Rechtsprechung
   BGH, 25.10.1995 - VIII ZR 42/94   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Jurion

    Kaufvertrag - Rückabwicklung

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Berechnung der Gebrauchsvorteile bei bereicherungsrechtlicher Rückabwicklung nach zeitanteilig linearer Wertminderung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 818 Abs. 2
    Bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines nicht zustande gekommenen Kaufvertrages; Ermittlung des Wertes der Nutzungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1996, 250
  • NJW-RR 1996, 372 (Ls.)
  • ZIP 1996, 137
  • MDR 1996, 247
  • WM 1996, 176
  • BB 1996, 18
  • DB 1996, 205



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Wird zitiert von ... (29)  

  • BGH, 31.03.2006 - V ZR 51/05  

    Rückabwicklung eines Wohnungskaufes // Der Wert der Eigennutzung eines

    b) Dem steht nicht entgegen, dass der Wert von Gebrauchsvorteilen bei der Eigennutzung beweglicher Sachen grundsätzlich nach der zeitanteiligen linearen Wertminderung berechnet wird, also nach einem Vergleich zwischen dem tatsächlichen Gebrauch und der voraussichtlichen Gesamtnutzungsdauer der Sache unter Berücksichtigung des Werts der Sache bzw. des vereinbarten Kaufpreises (sog. Wertverzehr, vgl. BGHZ 115, 47, 54 f.; Urt. v. 17. Mai 1995, VIII ZR 70/94, NJW 1995, 2159, 2161; Urt. v. 25. Oktober 1995, VIII ZR 42/94, NJW 1996, 250, 252).

    aa) Diesem Berechnungsansatz liegt die zutreffende Erwägung zugrunde, dass sich der objektive Wert von Gebrauchsvorteilen bei der Eigennutzung eines Gegenstands nach den Aufwendungen ermitteln lässt, die der Nutzende infolge des Gebrauchs der Sache erspart hat (vgl. BGH, Urt. v. 25. Oktober 1995, VIII ZR 42/94, NJW 1996, 250, 251; Staudinger/Kaiser, BGB [2001], § 347 Rdn. 71).

    Bei der Bemessung der durch die Rückabwicklung des Kaufvertrages ersparten Aufwendungen muss vielmehr auf die hypothetische Situation abgestellt werden, dass der Käufer anderweit eine gleichartige und gleichwertige Sache angeschafft und diese für dieselbe Zeitspanne in derselben Weise genutzt hätte (BGH, Urt. v. 2. Juli 1962, VIII ZR 12/61, NJW 1962, 1909, 1910; Urt. v. 25. Oktober 1995, VIII ZR 42/94, NJW 1996, 250, 251).

  • BAG, 14.03.2007 - 5 AZR 514/06  

    Entgeltfortzahlung - Fortsetzungserkrankung

    d) Zugunsten der Beklagten ist ins Saldo die von der Klägerin durch Gebrauch gezogene Nutzung (§ 818 Abs. 1, 2 BGB) einzustellen, die nach dem sog. "Wertverzehr" zu berechnen ist (BGH NJW 1996, 250, 252; NJW 2006, 1582, 1583) und sich bei Kraftfahrzeugen nach der Kilometerleistung bemisst (BGH NJW 1995, 2159, 2161).
  • OLG Celle, 04.12.2014 - 13 U 205/13  

    Widerruf eines Teilzahlungsgeschäfts über den Kauf eines Nachschlagewerks:

    cc) Regelmäßig ist der Wert dieser Gebrauchsvorteile bei beweglichen Gegenständen nach der zeitanteiligen linearen Wertminderung im Vergleich zwischen dem tatsächlichen Gebrauch - bzw. der Gebrauchsmöglichkeit - und der voraussichtlichen Gesamtnutzungsdauer zu bestimmen (BGH, Urteil vom 31. März 2006 - V ZR 51/05, juris Tz. 12 f.; Urteil vom 25. Oktober 1995 - VIII ZR 42/94, juris Tz. 16, 28; Urteil vom 26. Juni 1991 - VIII ZR 198/90, juris Tz. 21; BT-Drs. 14/6040, Seite 193 f.).

    Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass die fiktiven Aufwendungen herauszugeben sind, die der Käufer gehabt hätte, wenn er anderweit eine gleichartige und gleichwertige Sache angeschafft und diese für dieselbe Zeitspanne in derselben Weise genutzt hätte (BGH, Urteil vom 31. März 2006, a. a. O, Tz. 13; Urteil vom 25. Oktober 1995, a. a. O., Tz. 16).

    Dabei ist regelmäßig der Kaufpreis als Ausgangswert zugrunde zu legen (BGH, Urteil vom 25. Oktober 1995, a. a. O., Tz. 29).

  • BGH, 10.02.2004 - X ZR 117/02  

    Zum Bereicherungsanspruch gegen den "Zweitbeschenkten"

    Im (Zwischen-) Ergebnis wird sich hierdurch die Höhe des zu ersetzenden Wertes nicht verändern, denn der Wert der Gebrauchsvorteile ist nach der zeitanteiligen linearen Wertminderung im Vergleich zwischen tatsächlichem Gebrauch und voraussichtlicher Gesamtnutzungsdauer ("Wertverzehr") zu ermitteln (BGH, Urt. v. 25.10.1995 - VIII ZR 42/94, NJW 1996, 250, 252) und entspricht damit dem Wertverlust.
  • OLG Celle, 21.05.2015 - 13 U 38/14  

    Lexikonkauf im Haustürgeschäft: Widerruf eines auf den Kauf mehrerer

    78 cc) Regelmäßig ist der Wert dieser Gebrauchsvorteile bei beweglichen Gegenständen nach der zeitanteiligen linearen Wertminderung im Vergleich zwischen dem tatsächlichen Gebrauch - bzw. der Gebrauchsmöglichkeit - und der voraussichtlichen Gesamtnutzungsdauer zu bestimmen (BGH, Urteil vom 31. März 2006 - V ZR 51/05, juris Tz. 12 f.; Urteil vom 25. Oktober 1995 - VIII ZR 42/94, juris Tz. 16, 28; Urteil vom 26. Juni 1991 - VIII ZR 198/90, juris Tz. 21; BT-Drs. 14/6040, Seite 193 f.).

    Dem liegt der Gedanke zugrunde, dass die fiktiven Aufwendungen herauszugeben sind, die der Käufer gehabt hätte, wenn er anderweit eine gleichartige und gleichwertige Sache angeschafft und diese für dieselbe Zeitspanne in derselben Weise genutzt hätte (BGH, Urteil vom 31. März 2006, a. a. O, Tz. 13; Urteil vom 25. Oktober 1995, a. a. O., Tz. 16).

    Dabei ist regelmäßig der Kaufpreis als Ausgangswert zugrunde zu legen (BGH, Urteil vom 25. Oktober 1995, a. a. O., Tz. 29).

  • BGH, 08.09.2016 - IX ZR 52/15  

    Insolvenzeröffnungsverfahren: Ermittlung des durch Nutzung eingetretenen

    Maßgeblich ist die zeitanteilige lineare Wertminderung, die nach dem Verhältnis der tatsächlichen Nutzung zur voraussichtlichen Gesamtnutzungsdauer des betroffenen Gegenstandes zu ermitteln ist (BGH, Urteil vom 25. Oktober 1995 - VIII ZR 42/94, NJW 1996, 250, 252).
  • KG, 23.05.2013 - 8 U 58/12  

    Rückabwicklung eines Gebrauchtwagenkaufs: Berechnung des Nutzungsersatzes bei

    Es handelt sich wirtschaftlich lediglich um die Berücksichtigung eines "Wertverzehrs", der im Zuge der Rückabwicklung des beiderseits bereits erfüllten Kaufvertrags auszugleichen ist, und der dementsprechend auch nicht nach den Grundsätzen einer fiktiven Mietzahlung zu bemessen ist (vgl. BGHZ 115, 47 = NJW 1991, 2484, 2486; NJW 1996, 250, 252).
  • BGH, 05.04.2001 - I ZR 39/99  

    Rückgaberecht hinsichtlich eines Gebrauchtwagens als verbotene Zugabe

    Dieser Vorteil aber ist, da der Käufer bei - zu unterstellender - Redlichkeit die Entscheidung getroffen hat, den Wagen käuflich zu erwerben und als eigenen zu nutzen, nicht nach dessen Mietpreis zu ermitteln, sondern nach der den "Wertverzehr" darstellenden linearen Wertminderung im Vergleich zwischen tatsächlichem Gebrauch und voraussichtlicher Gesamtnutzungsdauer (BGHZ 115, 47, 54 f.; BGH, Urt. v. 25.10.1995 - VIII ZR 42/94, NJW 1996, 250, 252).
  • BGH, 18.06.1996 - VI ZR 325/95  

    Streitgegenstands-Verwechslung - § 511 ZPO <Fassung bis 31.12.01>, Berufung

    Das Revisionsgericht kann Prozeßerklärungen vielmehr in freier Würdigung selbst auslegen (vgl. BGHZ 115, 286, 290 [BGH 09.10.1991 - VIII ZR 88/90]; BGH, Urteil vom 28. Februar 1996 - VIII ZR 241/94 - ZIP 1996, 711 ff. = WM 1996, 1007 ff. - unter III 1. a); vom 13. Dezember 1995 - XII ZR 194/93, NJW 1996, 838, 839 unter II. 1.b).bb); vom 25. Oktober 1995 - VIII ZR 42/94, NJW 1996, 250, 252 unter B II. 1. b)).
  • OLG Brandenburg, 09.10.2008 - 5 U 142/07  

    Ungerechtfertigte Bereicherung: Rückabwicklung eines Kaufvertrages über einen in

    Der Bundesgerichtshof hat den Wert von Gebrauchsvorteilen - allerdings zunächst nur bei der Eigennutzung beweglicher Sachen - grundsätzlich nach der zeitanteiligen linearen Wertminderung berechnet, also nach einem Vergleich zwischen dem tatsächlichen Gebrauch und der voraussichtlichen Gesamtnutzungsdauer der Sache unter Berücksichtigung des Werts der Sache bzw. des vereinbarten Kaufpreises (sogenannter Wertverzehr den die Sache durch die Nutzung erfahren hat, vgl. BGHZ 115, 47, 54 f, BGH NJW 1995, 2159, 2161; BGH NJW 1996, 250, 252).

    In seiner Entscheidung vom 25. Oktober 1995 (VIII ZR 42/94 - NJW 1996, 250) hat der Bundesgerichtshof diesen Gedanken auf die die bereicherungsrechtliche Rückabwicklung eines erfüllten, aber in Wirklichkeit nicht zustandegekommenen Kaufvertrages ausgedehnt, weil es bei alledem nicht um eine bloße Billigkeitsjudikatur, sondern um ein allgemeines, auch bereicherungsrechtlich zu beachtendes Prinzip bei der Bemessung von Nutzungen gehe.

  • KG, 18.12.2006 - 2 U 13/06  

    Notwendige Bestimmtheit des Urteils: Saldierung der wechselseitigen

  • OLG Karlsruhe, 20.02.2009 - 8 U 159/08  

    Schallschutz zwischen Eigentumswohnungen zu gering: Rückabwicklung!

  • OLG Düsseldorf, 05.03.2004 - 17 U 164/03  

    Klage einer aus zwei Gesellschaftern bestehenden GmbH gegen ihren

  • OLG Düsseldorf, 08.09.2000 - 22 U 34/00  

    Anforderungen an den Vertragsstrafenvorbehalt bei Abnahme einer Leistung

  • OLG Düsseldorf, 14.02.2014 - 22 U 101/13  

    Fachunternehmer muss auf fehlende Planung hinweisen!

  • OLG München, 26.08.2015 - 7 U 647/13  

    Bindungsfrist an Kaufangebot beim Erwerb einer Eigentumswohnung

  • OLG Hamm, 31.01.2008 - 23 U 45/05  

    Formularmäßige Vereinbarung der isolierten Verkürzung der Gewährleistungsfrist

  • OLG Naumburg, 12.11.2002 - 11 U 204/01  

    Heilung des Formmangels nach § 311b Abs. 1 BGB

  • LG Berlin, 15.02.2012 - 10 O 363/11  

    Berechnung der Nutzungsentschädigung bei einem "jungen" Gebrauchtwagen mit

  • OLG Karlsruhe, 11.04.2002 - 7 U 87/01  

    Kauf unter Eigentumsvorbehalt: Bemessung der Nutzungsvergütung beim vertraglich

  • OLG Karlsruhe, 02.12.2004 - 19 U 111/04  

    Bauträgervertrag: Unterschreiten des erforderlichen Schallschutzes einer

  • LG Köln, 10.10.2012 - 9 S 308/11  

    Schätzung der Höhe des Wertersatzes bei Nutzung einer beweglichen Sache auf Basis

  • OLG München, 16.10.2003 - 28 U 2351/03  

    Gebrauchswert berechnet sich anhand des Wertverzehrs

  • LG Hamburg, 29.05.2009 - 317 S 166/08  

    Eigentümer-Besitzer-Verhältnis: Berechnung der Nutzungsentschädigung des

  • LG Kiel, 23.12.2008 - 16 O 213/05  

    Kaufvertrag: Rückabwicklung wegen der Mangelhaftigkeit einer Windkraftanlage

  • LG Duisburg, 27.02.2002 - 3 O 162/01  

    Arglistige Täuschung bei fehlendem Hinweis auf die Reimporteigenschaft eines

  • OLG Saarbrücken, 04.04.2000 - 4 U 439/99  

    Erneuerung der Bremsscheiben als zugesicherte Eigenschaft

  • OLG Naumburg, 12.06.2014 - 9 U 143/12  

    Gewährleistung beim Kaufvertrag: Geräuschentwicklung als Sachmangel bei einem

  • LG Göttingen, 16.11.2012 - 6 S 139/11  
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