Rechtsprechung
| BFH, 28.01.1986 - VIII R 157/84 |
Volltextveröffentlichungen (3)
- Wolters Kluwer
Aufhebung einer Steuerfestsetzung einer Zusammenveranlagung von Eheleuten nach einer Scheidung
- datenbank.nwb.de(kostenpflichtig)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (4)
- BFH, 28.01.1986 - VIII R 9/84
Wiedereinsetzung in den vorigen Stand wegen Versäumung einer …
Auszug aus BFH, 28.01.1986 - VIII R 157/84
Den gleichen Schriftsatz hat der Prozeßbevollmächtigte als Revisionsbegründung in dem Revisionsverfahren VIII R 9/84 mit Begleitschreiben vom 10. April 1984 - beim Bundesfinanzhof (BFH) am 13. April 1984 eingegangen - eingereicht.Die vorliegende Revisionsbegründung sei identisch mit derjenigen, die im Revisionsverfahren VIII R 9/84 Verwendung gefunden habe.
Der als Revisionsbegründung verwendete Schriftsatz ist jedoch schon vor dem 30. April 1984 gefertigt worden, wie sich aus seiner Verwendung als Revisionsbegründung in dem Verfahren VIII R 9/84 ergibt.
Daß der als Revisionsbegründung eingereichte Schriftsatz sich nicht mit der angefochtenen Entscheidung auseinandersetzt, sondern für das Revisionsverfahren VIII R 9/84 oder dem diesen vorangegangenen Klageverfahren gefertigt worden ist, ergibt sich auch, worauf das FA zutreffend hinweist, aus der Verwendung der Bezeichnung "Klägerin" und den oben wörtlich wiedergegebenen Ausführungen am Ende der "Begründung".
- BFH, 06.10.1982 - I R 71/82
Revision - Begründung - Finanzgericht
Auszug aus BFH, 28.01.1986 - VIII R 157/84
Eine Revision ist demzufolge dann nicht ordnungsgemäß begründet, wenn der zur Begründung der Revision eingereichte Schriftsatz lediglich frühere schriftliche Ausführungen wörtlich wiedergibt (BFH-Beschluß vom 6. Oktober 1982 I R 71/82, BFHE 136, 521, BStBl II 1983, 48). - BFH, 25.10.1973 - V R 38/72
Ordnungsgemäße Begründung - Revision - Umfang - Inhalt - Wörtliche Wiedergabe - …
Auszug aus BFH, 28.01.1986 - VIII R 157/84
Denn es ist denkgesetzlich ausgeschlossen, daß sich das Vorbringen in der Klageschrift oder in der Einspruchsbegründung mit den Gründen des später ergehenden FG-Urteils befaßt (BFH-Beschluß vom 25. Oktober 1973 V R##38/72, BFHE 110, 324, BStBl II 1974, 13). - BGH, 19.09.1966 - VIII ZB 23/66
Rechtsmittel
Auszug aus BFH, 28.01.1986 - VIII R 157/84
Zu einem anderen Ergebnis kann man auch dann nicht kommen, wenn man von der Ansicht ausgeht, daß eine Bezugnahme auf Schriftsätze der Vorinstanz dann nicht unzulässig ist, wenn sich aus einem bezogenen Schriftsatz hinreichend deutlich ergibt, was gegenüber dem angefochtenen Urteil gerügt werden soll und wenn "mehr zu der Frage einfach nicht zu sagen ist" (Beschluß des Bundesgerichtshofs vom 19. September 1966 VIII ZB 23/66, Versicherungsrecht 1966, 1138; Gräber, Finanzgerichtsordnung, § 120 Anm. 11 D S. 399).
- BFH, 26.07.2006 - X R 43/05
Anforderungen an die Begründung der Revision
Es muss mithin eine Situation gegeben sein, in der "mehr zu der (Streit-)Frage einfach nicht zu sagen ist" (BFH-Beschluss vom 28. Januar 1986 VIII R 157/84, BFH/NV 1986, 344, und Senatsbeschluss vom 20. September 1993 X R 57/91, BFH/NV 1994, 720). - FG Hamburg, 24.02.2013 - 3 K 95/12
Hinweisbeschluss zur Zulässigkeit der Klage: Darlegung der Rechtsverletzung
Rn. 5 Daher genügt grundsätzlich nicht die nochmalige Einreichung des eigenen Vorbringens aus einem vorangegangenen Vor- oder vorinstanzlichen oder anderen Verfahren (…vgl. BFH-Beschlüsse vom 28.04.1987 VIII R 307/81, BFH/NV 1987, 793; vom 28.01.1986 VIII R 157/84, BFH/NV 1986, 34; vom 06.10.1982 I R 71/82, BFHE 136, 521, BStBl II 1983, 48; vom 25.10.1973 V R 38/72, BFHE 110, 324, BStBl II 1974, 13; vom 13.08.1970 V R 58/67, BFHE 100, 177, BStBl II 1970, 849), ebenso wenig wie die Bezugnahme auf das vorherige Vorbringen (BFH-Beschlüsse vom 23.10.1981 VI R 45/79, Juris; vom 23.04.1971 VI R 254/70, BFHE 102, 217, BStBl II 1971, 588; Schleswig-Holsteinisches FG, Urteil vom 13.06.1972 III 16/72, EFG 1972, 448; BVerfG, Beschluss vom 10.07.1970 1 BvR 409/70, DB 1970, 2055).
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