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Rechtsprechung
   BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1974,1156
BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73 (https://dejure.org/1974,1156)
BVerwG, Entscheidung vom 16.10.1974 - VIII C 99.73 (https://dejure.org/1974,1156)
BVerwG, Entscheidung vom 16. Oktober 1974 - VIII C 99.73 (https://dejure.org/1974,1156)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer

    Feststellung der Rechtswidrigkeit des Einberufungsbescheids und zulässige Klageänderung - Pflicht zur Teilnahme an der Wehrübung und entgegenstehender Zurückstellungsgrund

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (9)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 10.12.1969 - VIII C 104.69

    Zurückstellung von Ingenieurschülern - § 12 Abs. 4 Nr. 3a WPflG, Selbstbindung …

    Auszug aus BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73
    Nur Härtegründe, die mit einer nach Abs. 4 Satz 2 Nr. 3 Buchst. a zulässigen Unterbrechung eines Ausbildungsabschnitts nicht regelmäßig verbunden sind, können eine besondere Härte nach Abs. 4 Satz 1 begründen (BVerwGE 31, 318 [323]; 34, 278 [285]; 36, 334 [336]).
  • BVerwG, 27.02.1969 - VIII C 37.67

    Beschränkung des Rechtsstreits auf die Erledigungsfrage bei nur einseitiger …

    Auszug aus BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73
    Nur Härtegründe, die mit einer nach Abs. 4 Satz 2 Nr. 3 Buchst. a zulässigen Unterbrechung eines Ausbildungsabschnitts nicht regelmäßig verbunden sind, können eine besondere Härte nach Abs. 4 Satz 1 begründen (BVerwGE 31, 318 [323]; 34, 278 [285]; 36, 334 [336]).
  • BVerwG, 28.01.1971 - VIII C 90.70

    Einberufung zum Wehrdienst - Erhebung einer Verpflichtungsklage

    Auszug aus BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73
    Der Kläger studierte im Gestellungszeitpunkt, auf den es dabei ankommt (BVerwGE 37, 151 [BVerwG 28.01.1971 - VIII C 90/70]), im vollendeten fünften Semester Rechtswissenschaft.
  • BVerwG, 26.11.1970 - VIII C 56.70

    Anfechtung eines Einberufungsbescheids mit Zurückstellungsgründen - Begriff des …

    Auszug aus BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73
    Nur Härtegründe, die mit einer nach Abs. 4 Satz 2 Nr. 3 Buchst. a zulässigen Unterbrechung eines Ausbildungsabschnitts nicht regelmäßig verbunden sind, können eine besondere Härte nach Abs. 4 Satz 1 begründen (BVerwGE 31, 318 [323]; 34, 278 [285]; 36, 334 [336]).
  • BVerwG, 14.11.1973 - VIII C 70.70

    Belastung des Wehrpflichtigen in seinem beruflichen Fortkommen

    Auszug aus BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73
    Diese Unterschiede wirken sich in der Regel zu Ungunsten des Wehrpflichtigen aus, weil ihm eine Wehrübung von kurzer Dauer in der Regel zuzumuten ist (vgl. Beschluß vom 14. November 1973 - BVerwG VIII C 70.70 - [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 79]).
  • BVerwG, 30.11.1972 - VIII C 169.70

    Erweiterter Prüfungsmaßstab an die Erledigungsfeststellungsklage - Berechtigtes …

    Auszug aus BVerwG, 16.10.1974 - VIII C 99.73
    Das hat der Senat in seinem Urteil vom 30. November 1972 - BVerwG VIII C 169.70 - dargelegt.
  • BVerwG, 30.05.1979 - 8 C 44.77

    Erledigung eines Einberufungsbescheides zu einer Wehrübung durch Zeitablauf - …

    Das Urteil des Verwaltungsgerichts weiche von den Entscheidungen des Bundesverwaltungsgerichts vom 14. November 1973 - BVerwG 8 C 70.70 - und vom 16. Oktober 1974 - BVerwG 8 C 99.73 - (Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nrn. 79 und 88) ab.

    Aus der Bekanntgabe des Zeitpunktes, zu der die Wehrübung enden soll, und aus der Natur der Wehrübung als eines auf einen bestimmten Zeitraum festgesetzen Wehrdienstes (§ 4 Abs. 1 Nr. 3 in Verbindung mit § 6 WPflG) folgt, daß sich nicht nur die Gestellungspflicht durch Zeitablauf erledigt, sondern daß auch das durch den Einberufungsbescheid begründete Wehrdienstverhältnis (Urteil vom 26. Juni 1969 - BVerwG 8 C 36.69 - [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 38]) selbst erloschen ist (Urteile vom 30. November 1972 - BVerwG 8 C 169.70 - und vom 16. Oktober 1974 - BVerwG 8 C 99.73 -).

    Entgegen der Ansicht des Verwaltungsgerichts gelten nach der Rechtsprechung des Senats (Beschluß vom 14. November 1973 - BVerwG 8 C 70.70 - [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 79]; Urteil vom 16. Oktober 1974 - BVerwG 8 C 99.73 - [Buchholz a.a.O. Nr. 88]) die Zurückstellungsvorschriften bei der Heranziehung zu einer Wehrübung mit demselben Inhalt wie bei der Einberufung zum Grundwehrdienst.

    Denn die Wehrdienstleistung - auch die Wehrübung - ist die Regel, die vorübergehende Zurückstellung davon die Ausnahme (Urteil vom 16. Oktober 1974 - BVerwG 8 C 99.73 - [Buchholz a.a.O. Nr. 88]).

  • BVerwG, 12.11.1975 - VIII C 47.74

    Zurückstellung vom Wehrdienst - Rechtliches Gehör

    Sie führt ohne Rücksicht darauf zu einer Entscheidung in der Sache selbst, daß sich der Einberufungsbescheid, der eine Wehrdienstübung für einen zeitlich begrenzten Zeitraum anordnete, durch Zeitablauf erledigt hat (Urteile vom 30. November 1972 - BVerwG VIII C 169.70 - und vom 16. Oktober 1974 - BVerwG VIII C 99.73 -).
  • BVerwG, 25.03.1981 - 8 C 85.80

    Erledigungsfeststellungsstreit - Interesse der Beklagten - Erledigung der …

    Durch den Ablauf der Wehrübung, zu der der Kläger herangezogen werden sollte, hat sich der Einberufungsbescheid vom 1. Februar 1980 im Sinne des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auf andere Weise erledigt (Beschluß vom 14. November 1973 - BVerwG 8 C 70.70 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 79; Urteile vom 16. Oktober 1974 - BVerwG 8 C 99.73 - Buchholz a.a.O. Nr. 88 …und vom 30. Mai 1979 - BVerwG 8 C 44.77 - Buchholz a.a.O. Nr. 134).
  • BVerwG, 28.07.1976 - VIII C 24.74

    Anspruch auf Zurückstellung vom Wehrdienst - Verhältnis der Generalklausel des § …

    Denn nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (…vgl. z.B. Urteile vom 10. Oktober 1973 - BVerwG VIII C 211.72 [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 77] und - BVerwG VIII C 13.73 - vom 11. September 1974 - BVerwG VIII C 11.74 - [a.a.O. Nr. 87]; vom 16. Oktober 1974 - BVerwG VIII C 99.73 - [a.a.O. Nr. 88] …und vom 13. November 1974 - BVerwG VIII C 10.74 - [a.a.O. Nr. 89 = BVerwGE 47, 180 [185]]) ist § 12 Abs. 4 Satz 1 WPflG eine Generalklausel, deren Anwendung ausgeschlossen ist, wenn die geltend gemachten Zurückstellungsgründe unter einen der Sondertatbestände des § 12 Abs. 4 Satz 2 WPflG fallen.
  • BVerwG, 23.06.1976 - VIII C 108.73

    Zurückstellung vom Wehrdienst

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Senats (…vgl. z.B. Urteile vom 10. Oktober 1973 - BVerwG VIII C 211.72 - [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 77] und - BVerwG VIII C 13.73 - vom 11. September 1974 - BVerwG VIII C 11.74 - [a.a.O. Nr. 87]; vom 16. Oktober 1974 - BVerwG VIII C 99.73 - [a.a.O. Nr. 88] …und vom 13. November 1974 - BVerwG VIII C 10.74 - [a.a.O. Nr. 89 = BVerwGE 47, 180 [185]]) ist die Anwendung des § 12 Abs. 4 Satz 1 WPflG ausgeschlossen, wenn die Tatbestände der speziellen Vorschriften des § 12 Abs. 4 Satz 2 WPflG betroffen sind.
  • BVerwG, 25.03.1981 - 8 CB 46.80

    Antrag auf Zurückstellung vom Wehrdienst - Unentbehrlichkeit des Wehrpflichtigen …

    Durch den Ablauf der Wehrübung, zu der der Kläger herangezogen werden sollte, hat sich der Einberufungsbescheid vom 30. Juli 1979 im Sinne des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO auf andere Weise erledigt (Beschluß vom 14. November 1973 - BVerwG 8 C 70.70 - Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 79; Urteile vom 16. Oktober 1974 - BVerwG 8 C 99.73 - Buchholz a.a.O. Nr. 88 …und vom 30. Mai 1979 - BVerwG 8 C 44.77 - Buchholz a.a.O. Nr. 134).
  • BVerwG, 11.06.1975 - VIII C 100.74

    Zurückstellung wegen besonderer Härte für einen Wehrpflichtigen bei …

    Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 16. Oktober 1974 - BVerwG VIII C 99.73 - (Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 88 = BW 1975, 151) entschieden, daß der Umstand, daß der Wehrpflichtige keine Ferienhausarbeit schreiben könne, einen Härtegrund im Sinne des § 12 Abs. 4 Satz 1 WPflG nicht abgeben kann, weil er von § 12 Abs. 4 Satz 2 Nr. 3 Buchstabe a) WPflG umfaßt wird.
  • BVerwG, 03.08.1976 - VIII C 87.73

    Voraussetzungen für die Einstellung eines Verfahrens

    Wie der Senat bereits entschieden hat (Urteil vom 16. Oktober 1974 - BVerwG VIII C 99.73 - [Buchholz 448.0 § 12 WPflG Nr. 88]), ist die Regelung über die Zurückstellung wegen besonderer Härte in § 12 Abs. 4 WPflG an der am stärksten belastenden Art des Wehrdienstes, nämlich am Grundwehrdienst im Sinne des § 4 Abs. 1 Nr. 1 und § 5 Abs. 1 Satz 2 WPflG, ausgerichtet.
  • BVerwG, 25.02.1975 - VIII C 100.74
    In ähnlicher Weise hat der Senat bereits in seinem Urteil vom 16. Oktober 1974 - BVerwG VIII C 99.73 - ausgesprochen, daß der Umstand, daß der Wehrpflichtige infolge seiner Heranziehung zum Wehrdienst keine Ferienhausarbeit schreiben kann, ein Härtegrund ist, der von § 12 Abs. 2 Nr. 3 Buchst. a WPflG umfaßt wird.
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