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Rechtsprechung
   BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1958,7197
BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56 (https://dejure.org/1958,7197)
BGH, Entscheidung vom 16.01.1958 - VII ZR 433/56 (https://dejure.org/1958,7197)
BGH, Entscheidung vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 (https://dejure.org/1958,7197)
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 07.05.1956 - II ZR 70/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Ein solcher Vertrag ist, auch wenn der vereinbarte Kaufpreis noch nicht endgültig feststand, wie das Berufungsgericht ohne Rechtsverstoß angenommen hat, ein Kaufvertrag (ebenso BGH Urt. v. 7. Mai 1956 - II ZR 70/54).

    Wegen Fehlens eines Anknüpfungspunktes versagt jedoch seine Anwendung, wenn, wie hier, als Grundlage für die Bemessung des Abnahmepreises kein fester, aus dem Kontrakt mit dem ausländischen Ablader ersichtlicher Kaufpreis vorlag, sondern dieser erst nach Ankauf und Verschiffung der Ware von dritter Seite bestimmt wurde (ähnlich BGH Urt.v. 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 -).

  • BGH, 26.05.1955 - II ZR 256/54

    Einfuhr in französische Zone

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Sie entspricht den Grundsätzen, die der Bundesgerichtshof in ähnlichen Fällen in ständiger Rechtsprechung entwickelt hat (BGHZ 17, 317, 319 ff; Urteile des II. Zivilsenats vom 26. April, 7. Mai und 27. September 1956 - II ZR 54/55, 70/54 und 213/54 - und des erkennenden Senats vom 29. Oktober und 20. Dezember 1956, sowie vom 7. Februar und 11. Juli 1957 - VII ZR 10, 46, 48, 40 und 228/56).
  • BGH, 21.06.1955 - I ZR 74/54

    Londoner Schuldenabkommen

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Einen unmittelbaren Einfluß auf Schuldverhältnisse des Privatrechts haben internationale Abkommen nur dann, wenn sie sich diese Wirkung selbst beilegen oder wenn der Inhalt des Staatsvertrages ein Ausführungsgesetz nicht erforderlich macht (…Verdross, Völkerrecht 3. Aufl. S. 70), d.h. wenn Inhalt, Zweck und Fassung der einzlenen Vorschrift des Abkommens mit voller Klarheit die Annahme zulassen, daß eine unmittelbare privatrechtliche Wirkung gewollt ist (RGZ 117, 285; 124, 206; BGHZ 17, 309, 313; 18, 22, 25 f).
  • BGH, 10.01.1956 - I ZR 44/54

    JEIA. Gerichtsbarkeit

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Der in dem Urteil des I. Zivilsenats vom 10. Januar 1956 - BGHZ 19, 341 - ausgesprochene Grundsatz, daß für die Erhebung eines Anspruchs aus einer angeblichen Amtspflichtverletzung der JEIA im Wege der Aufrechnung die deutsche Gerichtsbarkeit nicht gegeben sei, verbietet eine Entscheidung über den zur Aufrechnung gestellten Schadensersatzanspruch der Beklagten nicht; denn im Gegensatz zu dem vom I. Zivilsenat entschiedenen Fall handelt es sich bei dem hier der gerichtlichen Entscheidung unterbreiteten Verhalten der JEIA nicht um einen Verstoß bei Ausübung ihrer hoheitlichen Funktionen zur Gestaltung und Überwachung des deutschen Außenhandels, sondern um eine Verletzung ihrer Pflichten bei dem Abschluß eines privatrechtlichen Kaufvertrages.
  • BGH, 24.05.1955 - I ZR 164/53

    Interzonentarif der Eisenbahn

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Einen unmittelbaren Einfluß auf Schuldverhältnisse des Privatrechts haben internationale Abkommen nur dann, wenn sie sich diese Wirkung selbst beilegen oder wenn der Inhalt des Staatsvertrages ein Ausführungsgesetz nicht erforderlich macht (…Verdross, Völkerrecht 3. Aufl. S. 70), d.h. wenn Inhalt, Zweck und Fassung der einzlenen Vorschrift des Abkommens mit voller Klarheit die Annahme zulassen, daß eine unmittelbare privatrechtliche Wirkung gewollt ist (RGZ 117, 285; 124, 206; BGHZ 17, 309, 313; 18, 22, 25 f).
  • BGH, 26.04.1956 - II ZR 199/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Auch die Aktivlegitimation der Klägerin hat das Berufungsgericht zutreffend bejaht (vgl. BGH Urteil vom 26. April 1956 - II ZR 199/55 = WM 1956, 1152 -).
  • BFH, 21.05.1957 - I 228/56 S

    Voraussetzugen für die Versagung der Steuerbefreiung bei geringfügiger …

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Sie entspricht den Grundsätzen, die der Bundesgerichtshof in ähnlichen Fällen in ständiger Rechtsprechung entwickelt hat (BGHZ 17, 317, 319 ff; Urteile des II. Zivilsenats vom 26. April, 7. Mai und 27. September 1956 - II ZR 54/55, 70/54 und 213/54 - und des erkennenden Senats vom 29. Oktober und 20. Dezember 1956, sowie vom 7. Februar und 11. Juli 1957 - VII ZR 10, 46, 48, 40 und 228/56).
  • BGH, 26.04.1956 - II ZR 54/55

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Sie entspricht den Grundsätzen, die der Bundesgerichtshof in ähnlichen Fällen in ständiger Rechtsprechung entwickelt hat (BGHZ 17, 317, 319 ff; Urteile des II. Zivilsenats vom 26. April, 7. Mai und 27. September 1956 - II ZR 54/55, 70/54 und 213/54 - und des erkennenden Senats vom 29. Oktober und 20. Dezember 1956, sowie vom 7. Februar und 11. Juli 1957 - VII ZR 10, 46, 48, 40 und 228/56).
  • BGH, 26.04.1956 - II ZR 262/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 16.01.1958 - VII ZR 433/56
    Sie können also auf ihre Rechtsgültigkeit und ihre Vereinbarkeit mit deutschen Rechtsgrundsätzen nachgeprüft werden (Maier JZ 1955, 408 f; ähnlich Tischbein NJW 1955, 1180; Urteil des II. Zivilsenats vom 26. April 1956 - II ZR 262/54 -).
  • BGH, 02.10.1958 - VII ZR 120/57

    Rechtsmittel

    Wie der erkennende Senat in dem Urteil vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 - ausgeführt hat, diente die Importverpflichtung des deutschen Abnehmers in erster Linie als Unterlage für die mit der Feststellung des Bedarfs befaßten Stellen der Militärregierung.

    Dies ergibt sich zwar nicht aus dem Operational Memorandum No. 25 der JEIA, dessen Ausdehnung auf Importgeschäfte in der französischen Zone sich jedenfalls für die damalige Zeit nicht feststellen läßt, wohl aber aus Art. 11 §§ 7 bis 9 des Fusionsabkommens vom 18. Oktober 1948 mitgeteilt durch Bisec/Memo (48) 54 vom 19. Oktober 1948 und aus der Verordnung No. 190 der französischen Militärregierung vom 30. Oktober 1948 - Journ Off 1948, 1762 - (vgl. auch Urteil des erkennenden Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -).

    Diesem Vertrage hätten - so führt das Berufungsgericht in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteile des II. Zivilsenats vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 (WM 1956, 1156, 1157 f) - und des erkennenden Senats vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 - zu vgl. auch Urteil vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -) aus - nicht die aus dem Schreiben vom 14. September 1948 ersichtlichen Bedingungen zugrunde gelegen; vielmehr habe die Beklagte der JEIA und damit der Klägerin als Kaufpreis für die Erze entsprechend den für Marshallplan-Lieferungen geltenden Grundsätzen den DM-Gegenwert der in den 10-Tage-Berichten der ECA ausgewiesenen Dollaraufwendungen zu erstatten.

    Der Revision ist lediglich zuzugeben, daß, wie auch das Berufungsgericht zutreffend erkannt hat, die vorliegende Sache sich von den vom Bundesgerichtshof in den Urteilen vom 7. Mai und 20. Dezember 1956 - II ZR 70/54 und VII ZR 46/56 - sowie vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 - entschiedenen Fällen in zweierlei Hinsicht unterscheidet: Einmal ist das Importgeschäft nur verhältnismäßig kurze Zeit nach der Übernahme des Oficomex durch die JEIA und nach Einführung des 30-cents-Kurses abgewickelt worden.

    Daraus folgt, daß als Kaufpreis für die Ware der DM-Gegenwert der in den maßgebenden 10-Tage-Berichten der ECA aufgeführten Dollarbeträge zu entrichten ist (vgl. auch Urteil des Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -).

  • BGH, 20.02.1958 - VII ZR 417/56
    Die der JEIA vorgeworfene Pflichtverletzung unterliegt mithin als Vertragsverletzung der deutschen Gerichtsbarkeit (vgl. auch BGHZ 19, 345; Urteil des erkennenden Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -).

    Da der Anspruch der Beklagten somit noch offen steht, sind, nachdem die JEIA mit der Übertragung ihres Vermögens auf die Bundesrepublik ihre Tätigkeit in dieser Sache eingestellt hat; ungeachtet seiner Geltendmachung gemäß den Gesetzen Nr. 19 und 56 die ordentlichen Gerichte zur Entscheidung darüber befugt (vgl. im übrigen Urteil vom 16, Januar 1958 - VII ZR 433/56 -).

    Es kann dahingestellt bleiben, ob dieser Auffassung nach dem Übergang der Ansprüche aus Marshallplan-Lieferungen auf die Bundesrepublik auf Grund des sog. Bilateralen Abkommens zwischen den Vereinigten Staaten und der Bundesrepublik Deutschland vom 15. Dezember 1949 - BGBl 1950, 9 - und der Zusatzabkommen zwischen der Bundesrepublik und den ehemaligen Hohen Kommissaren über ECA-Konten vom selben Tage - BAnz Nr. 112/1950 - beigetreten werden kann (vgl. auch Urteil vom 16. Januar 1953 - VII ZR 433/56 -); jedenfalls treffen die von dem Oberlandesgericht in Stuttgart für den Ausschluß der Aufrechnung gegenüber Marshallplan-Forderungen angeführten Gründe, insbesondere die Zweckgebundenheit der auf dem Gegenwertkonto angesammelten Mittel, im vorliegenden Falle nicht zu.

  • BGH, 26.11.1959 - VII ZR 221/58
    Der Revision ist zuzugeben, daß das formularmäßige Anschreiben des Oficomex vom 5. Juni 1948, das für den gesamten Bereich der französischen Besatzungszone benutzt wurde und daher im Revisionsrechtszuge frei nachprüfbar ist (vgl. auch Urteil des Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -), nach seinem Wortlaut auch in Verbindung mit seinen Anlagen (Einfuhrbewilligung und Merkblatt) kein ausdrückliches Angebot auf Abschluß eines Kaufvertrages enthält.

    Etwaige Preisunterschiede infolge Höher- oder Unterbelieferung aber nahm die Beklagte offensichtlich in Kauf (vgl. hierzu die Urteile des II. Zivilsenats vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 = WM 1956, 1157 - und des erkennenden Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -).

  • BGH, 15.01.1959 - VII ZR 209/57

    Rechtsmittel

    In ihrem äußeren Ablauf können die Lieferungsgeschäfte nach dem Übergang der Befugnisse des Oficomex auf die JEIA jedenfalls keine erheblichen Unterschiede aufgewiesen haben, weil die Außenhandelsgeschäfte im französischen Besatzungsgebiet zunächst noch weitgehend nach den bisherigen Vorschriften abgewickelt wurden (Urteil des erkennenden Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -).

    Nach den auch für die hier in Betracht kommenden Einfuhren geltenden Grundsätzen (Urteile des II. Zivilsenats vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 = WM 1956, 1156, 1157 f und des erkennenden Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -) entsprach der von der Beklagten zu entrichtende Kaufpreis einmal dem DM-Gegenwert der in den 10-Tage-Berichten der ECA ausgewiesenen Dollarbeträge.

  • BGH, 25.06.1962 - VII ZR 201/60

    Rechtsmittel

    Er stände auch im Widerspruch zu der Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. z.B. Urteil vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56).

    Es bedarf keines näheren Eingehens darauf, ob die vom Kläger geltend gemachte Forderung der Gemeinschuldnerin gemäß Art. 5 AHKG Nr. 19/56, wie das Berufungsgericht (BU S. 12) meint, als erloschen zu gelten hat oder ob die im Anschluß an das Urteil des Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 - vertretene Auffassung der Revision den Vorzug verdient, der Anspruch sei infolge unterlassener Anmeldung bei der JEIA nicht mehr einklagbar; in beiden Fällen würde die nach Art. 5 a.a.O. eingetretene Rechtsfolge auf einer konstitutiven, die J. begünstigenden gesetzgeberischen Maßnahme der Besatzungsmacht beruhen.

  • BGH, 23.05.1960 - VII ZR 190/58

    Rechtsmittel

    Sie ergaben sich, wie auch für die beteiligten Importeure nicht zu übersehen war, aus den einschlägigen deutschen Gesetzen, insbesondere den Währungs- und Preisvorschriften, ferner aus den allgemeinen Anordnungen der Besatzungsmacht und, wo solche, wie in der französischen Besatzungszone, nicht regelmäßig und erschöpfend erlassen wurden, aus der jeweiligen Übung (so ersichtlich die Urteile des II. Zivilsenats vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 = WM 1956, 1156; des erkennenden Senats vom 6. Januar 1958 - VII ZR 433/56 = WM 1958, 678; vom 2. Oktober 1958 - VII ZR 120/57 -).

    Das geschah in der britisch-amerikanischen Zone durch das dort am 1. Mai 1948 in Kraft getretene Operational Memorandum Nr. 25 der JEIA vom 25. Mai 1948 und in der französischen Zone, als die JEIA auf Grund des Fusionsabkommens vom 18. Oktober 1948, mitgeteilt durch Bisec/Memo (48) 54 vom 19. Oktober 1948, und der Verordnung Nr. 190 der französischen Militärregierung vom 30. Oktober 1948 - Journ Off 1948, 1762 - nicht nur das Vermögen und die Verbindlichkeiten des Oficomex und des Office des Changes, sondern auch die Devisenbewirtschaftung für die französische Zone übernahm (vgl. die Urteile des Senats vom 16. Januar und 2. Oktober 1958 - VII ZR 433/56 und 120/57 -).

  • BGH, 20.11.1958 - VII ZR 110/57

    Rechtsmittel

    Auf die frage, ob und inwieweit die Aufrechnung mit Schadensersatzansprüchen gegen die JEIA zulässig ist (vgl. hierzu das Urteil des erkennenden Senats vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -), brauchte das Berufungsgericht mithin nicht einzugehen.
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