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Rechtsprechung
   BGH, 13.11.1954 - VI ZR 208/53   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1954,1893
BGH, 13.11.1954 - VI ZR 208/53 (https://dejure.org/1954,1893)
BGH, Entscheidung vom 13.11.1954 - VI ZR 208/53 (https://dejure.org/1954,1893)
BGH, Entscheidung vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 (https://dejure.org/1954,1893)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Papierfundstellen

  • VersR 1955, 41
 
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Wird zitiert von ... (7)Zitiert selbst (2)

  • BGH, 16.06.1954 - 3 StR 183/54

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.11.1954 - VI ZR 208/53
    Müsste der Kraftfahrer nach der Verkehrslage reaktionsbereit sein, so ist ihm neben der normalen Reaktionszeit eine besondere Sohreckzeit zu versagen (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 16. Juni 1954 - 3 StR 183/54 - Müller DAR 1953, 181 ff und Strassenverkehrsrecht 18. Aufl. S. 779; Denke: Schrecksekunde in Weigelt, Kraftverkehrsrecht von A bis Z, Bl 2).
  • BGH, 08.11.1951 - 3 StR 801/51

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 13.11.1954 - VI ZR 208/53
    Der Revision ist zuzugeben, dass auch gegenüber Kindern, die sich auf oder nahe der Fahrbahn befinden, die an die Sorgfaltspflicht des Kraftfahrers zu stellenden Anforderungen nicht überspannt werden dürfen, wenn nach der gewöhnlichen Lebenserfahrung eine Gefährdung nicht zu erwarten ist (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. November 1951 - 3 StR 801/51 - VerkRS 1952, 168 Nr. 63 und RG JW 1935, 1311 Nr. 22).
  • BGH, 02.07.1985 - VI ZR 22/84

    Sorgfaltspflichten eines Kraftfahrers bei Entgegenkommen von Kindern auf …

    Andererseits hat der Senat aber stets darauf hingewiesen, daß auch gegenüber Kindern die an die Sorgfaltspflicht des Kraftfahrers zu stellenden Anforderungen nicht überspannt werden dürfen, wenn nach der gewöhnlichen Lebenserfahrung eine Gefährdung nicht zu erwarten ist (vgl. schon Senatsurteil vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 - VersR 1955, 41).

    Der Senat hat daher nur dann, wenn das Verhalten der Kinder oder die Situation, in der sie sich befinden, Auffälligkeiten zeigen, die zu Gefährdungen führen können, von dem Kraftfahrer verlangt, daß er besondere Vorkehrungen (z.B. Verringerung der Fahrgeschwindigkeit, Einnehmen der Bremsbereitschaft) zur Abwendung der Gefahr trifft (vgl. Senatsurteile vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 - aaO; vom 15. Dezember 1959 - VI ZR 184/58 - VersR 1960, 180; vom 16. Juni 1961 - VI ZR 206/60 - VersR 1961, 837;… vom 30. Oktober 1962 - VI ZR 9/62 - aaO; vom 16. Februar 1965 - VI ZR 270/63 - VersR 1965, 501; vom 5. November 1968 - VI ZR 179/67 - VersR 1969, 79; vom 19. Mai 1970 - VI ZR 54/69 - VersR 1970, 820 ; vom 18. September 1973 - VI ZR 192/72 - VersR 1974, 138; vom 9. Februar 1982 - VI ZR 59/80 - VersR 1982, 441 ).

  • BGH, 30.06.1959 - VI ZR 122/58

    Rechtsmittel

    Mußte der Kraftfahrer nach der Verkehrslage reaktionsbereit sein, so ist ihm eine besondere Schreckzeit zu versagen (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 - VersR 1955, 41).
  • BGH, 16.06.1961 - VI ZR 206/60

    Rechtsmittel

    Befinden sich, wie hier, unbeaufsichtigte Kinder im Alter von 6-8 Jahren nahe dem Fahrbahnrand, so muß der Kraftfahrer ein unbesonnenes und verkehrswidriges Verhalten der Kinder in Rechnung stellen und seine Geschwindigkeit so einrichten, daß er notfalls sofort anhalten kann (BGH Urteile vom 12. April 1951 - 3 StR 28/51 - NJW 1951, 770 Nr. 16; vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 - VersR 1955, 41).
  • BGH, 21.04.1961 - VI ZR 167/60

    Rechtsmittel

    Die an seine Sorgfaltspflicht zu stellenden Anforderungen dürfen nicht überspannt werden, wenn die gesamten äußeren Umstände nach der Lebenserfahrung keinen Anlaß erkennen lassen, mit einer Gefährdung durch unbesonnenes Verhalten der Kinder zu rechnen (vgl. RG JW 1938, 502 Nr. 4; BGH Urteile v. 12. April 1951 - 3 StR 28/51 - NJW 1951, 770 Nr. 16; v. 8. November 1951 - 3 StR 801/51 - VRS 4, 128; v. 13. November 1954 - VI ZR 208/53 - VersR 1955, 41; vom 25. Oktober 1960 - VI ZR 17/60 - VersR 1960, 1114).
  • BGH, 25.10.1960 - VI ZR 17/60

    Anspruch eines Kindes auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Pflichten …

    Es hängt von den Umständen des einzelnen Falles ab, ob sich ihm nach der Erfahrung des täglichen Lebens - nach der Erfahrung gerade auch mit Kindern jener Altersstufe - erkennbarer Anlaß bietet, eine Gefährdung in Rechnung zu stellen und sich in seiner Fahrweise auf die Notwendigkeit einer Unfallverhütung einzustellen (RG JW 1938, 502 4 = HRR 1938 Nr. 572 = VAE 1938, 99; RG JW 1938, 800 23 ; RGSt 73, 206, 209 = DR (JW) 1939, 1314 19 = DJ 1939, 1697; BGH Urteil vom 8. November 1951 3 StR 801/51 VRS 4, 128; Urteile des enkennenden Senats vom 13. November 1954 - VI ZR 208/53 in …
  • OLG Karlsruhe, 13.09.1973 - 2 Ss 134/73

    Anfahren eines unvermittelt über die Straße laufenden Kindes; Vertrauensgrundsatz …

    Die gegenüber Kindern bestehende erhöhte - den Vertrauensgrundsatz einschränkende - Sorgfaltspflicht gilt nämlich dann und insoweit nicht mehr, wenn nach den Umständen des Einzelfalles eine Gefährdung nicht zu erwarten ist (BGH in VRS 4, 128/129; OLG Köln, VRS 9, 212, 213f.; OLG Celle, DAR 1954, 258; OLG Stuttgart, VRS 27, 125/126 und VRS 42, 31/32; OLG Hamm, VRS 36, 358; ferner BGH - 6. Zivilsenat - in VersR 1955, 41 und VRS 20, 4/5;… Cramer, § 3 StVO, Rdn. 68).
  • BGH, 30.10.1962 - VI ZR 9/62
    Die Revision rügt ohne Erfolg, das Berufungsgericht habe unter Verkennung des Vertrauensgrundsatzes die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht des Beklagten über spannt, Ihr ist zwar zuzugeben, daß auch gegenüber Kindern auf oder nahe derFahrbahn der Vertrauensgrundsatz bis zu einem gewissen Grad seine Geltung behalten kann und die Anforderungen an die Sorgfaltspflicht des â- Kraftfahrers nicht überspannt werden dürfen, wenn die obwaltenden Umstände nach der Lebenserfahrung eine Gefährdung nicht erkennen lassen (vgl«, Urteil des erkennenden Senats vom 13 November 1954 - VI ZR 208/53 - VersR 1955, 41; RG JW 1938, 502 Nr. 4).
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