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Rechtsprechung
   BGH, 20.09.1973 - VII ZR 176/71   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1973,3321
BGH, 20.09.1973 - VII ZR 176/71 (https://dejure.org/1973,3321)
BGH, Entscheidung vom 20.09.1973 - VII ZR 176/71 (https://dejure.org/1973,3321)
BGH, Entscheidung vom 20. September 1973 - VII ZR 176/71 (https://dejure.org/1973,3321)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • NJW 1973, 2101
  • MDR 1974, 35
  • DB 1973, 2134
 
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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 07.01.1971 - VII ZR 9/70

    Flugreise - § 818 BGB, erlangte Dienstleistung, ersparte Aufwendungen, …

    Auszug aus BGH, 20.09.1973 - VII ZR 176/71
    Insoweit befindet es sich im Einklang mit der überwiegenden Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum, wonach die übliche Vergütung für die vom Geschäftsführer erbrachten Leistungen nur dann verlangt werden kann, wenn die Geschäftsbesorgung in einer von ihm im Rahmen seines Gewerbebetriebs entfalteten Tätigkeit besteht (Senatsurteil NJW 1971, 609, 612).
  • BGH, 10.06.1965 - II ZR 6/63

    Zustimmungspflicht zur Vertragsänderung aufgrund gesellschaftlicher Treuepflicht

    Auszug aus BGH, 20.09.1973 - VII ZR 176/71
    Der Geschäftsführer einer Personenhandelsgesellschaft findet vielmehr neben der Verzinsung seines Kapitals und dem Entgelt für das übernommene Risiko auch den "Lohn" für seine Arbeit in erste Linie in seiner Gewinnbeteiligung (BGHZ 44, 40, 41).
  • BGH, 21.05.1955 - IV ZR 7/55

    Handelsunternehmen einer Erbengemeinschaft

    Auszug aus BGH, 20.09.1973 - VII ZR 176/71
    Nach einhelliger Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum erhält ein Gesellschafter für die kaufmännischen Dienste, die er dem Unternehmen leistet, grundsätzlich nur dann ein besonderes Entgelt, wenn das vertraglich vereinbart ist (BGHZ 10, 45, 55; 17, 299, 301 mit Nachweisen).
  • BFH, 22.01.1985 - VIII R 303/81

    Mitunternehmer - Unternehmerische Entscheidungen - Abhängigkeit von der …

    Es trifft aber auch zu, wenn Unterbeteiligte über ihre Hauptgesellschafter am Gewinn und Verlust und an den stillen Reserven der Gesellschaft beteiligt sind und als leitende Angestellte mit einem nicht unbedeutenden Dispositionsspielraum Einfluß auf die Geschäftsführung ausüben (BFH-Urteil vom 23. Januar 1974 I R 206/69, BFHE 112, 254, BStBl II 1974, 480), zumal auch der BFH einen Unterbeteiligten infolge seiner starken Stellung in der OHG in manchen Beziehungen als Gesellschafter behandelt hat (BGH-Urteil vom 20. September 1973 VII ZR 176/71, Betriebs-Berater - BB - 1973, 1368).
  • BFH, 23.01.1974 - I R 206/69

    Unterbeteiligter - Hauptgesellschafter - Beteiligung - Stille Reserven - …

    Seine Stellung kann aber der eines Gesellschafters so stark angenähert sein, daß er handelsrechtlich in mancher Beziehung als Gesellschafter und steuerrechtlich als Mitunternehmer zu behandeln ist (Urteil des Bundesgerichtshofs -- BGH -- vom 20. September 1973 VII ZR 176/71, Der Betriebs-Berater 1973 S. 1368; Urteil des BFH vom 17. November 1964 VI 319/63 U, BFHE 82, 35, BStBl III 1965, 260).
  • AG München, 11.02.2026 - 1295 C 29272/24

    Wohnungseigentum, Schadensersatzpflicht, Verwalterhaftung, Pflichtverletzung, …

    Die ganz hM will aber schon seit langem eine Ausnahme machen und dem Geschäftsführer jedenfalls dann eine übliche Vergütung für seine Arbeitsleistung und Dienst gewähren, wenn die Geschäftsbesorgung zu seiner beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit gehört (RGZ 32, 4 (14); BGHZ 55, 128 = NJW 1971, 609 (612); BGHZ 65, 384 (390) = NJW 1976, 748; BGHZ 69, 34 = NJW 1977, 1446; BGHZ 143, 9 (16) = NJW 2000, 422; NJW 1973, 2101 (2102); NJW-RR 1989, 970; 1992, 1435; 2005, 639 (641); 2005, 1426 (1428); NJW 1993, 3196; WM 1972, 616 (618); 2000, 973; Grüneberg/Retzlaff Rn. 8; Otto JuS 1984, 684 (685); HKK-BGB/Jansen Rn. 60; Jansen ZEuP 2007, 958 (976); Erman/Ehmann, 12. Aufl. 2008, Rn. 7; Seiler FS Hübner, 1984, 239 (252) (der aber Widerspruch zu historischen Vorläufern einräumt); Staudinger/Bergmann, 2020, Rn. 55 ff.; RGRK-BGB/Steffen Rn. 7; Soergel/Beuthien Rn. 11; BeckOK BGB/Gehrlein Rn. 5 a; Erman/Dornis Rn. 13 f.; Grüneberg/Retzlaff Rn. 8; abw.
  • LG Köln, 20.04.2012 - 7 O 146/11

    Anspruch eines öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers auf Aufwendungsersatz …

    Jedoch schließt der Aufwendungsersatzanspruch anerkanntermaßen auch die übliche Vergütung mit ein, wenn die auftragslose Besorgung eines fremden Geschäfts im Rahmen des Berufs oder des Gewerbes des Geschäftsführers erfolgt, da es hier - anders als beim unentgeltlichen Auftrag - an der Vereinbarung der Unentgeltlichkeit fehlt (vgl. nur BGHZ 65, 384 (390); BGHZ 143, 9 (16); BGH NJW 1973, 2101, 2102; BGH NJW-RR 1989, 970; BGH NJW-RR 1992, 1435; BGH NJW-RR 2005, 639, 641; BGH NJW-RR 2005, 1426, 1428; BGH NJW 1993, 3196).
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