Rechtsprechung
| BGH, 22.11.1956 - VII ZR 32/56 |
Volltextveröffentlichungen (4)
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Verfahrensgang
- LG Berlin, 09.12.1954 - 13 O 161/54
- KG, 21.06.1955 - 9 U 168/55
- BGH, 22.11.1956 - VII ZR 32/56
Wird zitiert von ... (11) Zitiert selbst (3)
- BGH, 03.12.1953 - III ZR 66/52
Rechtsnatur eines Hilfsantrages
Auszug aus BGH, 22.11.1956 - VII ZR 32/56
Da die Klägerin mit ihrer Klage nur einen Teilbetrag aus einer Mehrheit selbständiger Ansprüche geltend macht, hätte das Berufungsgericht die Klägerin veranlassen müssen, den geltend gemachten Teilbetrag auf die Einzelansprüche derart aufzuteilen, dass die Einzelbeträge die Gesamtklagesumme ergeben (BGHZ 11, 192; 20, 220; Kreft in DRiZ 1954, 186).Das hat die Klägerin zulässigerweise im Revisionsverfahren nachgeholt (BGHZ 11, 192).
- BGH, 28.06.1951 - III ZR 6/50
Rechtsstellung verdrängter Beamter
Auszug aus BGH, 22.11.1956 - VII ZR 32/56
Die Bedeutung und Tragweite dieser Verwaltungsakte festzustellen, obliegt ebenfalls dem Revisionsgericht (BGHZ 3, 1 [15]; RGZ 102, 1 [3/4] mit weiteren Hinweisen). - BGH, 14.06.1955 - V ZR 57/54
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 22.11.1956 - VII ZR 32/56
Die Berliner Kommission hatte somit kein Eigentum im wirtschaftlichen Sinne, sondern nur Treuhandeigentum an dem Grundstück erworben (vgl. BGH V ZR 57/54 v. 14. Juni 1955 = LM Br Mil Reg VO Nr. 159 - (1) = RzW 1955, 281).
- BGH, 21.02.1991 - III ZR 169/88
Entscheidung über den Zahlungsantrag im Rahmen einer Stufenklage
Die Vorschrift ist als Ausnahmeregelung zu § 537 ZPO dahin auszulegen, daß das Berufungsgericht bei Berufung gegen die Abweisung einer nach Grund und Betrag streitigen Klage die Verhandlung über den Grund ganz erledigen muß und bejahendenfalls unter Erlaß eines Grundurteils - den Rechtsstreit nur hinsichtlich des Betrags an das Landgericht zurückverweisen kann (vgl. BGH Urteile vom 22. November 1956 VII ZR 32/56 = LM ZPO § 304 Nr. 10 und BGHZ 71, 226, 231 f.). - BGH, 21.06.1990 - VII ZR 109/89
VOB-Vertrag: Zahlung an Dritte
Bejaht das Berufungsgericht in einem solchen Falle den Grund des Anspruchs, so hat es ein Grundurteil zu erlassen und den Rechtsstreit nur wegen des Betrages zurückzuverweisen (BGH Urt. v. 22. November 1956 - VII ZR 32/56 = LM ZPO § 304 Nr. 10). - BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 39/77
Haftungsausschluß bei Wasserversorgung
In Rechtsprechung und Schrifttum besteht daher - soweit ersichtlich - Einigkeit darüber, daß das Berufungsgericht bei Berufung gegen die Abweisung einer nach Grund und Betrag streitigen Klage die Verhandlung über den Grund ganz erledigen muß und - gegebenenfalls durch Erlaß eines Grundurteils (vgl. BGH Urteil vom 22. November 1956 - VII ZR 32/56 = LM ZPO § 304 Nr. 10) - den Rechtsstreit nur hinsichtlich des Betrages an das Landgericht zurückverweisen kann (RGZ 47, 366, 368; 61, 409, 412; BGHZ 50, 25, 27; BGH Urteile vom 21. November 1961 - VI ZR 87/61 = VersR 1962, 252, 254 …sowie vom 5. Juni 1975 a.a.O.;… Stein/Jonas/Grunsky, ZPO, 20. Aufl. § 538 Rdn. 19;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann ZPO 36. Aufl. Anm. 3 E; Bettermann ZZP Bd. 88 [1975] 365, 391; E. Schneider MDR 1977, 709).
- BGH, 20.10.1959 - VIII ZR 44/59
Rechtsmittel
Allerdings ist der Revision zuzugeben, daß das Berufungsgericht angesichts seiner Würdigung des Prozeßstoffes in dem ersten Berufungsurteil verpflichtet gewesen wäre, ein Grundurteil zu erlassen (BGH Urteil vom 22. November 1956 - VII ZR 32/56 - LM ZPO § 304 Nr. 10; RGZ 47, 366, 369; WarnRspr 1919 Nr. 196).Vielmehr ist das Berufungsgericht mit Recht in seinem neuen Urteil von dem Ausspruch ausgegangen, den es in seinem ersten Urteil tatsächlich getroffen hatte, und hat zutreffend angenommen, daß damit nicht die Bindungswirkung aus § 304 ZPO, sondern lediglich eine solche in dem sich aus entsprechender Anwendung des § 565 Abs. 2 ZPO ergebenden Umfange eingetreten ist (vgl. BGH Urteil vom 22. November 1956 a.a.O.).
- BGH, 24.06.1957 - VII ZR 310/56
Treuhänder nach MilRegG 52
Das Urteil des erkennenden Senats vom 22. November 1956 - VII ZR 32/56 - (LM Nr. 10 zu § 304 ZPO) betrifft den Sonderfall der Verwaltung eines herrenlos gewordenen Grundstücks, das nur vorübergehend einer öffentlichen Stelle, die daran kein eigenes wirtschaftliches Interesse hatte, zu treubänderischem Eigentum übertragen worden war. - BGH, 10.12.1957 - III ZR 160/56
Rechtsmittel
Dem steht das Urteil des VII. Zivilsenats vom 22. November 1956 - VII ZR 32/56 -, das ebenfalls eine insoweit gleichgelagerte Entscheidung des 9. Zivilsenats des Kammergerichts betrifft, nicht im Wege. - OLG Koblenz, 23.07.2024 - 3 U 245/24
Zahlung von Werklohn für Sanierungsarbeiten an einem bei dem Ahr-Hochwasser …
- BGH, 15.01.1959 - VII ZR 28/58
Rechtsmittel
Daß damit kein voller Eigentumsübergang nach deutschem Recht gemeint war, hat der erkennende Senat bereits in dem Urteil VII ZR 32/56 vom 22. November 1956 ausgeführt. - BGH, 07.11.1957 - VII ZR 2/57
Rechtsmittel
Mit dieser der Auslegung durch das Revisionsgericht offenstehenden staatsanwaltschaftlichen Verfügung (BGHZ 3, 1, 15; RGZ 102, 1, 3/4; BGH VII ZR 32/56 vom 22. November 1956) war lediglich, wie es in dem Schreiben weiter heisst, die Verwertung der Seide dem Wirtschaftsministerium gemäss dessen Anordnung vom 1. Dezember 1947 im Rahmen seiner Zuständigkeit überlassen. - BGH, 24.06.1957 - VII ZR 241/56 Die Ausführungen des Berufungsgerichts stehen auch im Einklang mit den vom erkennenden Senat im Urteil VII ZR 32/56 vom 22. November 1956 (RZW 57, 125; BB 57, 94) entwickelten Grundsätzen.
- BGH, 23.09.1957 - VII ZR 415/56
Rechtsmittel
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