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Rechtsprechung
   BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1961,2074
BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59 (https://dejure.org/1961,2074)
BVerwG, Entscheidung vom 22.02.1961 - VIII C 465.59 (https://dejure.org/1961,2074)
BVerwG, Entscheidung vom 22. Februar 1961 - VIII C 465.59 (https://dejure.org/1961,2074)
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 14.05.1959 - VIII C 20.59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59
    Sie stimmt für den hier vorliegenden Sachverhalt im Ergebnis mit der Rechtsansicht überein, die der erkennende Senat zum Vertretenmüssen einer Zwangslage, welche durch einen bewußten Verstoß gegen sowjetzonale wirtschaftslenkende Vorschriften verursacht worden ist, in seinem Urteil vom 14. Mai 1959 - BVerwG VIII C 20.59 -, BVerwGE 8, 292 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59], und seitdem in ständiger Rechtsprechung zum Ausdruck gebracht hat.

    Diese ständige Rechtsprechung, mit der der erkennende Senat sich der - soweit ersichtlich - überwiegenden Verwaltungspraxis sowie auch der herrschenden Meinung in der Rechtsprechung angeschlossen hat, ist im Schrifttum vielfach auf Ablehnung gestoßen, so bei Erben (ROW 1959 S. 205; 1961 S. 18), Pernutz (NJW 1959 S. 2178), Günther (ROW 1959 S. 243), Adam (ROW 1960 S. 68; 1961 S. 6; DÖV 1960 S. 784 und 947), Rosenthal (ROW 1960 S. 199) und, ohne nähere Begründung, auch bei Wengler (JZ 1961 S. 4 Fußnote 8).

  • BVerfG, 31.05.1960 - 2 BvR 234/60

    Verfassungswidrigkeit der Vollstreckung von Entscheidungen sowjetzonaler Gerichte

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59
    Ferner wird die Ansicht vertreten, die Rechtsprechung des Senats lasse sich jedenfalls seit dem Beschluß des Bundesverfassungsgerichts vom 31. Mai 1960 (NJW 1960 S. 1611 = ROW 1960 S. 197) nicht mehr aufrechterhalten, in dem das sowjetzonale "Gesetz zum Schütze des innerdeutschen Handels" vom 21. April 1950 und die sowjetzonale "Verordnung über die Bestrafung von Verstößen gegen die Wirtschaftsordnung" vom 23. September 1948 als unvereinbar mit der verfassungsmäßigen Ordnung der Bundesrepublik Deutschland bezeichnet worden sind.
  • BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 287.59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59
    Zu diesem Fragenkreise hat der Senat in seinem Urteil in der Sache BVerwG VIII C 287.59, das ebenfalls am 22. Februar 1961 ergangen ist, noch ergänzend ausgeführt:.
  • BVerwG, 28.12.1959 - III C 131.57

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59
    So hat denn nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. das bereits angeführte Urteil vom 14. Mai 1959; ferner drei Urteile vom 23. September 1959, nämlich BVerwG VIII C. 133.59, NJW 1960 S. 399 = DÖV 1960 S. 152 = ROW 1960 S. 159 = ZLA 1960 S. 58; BVerwG VIII C 137.59, JR 1960 S. 236 = DVBl. 1960 S. 209 = DÖV 1960 S. 187 = ROW 1960 S. 72 = ZLA 1960 S. 57; und BVerwG VIII C 289.59, DVBl. 1960 S. 210 = DÖV 1960 S. 188 = ROW 1960 S. 158 = ZLA 1960 S. 55; sowie schließlich das Urteil vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 127.59 -, ZLA 1961 S. 135) aus dem Gesichtspunkt des Vertretenmüssens ein geflüchteter Sowjetzonenbewohner auf den Flüchtlings aus weis und die mit seinem Besitz verbundenen Rechte und Vergünstigungen in der Regel dann keinen Anspruch, wenn er die Verfolgung und Bestrafung, auf die er sich zur Begründung seiner Flucht beruft, im Bewußtsein dieser voraussichtlichen Folgen selbst herbeigeführt hat durch ein Verhalten, dessen Unterlassen ihm nach den Umständen seines Falles bei Berücksichtigung der Lage der gesamten Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone hätte zugemutet werden können.
  • BVerwG, 12.10.1960 - VIII C 127.59
    Auszug aus BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59
    So hat denn nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. das bereits angeführte Urteil vom 14. Mai 1959; ferner drei Urteile vom 23. September 1959, nämlich BVerwG VIII C. 133.59, NJW 1960 S. 399 = DÖV 1960 S. 152 = ROW 1960 S. 159 = ZLA 1960 S. 58; BVerwG VIII C 137.59, JR 1960 S. 236 = DVBl. 1960 S. 209 = DÖV 1960 S. 187 = ROW 1960 S. 72 = ZLA 1960 S. 57; und BVerwG VIII C 289.59, DVBl. 1960 S. 210 = DÖV 1960 S. 188 = ROW 1960 S. 158 = ZLA 1960 S. 55; sowie schließlich das Urteil vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 127.59 -, ZLA 1961 S. 135) aus dem Gesichtspunkt des Vertretenmüssens ein geflüchteter Sowjetzonenbewohner auf den Flüchtlings aus weis und die mit seinem Besitz verbundenen Rechte und Vergünstigungen in der Regel dann keinen Anspruch, wenn er die Verfolgung und Bestrafung, auf die er sich zur Begründung seiner Flucht beruft, im Bewußtsein dieser voraussichtlichen Folgen selbst herbeigeführt hat durch ein Verhalten, dessen Unterlassen ihm nach den Umständen seines Falles bei Berücksichtigung der Lage der gesamten Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone hätte zugemutet werden können.
  • BVerwG, 23.09.1959 - VIII C 289.59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 465.59
    So hat denn nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. das bereits angeführte Urteil vom 14. Mai 1959; ferner drei Urteile vom 23. September 1959, nämlich BVerwG VIII C. 133.59, NJW 1960 S. 399 = DÖV 1960 S. 152 = ROW 1960 S. 159 = ZLA 1960 S. 58; BVerwG VIII C 137.59, JR 1960 S. 236 = DVBl. 1960 S. 209 = DÖV 1960 S. 187 = ROW 1960 S. 72 = ZLA 1960 S. 57; und BVerwG VIII C 289.59, DVBl. 1960 S. 210 = DÖV 1960 S. 188 = ROW 1960 S. 158 = ZLA 1960 S. 55; sowie schließlich das Urteil vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 127.59 -, ZLA 1961 S. 135) aus dem Gesichtspunkt des Vertretenmüssens ein geflüchteter Sowjetzonenbewohner auf den Flüchtlings aus weis und die mit seinem Besitz verbundenen Rechte und Vergünstigungen in der Regel dann keinen Anspruch, wenn er die Verfolgung und Bestrafung, auf die er sich zur Begründung seiner Flucht beruft, im Bewußtsein dieser voraussichtlichen Folgen selbst herbeigeführt hat durch ein Verhalten, dessen Unterlassen ihm nach den Umständen seines Falles bei Berücksichtigung der Lage der gesamten Bevölkerung der sowjetischen Besatzungszone hätte zugemutet werden können.
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