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Rechtsprechung
   BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1964,676
BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63 (https://dejure.org/1964,676)
BVerwG, Entscheidung vom 11.06.1964 - VIII C 124.63 (https://dejure.org/1964,676)
BVerwG, Entscheidung vom 11. Juni 1964 - VIII C 124.63 (https://dejure.org/1964,676)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • VerwRspr 17, 162
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (6)

  • BVerwG, 28.11.1963 - VIII C 72.63
    Auszug aus BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63
    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits mehrfach entschieden (Urteile vom 28. November 1963 - BVerwG VIII C 72.63 -, Buchholz BVerwG 238.91 Nr. 2 = JVBl. 1964 S. 165 = ZBR 1964 S. 221, BVerwG VIII C 93.63 und BVerwG VIII C 125.63), daß die Pflicht des Dienstherrn zur Sorge für das Wohl des Beamten und seiner Familie es nicht gebietet, diejenigen Mehrkosten für die Beförderung des Erkrankten als beihilfefähige Aufwendungen zu bestimmen, die dadurch entstehen, daß ein Beamter sich zu einem weiter entfernten Arzt oder Krankenhaus begibt, obwohl er am Wohnort oder in dessen Nähe eine voll entsprechende ärztliche Versorgung finden kann.
  • BVerwG, 28.11.1963 - VIII C 15.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63
    Ihre Anwendung und Auslegung ist, wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung (vgl. zuletzt BVerwGE 17, 202 [203] und 17, 204 [205]) entschieden hat, durch das Revisionsgericht nachprüfbar.
  • BVerwG, 28.11.1963 - VIII C 218.63
    Auszug aus BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63
    Ihre Anwendung und Auslegung ist, wie das Bundesverwaltungsgericht in ständiger Rechtsprechung (vgl. zuletzt BVerwGE 17, 202 [203] und 17, 204 [205]) entschieden hat, durch das Revisionsgericht nachprüfbar.
  • BVerwG, 19.12.1963 - VIII C 26.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63
    Daß entgegen der Auffassung der Revision die Beihilfevorschriften vom 17. März 1959 als "die Beihilfengrundsätze des Bundes" im Sinne des Art. 47 Abs. 1 BayBesG anzusehen sind, hat das Bundesverwaltungsgericht bereits mit Urteil vom 19. Dezember 1963 - BVerwG VIII C 26.63 -, Buchholz BVerwG 235.1, Bay. Art. 47 Nr. 1 = Bay. VBl.
  • BVerwG, 28.11.1963 - VIII C 125.63

    Beamtenrechtliche Ausgestaltung des Beihilfeanspruchs für entstandene …

    Auszug aus BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63
    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits mehrfach entschieden (Urteile vom 28. November 1963 - BVerwG VIII C 72.63 -, Buchholz BVerwG 238.91 Nr. 2 = JVBl. 1964 S. 165 = ZBR 1964 S. 221, BVerwG VIII C 93.63 und BVerwG VIII C 125.63), daß die Pflicht des Dienstherrn zur Sorge für das Wohl des Beamten und seiner Familie es nicht gebietet, diejenigen Mehrkosten für die Beförderung des Erkrankten als beihilfefähige Aufwendungen zu bestimmen, die dadurch entstehen, daß ein Beamter sich zu einem weiter entfernten Arzt oder Krankenhaus begibt, obwohl er am Wohnort oder in dessen Nähe eine voll entsprechende ärztliche Versorgung finden kann.
  • BVerwG, 28.11.1963 - VIII C 93.63

    Rechtsmittel

    Auszug aus BVerwG, 11.06.1964 - VIII C 124.63
    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits mehrfach entschieden (Urteile vom 28. November 1963 - BVerwG VIII C 72.63 -, Buchholz BVerwG 238.91 Nr. 2 = JVBl. 1964 S. 165 = ZBR 1964 S. 221, BVerwG VIII C 93.63 und BVerwG VIII C 125.63), daß die Pflicht des Dienstherrn zur Sorge für das Wohl des Beamten und seiner Familie es nicht gebietet, diejenigen Mehrkosten für die Beförderung des Erkrankten als beihilfefähige Aufwendungen zu bestimmen, die dadurch entstehen, daß ein Beamter sich zu einem weiter entfernten Arzt oder Krankenhaus begibt, obwohl er am Wohnort oder in dessen Nähe eine voll entsprechende ärztliche Versorgung finden kann.
  • VGH Baden-Württemberg, 17.12.2009 - 4 S 1909/07

    Zur vorherigen Anerkennung der Beihilfefähigkeit einer Heilmaßnahme

    Rn. 37 Bei dem - unter dem Aspekt der Fürsorgepflicht des Dienstherrn rechtlich unbedenklichen - Erfordernis der vorherigen Anerkennung der Beihilfefähigkeit einer (Heil-)Kur (Voranerkennung) handelt es sich nicht lediglich um ein verzichtbares Ordnungserfordernis, sondern um eine sachlich-rechtliche Voraussetzung für die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen (st. Rspr., vgl. BVerwG, Urteile vom 11.06.1964 - VIII C 124.63 -, VerwRspr. 17, 162, vom 12.06.1967 - VI C 28.67 -, BVerwGE 27, 189, vom 13.11.1997 - 2 A 7.96 -, Buchholz 270 § 7 BhV Nr. 4, vom 05.11.1998 - 2 A 6.97 -, Juris, sowie Beschluss vom 23.07.1991 - 2 B 21.91 -, ZBR 1991, 350; Senatsurteil vom 18.10.1996 - 4 S 1751/94 -, Juris; so auch Bayerischer VGH, Beschluss vom 29.09.2006 - 14 B 04.1220 -, Juris; Hessischer VGH, Urteil vom 27.07.1993 - 2 UE 2130/90 -, Juris; OVG Hamburg, Urteil vom 31.10.1996 - Bf I 16/96 -, ZBR 1997, 235; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 22.06.2006 - 1 A 2526/04 -, IÖD 2007, 116, und Beschluss vom 23.05.2006 - 6 A 3612/04 -, Juris).

    Damit liegt das Erfordernis der vorherigen Genehmigung liegt nicht zuletzt auch im Interesse des Beamten, der dadurch unter Umständen davor bewahrt wird, nicht erstattungsfähige Aufwendungen zu machen, dem aber jedenfalls eine die Genesung beeinträchtigende Unsicherheit darüber genommen wird, ob nun die - meist erheblichen - Aufwendungen erstattet werden (…vgl. Senatsurteil vom 18.10.1996 - 4 S 1751/94 -, a.a.O., zur entsprechenden Regelung in der HeilvfV; OVG Hamburg…, Urteil vom 31.10.1996, a.a.O.; BVerwG, Urteil vom 11.06.1964, a.a.O., zur Voranerkennung bei Aufwendungen zur Krankenbeförderung; OVG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 22.06.2006, a.a.O.).

    41 Aber auch dann, wenn zwar ein Antrag gestellt worden ist, aber eine Voranerkennung noch aussteht oder abgelehnt worden ist, kann es der Behörde verwehrt sein, sich im Verfahren über die Beihilfegewährung auf die fehlende vorherige Anerkennung zu berufen, wenn ein Anspruch auf Voranerkennung bestanden hat, eine sofortige Durchführung der Behandlung aus medizinischen Gründen geboten war, und deshalb selbst die Durchführung eines einstweiligen Rechtsschutzverfahrens dem Beihilfeberechtigten aus Zeitgründen nicht zugemutet werden konnte (vgl. BVerwG, Urteil vom 11.06.1964, a.a.O.; Hessischer VGH…, Urteil vom 27.07.1993, a.a.O.; OVG Rheinland-Pfalz…, Urteil vom 20.11.1998, a.a.O.; OVG Hamburg…, Urteil vom 31.10.1996, a.a.O.; OVG Nordrhein-Westfalen…, Urteil vom 22.06.2006, a.a.O.).

  • BAG, 01.06.2017 - 6 AZR 433/15

    Beihilfefähigkeit von Unterbringungs- und Fahrtkosten für eine stationäre …

    Dabei hat die Festsetzungsstelle die Grundregelung in § 6 Abs. 1 Satz 1 BBhV zu beachten, wonach beihilfefähig grundsätzlich nur notwendige und wirtschaftlich angemessene Aufwendungen sind (vgl. für die Vorgängerregelung in Nr. 3 Abs. 2 der Allgemeinen Verwaltungsvorschriften über die Gewährung von Beilhilfen in Krankheits-, Geburts- und Todesfällen [Beihilfevorschriften - BhV] vom 17. März 1959 [BAnz. Nr. 54 vom 19. März 1959 S. 1] BVerwG 11. Juni 1964 - VIII C 124.63 -).

    Die vorherige Genehmigung nimmt dem Beihilfeberechtigten die Unsicherheit, ob die von ihm zu verauslagenden Kosten erstattungsfähig sind (vgl. BVerwG 9. Dezember 1965 - VIII C 233.63 - 11. Juni 1964 - VIII C 124.63 - VGH Baden-Württemberg 17. Dezember 2009 - 4 S 1909/07 - juris-Rn. 38; zur Anerkennung der Aufwendungen nur dem Grunde nach Mildenberger Beihilferecht in Bund, Ländern und Kommunen [künftig Mildenberger] Stand Oktober 2011 A III/§ 36 Anm. 4 (1)).

    Bei dieser Argumentation lässt die Revision den Zweck des in § 36 Abs. 1 BBhV geregelten Voranerkennungserfordernisses außer Acht, der es bedingt, soweit als möglich eine Voranerkennung einzuholen (BVerwG 11. Juni 1964 - VIII C 124.63 -).

  • VG Gelsenkirchen, 03.03.2006 - 3 K 1122/99

    Kürzung der Beihilfe um Kostendämpfungspauschale ist unzulässig

    Rn. 36 vgl. dazu: BVerwG Urteil vom 25. Juni 1987, 2 C 57.85, BVerwGE 75, 322; Urteil vom 11. Juni 1964 - VIII C 124.63, Buchholz 238.91 Nr. 4 Ziffer 10 BhV Nr. 1; Urteil vom 30. April 1974 - II C 6.73 - BVerwGE 45, 172; Urteil vom 21. März 1979 - 6 C 78.78 - ZBR 79, 233,.
  • BVerwG, 13.11.1997 - 2 A 7.96

    Versäumnis, entschuldbares - der vorherigen Anerkennung der Beihilfefähigkeit …

    Denn die vorherige Anerkennung der Beihilfefähigkeit solcher Aufwendungen dem Grunde nach ist nicht ein verzichtbares Ordnungserfordernis, sondern sachlich-rechtliche Voraussetzung für die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen (vgl. BVerwG, Urteil vom 11. Juni 1964 - BVerwG 8 C 124.63 ).
  • OVG Hamburg, 15.04.2016 - 5 Bf 82/15

    Klage auf Anerkennung der Beihilfefähigkeit einer kieferorthopädischen Behandlung

    Die vorherige Anerkennung der Beihilfefähigkeit ist kein verzichtbares Ordnungserfordernis, sondern eine sachlich-rechtliche Voraussetzung für die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen (…BVerwG, Urt. v. 5.11.1998, a.a.O., juris Rn. 19; Urt. v. 11.6.1964, VIII C 124.63, juris).
  • BVerwG, 25.03.1965 - VIII C 228.63

    Beihilfefähigkeit der Kosten für einen Zahnersatz - Erfordernis der …

    Die von der Revision gegen das Erfordernis der Voranerkennung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für Zahnersatz aus der Fürsorgepflicht des Dienstherrn hergeleiteten Bedenken greifen nicht durch (Urteil vom 21. Dezember 1964 - BVerwG VIII C 199.63 - und Urteil vom 11. Juni 1964 - BVerwG VIII C 124.63 -, DÖD 1964 S. 237, letzteres, zur Rechtmäßigkeit des Voranerkennungserfordernisses hinsichtlich der Kosten für die Beförderung des Erkrankten zum Arzt).

    Die Entschließung ist schon deshalb hier nicht zu berücksichtigen, weil sie den Verzicht nur für die Zukunft zuließ (vgl. hierzu das bereits genannte Urteil vom 11. Juni 1964 - BVerwG VIII C 124.63 -).

  • VG Gelsenkirchen, 10.11.2006 - 3 K 2162/06

    Kostendämpfungspauschale

    Rn. 37 vgl. dazu: BVerwG Urteil vom 25. Juni 1987, 2 C 57.85, BVerwGE 75, 322; Urteil vom 11. Juni 1964 - VIII C 124.63, Buchholz 238.91 Nr. 4 Ziffer 10 BhV Nr. 1; Urteil vom 30. April 1974 - II C 6.73 - BVerwGE 45, 172; Urteil vom 21. März 1979 - 6 C 78.78 - ZBR 79, 233,.
  • OVG Saarland, 09.11.2022 - 1 A 129/21

    Beihilfe für die Verlängerung einer Anschlussheilbehandlung in einem Sanatorium

    Das im Rahmen des § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 BhVO als sachlich-rechtliche Anspruchsvoraussetzung zu qualifizierende[vgl. BVerwG, Urteil vom 11.6.1964 - VIII C 124.63 -, juris Ls. 1; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 17.12.2009 - 4 S 1909/07 -, juris Rn. 38 m.w.N.; Hessischer VGH, Urteil vom 27.7.1993 - 2 UE 2130/90-, juris Rn. 26 m.w.N.; ebenso bereits VG des Saarlandes, Urteil vom 16.12.2004 - 3 K 95/03 -, juris Rn. 29][vgl. BVerwG, Urteil vom 11.6.1964 - VIII C 124.63 -, juris Ls. 1; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 17.12.2009 - 4 S 1909/07 -, juris Rn. 38 m.w.N.; Hessischer VGH, Urteil vom 27.7.1993 - 2 UE 2130/90-, juris Rn. 26 m.w.N.; ebenso bereits VG des Saarlandes, Urteil vom 16.12.2004 - 3 K 95/03 -, juris Rn. 29] Erfordernis einer vorherigen Anerkennung der Beihilfefähigkeit eines Sanatoriumsaufenthalts findet in § 7 Abs. 3 Satz 1 BhVO keine erneute Erwähnung und muss in einem Verlängerungsverfahren schon aus Sachgründen auf die Notwendigkeit einer vorherigen Antragstellung reduziert werden, der fallbezogen Rechnung getragen ist.
  • BVerwG, 30.11.1964 - VIII C 169.63

    Rechtliche Ausgestaltung des Beihilfeanspruchs eines Beamten - Bestimmung der …

    Hierzu hat das Bundesverwaltungsgerichtim Urteil vom 11. Juni 1964 - BVerwG VIII C 124.63 - entschieden, daß die vorherige Anerkennung der Beihilfefähigkeit von Aufwendungen für die Beförderung des Erkrankten zum Arzt nicht ein verzichtbares Ordnungserfordernis, sondern eine sachlich-rechtliche Voraussetzung für die Beihilfefähigkeit der Aufwendungen ist.
  • VGH Hessen, 27.07.1993 - 2 UE 2130/90

    Eingeschränkte Beihilfeansprüche des Beamten bei Abweichung vom amtsärztlichen …

    Die vorherige Anerkennung der Beihilfefähigkeit bestimmter Aufwendungen ist nämlich nicht etwa nur ein Ordnungserfordernis, dessen Nichtbeachtung unschädlich wäre, wenn nur die sachlichen Voraussetzungen der Beihilfefähigkeit gegeben sind; sie ist vielmehr sachlich-rechtliche Anspruchsvoraussetzung, die nur dann nicht vorliegen muß, wenn sich - hier nach näherer Maßgabe des § 4 Abs. 3 Satz 4 HBeihVO - die Notwendigkeit der sofortigen Behandlung plötzlich ergeben hat (Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 11. Juni 1964 - VIII C 124.63 -, VwRspr. 17 S. 162;… Urteil des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 30. Mai 1973 - I OE 108/72 - Nitze, Hessische Beihilfenverordnung, Kommentar, 6. Auflage, Stand: Juli 1990, § 7 Erläuterung 19).
  • VG Kassel, 24.07.2023 - 1 K 2065/20

    Kürzung der Beihilfe für kieferorthopädische Behandlung bei mehr als 4 Jahren …

  • BVerwG, 12.10.1967 - II C 14.67

    Voraussetzungen der Verbindung mehrerer Streitverfahren - Rechtzeitigkeit der …

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