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Rechtsprechung
   OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,7077
OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,7077)
OLG München, Entscheidung vom 10.04.2014 - Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,7077)
OLG München, Entscheidung vom 10. April 2014 - Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,7077)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Reguvis VergabePortal - Veris(Abodienst, Leitsatz ggf. frei)
  • ra.de
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Ausschließung eines Angebots wegen Abweichung vom Leistungsverzeichnis

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Produktabfrage kann auf die Aufklärung verlagert werden!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • ra-dp.de (Kurzinformation)

    Aufklärung über Produkte

  • bundesanzeiger-verlag.de (Kurzinformation)

    Konkrete Produktabfrage (auch erst) in der Angebotsaufklärung zulässig!

  • heuking.de (Kurzinformation)

    Verlagerung der Fabrikatsabfrage in Aufklärung zulässig

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Ausschließung eines Angebots wegen Abweichung vom Leistungsverzeichnis

Besprechungen u.ä. (2)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Konkretisierung von Angeboten im Rahmen der Angebotsaufklärung ist zulässig (VPR 2014, 126)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Konkretisierung von Angeboten im Rahmen der Angebotsaufklärung ist zulässig (IBR 2014, 366)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2014, 2149
  • VergabeR 2014, 817
  • ZfBR 2014, 618 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (18)Zitiert selbst (8)

  • OLG München, 25.11.2013 - Verg 13/13

    Vergabeverfahren für eine Videoüberwachungsanlage im Neubau einer …

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Rn. 58 1. Das Vorgehen der Vergabestelle, die Leistung in der Form auszuschreiben, dass keine Typen- und Fabrikate abgefragt werden und die konkrete Produktabfrage auf die Aufklärung verlagert wird, ist nicht zu beanstanden (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13, vom 15.11.2007 - Verg 10/07, vom 2.9.2010 - Verg 17/10 und vom 29.10.2013 - Verg 11/13).

    (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13;vom 15.11.2007 - Verg 10/07).

    Bei einer hersteller- und produktneutralen Ausschreibung wird zwar grundsätzlich die Lieferung eines Gerätes mittlerer Art und Güte gemäß § 243 BGB geschuldet wird (OLG Düsseldorf vom 25.4.2012 - Verg 61/11), doch trifft dies nicht mehr zu, wenn der Bieter im Rahmen der Aufklärung den Leistungsgegenstand konkretisiert hat (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).

    Ob dieser zwingende Ausschlussgrund unter den Ausschlussgrund des § 16 EG Abs. 1 Nr. 1b i.V.m. § 13 EG Abs. 1 Nr. 5 VOB/A in Form der unzulässigen Änderung an den Vergabeunterlagen (so OLG Düsseldorf IBR 2007, 1298; VK Baden-Württemberg vom 20.3.2013 - 1 VK 5/13; OLG Frankfurt vom 20.6.2012 - 11 Verg 2/09) oder unter einen nicht ausdrücklich in der VOB/A erwähnten zwingenden Ausschlussgrund (so OLG München vom 10.11.2007 - Verg 10/07) subsumiert wird, ist in der Rechtsprechung umstritten (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).

    Zwar enthält § 16 EG Abs. 2 Nr. 1 VOB/A lediglich einen fakultativen Ausschlussgrund, weil der Vergabestelle bei der Prüfung der Eignung der Bieter ein Ermessensspielraum zuzubilligen ist, da aber einem nicht geeigneten Bieter ein öffentlicher Auftrag nicht erteilt werden darf; ist das Ermessen der Vergabestelle auf Null reduziert (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).

  • OLG München, 15.11.2007 - Verg 10/07

    Muss VSt bereits im Leistungsverzeichnis Fabrikats-Angaben fordern?

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Rn. 58 1. Das Vorgehen der Vergabestelle, die Leistung in der Form auszuschreiben, dass keine Typen- und Fabrikate abgefragt werden und die konkrete Produktabfrage auf die Aufklärung verlagert wird, ist nicht zu beanstanden (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13, vom 15.11.2007 - Verg 10/07, vom 2.9.2010 - Verg 17/10 und vom 29.10.2013 - Verg 11/13).

    (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13;vom 15.11.2007 - Verg 10/07).

    Ob dieser zwingende Ausschlussgrund unter den Ausschlussgrund des § 16 EG Abs. 1 Nr. 1b i.V.m. § 13 EG Abs. 1 Nr. 5 VOB/A in Form der unzulässigen Änderung an den Vergabeunterlagen (so OLG Düsseldorf IBR 2007, 1298; VK Baden-Württemberg vom 20.3.2013 - 1 VK 5/13; OLG Frankfurt vom 20.6.2012 - 11 Verg 2/09) oder unter einen nicht ausdrücklich in der VOB/A erwähnten zwingenden Ausschlussgrund (so OLG München vom 10.11.2007 - Verg 10/07) subsumiert wird, ist in der Rechtsprechung umstritten (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).

    Sofern eine nicht leistungsverzeichniskonforme Konkretisierung als Änderung der Vergabeunterlagen behandelt wird, ergibt sich der zwingende Ausschlussgrund aus § 16 EG Abs. 1 Nr. 1b i.V.m. § 13 EG Abs. 1 Nr. 5 VOB/A. Der Ausschlussgrund der Abweichung von den Vorgaben des Leistungsverzeichnisses beruht auf § 16 EG Abs. 2 Nr. 1 VOB/A, da einem Bieter, der eine nicht dem Leistungsverzeichnis entsprechende Leistung anbietet, es an der notwendige Zuverlässigkeit und damit Eignung für den Auftrag fehlt (OLG München vom 10.11.2007 - Verg 10/07).

  • OLG Düsseldorf, 25.04.2012 - Verg 61/11

    Ablehnung des Ausschlusses eines Angebots von der Wertung, da die Angebotspreise …

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Bei einer hersteller- und produktneutralen Ausschreibung wird zwar grundsätzlich die Lieferung eines Gerätes mittlerer Art und Güte gemäß § 243 BGB geschuldet wird (OLG Düsseldorf vom 25.4.2012 - Verg 61/11), doch trifft dies nicht mehr zu, wenn der Bieter im Rahmen der Aufklärung den Leistungsgegenstand konkretisiert hat (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).
  • OLG München, 29.10.2013 - Verg 11/13

    Vergabenachprüfungsverfahren: Aufklärungsbedürfnis bei Einreichung sich eines nur …

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Rn. 58 1. Das Vorgehen der Vergabestelle, die Leistung in der Form auszuschreiben, dass keine Typen- und Fabrikate abgefragt werden und die konkrete Produktabfrage auf die Aufklärung verlagert wird, ist nicht zu beanstanden (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13, vom 15.11.2007 - Verg 10/07, vom 2.9.2010 - Verg 17/10 und vom 29.10.2013 - Verg 11/13).
  • OLG Frankfurt, 26.05.2009 - 11 Verg 2/09

    Vergabeverfahren: Unklarheit bzw. Unbrauchbarkeit der im Leistungsverzeichnis …

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Ob dieser zwingende Ausschlussgrund unter den Ausschlussgrund des § 16 EG Abs. 1 Nr. 1b i.V.m. § 13 EG Abs. 1 Nr. 5 VOB/A in Form der unzulässigen Änderung an den Vergabeunterlagen (so OLG Düsseldorf IBR 2007, 1298; VK Baden-Württemberg vom 20.3.2013 - 1 VK 5/13; OLG Frankfurt vom 20.6.2012 - 11 Verg 2/09) oder unter einen nicht ausdrücklich in der VOB/A erwähnten zwingenden Ausschlussgrund (so OLG München vom 10.11.2007 - Verg 10/07) subsumiert wird, ist in der Rechtsprechung umstritten (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).
  • OLG Düsseldorf, 12.03.2007 - Verg 53/06

    Vergabeverfahren - zur Berücksichtigung nachträglich abgegebener Erläuterungen …

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Ob dieser zwingende Ausschlussgrund unter den Ausschlussgrund des § 16 EG Abs. 1 Nr. 1b i.V.m. § 13 EG Abs. 1 Nr. 5 VOB/A in Form der unzulässigen Änderung an den Vergabeunterlagen (so OLG Düsseldorf IBR 2007, 1298; VK Baden-Württemberg vom 20.3.2013 - 1 VK 5/13; OLG Frankfurt vom 20.6.2012 - 11 Verg 2/09) oder unter einen nicht ausdrücklich in der VOB/A erwähnten zwingenden Ausschlussgrund (so OLG München vom 10.11.2007 - Verg 10/07) subsumiert wird, ist in der Rechtsprechung umstritten (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).
  • OLG München, 02.09.2010 - Verg 17/10

    Vergabeverfahren: Umfang der Aufklärungspflicht der Vergabestelle

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Rn. 58 1. Das Vorgehen der Vergabestelle, die Leistung in der Form auszuschreiben, dass keine Typen- und Fabrikate abgefragt werden und die konkrete Produktabfrage auf die Aufklärung verlagert wird, ist nicht zu beanstanden (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13, vom 15.11.2007 - Verg 10/07, vom 2.9.2010 - Verg 17/10 und vom 29.10.2013 - Verg 11/13).
  • VK Baden-Württemberg, 26.03.2013 - 1 VK 5/13

    Angebot besser als Ausschreibung: Ausschluss trotzdem zwingend!

    Auszug aus OLG München, 10.04.2014 - Verg 1/14
    Ob dieser zwingende Ausschlussgrund unter den Ausschlussgrund des § 16 EG Abs. 1 Nr. 1b i.V.m. § 13 EG Abs. 1 Nr. 5 VOB/A in Form der unzulässigen Änderung an den Vergabeunterlagen (so OLG Düsseldorf IBR 2007, 1298; VK Baden-Württemberg vom 20.3.2013 - 1 VK 5/13; OLG Frankfurt vom 20.6.2012 - 11 Verg 2/09) oder unter einen nicht ausdrücklich in der VOB/A erwähnten zwingenden Ausschlussgrund (so OLG München vom 10.11.2007 - Verg 10/07) subsumiert wird, ist in der Rechtsprechung umstritten (OLG München vom 25.11.2013 - Verg 13/13).
  • VK Südbayern, 15.05.2015 - Z3-3-3194-1-05-01/15

    Preis einziges Zuschlagskriterium: Fehlende Fabrikatsangaben können nachgefordert …

    Soweit das OLG München in seiner bisherigen Rechtsprechung vom 25.11.-, Verg 13/13 und vom 10.04.2014, Verg 1/14 eine andere Auffassung vertrete, stehe dies im Widerspruch zur zitierten Rechtsprechung des EuGH.

    Grundsätzlich handelt es sich bei der Konkretisierung nicht um eine unverbindliche Darstellung, wie der Bieter die Leistung beispielsweise erbringen will, sondern um eine verbindliche Festlegung seines insoweit noch nicht konkretisierten Angebotes (OLG München, B. v. 25.11.- - Az.:Verg 13/13 und B. v. 10.04.2014 - Az.:Verg 1/14, Vergabekammer Südbayern B. v. 18.10.- - Az.: Z3-3-3194-1-30-08/13).

    Durch die Konkretisierung des Angebotes wird auch vermieden, dass die Frage, ob die erbrachte Leistung leistungsverzeichniskonform ist, in das Stadium der Vertragserfüllung verlagert wird.(OLG München, B. v. 10.04.2014 - Az.: Verg 1/14).

  • VK Westfalen, 26.10.2017 - VK 1-21/17

    Produktneutrale Ausschreibung: Auftraggeber darf Datenblätter anfordern!

    b) Nach Auffassung des OLG München, Beschluss vom 10.4.2014, Verg 1/14 m.w.N, ist es vergaberechtlich aber auch zulässig, die Leistung in der Form auszuschreiben, dass keine Typen- und Fabrikate abgefragt werden und die konkrete Produktabfrage auf die Aufklärung verlagert wird.
  • VK Nordbayern, 09.10.2014 - 21.VK-3194-30/14

    Produktfabrikate und -typen abgefragt: Mit Vorlage der Produktblätter ist Angebot …

    Sofern der öffentliche Auftraggeber jedoch die Fabrikate und Typen der angebotene Produkte abfragt und der Bieter die entsprechenden Produktblätter vorlegt, legt er sein Angebot auf diese Fabrikate und Produkte fest (OLG München v. 10.04.2014 - Verg 1/14).

    Dies ergibt sich aus dem Sinn und Zweck der Aufklärung, die der Ermittlung des Angebotsinhalts und nicht einer beispielhaften Darstellung der Leistungserbringung dient (OLG München v. 10.04.2014 - Verg 1/14).

    Gestaltet der Auftraggeber die Ausschreibung produktneutral und ohne Abfrage von Fabrikaten, kann er im Rahmen der Aufklärung zur Konkretisierung des Angebots die entsprechenden Produktdatenblätter anfordern (OLG München v. 10.04.2014 - Verg 1/14).

  • OLG Celle, 12.10.2021 - 13 Verg 7/21

    Sofortige Beschwerde gegen den Beschluss einer Vergabekammer; Ausschluss eines …

    Jegliche Aufklärung wäre sinnlos, wenn der Bieter nachträglich erklären könnte, er wolle das von ihm benannte Produkt gar nicht liefern, sondern ein anderes Produkt mittlerer Art und Güte (OLG München, Beschluss vom 10. April 2014 - Verg 1/14, juris Rn. 57 m. w. N.; BKartA…, Beschluss vom 24. Juni 2019 - VK 1 - 31/19, juris Rn. 93).
  • VK Sachsen, 17.03.2021 - 1/SVK/031-20

    Im Aufklärungsgespräch konkrete Produkte benannt: Kein Austausch möglich!

    Dies ist ein zulässiges Aufklärungsbegehren im Sinne des § 15 EU Abs. 1 Nr. 1 VOB/A. Das Vorgehen des Auftraggebers, die Leistung in der Form auszuschreiben, dass mit dem Angebot keine Fabrikats- oder Typangaben abgefragt werden und eine diesbezügliche Abfrage auf die Aufklärung verlagert wird, ist nicht zu beanstanden (VK Sachsen, Beschluss vom 05.05.2016 - 1/SVK/007-16 - OLG München, Beschluss vom 10.04.2014 - Verg 1/14 -).

    Denn die Aufklärung wäre sinnlos, wenn der Bieter nachträglich erklären könnte, er wolle das von ihm benannte Produkt gar nicht liefern, sondern nur ein (anderes) Produkt mittlerer Art und Güte im Sinne des § 243 BGB (vgl. OLG München, Beschluss vom 10.04.2014 - Verg 1/14 -).

  • BayObLG, 29.05.2024 - Verg 20/23

    Ausschluss eines Bieters im laufenden Vergabeverfahren

    Aber auch in Fallkonstellationen, in denen sich bei einer Angebotsaufklärung herausstellt, dass das vom Bieter abgegebene Angebot in Wahrheit nicht mit den Vorgaben der Vergabeunterlagen übereinstimmt, etwa weil er beabsichtigt, ein Produkt zu liefern, das nicht die in den Vergabeunterlagen geforderten Eigenschaften besitzt (OLG München, Beschluss vom 10. April 2014, Verg 1/14, juris Rn. 57;… Beschluss vom 25. November 2013, Verg 13/13, juris Rn. 28 ff.) oder er nicht die zwingend vorgesehenen Stellen zur Abfallentsorgung nutzen will (vgl. BayObLG…, Beschluss vom 31. August 2022, Verg 18/21, juris Rn. 81), wurde eine unzulässige Änderung der Vergabeunterlagen mit der Folge eines zwingenden Angebotsausschlusses angenommen.
  • BayObLG, 29.05.2024 - Verg 16/23

    Unbegründeter vergaberechtlicher Nachprüfungsantrag bei Catering-Auftragsvergabe …

    Aber auch in Fallkonstellationen, in denen sich bei einer Angebotsaufklärung herausstellt, dass das vom Bieter abgegebene Angebot in Wahrheit nicht mit den Vorgaben der Vergabeunterlagen übereinstimmt, etwa weil er beabsichtigt, ein Produkt zu liefern, das nicht die in den Vergabeunterlagen geforderten Eigenschaften besitzt (OLG München, Beschluss vom 10. April 2014, Verg 1/14, juris Rn. 57;… Beschluss vom 25. November 2013, Verg 13/13, juris Rn. 28 ff.) oder er nicht die zwingend vorgesehenen Stellen zur Abfallentsorgung nutzen will (vgl. BayObLG…, Beschluss vom 31. August 2022, Verg 18/21, juris Rn. 81), wurde eine unzulässige Änderung der Vergabeunterlagen mit der Folge eines zwingenden Angebotsausschlusses angenommen.
  • OLG Karlsruhe, 31.07.2025 - 15 Verg 9/25

    Lieferung "bis nach der ersten Tür" ≠ "frei Verwendungsstelle"!

    Eine unzulässige nachträgliche Abänderung des Angebots ist etwa dann anzunehmen, wenn der Bieter von eindeutigen Festlegungen seines Angebots im Zuge einer Stellungnahme zu einem Aufklärungsersuchen abrückt oder sich im Zuge der Angebotsaufklärung herausstellt, dass das vom Bieter abgegebene Angebot nicht mit den Vorgaben der Vergabeunterlagen übereinstimmt (…BayObLG, a.a.O.; OLG München, Beschluss vom 10.04.2014 - Verg 1/14 -).
  • BayObLG, 29.05.2024 - Verg 17/23

    Unbegründeter vergaberechtlicher Nachprüfungsantrag bei Catering-Auftragsvergabe …

    Aber auch in Fallkonstellationen, in denen sich bei einer Angebotsaufklärung herausstellt, dass das vom Bieter abgegebene Angebot in Wahrheit nicht mit den Vorgaben der Vergabeunterlagen übereinstimmt, etwa weil er beabsichtigt, ein Produkt zu liefern, das nicht die in den Vergabeunterlagen geforderten Eigenschaften besitzt (OLG München, Beschluss vom 10. April 2014, Verg 1/14, juris Rn. 57;… Beschluss vom 25. November 2013, Verg 13/13, juris Rn. 28 ff.) oder er nicht die zwingend vorgesehenen Stellen zur Abfallentsorgung nutzen will (vgl. BayObLG…, Beschluss vom 31. August 2022, Verg 18/21, juris Rn. 81), wurde eine unzulässige Änderung der Vergabeunterlagen mit der Folge eines zwingenden Angebotsausschlusses angenommen.
  • VK Sachsen, 08.07.2016 - 1/SVK/012-16

    Einmal festgelegt, immer festgelegt!

    Eine Konkretisierung liegt nur dann vor, wenn im Rahmen der Aufklärung eines Angebots eine verbindliche Festlegung eines noch unkonkreten Angebots bspw. hinsichtlich der Benennung von Produkten bei produktneutralen Vergabeverfahren erfolgt (vgl. OLG München, Beschluss vom 10. April 2014 - Verg 1/14).
  • BayObLG, 29.05.2024 - Verg 15/23

    Unbegründeter vergaberechtlicher Nachprüfungsantrag bei Catering-Auftragsvergabe …

  • VK Sachsen, 02.05.2016 - 1/SVK/007-16

    Zeitpunkt der Angebotskonkretisierung kann "nach hinten" verlagert werden!

  • VK Südbayern, 25.11.2025 - 3194.Z3-3_01-25-59

    Beschaffungsautonomie, Leistungsbestimmungsrecht, Gleichbehandlungsgrundsatz, …

  • VK Nordbayern, 06.10.2016 - 21.VK-3194-25/16

    Angeforderte Datenblätter konkretisieren den Angebotsinhalt!

  • VK Bund, 24.06.2019 - VK 1-31/19

    Sanierung Befeuerungsanlage

  • VK Sachsen, 24.06.2016 - 1/SVK/009-16

    Auf die Abfrage von Typen und Fabrikaten kann auch verzichtet werden!

  • VK Schleswig-Holstein, 19.04.2016 - VK-SH 3/16

    Keine Änderung verbindlich angebotener Fabrikate!

  • VK Bund, 25.03.2015 - VK 2-15/15

    Nachprüfungsverfahren: Küchentechnik

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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 17.04.2014 - VII-Verg 1/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,70403
OLG Düsseldorf, 17.04.2014 - VII-Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,70403)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 17.04.2014 - VII-Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,70403)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 17. April 2014 - VII-Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,70403)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • Reguvis VergabePortal - Veris
  • ra.de
  • Wolters Kluwer

    Antrag auf Verlängerung der aufschiebenden Wirkung der sofortigen Beschwerde gegen den Beschluss der Vergabekammer; Prüfung von Verstößen des Auftraggebers gegen Vergabevorschriften i.R. eines Nachprüfungsantrags

  • ibr-online

    Submission verschoben: Bieter kann Angebot "stehen lassen" oder neues abgeben!

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ...Zitiert selbst (3)

  • VK Köln, 19.12.2013 - VK VOB 36/13
    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.04.2014 - Verg 1/14
    Der Antrag der Antragstellerin, die aufschiebende Wirkung der sofortigen Beschwerde gegen den Beschluss der Vergabekammer bei der Bezirksregierung Köln vom 19. Dezember 2013 (VK VOB 36/2013) zu verlängern, wird abgelehnt.

    Rn. 6 Die Vergabekammer hat den Nachprüfungsantrag durch Beschluss vom 19. Dezember 2013 (VK VOB 36/2013) abgelehnt.

  • BGH, 26.09.2006 - X ZB 14/06

    Antragsbefugnis eines Bieters im Nachprüfungsverfahren; Ausschluss eines Bieters …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.04.2014 - Verg 1/14
    Rn. 17 b) Im vorliegenden Fall hat die Antragsgegnerin den am Auftrag interessierten Unternehmen - transparent und diskriminierungsfrei (vgl. BGH, Beschluss vom 26. September 2006 - X ZB 14/06, Rn. 23) - aufgrund der Mitteilung,.
  • OLG Düsseldorf, 17.02.2014 - Verg 2/14

    Zulassung von Bietergemeinschaften im Rahmen der Ausschreibung des Abschlusses …

    Auszug aus OLG Düsseldorf, 17.04.2014 - Verg 1/14
    Die Erfolgsaussichten der Beschwerde sind bei der Entscheidung über eine Verlängerung der aufschiebenden Wirkung des Rechtsmittels nach wie vor in erster Linie zu berücksichtigen (zuletzt OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Februar 2014 - VII-Verg 2/14, BA 6 f. m.w.N.).
  • OLG Düsseldorf, 18.12.2014 - Verg 39/14

    Ablehnung der Verlängerung der aufschiebenden Wirkung der Beschwerde im …

    Rn. 13 1. Gemäß der Rechtsprechung des Senats hat für die Entscheidung über die Verlängerung der aufschiebenden Wirkung des Rechtsmittels der sofortigen Beschwerde zu gelten (vgl. zuletzt OLG Düsseldorf, Beschluss vom 17. Februar 2014 - VII-Verg 2/14; Beschluss vom 17. April 2014 - VII-Verg 1/14):.
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Rechtsprechung
   OLG Düsseldorf, 15.01.2014 - Verg 1/14   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2014,101102
OLG Düsseldorf, 15.01.2014 - Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,101102)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 15.01.2014 - Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,101102)
OLG Düsseldorf, Entscheidung vom 15. Januar 2014 - Verg 1/14 (https://dejure.org/2014,101102)
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