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Rechtsprechung
   BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,6992
BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63 (https://dejure.org/1964,6992)
BGH, Entscheidung vom 07.07.1964 - VI ZR 118/63 (https://dejure.org/1964,6992)
BGH, Entscheidung vom 07. Juli 1964 - VI ZR 118/63 (https://dejure.org/1964,6992)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Papierfundstellen

  • VersR 1964, 1047
 
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Wird zitiert von ... (8)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 14.03.1961 - VI ZR 189/59

    Einwilligung in Körperverletzung bei Mitfahrt mit einem als fahruntüchtig …

    Auszug aus BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63
    Daher ist gemäß § 254 BGB zu beurteilen, ob die bewußte oder fahrlässige Selbstgefährdung des Geschädigten zu einem Wegfall der an sich gegebenen Schadensersatzansprüche führt oder ob eine bloße Minderung angemessen ist (BGHZ 34, 355, 363; 39, 156, 158;… BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427;… Urt. vom 21. November 1961 - VI ZR 87/61 -).

    Sie kann zwar naheliegen, wenn der Geschädigte sich einer konkreten Gefahr in klarer Kenntnis ohne triftigen Grund ausgesetzt oder gar planvoll die Gefahrlage geschaffen hatte (BGHZ 34, 355, 365; 39, 156, 160;… BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427).

    Der später verwirklichten Gefahr (vgl. BGHZ 34, 355) hatte er sich bewußt demnach nur zu einem Teil ausgesetzt, der allein den Unfall nicht verursacht hätte.

    Schon aus diesen Gründen verstößt eine teilweise Abwälzung des Schadens auf den Beklagten entgegen der Auffassung der Revision nicht gegen den im § 254 BGB näher ausgeprägten Grundsatz von Treu und Glauben (vgl. BGHZ 34, 355, 363).

  • BGH, 14.03.1961 - VI ZR 115/60

    Wegfall der Schadensersatzansprüche oder Minderung des Schadensersatzes wegen …

    Auszug aus BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63
    Daher ist gemäß § 254 BGB zu beurteilen, ob die bewußte oder fahrlässige Selbstgefährdung des Geschädigten zu einem Wegfall der an sich gegebenen Schadensersatzansprüche führt oder ob eine bloße Minderung angemessen ist (BGHZ 34, 355, 363; 39, 156, 158; BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427;… Urt. vom 21. November 1961 - VI ZR 87/61 -).

    Sie kann zwar naheliegen, wenn der Geschädigte sich einer konkreten Gefahr in klarer Kenntnis ohne triftigen Grund ausgesetzt oder gar planvoll die Gefahrlage geschaffen hatte (BGHZ 34, 355, 365; 39, 156, 160; BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427).

    Dieses Ergebnis wird noch durch die Erwägung gestützt, daß das in der bewußten Selbstgefährdung liegende Verhalten des verletzten O. nicht überbewertet werden darf; denn in erster Linie hatte der Beklagte als Fahrer des Kraftrades darüber zu wachen, daß er fahrtüchtig blieb und sich verkehrsrichtig vorhielt (BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427).

  • BGH, 05.03.1963 - VI ZR 123/62

    Haftungsbeschränkungen unter Teilnehmern an einer Zuverlässigkeitsprüfung

    Auszug aus BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63
    Daher ist gemäß § 254 BGB zu beurteilen, ob die bewußte oder fahrlässige Selbstgefährdung des Geschädigten zu einem Wegfall der an sich gegebenen Schadensersatzansprüche führt oder ob eine bloße Minderung angemessen ist (BGHZ 34, 355, 363; 39, 156, 158;… BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427;… Urt. vom 21. November 1961 - VI ZR 87/61 -).

    Sie kann zwar naheliegen, wenn der Geschädigte sich einer konkreten Gefahr in klarer Kenntnis ohne triftigen Grund ausgesetzt oder gar planvoll die Gefahrlage geschaffen hatte (BGHZ 34, 355, 365; 39, 156, 160;… BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427).

  • BGH, 21.11.1961 - VI ZR 87/61

    Möglichkeit der Einschränkung der Haftung eines Kraftfahrers gegenüber einem …

    Auszug aus BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63
    Nach anerkannter Rechtsprechung können sie nicht schon darin erblickt werden, daß es sich um eine Gefälligkeitsfahrt gehandelt hat (BGH Urt. vom 21. November 1961 - VI ZR 87/61 -) und O. sich der durch die Mitfahrt auf dem überbesetzten Motorrad gegebenen Gefahrensituation bewußt war.

    Daher ist gemäß § 254 BGB zu beurteilen, ob die bewußte oder fahrlässige Selbstgefährdung des Geschädigten zu einem Wegfall der an sich gegebenen Schadensersatzansprüche führt oder ob eine bloße Minderung angemessen ist (BGHZ 34, 355, 363; 39, 156, 158;… BGH Urt. vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 - LM § 254 BGB [Da] Nr. 12 = VersR 1961, 427; Urt. vom 21. November 1961 - VI ZR 87/61 -).

  • BGH, 12.07.1960 - VI ZR 197/59

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 07.07.1964 - VI ZR 118/63
    Ein Vorwurf des Mitverschuldens kann dem O. aber nicht schon gemacht werden, wenn ihm bekannt war, daß der Beklagte Alkohol getrunken hatte, sondern erst dann, wenn er begründete Zweifel an dessen Fahrtüchtigkeit hätte haben müssen (…vgl. BGH Urt. vom 8. November 1960 - VI ZR 14/60 - VersR 1960, 1146; Urt. vom 12. Juli 1960 - VI ZR 197/59 - VersR 1960, 950).
  • BGH, 10.07.1979 - VI ZR 223/78

    Feststellung der Verpflichtung zum Ersatz eines Schadens aus einem Verkehrsunfall …

    Der Kläger müßte sich vielmehr ein Mitverschulden nur dann entgegenhalten lassen, wenn die Beklagten vorbringen und nachweisen könnten, daß er die Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit des Erstbeklagten hätte erkennen oder sich ihm aus den Gesamtumständen insoweit zumindest begründete Zweifel hätten aufdrängen müssen (vgl. Senatsurteile vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 = VersR 1964, 1047, 1048; vom 15. Februar 1966 - VI ZR 263/64 = VersR 1966, 565, 566; vom 15. April 1966 - VI ZR 246/64 = VersR 1966, 693; vom 20. Dezember 1966 - VI ZR 80/65 = VersR 1967, 288; vom 4. Juli 1967 - VI ZR 38/66 = VersR 1967, 974; vom 28. November 1967 - VI ZR 97/66 = VersR 1968, 197, 198; vom 9. Februar 1971 - VI ZR 151/69 = VersR 1971, 473, 474;… zuletzt wieder Urt. vom 19. Juni 1979 - VI ZR 250/77 - demnächst in VersR).
  • BGH, 04.11.1966 - VI ZR 41/65

    Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Verletzungen eines Mitfahrers - Haftung …

    Nach der festen Rechtsprechung des erkennenden Senate ist bei einer derartigen Lage einem Fahrgast nur dann ein Vorwurf zu machen, wenn er begründete Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des Fahrers hatte oder hätte haben müssen (BGH Urteil vom 8. November 1960 - VI ZR 14/60 - VersR 1960, 1146 mit weiteren Nachweisen; BGH Urteil vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 - VersR 1964, 1047).

    Ein Vorwurf des Mitverschuldens kann den Kläger aber nicht schon gemacht werden, wenn ihn bekannt war, daß der Beklagte Alkohol getrunken hatte, sondern erst dann, wenn er begründete Zweifel an dessen Fahrtüchtigkeit hätte haben müssen (BGH Urteil vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 - a.a.O. mit weiteren Nachweisen).

  • BGH, 15.02.1966 - VI ZR 263/64

    Schadensersatzpflicht aus unerlaubter Handlung - Mitverschulden des Verletzten - …

    Gegen den Fahrgast kann nur dann ein Verschuldensvorwurf erhoben werden, wenn er begründete Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des Fahrers hatte oder haben mußte (Senatsurteile vom 8. November 1960 - VI ZR 14/60 - VersR 1960, 1146 mit weiteren Nachweisen; vom 12. Juli 1960 - VI ZR 197/59 - VersR 1960, 950; vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 - VersR 1964, 1047).
  • OLG München, 21.06.1994 - 5 U 6414/93

    Geltendmachung übergegangener Ansprüche durch Träger der Sozialhilfe gegen …

    Gegen einen Fahrgast ist der Vorwurf des Mitverschuldens dann zu erheben, wenn er begründete Zweifel an der Fahrtüchtigkeit des Fahrers hatte oder haben mußte (BGH VersR 64, 1047/1048; 66, 5651566; 67, 974;,68, 197/198; 71, 473/474).
  • BGH, 13.01.1967 - VI ZR 86/65

    Haftungsumfang des alkoholisierten Unfallverursachers

    Die dort begonnene Rechtsprechung, in der die Konstruktion einer stillschweigenden Einwilligung des Fahrgastes in künftig mögliche Verletzungen aufgegeben worden ist, hat inzwischen in weiteren Urteilen ihre Fortsetzung und Bestätigung gefunden (vgl. BGHZ 39, 156, 158 [BGH 05.03.1963 - VI ZR 123/62]; 41, 79, 81 [BGH 11.02.1964 - VI ZR 271/62]; 43, 72, 76 [BGH 08.01.1965 - VI ZR 234/63]; ferner die Senatsurteile vom 14. März 1961 - VI ZR 115/60 = LM BGB § 254 (Da) Nr. 12 = VersR 61, 427 = NJW 61, 777 (Leitsatz); vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 = VersR 64, 1047 und vom 9. Februar 1965 - VI ZR 246/63 = LM BGB § 254 (Da) Nr. 22 = NJW 65, 1075 = VersR 65, 496).
  • BGH, 20.12.1966 - VI ZR 80/65

    Klage auf Schadensersatz aus einem Verkehrsunfall - Schaden eines Mitfahrers - …

    Ob eine bewußte oder fahrlässige Selbstgefährdung des Geschädigten zu einem Wegfall der an sich gegebenen Schadensersatzansprüche führt oder eine bloße Minderung angemessen ist, beurteilt sich nach § 254 BGB (BGHZ 34, 355, 363 [BGH 14.03.1961 - VI ZR 189/59]; BGH Urteil vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 - VersR 1964, 1057 mit weiteren Nachweisen).
  • BGH, 28.11.1967 - VI ZR 97/66

    Schadensersatzansprüche aus einem tödlichen Verkehrsunfall - Haftungsausschluss …

    Erforderlich ist vielmehr, daß er begründete Zweifel an dessen Fahrtüchtigkeit haben mußte (BGH Urteil vom 7. Juli 1964 - VI ZR 118/63 = VersR 1964, 1047/1048 mit weiteren Nachweisen; Urteil vom 15. Februar 1966 - VI ZR 263/64 = VersR 1966, 565; Urteil vom 20. Dezember 1966 - VI ZR 80/65 = VersR 1967, 288), was ihm nachzuweisen ist.
  • BGH, 08.02.1966 - VI ZR 198/64

    Ersatz des Unterhaltsschadens des Berechtigten bei Tod des Unterhaltspflichtigen …

    Daraus, daß der Beklagte während des längeren Zusammenseins die festgestellte Alkoholmenge getrunken hat, läßt sich noch nicht schließen, daß man ihm eine erhebliche Alkoholbeeinflussung und eine dieser entsprechende Einschränkung seiner Fahrsicherheit anmerken mußte (vgl. auch Senatsurteil VI ZR 118/63 vom 7. Juli 1964 = VersR 1964, 1047).
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