Webinar: Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 Uhr Unverbindlich anmelden
×
×
Doctrine-WebinarNicht verpassen
Kostenloses Webinar zum neuen KI-Assistenten am Mi. den 14. Oktober 2026 11:30 - 12:00 Uhr
Unverbindlich anmelden

Rechtsprechung
   BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1978,2667
BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77 (https://dejure.org/1978,2667)
BGH, Entscheidung vom 19.04.1978 - VIII ZR 37/77 (https://dejure.org/1978,2667)
BGH, Entscheidung vom 19. April 1978 - VIII ZR 37/77 (https://dejure.org/1978,2667)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1978,2667) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • VersR 1978, 736
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (9)

  • BGH, 22.12.1953 - V ZR 6/51

    Wohnungsrequisition keine Enteignung

    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Nach in Rechtsprechung und Schrifttum herrschender, allerdings nicht unbestrittener Meinung kann der Berufungsantrag nach Ablauf der Begründungsfrist bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung erweitert werden (vgl. insbesondere RGZ 130, 229, 230; BGHZ 12, 52, 67; BGH Urteile vom 29. September 1953 - I ZR 164/52 = LM ZPO § 546 Nr. 14 und vom 14. März 1961 - VI ZR 209/60 = LM ZPO § 519 Nr. 41 = NJW 1961, 1115;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a.a.O., § 519 Anm. 3 B;… Thomas/Putzo, a.a.O., Anm. 3 Nr. 1;… Rosenberg/Schwab, a.a.O., § 138 II 2 a;… a.A. Grunsky bei Stein/Jonas, a.a.O., § 519 Rdn. 41).

    Erfordert also der nach Ablauf der Berufungsbegründungsfrist erweiterte Antrag neue Berufungsgründe, so ist die Erweiterung der Berufung insoweit unzulässig, als der Antrag nicht in der Begründungsfrist sachlich begründet worden war (…BGH Urteil vom 14. März 1961 a.a.O.; BGHZ 12, 52, 68).

  • BGH, 01.07.1975 - VI ZR 251/74

    Anforderungen an die Fassung eines Auslegungsantrages

    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Es ist nämlich einhellige Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum, daß es unschädlich ist, wenn kein förmlicher Berufungsantrag gestellt wird, daß es vielmehr genügt, falls der Begründungsschrift eindeutig zu entnehmen ist, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Änderungen erstrebt werden (vgl. insbesondere RGZ 145, 38; BGH Urteile vom 14. Dezember 1950 - III ZR 24/50 = LM ZPO § 519 Nr. 1 = NJW 1951, 153, vom 19. Juni 1963 - IV ZR 310/62 = LM BEG 1956 § 209 Nr. 60 und vom 1. Juli 1975 - VI ZR 251/74 = LM ZPO § 519 Nr. 69 = NJW 1975, 2013;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 36. Aufl. § 519 Anm. 3 B; Thomas/Putzo, ZPO.

    An diese Auslegung des Berufungsgerichts ist das Revisionsgericht nicht gebunden, weil es sich um Prozeßerklärungen handelt (BGH Urteil vom 1. Juli 1975 a.a.O.).

  • BGH, 14.03.1961 - VI ZR 209/60
    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Nach in Rechtsprechung und Schrifttum herrschender, allerdings nicht unbestrittener Meinung kann der Berufungsantrag nach Ablauf der Begründungsfrist bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung erweitert werden (vgl. insbesondere RGZ 130, 229, 230; BGHZ 12, 52, 67; BGH Urteile vom 29. September 1953 - I ZR 164/52 = LM ZPO § 546 Nr. 14 und vom 14. März 1961 - VI ZR 209/60 = LM ZPO § 519 Nr. 41 = NJW 1961, 1115;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a.a.O., § 519 Anm. 3 B;… Thomas/Putzo, a.a.O., Anm. 3 Nr. 1;… Rosenberg/Schwab, a.a.O., § 138 II 2 a;… a.A. Grunsky bei Stein/Jonas, a.a.O., § 519 Rdn. 41).

    Erfordert also der nach Ablauf der Berufungsbegründungsfrist erweiterte Antrag neue Berufungsgründe, so ist die Erweiterung der Berufung insoweit unzulässig, als der Antrag nicht in der Begründungsfrist sachlich begründet worden war (BGH Urteil vom 14. März 1961 a.a.O.; BGHZ 12, 52, 68).

  • BGH, 14.12.1950 - III ZR 24/50

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Es ist nämlich einhellige Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum, daß es unschädlich ist, wenn kein förmlicher Berufungsantrag gestellt wird, daß es vielmehr genügt, falls der Begründungsschrift eindeutig zu entnehmen ist, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Änderungen erstrebt werden (vgl. insbesondere RGZ 145, 38; BGH Urteile vom 14. Dezember 1950 - III ZR 24/50 = LM ZPO § 519 Nr. 1 = NJW 1951, 153, vom 19. Juni 1963 - IV ZR 310/62 = LM BEG 1956 § 209 Nr. 60 und vom 1. Juli 1975 - VI ZR 251/74 = LM ZPO § 519 Nr. 69 = NJW 1975, 2013; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 36. Aufl. § 519 Anm. 3 B; Thomas/Putzo, ZPO.
  • BGH, 29.09.1953 - I ZR 164/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Nach in Rechtsprechung und Schrifttum herrschender, allerdings nicht unbestrittener Meinung kann der Berufungsantrag nach Ablauf der Begründungsfrist bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung erweitert werden (vgl. insbesondere RGZ 130, 229, 230; BGHZ 12, 52, 67; BGH Urteile vom 29. September 1953 - I ZR 164/52 = LM ZPO § 546 Nr. 14 und vom 14. März 1961 - VI ZR 209/60 = LM ZPO § 519 Nr. 41 = NJW 1961, 1115;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a.a.O., § 519 Anm. 3 B;… Thomas/Putzo, a.a.O., Anm. 3 Nr. 1;… Rosenberg/Schwab, a.a.O., § 138 II 2 a;… a.A. Grunsky bei Stein/Jonas, a.a.O., § 519 Rdn. 41).
  • BGH, 11.02.1966 - V ZB 1/66
    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Dabei dürfen die Anforderungen an den Inhalt der Berufungsbegründungsschrift nicht überspannt werden (BGH Beschluß vom 11. Februar 1966 - V ZB 1/66 = LM ZPO § 519 Nr. 53 = NJW 1966, 933).
  • BGH, 19.06.1963 - IV ZR 310/62

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Es ist nämlich einhellige Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum, daß es unschädlich ist, wenn kein förmlicher Berufungsantrag gestellt wird, daß es vielmehr genügt, falls der Begründungsschrift eindeutig zu entnehmen ist, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Änderungen erstrebt werden (vgl. insbesondere RGZ 145, 38; BGH Urteile vom 14. Dezember 1950 - III ZR 24/50 = LM ZPO § 519 Nr. 1 = NJW 1951, 153, vom 19. Juni 1963 - IV ZR 310/62 = LM BEG 1956 § 209 Nr. 60 und vom 1. Juli 1975 - VI ZR 251/74 = LM ZPO § 519 Nr. 69 = NJW 1975, 2013; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 36. Aufl. § 519 Anm. 3 B; Thomas/Putzo, ZPO.
  • RG, 11.11.1930 - VII 393/30

    Wann, unter welchen Voraussetzungen und inwieweit kann ein Urteil des …

    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Nach in Rechtsprechung und Schrifttum herrschender, allerdings nicht unbestrittener Meinung kann der Berufungsantrag nach Ablauf der Begründungsfrist bis zum Schluß der mündlichen Verhandlung erweitert werden (vgl. insbesondere RGZ 130, 229, 230; BGHZ 12, 52, 67; BGH Urteile vom 29. September 1953 - I ZR 164/52 = LM ZPO § 546 Nr. 14 und vom 14. März 1961 - VI ZR 209/60 = LM ZPO § 519 Nr. 41 = NJW 1961, 1115;… Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, a.a.O., § 519 Anm. 3 B;… Thomas/Putzo, a.a.O., Anm. 3 Nr. 1;… Rosenberg/Schwab, a.a.O., § 138 II 2 a;… a.A. Grunsky bei Stein/Jonas, a.a.O., § 519 Rdn. 41).
  • RG, 25.06.1934 - IV B 34/34

    Muß die Berufungsbegründung einen formulierten Antrag enthalten?

    Auszug aus BGH, 19.04.1978 - VIII ZR 37/77
    Es ist nämlich einhellige Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum, daß es unschädlich ist, wenn kein förmlicher Berufungsantrag gestellt wird, daß es vielmehr genügt, falls der Begründungsschrift eindeutig zu entnehmen ist, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Änderungen erstrebt werden (vgl. insbesondere RGZ 145, 38; BGH Urteile vom 14. Dezember 1950 - III ZR 24/50 = LM ZPO § 519 Nr. 1 = NJW 1951, 153, vom 19. Juni 1963 - IV ZR 310/62 = LM BEG 1956 § 209 Nr. 60 und vom 1. Juli 1975 - VI ZR 251/74 = LM ZPO § 519 Nr. 69 = NJW 1975, 2013; Baumbach/Lauterbach/Albers/Hartmann, ZPO, 36. Aufl. § 519 Anm. 3 B; Thomas/Putzo, ZPO.
  • BGH, 18.09.1986 - III ZR 124/85

    Notwendiger Inhalt der Berufungsbegründung - Möglichkeit der Erhöhung der …

    Dazu bedarf es nicht unbedingt eines ausdrücklich formulierten Antrages, obwohl ein solcher dem Berufungskläger in seinem eigenen Interesse stets zu empfehlen ist; es genügt vielmehr, daß die vor Ablauf der Begründungsfrist eingegangenen Schriftsätze des Berufungsklägers ihrem Inhalt nach eindeutig ergeben, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Abänderungen erstrebt werden (RGZ 145, 38, 39; BGH Beschlüsse vom 11. Februar 1966 - V ZB 1/66 - NJW 1966, 933 …und vom 22. Oktober 1974 aaO; Urteile vom 20. Februar 1975 - VI ZR 154/74 - VersR 1975, 738, 739, vom 1. Juli 1975 - VI ZR 251/74 - LM ZPO § 519 Nr. 69 und vom 19. April 1978 - VIII ZR 37/77 - VersR 1978, 736, 737;… Beschlüsse vom 13. Juli 1982 a.a.O. und vom 27. März 1985 - IVb ZB 20/85 - FamRZ 1985, 631).

    Insbesondere erscheint fraglich, ob die Annahme, die Anfechtung entspreche im Zweifel dem Maß der Beschwer (so BGH Urteil vom 19. März 1969 - VIII ZR 63/67 - NJW 1969, 928, 929; KG OLGZ 1975, 52, 54; dagegen BGH Urteil vom 19. April 1978 aaO), mit dem Zweck des § 519 Abs. 3 Nr. 1 ZPO, den Berufungskläger zu eindeutigen Erklärungen über Umfang und Ziel seiner Rechtsmitteleinlegung zu veranlassen, vereinbar ist.

  • BGH, 04.06.1986 - IVb ZR 51/85

    Lebensstellung von Kindern nach Erreichen der Volljährigkeit

    Vielmehr reicht aus, wenn das mit dem Rechtsmittel verfolgte Begehren sich aus dem Zusammenhang der Begründung eindeutig ergibt (BGH Urteil vom 19. April 1978 - VIII ZR 37/77 - VersR 1978, 736, undBeschluß vom 13. Juli 1982 - VI ZB 5/82 - VersR 1982, 974, jeweils m.w.N.).
  • BGH, 07.06.1989 - VIII ZB 14/89

    Prozesskostenhilfegesuch - Berufungsbegründung - Wille des Berufungsklägers - …

    Vielmehr genügt es, wenn der Begründungsschrift der Umfang der Anfechtung und die angestrebten Änderungen eindeutig zu entnehmen sind (so z.B. Senatsurteil vom 19. April 1978 - VIII ZR 37/77 = VersR 1978, 736 unter I; BGH Urteil vom 29. Januar 1987 - IX ZR 36/86 = NJW 1987, 1335, 1336 unter II).
  • BGH, 19.11.1987 - VII ZB 10/87

    Zahlung restlichen Werklohns - Stellung einer Gewährleistungsbürgschaft - Fehlen …

    Nach einhelliger Meinung in Rechtsprechung und Schrifttum ist das Fehlen eines förmlichen Berufungsantrags unschädlich, wenn der Berufungsbegründungsschrift eindeutig zu entnehmen ist, inwieweit das Urteil angefochten wird und welche Änderungen erstrebt werden (vgl. etwa BGH, Urteile vom 19. April 1978 - VIII ZR 37/77 = VersR 1978, 736 m.N.; vom 13. Juli 1982 - VI ZB 5/82 = VersR 1982, 974, 975; vom 18. September 1986 - III ZR 124/85 = VersR 1987, 101 [BGH 18.09.1986 - III ZR 124/85];… Baumbach/Albers, ZPO 45. Aufl., § 519 Anm. 3 B;… Thomas/Putzo, ZPO 15. Aufl., § 519 Anm. 3 Nr. 1).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
dejure.org Übersicht BGH
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht