Rechtsprechung
| BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer
Rechtsmittel
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Papierfundstellen
- NJW 1963, 70
Wird zitiert von ... (13) Zitiert selbst (12)
- BVerwG, 09.10.1957 - V C 524.56
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Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Danach war in Fällen wirtschaftlicher Bedrängnis eine besondere Zwangslage dann gegeben, wenn der Flüchtling seine wirtschaftliche Existenz in der sowjetischen Besatzungszone völlig verloren und gleichzeitig auch für die Zukunft jede zumutbare Möglichkeit eingebüßt hatte, dort seinen Lebensunterhalt zu erlangen (vgl. BVerwGE 6, 357 [360]; 5, 254; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 = ZLA 1958 S. 45 , vom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 5 = DÖV 1958 S. 740 = DVBl. 1958 S. 587 = ROW 1958 S. 205 , vom 11. Februar 1959 - BVerwG V C 105.57 - und vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 19 = DVBl. 1961 S. 292).Die Auffassung, § 3 Abs. 1 BVFG setze für die Anerkennung als Sowjetzonenflüchtling nicht notwendig in einen jeden Falle voraus, daß die besondere Zwangslage tatsächlich bestanden hat, es sei vielmehr unter bestimmten Voraussetzungen als ausreichend zu erachten, daß der Geflüchtete - wenn auch möglicherweise irrtümlich - lediglich befürchtet hat, er sei von einer besonderen Gefahr für Leib und Leben, für die persönliche Freiheit oder für ein gleichwertiges anderes Rechtsgut bedroht, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. insbesondere BVerwGE 1, 195; ferner das Urteil vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, a.a.O.).
- BVerwG, 06.06.1958 - V C 424.56
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Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Danach war in Fällen wirtschaftlicher Bedrängnis eine besondere Zwangslage dann gegeben, wenn der Flüchtling seine wirtschaftliche Existenz in der sowjetischen Besatzungszone völlig verloren und gleichzeitig auch für die Zukunft jede zumutbare Möglichkeit eingebüßt hatte, dort seinen Lebensunterhalt zu erlangen (vgl. BVerwGE 6, 357 [360]; 5, 254; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 = ZLA 1958 S. 45 , vom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 5 = DÖV 1958 S. 740 = DVBl. 1958 S. 587 = ROW 1958 S. 205 , vom 11. Februar 1959 - BVerwG V C 105.57 - und vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 19 = DVBl. 1961 S. 292).Es bestehen auch keine rechtlichen Bedenken dagegen, daß der Verwaltungsgerichtshof die Rechtsgrundsätze für die Anerkennung einer subjektiv bedingten Zwangslage auch auf solche Fälle anwendet, in denen die besondere Zwangslage nach der Vorstellung des Geflüchteten in der Zerstörung oder in einer entscheidenden Beeinträchtigung der Existenzgrundlage bestanden hat (vgl. BVerwGE 6, 357; ferner - für die jetzige Fassung des § 3 Abs. 1 Satz 4 BVFG - mit eingehender Begründung das Urteil vom 22. März 1962 - BVerwG VIII C 290.59 -).
- BVerwG, 17.12.1954 - V C 97.54
§ 9 Erste Niedersächsische Verordnung zum Wohnungsrecht (1.Nds.DVOWG) als …
Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Da der Kläger jedoch einen Verpflichtungsanspruch (§ 42 Abs. 1 VwGO) verfolgt, ist § 3 BVFG in der zur Zeit der gerichtlichen Entscheidung geltenden Fassung vom 23. Oktober 1961 (BGBl. I S. 1882) anzuwenden (BVerwGE 1, 291 [BVerwG 17.12.1954 - V C 97/54]).
- BVerwG, 14.05.1959 - VIII C 20.59
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Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Gerichts (vgl. BVerwGE 8, 292 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59] und - mit weiteren Nachweisen - insbesondere das Urteil vom 22. Februar 1961 - BVerwG VIII C 287.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 22 = JR 1961 S. 475 = NJW 1961 S. 1372 = DVBl. 1961 S. 552 = ROW 1961 S. 163 = ZLA 1961 S. 222) besagt der Begriff des Vertretenmüssens einer besonderen Zwangslage in § 3 Abs. 1 Satz 1 BVFG, daß ein Sowjetzonenbewohner auf den Flüchtlingsausweis und die mit seinem Besitz verbundenen Rechte und Vergünstigungen in der Regel dann keinen Anspruch hat, wenn er die besondere Zwangslage, auf die er sich zur Begründung seiner Flucht beruft, im Bewußtsein ihres möglichen Eintritts selbst herbeigeführt hat durch ein Verhalten, dessen Unterlassen ihn nach den Umständen seines Falles bei Berücksichtigung der Lage der gesamten Bevölkerung Mitteldeutschlands hätte zugemutet werden können. - BVerwG, 24.09.1954 - IV C 31.54
Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Die Auffassung, § 3 Abs. 1 BVFG setze für die Anerkennung als Sowjetzonenflüchtling nicht notwendig in einen jeden Falle voraus, daß die besondere Zwangslage tatsächlich bestanden hat, es sei vielmehr unter bestimmten Voraussetzungen als ausreichend zu erachten, daß der Geflüchtete - wenn auch möglicherweise irrtümlich - lediglich befürchtet hat, er sei von einer besonderen Gefahr für Leib und Leben, für die persönliche Freiheit oder für ein gleichwertiges anderes Rechtsgut bedroht, entspricht der ständigen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. insbesondere BVerwGE 1, 195;… ferner das Urteil vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, a.a.O.). - BVerwG, 22.02.1961 - VIII C 287.59
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Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Nach der ständigen Rechtsprechung des erkennenden Gerichts (vgl. BVerwGE 8, 292 [BVerwG 14.05.1959 - VIII C 20/59] und - mit weiteren Nachweisen - insbesondere das Urteil vom 22. Februar 1961 - BVerwG VIII C 287.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 22 = JR 1961 S. 475 = NJW 1961 S. 1372 = DVBl. 1961 S. 552 = ROW 1961 S. 163 = ZLA 1961 S. 222) besagt der Begriff des Vertretenmüssens einer besonderen Zwangslage in § 3 Abs. 1 Satz 1 BVFG, daß ein Sowjetzonenbewohner auf den Flüchtlingsausweis und die mit seinem Besitz verbundenen Rechte und Vergünstigungen in der Regel dann keinen Anspruch hat, wenn er die besondere Zwangslage, auf die er sich zur Begründung seiner Flucht beruft, im Bewußtsein ihres möglichen Eintritts selbst herbeigeführt hat durch ein Verhalten, dessen Unterlassen ihn nach den Umständen seines Falles bei Berücksichtigung der Lage der gesamten Bevölkerung Mitteldeutschlands hätte zugemutet werden können. - BVerwG, 12.10.1960 - VIII C 175.59
Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Danach war in Fällen wirtschaftlicher Bedrängnis eine besondere Zwangslage dann gegeben, wenn der Flüchtling seine wirtschaftliche Existenz in der sowjetischen Besatzungszone völlig verloren und gleichzeitig auch für die Zukunft jede zumutbare Möglichkeit eingebüßt hatte, dort seinen Lebensunterhalt zu erlangen (vgl. BVerwGE 6, 357 [360]; 5, 254; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 = ZLA 1958 S. 45 , vom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 5 = DÖV 1958 S. 740 = DVBl. 1958 S. 587 = ROW 1958 S. 205 , vom 11. Februar 1959 - BVerwG V C 105.57 - und vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 19 = DVBl. 1961 S. 292). - BVerwG, 22.03.1962 - VIII C 290.59
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Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Es bestehen auch keine rechtlichen Bedenken dagegen, daß der Verwaltungsgerichtshof die Rechtsgrundsätze für die Anerkennung einer subjektiv bedingten Zwangslage auch auf solche Fälle anwendet, in denen die besondere Zwangslage nach der Vorstellung des Geflüchteten in der Zerstörung oder in einer entscheidenden Beeinträchtigung der Existenzgrundlage bestanden hat (vgl. BVerwGE 6, 357; ferner - für die jetzige Fassung des § 3 Abs. 1 Satz 4 BVFG - mit eingehender Begründung das Urteil vom 22. März 1962 - BVerwG VIII C 290.59 -). - BVerwG, 27.09.1957 - V C 443.56
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Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Danach war in Fällen wirtschaftlicher Bedrängnis eine besondere Zwangslage dann gegeben, wenn der Flüchtling seine wirtschaftliche Existenz in der sowjetischen Besatzungszone völlig verloren und gleichzeitig auch für die Zukunft jede zumutbare Möglichkeit eingebüßt hatte, dort seinen Lebensunterhalt zu erlangen (vgl. BVerwGE 6, 357 [360]; 5, 254; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 = ZLA 1958 S. 45 , vom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 5 = DÖV 1958 S. 740 = DVBl. 1958 S. 587 = ROW 1958 S. 205 , vom 11. Februar 1959 - BVerwG V C 105.57 - und vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 19 = DVBl. 1961 S. 292). - BVerwG, 29.05.1958 - V C 326.56
Verwarnung einer Person wegen passiven Widerstandes gegen die FDJ - Zwangslage …
Auszug aus BVerwG, 28.06.1962 - VIII C 70.60
Danach war in Fällen wirtschaftlicher Bedrängnis eine besondere Zwangslage dann gegeben, wenn der Flüchtling seine wirtschaftliche Existenz in der sowjetischen Besatzungszone völlig verloren und gleichzeitig auch für die Zukunft jede zumutbare Möglichkeit eingebüßt hatte, dort seinen Lebensunterhalt zu erlangen (vgl. BVerwGE 6, 357 [360]; 5, 254; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 = ZLA 1958 S. 45 , vom 29. Mai 1958 - BVerwG V C 326.56 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 5 = DÖV 1958 S. 740 = DVBl. 1958 S. 587 = ROW 1958 S. 205 , vom 11. Februar 1959 - BVerwG V C 105.57 - und vom 12. Oktober 1960 - BVerwG VIII C 175.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 19 = DVBl. 1961 S. 292). - BVerwG, 27.10.1960 - VIII C 326.59
- BVerwG, 11.02.1959 - V C 105.57
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- BVerwG, 01.12.1966 - VIII C 27.65
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Die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts über die Anerkennung auch einer nur subjektiv bedingten Zwangslage (BVerwGE 1, 195) hat der erkennende Senat auch auf die wirtschaftlichen Gründe der Flucht angewendet; er hat z.B. in seinem Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171 = ZLA 1963 S. 63, die Befürchtung eines von Arbeitslosigkeit betroffenen aus Mitteldeutschland geflüchteten Antragstellers, seine Bemühungen um einen neuen Arbeitsplatz würden aus politischen Gründen erfolglos bleiben, als ausreichend angesehen, weil er unter rechtsstaatlichen Verhältnissen keinen Grund zu dieser Befürchtung gehabt hätte. - BGH, 08.05.1964 - IV AR (VZ) 11/64
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Wie das BVerwG in der Entscheidung vom 26. Oktober 1962 (…a.a.O.) unter Berufung auf sein Urteil vom 28. Juni 1962 - NJW 1963, 70 - mit Recht ausführt, konnte für eine Antragstellerin als Bewohnerin der SBZ die Inanspruchnahme einer im Gebiet der Bundesrepublik gelegenen Behörde mit dem Ziel, auf Grund einer bundesrechtlichen Regelung eine rückwirkende Änderung ihres personenrechtlichen Status herbeizuführen, mit der jedenfalls subjektiv begründeter Befürchtung verbunden sein, sich durch dieses Bekenntnis zur rechtlichen Ordnung der Bundesrepublik der Gefahr von Maßnahmen seitens der sowjetzonalen Behörden auszusetzen. - BVerwG, 24.06.1963 - VIII C 56.61
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Mit Recht ist das Oberverwaltungsgericht davon ausgegangen, daß der Tatbestand einer subjektiv bedingten besonderen Zwangslage als objektives Merkmal eine Verschärfung der Lage und ihre bedrohliche Zuspitzung in bezug auf die Person des Geflüchteten voraussetzt (vgl. BVerwGE 1, 195; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 , vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 = ROW 1961 S. 66, und vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171 = ZLA 1963 S. 63).
- BVerwG, 26.10.1962 - VII C 56.61
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Bereits die Inanspruchnahme einer im Gebiet der Bundesrepublik gelegenen Behörde mit dem Ziel, aufgrund einer bundesrechtlichen Regelung eine rückwirkende Änderung des damaligen Status herbeizuführen, konnte aber für die Klägerin als eine Bewohnerin der sowjetisch besetzten Zone mit der jedenfalls subjektiv begründeten Befürchtung verbunden sein (vgl. BVerwG Urteil vom 28. Juni 1962 in NJW 63, 70), sich durch dieses Bekenntnis zur rechtlichen Ordnung der Bundesrepublik der Gefahr von Maßnahmen seitens der sowjetzonalen Behörden auszusetzen. - BVerwG, 07.03.1996 - 9 B 18.96
Anspruch auf Ausstellung eines Vertriebenenausweises - Vorliegen der …
Soweit die Beschwerde weiter meint, das angegriffene Urteil weiche im Sinne des § 132 Abs. 2 Nr. 2 VwGO von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Juni 1962 - BVerwG 8 C 70.60 - (NJW 1963, 70) ab, greift diese Rüge ebenfalls nicht durch. - BVerwG, 29.04.1970 - VIII C 96.66
Besondere Zwangslage von Flüchtlingen wegen Fehlens von Medikamenten - …
Die politischen Verhältnisse sind nur dann für die wirtschaftliche Notlage ursächlich, wenn sie nicht hinweggedacht werden können, ohne daß damit zugleich auch die besondere Zwangslage im Zeitpunkt der Flucht entfallen würde (vgl. Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 - [NJW 1963, 70 = ROW 1963, 171 = ZLA 1963, 63]). - BVerwG, 22.07.1963 - VIII B 26.62
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Außerdem wird in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts hierfür neben weiteren, hier nicht erörterungsbedürftigen Voraussetzungen gefordert, daß die Lage in seiner Person auch objektiv bereits eine gewisse Verschärfung erfahren und sich in bezug auf ihn in irgendwie bedrohlicher Weise zugespitzt haben mußte (vgl. hierzu außer dem bereits im Berufungsurteil erwähnten Urteil insbesondere: BVerwGE 1, 195; ferner die Urteile vom 9. Oktober 1957 - BVerwG V C 524.56 -, DÖV 1958 S. 118 , vom 13. Juli 1960 - BVerwG VIII C 181.59 -, Buchholz BVerwG 412.3, § 3 Nr. 17 = DÖV 1961 S. 191 - ROW 1961 S. 66, und vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ZLA 1963 S. 63). - BVerwG, 13.11.1964 - VIII B 63.63
Zulassung der Revision wegen grundsätzlicher Bedeutung der Rechtssache - …
Unergiebig sind deshalb die Hinweise auf das bereits erwähnte Urteil vom 16. Dezember 1959 - BVerwG VIII C 178.59 -, soweit es die Auslegung des Rechtsbegriffs "Flucht" (§ 3 Abs. 1 Satz 1 BVFG) betrifft, auf die Urteile vom 18. Oktober 1962 - BVerwG VIII C 142.60 oder BVerwG VIII C 145.60 -, in denen zur Auslegung des Begriffs der besonderen Zwangslage in Fällen einer Gefährdung infolge von Fluchtvorbereitungen und bei einer Versagung der Erlaubnis zu einem Besuch der Bundesrepublik Stellung genommen wird (die in der Beschwerdeschrift angegebene Fundstelle "ROW 1963 S. 62" läßt es offen, auf welches dieser Urteile die Klägerin sich berufen will), sowie der Hinweis auf das Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171 = ZLA 1963 S. 63, weil es die Frage behandelt, unter welchen Voraussetzungen eine subjektive Zwangslage durch die politischen Verhältnisse in der sowjetischen Besatzungszone bedingt ist. - BVerwG, 20.07.1964 - VIII B 53.63
Inanspruchnahme von Rechten und Vergünstigungen eines Vertriebenen - Gefährdung …
Eine Abweichung von dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171 = ZLA 1963 S. 63, ist entgegen der Ansicht des Klägers nicht zu erkennen. - BVerwG, 12.09.1963 - VIII C 5.62 Deshalb liegt seine Berufung auf das Urteil vom 28. Juni 1962 - BVerwG VIII C 70.60 -, NJW 1963 S. 70 = ROW 1963 S. 171, neben der Sache.
- BVerwG, 26.10.1962 - VII C 132.61
Anerkennung freier Ehen rassisch und politisch Verfolgter - Gewährung einer …
- BVerwG, 18.01.1966 - VIII B 46.64
Anforderungen an die Zulässigkeit und die Begründetheit einer …
- BVerwG, 12.11.1964 - VIII B 80.63
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der …
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