Rechtsprechung
| BVerwG, 02.07.1959 - VIII C 268.59 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
Verfahrensgang
- OVG Berlin - VIII B 167.57
- BVerwG, 02.07.1959 - VIII C 268.59
Papierfundstellen
- NJW 1960, 66
- JR 1960, 235
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (1)
- BVerwG, 09.10.1957 - V C 524.56
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Auszug aus BVerwG, 02.07.1959 - VIII C 268.59
Eine solche nur in der Vorstellung des Betroffenen bestehende, also subjektiv bedingte Gefahrenlage kann seine Anerkennung als Sowjetzonenflüchtling jedoch nur rechtfertigen, wenn sich seine äußere Lage auch objektiv verschärft und in bedrohlicher Weise zugespitzt hat und wenn er bei besonnener und verständiger Beurteilung in der Flucht den einzig möglichen Ausweg aus dieser Lage sehen mußte (vgl. z.B. das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DVBl. 1958 S. 515 = DÖV 1958 S. 118).
- BVerwG, 26.04.1962 - VIII B 134.61
Unmittelbare Gefährdung als subjektive und besondere Zwangslage - Divergenzrüge …
Gemäß § 132 Abs. 3 Satz 3 VwGO bezeichnet sie als die hierfür einschlägigen Urteile des Bundesverwaltungsgerichts die in NJW 1960 S. 66, [BVerwG 02.07.1959 - BVerwG VIII C 268.59] S. 399 und S. 1220 veröffentlichten Entscheidungen.Demgegenüber ist in dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 -, JR 1960 S. 235 = NJW 1960 S. 66, entschieden worden, unter welchen Voraussetzungen sich ein Bewohner der sowjetischen Besatzungszone, der behauptete, der SSD habe versucht, ihn zur Leistung von Spitzeldiensten zu pressen, auf einen schweren Gewissenskonflikt berufen kann.
- BVerwG, 22.05.1969 - VIII C 80.65
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In einer Heine weiterer Urteile hat er sich mit der Frage befaßt, unter welchen Voraussetzungen bei einem Sowjetzonenflüchtling, der sich als Spitzel verpflichtet hat, eine von ihm nicht zu vertretende besondere Zwangslage, insbesondere ein schwerer Gewissenskonflikt, im Sinne des § 3 Abs. 1 BVFG anzuerkennen ist: Urteile vom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 - (JR 1960, 235 = NJW 1960, 66 ), vom 9. November 1960 - BVerwG VIII C 130.59/324.59 -, vom 9. November 1961 - BVerwG VIII C 293.59 - (DÖV 1962, 392 = ZLA 1962, 171 ), vom 25. April 1962 - BVerwG VIII C 320.59 - (NJW 1962, 1786 = ROW 1963, 39 = ZLA 1963, 23 ), vom 17. Januar 1963 - BVerwG VIII C 12.61 - (ROW 1964, 35 = ZLA 1963, 286) und vom 16. Januar 1964 - BVerwG VIII C 72.62 - (ROW 1965, 35 = ZLA 1964, 343). - BVerwG, 29.06.1967 - VIII C 74.65
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Ein darauf beruhender Gewissenskonflikt ist aber nur dann im Sinne von § 3 Abs. 1 Satz 3 BVFG als "schwer" zu werten, wenn er durch das Merkmal der "Ausweglosigkeit" gekennzeichnet ist (vgl. das Urteil vom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 -, JR 1960 S. 235 = NJW 1960 S. 66).
- BVerwG, 24.06.1963 - VIII C 68.61
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Nach der ständigen Rechtsprechung des ernennenden Gerichts (vgl. die Urteile vom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 140.59 -, JR 1960 S. 432 = DÖV 1960 S. 358 = ROW 1960 S. 72, und - BVerwG VIII C 268.59 -, JR 1960 S. 235 = NJW 1960 S. 66 , vom 7. Dezember 1960 - BVerwG VIII C 136.59 -, JR 1962 S. 37 - ZLA 1961 S. 267, und - BVerwG 386.59 -, sowie vom 22. März 1961 - BVerwG VIII C 401.59 -, ZLA 1962 S. 28) wird ein schwerer Gewissenskonflik darüber hinaus gekennzeichnet durch das Merkmal der Ausweglosigkeit der Konfliktslage: Als schwer ist ein Gewissenskonflikt nur dann anzuerkennen, wenn dem Betroffenen nach den Umständen des Falles keine andere zumutbare Möglichkeit offenstand, sich aus der Konfliktslage zu lösen, als aus seiner Heimat zu flüchten. - BVerwG, 22.12.1961 - VIII B 52.61
Beschwerde gegen die Nichtzulassung einer Revision - Versäumung der …
Als Entscheidungen, von denen das Urteil des Berufungsgerichts abweiche, bezeichnet die Klägerin die Urteile vom 24. September 1954, BVerwGE 1, 195, von 27. April 1956 - BVerwG IV C 040.55 -, vom 7. Mai 1958 - BVerwG V C 481.56 - und vom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 - sowie den Beschluß vom 26. März 1956 - BVerwG IV C 018.55 -. - BVerwG, 13.07.1970 - VIII CB 17.69
Voraussetzung eines ursächlichen Zusammenhangs zwischen der besonderen Zwangslage …
Die vom Kläger offenbar zur Begründung des Tatbestandes einer Abweichung angeführten Entscheidungen (vom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 BVFG Nr. 5 = NJW 58, 1793 = DVBl. 58, 587 = DÖV 58, 740 = ROW 58, 205 = Fachberater 58, 297; 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 -, JR 60, 235 = NJW 60, 66 = Fachberater 60, 57; 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 116.60 -, DÖV 63, 187 und vom 25. April 1962 - BVerwG VIII C 93.60 -, JR 63, 118 = NJW 62, 1785 = ROW 63, 82 = ZLA 63, 62) betreffen nicht die im vorliegenden Fall allein rechtlich bedeutsame Frage, ob der Verlust des Arbeitsplatzes und die sich aus der Trennung der Familie ergebende seelische Bedrängnis durch die politischen Verhältnisse bedingt waren. - BVerwG, 19.10.1962 - VIII B 17.62
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vom27. September 1957 - BVerwG V C 496.56 -, vom9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, vom29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, vom14. Mai 1959 - BVerwG VIII C 20.59 -, vom2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 140.59 -, vom2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 -, vom12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -, vom25. Januar 1961- BVerwG VIII C 343.59 -. - BVerwG, 19.04.1961 - II B 59.60 Auch von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichtsvom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 -, NJW 1960, 66, weicht das Berufungsurteil nicht ab.
- BVerwG, 31.07.1968 - VIII B 53.68
Voraussetzungen einer besonderen Zwangslage wegen des Verdachts, SSD-Spitzel zu …
Mit der Beschwerde wird zu Unrecht geltend gemacht, das Berufungsurteil weiche in seiner Begründung ab von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 17. Mai 1967 - BVerwG VIII B 80.66 -, vom 8. November 1962 - BVerwG VIII C 171.60 - sowie vom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 268.59 -. - BVerwG, 06.12.1960 - VIII B 102.60
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Der jetzt zuständige VIII. Senat hat sich indessen wiederholt der bereits vom V. Senat vertretenen Auffassung angeschlossen, daß der schwere Gewissenskonflikt nach der Fassung des Gesetzes systematisch nur ein weiteres, allerdings besonders hervorgehobenes Beispiel einer besonderen Zwangslage ist und daher wie jede anders begründete Zwangslage unter die Generalklausel des § 3 Abs. 1 Satz 1 BVFG fällt; der VIII. Senat hat wiederholt entschieden, daß wegen der Bedingung des "Fliehenmüssens" auch der schwere Gewissenskonflikt nur dann als besondere Zwangslage anerkannt werden kann, wenn er "ausweglos" ist in dem Sinne, daß dem Betroffenen keine andere (zumutbare) Wahl bleibt als die Flucht, um sich aus der Konfliktslage zu lösen(Urteile vom 2. Juli 1959 - BVerwG VIII C 140.59 -, JR 1960 S. 432 = ROW 1960 S. 72, - und - BVerwG VIII C 268.59 -, JR 1960 S. 235 = NJW 1960 S. 66;Beschluß vom 1. Juli 1960 - BVerwG VIII CB 278.59 -). - BVerwG, 08.11.1960 - VIII CB 426.59
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- BVerwG, 01.07.1960 - VIII CB 278.59
Nichtzulassung einer Revision mangels grundsätzlicher Bedeutung - Ausstellung …
- BVerwG, 04.03.1960 - VIII B 23.59
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