Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten morgen, 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BGH, 24.03.1983 - VII ZR 329/81   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,2727
BGH, 24.03.1983 - VII ZR 329/81 (https://dejure.org/1983,2727)
BGH, Entscheidung vom 24.03.1983 - VII ZR 329/81 (https://dejure.org/1983,2727)
BGH, Entscheidung vom 24. März 1983 - VII ZR 329/81 (https://dejure.org/1983,2727)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1983,2727) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Unmißverständlichkeit - Zahlungsverweigerung - Vorbehalt

Papierfundstellen

  • BauR 1983, 476
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (14)

  • BGH, 31.01.1980 - VII ZR 245/79

    Zahlungsablehnung mit Schlußzahlungswirkung

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 329/81
    a) Dem Berufungsgericht ist allerdings darin zu folgen, daß eine Zahlungsverweigerung unter Bezug auf zur Aufrechnung gestellte Gegenforderungen selbst dann einer Schlußzahlung nach § 16 Nr. 3 Abs. 2 Satz 2 VOB/B (1973) gleichstehen kann, wenn die Gegenforderungen noch nicht ermittelt oder auch nicht begründet sind (Senatsurteil vom 31 Januar 1980 - VII ZR 245/79 = ZfBR 1980, 140 = BauR 1980, 278, 279 m.w.N.).

    Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, muß die endgültige Ablehnung weiterer Zahlungen für den Empfänger der Erklärung unmißverständlich sein (vgl. BGHZ 68, 368, 369; 75, 307, 308; BGH NJW 1972, 51; 1977, 1294, 1295; 1979, 2310, 2311; Urteile vom 13. Februar 1975 - VII ZR 120/74 = BauR 1975, 282 und ZfBR 1980, 140 = BauR 1980, 278, 279 m.w.N.).

    b) Gegenüber den erst 2 bis 4 Tage nach dem Anwaltsschreiben der Klägerin übermittelten Zahlungsverweigerungen wegen der anderen Bauvorhaben am Uhrmacher weg war jedoch ein weiterer ''Vorbehalt" nach Treu und Glauben entbehrlich (vgl. dazu BGH NJW 1970, 1185; 1972, 2267, 2268; 1979, 2310; BauR 1975, 282, 283; 1980, 278, 279 = ZfBR 1980, 140).

  • BGH, 05.05.1977 - VII ZR 289/74

    Verzicht auf die Einrede der Schlusszahlung nach Vergleichsverhandlungen; …

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 329/81
    Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, muß die endgültige Ablehnung weiterer Zahlungen für den Empfänger der Erklärung unmißverständlich sein (vgl. BGHZ 68, 368, 369; 75, 307, 308; BGH NJW 1972, 51; 1977, 1294, 1295; 1979, 2310, 2311; Urteile vom 13. Februar 1975 - VII ZR 120/74 = BauR 1975, 282 und ZfBR 1980, 140 = BauR 1980, 278, 279 m.w.N.).

    Da sich ihre Forderungen auf die bereits übersandten prüfbaren Schlußrechnungen beschränkten, war eine weitere Begründung nicht notwendig (BGHZ 68, 38, 42; 68, 368, 370; BGH NJW 1965, 536; 1977, 1634; BauR 1980, 178, 179 ZfBR 1980, 33).

  • BGH, 13.02.1975 - VII ZR 120/74

    Anforderungen an Schlusszahlung; Rechtsfolgen vorbehaltloser Annahme

    Auszug aus BGH, 24.03.1983 - VII ZR 329/81
    Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, muß die endgültige Ablehnung weiterer Zahlungen für den Empfänger der Erklärung unmißverständlich sein (vgl. BGHZ 68, 368, 369; 75, 307, 308; BGH NJW 1972, 51; 1977, 1294, 1295; 1979, 2310, 2311; Urteile vom 13. Februar 1975 - VII ZR 120/74 = BauR 1975, 282 und ZfBR 1980, 140 = BauR 1980, 278, 279 m.w.N.).

    b) Gegenüber den erst 2 bis 4 Tage nach dem Anwaltsschreiben der Klägerin übermittelten Zahlungsverweigerungen wegen der anderen Bauvorhaben am Uhrmacher weg war jedoch ein weiterer ''Vorbehalt" nach Treu und Glauben entbehrlich (vgl. dazu BGH NJW 1970, 1185; 1972, 2267, 2268; 1979, 2310; BauR 1975, 282, 283; 1980, 278, 279 = ZfBR 1980, 140).

  • BGH, 18.04.2002 - VII ZR 260/01

    Anspruch des Auftraggebers auf Erstattung der Mehrkosten nach Kündigung durch den …

    aa) Nach der Rechtsprechung des Senats sind an den Vorbehalt keine hohen Anforderungen zu stellen (BGH, Urteil vom 4. März 1983 - VII ZR 329/81, BauR 1983, 476, 477 = ZfBR 1983, 234).
  • BGH, 22.01.1987 - VII ZR 96/85

    Rechte des Auftraggebers bei nicht prüfbarer Schlußrechnung des Auftragnehmers; …

    § 16 Nr. 3 Abs. 2 VOB/B macht berechtigte Forderungen aus formalen Gründen nicht mehr durchsetzbar (BGHZ 62, 15 [BGH 06.12.1973 - VII ZR 37/73];Senatsurteil vom 24. März 1983 - VII ZR 329/81 - = BauR 1983, 476 = ZfBR 1983, 234).

    Bei Erklärungen und Verhaltensweisen, die für § 16 Nr. 3 VOB/B von Bedeutung sind, kommt es nicht auf deren Einzelbetrachtung an, vielmehr sind bei der Würdigung der Erklärungen diese stets im Zusammenhang zu sehen (vgl. dazu auch Senatsurteil BauR 1983, 476, 477 = ZfBR 1983, 234).

    Eine Zahlungsverweigerung unter Bezugnahme auf zur Aufrechnung gestellte Gegenforderungen kann selbst dann einer Schlußzahlung gleichstehen, wenn die Gegenforderungen bestritten (BGHZ 68, 368, 369 [BGH 05.05.1977 - VII ZR 289/74] m.N.), noch nicht ermittelt oder auch nicht begründet sind (zuletzt Senatsurteil BauR 1983, 476 = ZfBR 1983, 234 m.w.N.).

    Freilich muß die endgültige Ablehnung weiterer Zahlungen für den Empfänger der Erklärungen unmißverständlich sein (Senatsurteile BGHZ 68, 368, 369 [BGH 05.05.1977 - VII ZR 289/74]; BGHZ 75, 307, 308 [BGH 08.11.1979 - VII ZR 86/79]; BauR 1983, 476 = ZfBR 1983, 234 m.w.N.).

  • BGH, 20.05.1985 - VII ZR 324/83

    Verzug mit einer ab dem tatsächlichen Arbeitsbeginn laufenden Ausführungsfrist; …

    Der Vorbehalt gegen eine Schlußzahlung bedarf keiner weiteren Begründung, soweit er sich auf Forderungen bezieht, die bereits in der vorangegangenen prüfbaren Schlußrechnung enthalten sind (Bestätigung der st.Rspr. des Senats, BGHZ 68, 38, 42 [BGH 20.12.1976 - VII ZR 37/76]; BauR 1980, 178; 1983, 476; 1984, 645).

    Wie auch das Berufungsgericht nicht verkennt, ist eine Begründung des Vorbehalts gemäß § 16 Nr. 3 Abs. 2 VOB/B nicht erforderlich, wenn der Auftragnehmer eine prüfbare Schlußrechnung erteilt hat und sich der Vorbehalt auf Forderungen bezieht, die bereits in der Schlußrechnung enthalten sind (Senatsurteile BGHZ 68, 38, 42 [BGH 20.12.1976 - VII ZR 37/76]; vom 8. November 1979 - VII ZR 113/79 = BauR 1980, 178, 179 = ZfBR 1980, 33; vom 24. März 1983 - VII ZR 329/81 = BauR 1983, 476, 478 = ZfBR 1983, 234; vom 28. Juni 1984 - VII ZR 278/82 = BauR 1984, 645, 646 = ZfBR 1984, 286, jeweils m.w.N.).

  • OLG Köln, 22.05.1996 - 11 U 276/95

    Geständniswirkung des Nichtbestreitens; Schlußzahlungswirkung der …

    Insbesondere dann, wenn der Auftragnehmer den Eindruck vermittelt, eine weitere, endgültige Prüfung der Schlußrechnung stehe noch aus, fehlt es an der erforderlichen Bestimmtheit der Ablehnung (BGH Baurecht 1983, 476;… Ingenstau/Korbion, VOB, 10. Aufl., B § 16 Rnr. 46 b).
  • BGH, 20.11.1986 - VII ZR 332/85

    Ablehnung weiterer Zahlungen durch Anbringung eines Vermerks auf der …

    Die einer Schlußzahlung gleichstehende Zahlungsverweigerung wird in ihrer Eindeutigkeit auch nicht dadurch in Frage gestellt, daß die geltend gemachten Gegenforderungen nur pauschal beziffert und nicht substantiiert begründet worden sind (vgl. Senatsurteil vom 24. März 1983 - VII ZR 329/81 = BauR 1983, 476, 477 = ZfBR 1983, 234 m.N.).
  • BGH, 28.06.1984 - VII ZR 278/82

    Vorbehaltlose Annahme der Schlußzahlung

    Will der Auftragnehmer - wie hier - im Gegensatz zum Auftraggeber lediglich bei den in die prüfungsfähige Schlußrechnung eingestellten Positionen verbleiben, dann bedarf es keiner weiteren Begründung des Vorbehalts (ständige Rechtsprechung des Senats, zuletzt Urteil vom 8. November 1979 - VII ZR 113/79 = BauR 1980, 178, 180 und vom 24. März 1983 - VII ZR 329/81 = BauR 1983, 476, 478 m.w.N.).
  • BGH, 03.05.1984 - VII ZR 178/83

    Auslegung eines Anwaltsschreibens - Auftragsentziehung wegen der Verzögerung von …

    Das gilt aber nur, wenn er dem Auftraggeber in engem zeitlichen Zusammenhang mit der Schlußzahlung oder der diese ersetzenden Erklärung schon vor deren Zugang ausreichend deutlich gemacht hat, daß er die abgelehnte Forderung auf jeden Fall durchsetzen will (BGH NJW 1979, 2310, 2311; Senatsurteile vom 31. Januar 1980 - VII ZR 245/79 BauR 1980, 278, 279 und vom 24. März 1983 - VII ZR 329/81 = BauR 1983, 476, 477, jeweils m.w.N.).
  • LG Magdeburg, 14.09.2007 - 31 O 302/02

    Muss GU Nachtragsvergütung an Nachunternehmer durchreichen?

    Der Begründung bedarf es damit dann nicht, wenn auch die Vorlage einer prüfbaren Rechnung im Hinblick auf die vorbehaltenen Forderungen nicht erforderlich ist, was immer dann anzunehmen ist, wenn sich - wie hier - die streitige Forderung bereits deutlich aus einer dem Auftraggeber vorliegenden Schlussrechnung ergibt; denn dann wäre die nochmalige Vorlage einer Rechnung eine überflüssige Förmelei (vgl. BGH, NJW 1965, 536; BGH, BauR 1983, 476; BGH, BauR 1985, 576).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht