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Rechtsprechung
   BVerwG, 13.07.1960 - VIII C 181.59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,1379
BVerwG, 13.07.1960 - VIII C 181.59 (https://dejure.org/1960,1379)
BVerwG, Entscheidung vom 13.07.1960 - VIII C 181.59 (https://dejure.org/1960,1379)
BVerwG, Entscheidung vom 13. Juli 1960 - VIII C 181.59 (https://dejure.org/1960,1379)
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Volltextveröffentlichung

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Wird zitiert von ... (8)

  • BVerwG, 25.07.1961 - VI C 168.58

    Rechtsmittel

    - BVerwG VIII C 181.59 -.

    Schließlich wird bei der Prüfung, ob die Befürchtungen des Klägers, ihm drohe eine unmittelbare Gefahr für seine persönliche Freiheit, irrtümlich waren, zu berücksichtigen sein, daß ein solcher Irrtum eine subjektive Zwangslage nur dann ausschließt, wenn diese Befürchtungen auf völlig sinnlosen oder offensichtlich unbegründeten Vorstellungen beruhen(Urteile vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -;vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 127.59 -;vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -).

  • BVerwG, 24.06.1963 - VIII C 56.61

    Rechtsmittel

    Mit Recht ist das Oberverwaltungsgericht davon ausgegangen, daß der Tatbestand einer subjektiv bedingten besonderen Zwangslage als objektives Merkmal eine Verschärfung der Lage und ihre bedrohliche Zuspitzung in bezug auf die Person des Geflüchteten voraussetzt (vgl. BVerwGE 1, 195; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 , vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 = ROW 1961 S. 66, und vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171 = ZLA 1963 S. 63).
  • BVerwG, 12.09.1963 - VIII C 8.62

    Anspruch eines Flüchtlings der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) auf Erteilung …

    Wie das erkennende Gerichtim Urteil vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 = ROW 1961 S. 66, ausgesprochen hat, trifft es allerdings in der Regel zu, daß derjenige, gegen den der SSD wegen des Verdachts einer gegen das Sowjetzonenregime gerichteten Tätigkeit Ermittlungen führt, sich in einer besonderen Zwangslage befindet, und zwar auch dann, wenn er damit rechnen kann, es werde ihm gelingen, die gegen ihn erhobenen Vorwürfe zu entkräften.
  • BVerwG, 22.07.1963 - VIII B 26.62

    Rechtsmittel

    Außerdem wird in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hierfür neben weiteren, hier nicht erörterungsbedürftigen Voraussetzungen gefordert, daß die Lage in seiner Person auch objektiv bereits eine gewisse Verschärfung erfahren und sich in bezug auf ihn in irgendwie bedrohlicher Weise zugespitzt haben mußte (vgl. hierzu außer dem bereits im Berufungsurteil erwähnten Urteil insbesondere: BVerwGE 1, 195; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 , vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 - ROW 1961 S. 66, und vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ZLA 1963 S. 63).
  • BVerwG, 20.07.1970 - VIII CB 135.69

    Unbegründete Nichtzulassungsbeschwerde auf Grund fehlender Abweichung - …

    Die Klägerin meint: Das Oberverwaltungsgericht habe entgegen dem Leitsatz im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 - (Buchholz 412.3 § 3 BVFG Nr. 17 = DÖV 61, 191 = ROW 61) die Erteilung des Flüchtlingsausweises C versagt.
  • BVerwG, 03.04.1963 - VIII B 27.63
    Das Berufungsurteil weicht von der in der Beschwerdebegründung bezeichneten Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 = ROW 1961 S. 66 = MDR 1961 S. 176 (L), nicht ab.
  • BVerwG, 07.06.1962 - VIII B 177.61

    Rechtsmittel

    Die Kläger haben ferner, geltend gemacht, daß der Verwaltungsgerichtshof mit seiner Entscheidung von dem Urteil des beschließenden Senatsvom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 BVFG Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 = ROW 1961 8; 66,abgewichen sei.
  • BVerwG, 25.10.1961 - VIII B 137.61

    Funktion als politischer Funktionär als subjektive Zwangslage einer gefährdeten …

    Soweit der Kläger vorträgt, der Verwaltungsgerichtshof habe den Begriff der sogenannten subjektiven Zwangslage, die nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts als besondere Zwangslage im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 1 BVFG anzuerkennen ist, abweichend von den beiden Urteilen vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 BVFG Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 [BVerwG 29.06.1960 - BVerwG V C 59.58] = ROW 1961 S. 66, und BVerwG VIII C 299.59 ausgelegt, ist den entgegenzuhalten: Auch nach diesen Urteilen kann als Sowjetzonenflüchtling nur anerkannt werden, wer wegen einer, wenn auch irrtümlich angenommenen, politisch bedingten unmittelbaren Gefahr für Leib und Leben, für die persönliche Freiheit oder für ein gleichwertiges Rechtsgut die sowjetische Besatzungszone verlassen hat.
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