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Rechtsprechung
   BGH, 27.05.1957 - VII ZR 410/56   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1957,7647
BGH, 27.05.1957 - VII ZR 410/56 (https://dejure.org/1957,7647)
BGH, Entscheidung vom 27.05.1957 - VII ZR 410/56 (https://dejure.org/1957,7647)
BGH, Entscheidung vom 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56 (https://dejure.org/1957,7647)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • WM 1957, 1222
  • DB 1957, 991
 
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Wird zitiert von ... (12)Zitiert selbst (3)

  • RG, 27.10.1904 - VI 601/03

    Bürgschaft; B.G.B. § 766.

    Auszug aus BGH, 27.05.1957 - VII ZR 410/56
    Notwendig ist allerdings, daß der durch Auslegung ermittelte Wille irgendwie, wenn auch unvollkommen, in der Urkunde Ausdruck gefunden hat; wenn sich dieser Wille nur durch Umstände außerhalb der Urkunde ermitteln läßt, ist die Schriftform nicht gewahrt (vgl. RGZ 59, 217; 82, 70; 145, 229; RG HRR 1930 Nr. 971).
  • RG, 22.10.1934 - VI 250/34

    Muß in der schriftlichen Bürgschaftserklärung die Person des Gläubigers …

    Auszug aus BGH, 27.05.1957 - VII ZR 410/56
    Notwendig ist allerdings, daß der durch Auslegung ermittelte Wille irgendwie, wenn auch unvollkommen, in der Urkunde Ausdruck gefunden hat; wenn sich dieser Wille nur durch Umstände außerhalb der Urkunde ermitteln läßt, ist die Schriftform nicht gewahrt (vgl. RGZ 59, 217; 82, 70; 145, 229; RG HRR 1930 Nr. 971).
  • RG, 17.03.1913 - VI 5/12

    Bürgschaft.

    Auszug aus BGH, 27.05.1957 - VII ZR 410/56
    Notwendig ist allerdings, daß der durch Auslegung ermittelte Wille irgendwie, wenn auch unvollkommen, in der Urkunde Ausdruck gefunden hat; wenn sich dieser Wille nur durch Umstände außerhalb der Urkunde ermitteln läßt, ist die Schriftform nicht gewahrt (vgl. RGZ 59, 217; 82, 70; 145, 229; RG HRR 1930 Nr. 971).
  • BGH, 28.11.1957 - VII ZR 42/57

    Kreditbürgschaft

    Die Schriftform ist nicht gewahrt, wenn sich dieser Wille nur durch Umstände außerhalb der Urkunde ermitteln läßt (vgl. RGZ 145, 229, Urteil des erkennenden Senats VII ZR 410/56 vom 27. Mai 1957 - WM 1957, 1222).
  • BGH, 14.11.1991 - IX ZR 20/91

    Übernahme einer Bürgschaft durch Mitglieder einer Baubetreuungsgesellschaft

    Die Grenze der zulässigen Verweisung wird erst dann überschritten, wenn wenigstens eine in der schriftlichen Bürgschaftserklärung fehlende wesentliche Angabe ausschließlich anhand von Umständen ermittelt werden kann, die außerhalb der Urkunde liegen (RGZ 76, 303, 305 f, BGHZ 26, 142, 146; BGH, Urt. v. 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56, WM 1957, 1222;… Senatsurt. v. 2. Februar 1989 - IX ZR 99/88 aaO.).
  • BGH, 12.03.1980 - VIII ZR 57/79

    Übernahme des Überzahlungsrisikos bei Abschlagszahlungen auf Bauwerke; Haftung …

    Um das einseitig von Bürgen übernommene Risiko einzugrenzen, ist in der Rechtsprechung gefordert worden, daß die Hauptschuld, auf die sich die Bürgschaft bezieht, aus der Bürgschaftsurkunde ersichtlich sein muß (BGH Urteil vom 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56 = WM 1957, 1222; RGZ 95, 125, 126;… Mormann in BGB-RGRK, 11. Aufl. § 766 Rdn. 4).
  • BGH, 12.01.1984 - IX ZR 83/82

    Rechtsfolgen abredewidriger Ausfüllung einer blanko unterzeichneten …

    Die Person des Gläubigers, der Verbürgungswille, die Schuld, für die gebürgt werden soll, und deshalb auch die Person des Hauptschuldners (BGH Urteil vom 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56 = WM 1957, 1222) müssen aus der Bürgschaftsurkunde zu erkennen sein (BGHZ 26, 142, 146).
  • BGH, 12.06.1980 - VII ZR 270/79

    Umfang der Bürgschaft; Geltendmachung zahlreicher Gewährleistungsansprüche

    Denn für einen solchen Anspruch würde die Beklagte als Bürgin nur haften, wenn das aus der Bürgschaftsurkunde ersichtlich wäre (BGH-Urteil vom 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56 = WM 1957, 1222 und das zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmte BGH-Urteil vom 12. März 1980 - VIII ZR 57/79 - = BB 1980, 703).
  • OLG Düsseldorf, 11.06.2015 - 16 U 81/14

    Auslegung einer Bürgschaft

    Um das einseitig vom Bürgen übernommene Risiko einzugrenzen, muss die Hauptschuld, auf die sich die Bürgschaft bezieht, - auch bei Kaufleuten - aus der Bürgschaftsurkunde ersichtlich sein (BGH, Urteil vom 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56 = WM 1957, 1222; RGZ 95, 125, 126;… Mormann in BGB-RGRK, 11. Aufl § 766 RdNr 4).
  • BGH, 29.05.1984 - IX ZR 57/83

    Anforderungen an das Erfordernis der Schriftform; Wesentliche Teile einer …

    Durch diese Unklarheit wird die Wirksamkeit des Bürgschaftsvertrages nicht in Frage gestellt, wenn sie durch Auslegung behoben werden kann, wobei erforderlich ist, daß der durch Auslegung zu ermittelnde Wille über den Umfang der Bürgschaft irgendwie bereits in der Bürgschaftsurkunde seinen Ausdruck gefunden hat (vgl. BGH Urteil vom 11. April 1957 - VII ZR 207/56 = WM 1957, 876; Urteil vom 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56 = WM 1957, 1222; BGHZ 76, 187, 189).
  • OLG München, 17.11.2008 - 17 U 4220/08

    Bürgschaft auf erstes Anfordern: Bestimmung der gesicherten Forderungen im …

    Um das von dem Bürgen übernommene Risiko einschätzbar zu gestalten, müssen auch bei der Zuhilfenahme von Tatsachen, die außerhalb der Bürgschaftsurkunde liegen, diese ein Anhaltspunkt in der eigentlichen Erklärung haben (BGH WM 1957, 1222).
  • BGH, 27.09.1984 - IX ZR 84/84

    Bestehen einer Bürgschaftsverbindlichkeit bei nicht entstandender zu sichernder …

    Dafür, daß die Bürgschaft der Beklagten auch für die der Wechselforderung zugrunde liegende Kausalverbindlichkeit der Hauptschuldnerin übernommen wurde, fehlen in der Bürgschaftsurkunde und den von dieser in Bezug genommenen schriftlichen Vereinbarungen der Parteien vom 19. Februar 1982 und 28. Juli 1982 alle Anhaltspunkte (zu den anzuwendenden Auslegungsgrundsätzen vgl. BGH, Urt. v. 27. Mai 1957 - VII ZR 410/56 = WM 1957, 1222; vom 12. März 1980 - VIII ZR 57/79 = WM 1980, 741; vom 12. Juni 1980 - VII ZR 270/79 = WM 1980, 951, 952).
  • BGH, 21.02.1968 - VIII ZR 228/65

    Erfüllung einer Schuld durch Wechsel - Formerfordernis der Bürgschaftserklärung - …

    Die Rechtsprechung hat anerkannt, daß eine schriftliche Bürgschaftserklärung auch hinsichtlich der wesentlichen Teile der Erklärung, auf die sich das Formerfordernis des § 766 BGB bezieht, auslegungsfähig ist und daß dabei auch außerhalb der Urkunde liegende Umstände berücksichtigt werden können (RGZ 145, 229, 232; BGHZ 26, 142, 146 [BGH 28.11.1957 - VII ZR 42/57]; BGH WM 1957, 1222).
  • BGH, 02.12.1981 - VIII ZR 296/80

    Feststellung des Bestehens der Bürgschaftsverpflichtung aus einer …

  • BGH, 05.01.1966 - VIII ZR 6/64

    Geltung des Schriftformerfordernisses für einen Bürgschaftsvorvertrag - Aufnahme …

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