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| BGH, 31.01.1956 - VI ZR 328/54 |
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Papierfundstellen
- VersR 1956, 178
Wird zitiert von ... (5) Zitiert selbst (2)
- BGH, 27.01.1954 - VI ZR 16/53
Pauschalierung der Krankenpflegekosten
Auszug aus BGH, 31.01.1956 - VI ZR 328/54
Das Berufungsgericht hat unter Bezugnahme auf die Urteile des erkennenden Senats vom 27. Januar 1954 - VI ZR 16/53 (= BGHZ 12, 154 = VersR 54, 141) und VI ZR 245/53 (= VersR 54, 166 = "Die Ortskrankenkasse" 1954, 180) ausgeführt:. - BGH, 27.01.1954 - VI ZR 245/53
Rechtsmittel
Auszug aus BGH, 31.01.1956 - VI ZR 328/54
Das Berufungsgericht hat unter Bezugnahme auf die Urteile des erkennenden Senats vom 27. Januar 1954 - VI ZR 16/53 (= BGHZ 12, 154 = VersR 54, 141) und VI ZR 245/53 (= VersR 54, 166 = "Die Ortskrankenkasse" 1954, 180) ausgeführt:.
- LG Bonn, 24.02.1976 - 4 O 131/75
Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall; Bemessung des Schadensersatzes …
Andererseits kann der Gesamtbetrag der sich aus §§ 1542 Abs. 2, 1524 Abs. 1 S. 2 RVO ergebenden Pauschale nicht gefordert werden, weil dieser in einem unangemessenen Verhältnis stünde zu den Kosten, die angefallen wären, wenn der verletzte Sozialversicherte sich als Privatpatient hätte behandeln lassen; die Forderung der gesamten Pauschalsumme wäre deshalb rechtsmißbräuchlich (vgl. hierzu BGHZ 12 S. 154 ff; BGH in VersR 1956 S. 178, 179; BGH in NJW 1965 S. 2013;… Wussow, Unfallhaftpflichtrecht Rn. 1475;… Geigel a.a.O. Rn. 113 Seite 1111).Sie kann aber nicht dadurch zu einem für sie günstigeren Ergebnis gelangen, daß sie anders als in §§ 1524 Abs. 1, 1542 Abs. 2 RVO vorgesehen pauschaliert, etwa indem sie auf die fiktiven Privatarztkosten einen Zuschlag erhebt (vgl. BGH in VersR 1956 S. 178, 179).
Stellt sich die Geltendmachung des pauschalieren Betrages als rechtsmißbräuchlich heraus, so kann die Krankenkasse stattdessen die Kosten einer privaten Behandlung ersetzt verlangen (BGH in VersR 1956 S. 178, 179).
- BGH, 29.06.1982 - VI ZR 227/81
Recht einer Krankenkasse zur Pauschalierung von auf sie übergegangenen Forderung …
Der Sozialversicherungsträger (SVT) hat dann nur Anspruch auf Erstattung jener Kosten (Senatsurteile vom 27. Januar 1954 - VI ZR 245/53 - VersR 1954, 166 und vom 31. Januar 1956 - VI ZR 328/54 - VersR 1956, 178, 179).Der erkennende Senat hat bereits entschieden, daß es einem Sozialversicherungsträger verwehrt ist, zu den fiktiven Kosten einer privatärztlichen Behandlung einen freigeschätzten Zuschlag zu fordern, wenn ihm entsprechende Kosten nicht nachweislich entstanden sind (Urt. v. 31. Januar 1956 - VI ZR 328/54 - aaO).
- BGH, 08.11.1977 - VI ZR 132/75
RVO § 1524 Abs 1: Zulässigkeit der Pauschalabrechnung bei Familienhilfe
Eine mißbräuchliche Ausübung des Rechts aus § 1524 RVO liegt dann vor, wenn der Versicherungsträger von dem Schädiger auf Grund der Pauschalberechnung "wesentlich mehr" verlangt, als entstanden wäre, wenn der Geschädigte nicht sozialversichert gewesen wäre, sondern einen Privatarzt konsultiert hätte (BGHZ 12, 124; Senatsurteilevom 27. Januar 1954 - VI ZR 245/53 = VersR 1954, 166 undvom 31. Januar 1956 - VI ZR 328/54 = LM RVO § 1524 Nr. 3 = VersR 1956, 178). - BGH, 27.04.1965 - VI ZR 13/64
Erstattung von Krankenhilfe seitens eines Haftpflichtversicherers - …
Anders liegt es jedoch, wenn eine Pauschalierung einem billigen Ausgleich zwischen Schädiger, Verletztem und Sozialversicherungsträger in erheblichem Umfang zuwiderläuft (vgl. Urteile des erkennenden Senats vom 27. Januar 1954 - VI ZR 245/53 - VersR 1954, 166; vom 31. Januar 1956 - VI ZR 328/54 - LM Nr. 3 zu § 1524 RVO = VersR 1956, 178). - OLG Stuttgart, 26.06.1981 - 2 U 44/81 Die Pauschalierung der ambulanten Behandlungskosten ist nach RVO § 1524 Abs. 1 S 2 rechtsmißbräuchlich, wenn die tatsächlichen Kosten im Falle einer Behandlung als Privatpatient erheblich niedriger gewesen wären als die Pauschale (Vergleiche BGH, 1956-01-31, VI ZR 328/54, VersR 1956, 178; Vergleiche BGH, 1977-11-08, VI ZR 132/75, VersR 1978, 178).
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