im Rohrleitungsbau keine sich aus dem Betrieb selbst ergebenden Ereignisse; ebensowenig haben sie ihren Grund im Betrieb oder seinen Einrichtungen (vgl. RGZ 95, 64, 66).
  • BGH, 12.07.1973 - VII ZR 196/72

    Anspruch des Auftragnehmers bei Beschädigung oder Zerstörung der Bauleistung

    Der Begriff des unabwendbaren, vom Auftragnehmer nicht zu vertretenden Umstandes (§ 7 Nr. 1 VOB [B]) setzt Ereignisse voraus, die nach menschlicher Einsicht und Erfahrung in dem Sinne unvorhersehbar sind, daß sie oder ihre Auswirkungen trotz Anwendung wirtschaftlich erträglicher Mittel durch die äußerste nach der Sachlage zu erwartende Sorgfalt nicht verhütet oder in ihren Wirkungen bis auf ein erträgliches Maß unschädlich gemacht werden können (BGH, VII ZR 141/60 v. 23.11.1961 = VersR 62, 159).
  • BGH, 31.01.1991 - VII ZR 291/88

    Mißbrauch der Vertretungsmacht bei der Vergabe von Zusatzaufträgen im Rahmen …

    Daß die Bauleistung durch ein solches Ereignis beschädigt oder zerstört worden ist, hat der Auftragnehmer darzulegen (Senat, Urteil vom 23. November 1961 - VII ZR 141/60 = Schäfer/Finnern Z 2.413 Bl. 18; Urteil vom 24. Juni 1968 - VII ZR 43/66 = Schäfer/Finnern Z 2.413 Bl. 34 = WM 1968, 1017; BGHZ 61, 144, 145).
  • BGH, 21.08.1997 - VII ZR 17/96

    Verantwortlichkeit der Bundesrepublik Deutschland für die Zerstörung der am …

    "Ein Umstand ist nicht schon dann i. S.d. § Nr. 1 VOB/B unabwendbar, wenn er für den Auftragnehmer unvorhersehbar und wenn er oder seine Auswirkungen trotz äußerster Sorgfalt und durch wirtschaftlich erträgliche Mittel von ihm nicht abgewendet werden konnten (Klarstellung zum Senatsurteil vom 23. November 1961 - VII ZR 141/60 = VersR 1962, l59, l60).«.

    Allerdings kann das Senatsurteil (Urteil vom 23. November 1961 - VII ZR 141/60 = VersR 1962, 159, 160) in dem Sinn verstanden werden, daß die Unabwendbarkeit nach der Situation des Auftragnehmers zu beurteilen ist.

    Im Unterschied zu dem Tatbestandsmerkmal der höheren Gewalt umfaßt das unabwendbare Ereignis auch unvorhersehbare nicht betriebsfremde Ereignisse (BGH, Urteil vom 23. November 1961 - VII ZR 141/60, aaO).

  • BGH, 06.11.1980 - VII ZR 47/80

    Rechtsfolgen des Untergangs einer Bauleistung vor Abnahme

    Ein solches Ereignis ist gegeben, wenn nach menschlicher Einsicht und Erfahrung das Ereignis oder seine Auswirkungen trotz Anwendung wirtschaftlich erträglicher Mittel durch die äußerste Sorgfalt nicht verhütbar oder in seinen Wirkungen bis auf ein erträgliches Maß unschädlich zu machen sind (Senatsurteile vom 23. November 1961 - VII ZR 141/60 = Schäfer/Finnern, Rechtsprechung der Bauausführung Z 2.413 Bl. 18, sowie vom 24. Juni 1968 - VII ZR 43/66 = LM Nr. 31 zu VOB/B).
  • BGH, 11.11.1963 - VII ZR 129/62

    Witterungseinflüsse als Risiko des Werkunternehmers - Nichteinhaltung der …

    Dafür, daß die Regenfälle ein nicht vorhersehbares und damit nicht in das Risiko des Unternehmers fallendes Naturereignis (Katastrophe) waren, hat die Klägerin nichts vorgetragen (vgl. dazu das Urteil des Senats vom 23. November 1961 - VII ZR 141/60 -).
  • BGH, 24.06.1968 - VII ZR 43/66

    Sind wieder ausgebaute Heizkörper "ausgeführte Leistungen"?

    Das sind nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs VII ZR 141/60 vom 23. November 1961 (Schäfer-Finnern, Rechtsprechung der Bauausführung, Z 2.413 Bl. 18) "Ereignisse, die nach menschlicher Einsicht und Erfahrung in dem Sinne unvorhersehbar sind, daß sie oder ihre, Auswirkungen trotz Anwendung wirtschaftlich erträglicher Mittel durch die äußerste nach der Sachlage zu erwartende Sorgfalt nicht verhütbar oder in ihren Wirkungen bis auf ein erträgliches Maß unschädlich zu machen sind".
  • BGH, 10.02.1966 - VII ZR 49/64

    Anspruch auf eine Vergütung auf Grund einer zusätzlichen Vereinbarung oder einem …

    Der erkennende Senat hat dieselbe Auffassung mehrfach gerade auch in Bausachen vortreten, wobei es sich regelmäßig wie hier um Abschlüsse zu Einheitspreisen und Pauschsummen handelte (Urteil vom 20. Oktober 1960 VII ZR 126/59 , vom 23. November 1961, VII ZR 141/60 , vom 26. April 1962 VII ZR 82/61 , vom 28. September 1964 VII ZR 47/63 (WM 1964, 1253), vom 12. November 1964 VII ZR 143/63 und vom 29. April 1965 VII ZR 85/64 (WM 1965, 843)).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
dejure.org nutzen ohne Ablenkung
Werbung abschalten. Jetzt buchen! Keine automatische Verlängerung.
Info zum PUR-Angebot
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht