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Rechtsprechung
   BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1956,6310
BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56 (https://dejure.org/1956,6310)
BGH, Entscheidung vom 20.12.1956 - VII ZR 46/56 (https://dejure.org/1956,6310)
BGH, Entscheidung vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 (https://dejure.org/1956,6310)
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Wird zitiert von ... (5)Zitiert selbst (6)

  • BGH, 21.06.1955 - I ZR 74/54

    Londoner Schuldenabkommen

    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56
    Einen unmittelbaren Einfluß auf Schuldverhältnisse privatrechtlicher Art haben internationale Abkommen nur dann, wenn sie sich diese Wirkung selbst beilegen, wenn der Inhalt des Staatsvertrages kein Ausführungsgesetz erforderlich macht (…Verdross, Völkerrecht 3. Aufl. S 70), d.h. wenn Inhalt, Zweck und Fassung der einzelnen Vorschrift des Abkommens mit voller Klarheit die Annahme zulassen, daß eine unmittelbare privatrechtliche Wirkung gewollt ist (RGZ 117, 285; 124, 206; BGHZ 17, 309 [313]; 18, 22 [25 f]).
  • BGH, 24.05.1955 - I ZR 164/53

    Interzonentarif der Eisenbahn

    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56
    Einen unmittelbaren Einfluß auf Schuldverhältnisse privatrechtlicher Art haben internationale Abkommen nur dann, wenn sie sich diese Wirkung selbst beilegen, wenn der Inhalt des Staatsvertrages kein Ausführungsgesetz erforderlich macht (…Verdross, Völkerrecht 3. Aufl. S 70), d.h. wenn Inhalt, Zweck und Fassung der einzelnen Vorschrift des Abkommens mit voller Klarheit die Annahme zulassen, daß eine unmittelbare privatrechtliche Wirkung gewollt ist (RGZ 117, 285; 124, 206; BGHZ 17, 309 [313]; 18, 22 [25 f]).
  • BGH, 27.09.1956 - II ZR 213/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56
    Denn die JEIA trat, als sie der Beklagten die eingeführte Ware verschaffte, ersichtlich nicht im Rahmen der ihr verliehenen hoheitlichen Befugnisse auf, sondern schloß privatrechtliche Verträge mit den sich daraus ergebenden rechtlichen Wirkungen ab, so daß die aus diesen Rechtsgeschäften hervorgehenden Ansprüche im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen sind (BGH in ständiger Rechtsprechung: Urteile des II. Zivilsenats vom 26. Mai 1955 - BGHZ 17, 319 ff -, vom 26. April 1956 - II ZR 262/54, 54, 196 und 199/55 - vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 - und vom 27. September 1956 - II ZR 213/54 - sowie des VII. Zivilsenats vom 29. Oktober 1956 - VII ZR 10/56 - insoweit sämtlich nicht veröffentlicht).
  • BGH, 07.05.1956 - II ZR 70/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56
    Denn die JEIA trat, als sie der Beklagten die eingeführte Ware verschaffte, ersichtlich nicht im Rahmen der ihr verliehenen hoheitlichen Befugnisse auf, sondern schloß privatrechtliche Verträge mit den sich daraus ergebenden rechtlichen Wirkungen ab, so daß die aus diesen Rechtsgeschäften hervorgehenden Ansprüche im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen sind (BGH in ständiger Rechtsprechung: Urteile des II. Zivilsenats vom 26. Mai 1955 - BGHZ 17, 319 ff -, vom 26. April 1956 - II ZR 262/54, 54, 196 und 199/55 - vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 - und vom 27. September 1956 - II ZR 213/54 - sowie des VII. Zivilsenats vom 29. Oktober 1956 - VII ZR 10/56 - insoweit sämtlich nicht veröffentlicht).
  • BGH, 29.10.1956 - VII ZR 10/56
    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56
    Denn die JEIA trat, als sie der Beklagten die eingeführte Ware verschaffte, ersichtlich nicht im Rahmen der ihr verliehenen hoheitlichen Befugnisse auf, sondern schloß privatrechtliche Verträge mit den sich daraus ergebenden rechtlichen Wirkungen ab, so daß die aus diesen Rechtsgeschäften hervorgehenden Ansprüche im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen sind (BGH in ständiger Rechtsprechung: Urteile des II. Zivilsenats vom 26. Mai 1955 - BGHZ 17, 319 ff -, vom 26. April 1956 - II ZR 262/54, 54, 196 und 199/55 - vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 - und vom 27. September 1956 - II ZR 213/54 - sowie des VII. Zivilsenats vom 29. Oktober 1956 - VII ZR 10/56 - insoweit sämtlich nicht veröffentlicht).
  • BGH, 26.04.1956 - II ZR 262/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 20.12.1956 - VII ZR 46/56
    Denn die JEIA trat, als sie der Beklagten die eingeführte Ware verschaffte, ersichtlich nicht im Rahmen der ihr verliehenen hoheitlichen Befugnisse auf, sondern schloß privatrechtliche Verträge mit den sich daraus ergebenden rechtlichen Wirkungen ab, so daß die aus diesen Rechtsgeschäften hervorgehenden Ansprüche im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen sind (BGH in ständiger Rechtsprechung: Urteile des II. Zivilsenats vom 26. Mai 1955 - BGHZ 17, 319 ff -, vom 26. April 1956 - II ZR 262/54, 54, 196 und 199/55 - vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 - und vom 27. September 1956 - II ZR 213/54 - sowie des VII. Zivilsenats vom 29. Oktober 1956 - VII ZR 10/56 - insoweit sämtlich nicht veröffentlicht).
  • BGH, 02.10.1958 - VII ZR 120/57

    Rechtsmittel

    Diesem Vertrage hätten - so führt das Berufungsgericht in Anlehnung an die Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs (Urteile des II. Zivilsenats vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 (WM 1956, 1156, 1157 f) - und des erkennenden Senats vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 - zu vgl. auch Urteil vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 -) aus - nicht die aus dem Schreiben vom 14. September 1948 ersichtlichen Bedingungen zugrunde gelegen; vielmehr habe die Beklagte der JEIA und damit der Klägerin als Kaufpreis für die Erze entsprechend den für Marshallplan-Lieferungen geltenden Grundsätzen den DM-Gegenwert der in den 10-Tage-Berichten der ECA ausgewiesenen Dollaraufwendungen zu erstatten.

    Der Revision ist lediglich zuzugeben, daß, wie auch das Berufungsgericht zutreffend erkannt hat, die vorliegende Sache sich von den vom Bundesgerichtshof in den Urteilen vom 7. Mai und 20. Dezember 1956 - II ZR 70/54 und VII ZR 46/56 - sowie vom 16. Januar 1958 - VII ZR 433/56 - entschiedenen Fällen in zweierlei Hinsicht unterscheidet: Einmal ist das Importgeschäft nur verhältnismäßig kurze Zeit nach der Übernahme des Oficomex durch die JEIA und nach Einführung des 30-cents-Kurses abgewickelt worden.

  • BGH, 07.02.1957 - VII ZR 40/56
    Die aus diesen Rechtsgeschäften hervorgehenden Ansprüche sind somit im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen (BGH in ständiger Rechtsprechung: BGHZ 17, 319 ff und die im Urteil des Senats vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 - angeführten Entscheidungen).

    Im einen wie im anderen Falle ist die Beklagte, nachdem ihr die eingeführten Häute zur Verfügung überlassen worden waren, nach den für die Abwicklung von ECA-Einfuhren maßgebenden Vorschriften, die Bestandteil der zwischen der J. und der Beklagten zu 1 entstandenen Rechtsbeziehungen geworden sind, zur Erstattung des DM-Gegenwerts der für die Bezahlung der eingeführten Ware aufgewendeten Beträge verpflichtet (BGH Urteil des II. Zivilsenats vom 7. Mai 1956 - II ZR 70/54 - WM 1956, 1158 - Urteil des erkennenden Senats vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 - nicht veröffentlicht).

  • BGH, 05.12.1957 - VII ZR 233/56

    Rechtsmittel

    Die JEIA diente also, auch soweit sie privatrechtliche Verträge abschloß, ganz überwiegend allgemeinen handelspolitischen Zwecken (ebenso Urteil des erkennenden Senats vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 -).
  • BGH, 15.01.1959 - VII ZR 209/57

    Rechtsmittel

    verauslagt hat, den neuen Kurs von 1 DM = 0,238095 % zu berechnen, ist von dem erkennenden Senat bereits wiederholt entschieden worden (vgl. z.B. Urteil vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 -).
  • BGH, 20.12.1956 - VII ZR 48/56
    Die aus diesen Rechtsgeschäften hervorgehenden Ansprüche sind daher im ordentlichen Rechtswege zu verfolgen (BGH in ständiger Rechtsprechung: BGHZ 17, 319 ff und die im Urteil vom 20. Dezember 1956 - VII ZR 46/56 - angeführten Entscheidungen).
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