Rechtsprechung
| OVG Berlin, 10.06.1997 - 8 B 133.96 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- grundeigentum-verlag.de(Abodienst, Leitsatz frei)
GVO § 1 Abs. 2
Grundstücksverkehrsgenehmigung; Anspruchsberechtigter; Versagungsgrund; Zeitpunkt für die Rechtmäßigkeit; besatzungsrechtliche Enteignung; besatzungshoheitliche Enteignung - juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Kurzfassungen/Presse
- Thüringer Oberlandesgericht (Leitsatz)
Verfahrensgang
- VG Berlin, 26.08.1996 - 29 A 117.94
- OVG Berlin, 10.06.1997 - 8 B 133.96
- BVerwG, 14.01.1998 - 7 B 339.97
Papierfundstellen
- VIZ 1997, 655
Wird zitiert von ... (7)
- BGH, 20.11.2014 - III ZR 494/13
Amtshaftung eines Landkreises im Beitrittsgebiet wegen Erteilung einer …
Rn. 18 a) Im Ausgangspunkt zutreffend hat das Berufungsgericht erkannt, dass die Grundstücksverkehrsgenehmigung nach der Grundstücksverkehrsordnung der Sicherung des Unterlassungsanspruchs aus § 3 Abs. 3 VermG und damit der Sicherung eines öffentlich-rechtlichen Restitutionsanspruchs dient (vgl. Entwurf des Registerverfahrensbeschleunigungsgesetzes, BT-Drucks. 12/5553 S. 156;… BVerwGE 143, 1 Rn. 18; OVG Berlin, VIZ 1997, 655, 656 mwN; OVG Frankfurt an der Oder, VIZ 2002, 40, 42). - OVG Berlin-Brandenburg, 20.12.2007 - 3 N 95.07
Verhältnis des Rehabilitierungsverfahrens und der Grundstücksverkehrsgenehmigung
- VG Berlin, 21.11.2019 - 29 K 313.16
Grundstücksverkehrsgenehmigung: Behördenkenntnis vom Restitutionsantrag - …
Entgegen dem missverständlichen Wortlaut dieser Vorschrift handelt es sich hierbei um eine gebundene Entscheidung, wobei vorliegend unerheblich ist, dass die angegriffene Grundstücksverkehrsgenehmigung auf § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GVO gestützt wurde (vgl. nur VG Berlin, Urt. v. 8. Juni 2006 - 29 A 162.03, zitiert nach juris, dort Rdn. 18 und OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 10. Juni 1997 - 8 B 133.96, zitiert nach juris, dort Rdn. 21).
- VG Berlin, 21.11.2019 - 29 K 312.16
Grundstücksverkehrsgenehmigung: Behördenkenntnis vom Restitutionsantrag - …
Entgegen dem missverständlichen Wortlaut dieser Vorschrift handelt es sich hierbei um eine gebundene Entscheidung, wobei vorliegend unerheblich ist, dass die angegriffene Grundstücksverkehrsgenehmigung auf § 1 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 GVO gestützt wurde (vgl. nur VG Berlin…, Urteil vom 8. Juni 2006 - 29 A 162.03, Rn. 18, OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 10. Juni 1997 - 8 B 133.96, Rn. 21, jeweils zitiert nach juris). - VG Meiningen, 25.06.2002 - 1 K 858/97
Recht der offenen Vermögensfragen; Grundstückverkehrsgenehmigung für im Wege der …
Die Voraussetzungen des Genehmigungstatbestandes unterliegen damit der vollen gerichtlichen Überprüfung (vgl. OVG Berlin, U. v. 10.06.1997 - Az.: 8 B 133.96 - VIZ 1997, 360 ff.). - VG Berlin, 29.01.1998 - 29 A 192.96
Rückübertragung des Eigentums an einem streitbefangenen Grundstück; Vorliegen …
Kontextvorschau leider nicht verfügbar - VG Berlin, 17.02.2000 - 29 A 200.99
Erteilung einer Grundstücksverkehrsgenehmigung für die Veräußerung von …
Ermessen stand der Beklagten bei ihrer Entscheidung nicht zu, denn die Erteilung der Genehmigung nach § 1 Abs. 2 Satz 2 GVO stellt ungeachtet des missverständlichen Wortlauts der Vorschrift eine gebundene Entscheidung dar, deren Rechtmäßigkeit auch von eigenen Rückerwerbsabsichten des Restitutionsanmelders nicht berührt wird (vgl. OVG Berlin, Urteil vom 10. Juni 1997, ZOV 1997, 360).
Bitte loggen Sie sich ein, um diese Funktion zu nutzen. Falls Sie noch kein Benutzerkonto haben, können Sie sich in weniger als einer Minute eines kostenlos anlegen "Registrieren".