Rechtsprechung
| BGH, 08.01.1958 - VII ZR 9/57 |
Volltextveröffentlichungen (3)
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Kurzfassungen/Presse
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Durchgriffshaftung, Einwendungen, Haftungsdurchgriff Gesellschafter, Vermögenstrennung
Papierfundstellen
- WM 1958, 463
Wird zitiert von ... (7) Zitiert selbst (5)
- BGH, 29.11.1956 - II ZR 156/55
Haftung des alleinigen Gesellschafters der GmbH
Auszug aus BGH, 08.01.1958 - VII ZR 9/57
Wie aber von der Rechtsprechung und im Schrifttum seit langen anerkannt ist, versagt der Hinweis auf diese förmliche Verschiedenheit, wenn er gegen Treu und Glauben verstösst (vgl. u.a. RGZ 169, 240, 248; BGHZ 22, 226, 230). - BGH, 07.11.1957 - II ZR 280/55
Aufrechnung der Forderung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) mit …
Auszug aus BGH, 08.01.1958 - VII ZR 9/57
Andererseits ist die Anwendung dieser Grundsätze aber auch nicht auf den Fall der Einmanngesellschaft beschränkt (Urteil des Bundesgerichtshofs II ZR 280/55 vom 7. November 1957). - BGH, 03.07.1953 - I ZR 216/52
Aufrechnung gegenüber Kriegsgesellschaften
Auszug aus BGH, 08.01.1958 - VII ZR 9/57
Denn "keine formale Rechtsstellung ist stark genug, um einer unredlichen Beeinträchtigung des Vertragspartners zum Vorwand dienen zu dürfen" (BGHZ 10, 205, 210). - RG, 29.06.1942 - II 22/42
1. Betrifft der Grundsatz des deutschen Warenzeichenrechts, daß das …
Auszug aus BGH, 08.01.1958 - VII ZR 9/57
Wie aber von der Rechtsprechung und im Schrifttum seit langen anerkannt ist, versagt der Hinweis auf diese förmliche Verschiedenheit, wenn er gegen Treu und Glauben verstösst (vgl. u.a. RGZ 169, 240, 248; BGHZ 22, 226, 230). - RG, 30.11.1937 - VII 127/37
1. Wirkt die gemäß § 91 Abs. 2 ZVG. zwischen einem Grundschuldgläubiger und dem …
Auszug aus BGH, 08.01.1958 - VII ZR 9/57
Es werden insoweit zwar scharfe Anforderungen gestellt werden müssen (RGZ 156, 271, 277).
- BGH, 04.07.1961 - VI ZR 84/60 Ein Durchgriff auf die hinter der juristischen Person stehenden Kräfte ist nur ausnahmsweise, und zwar nur dann zulässig, wenn schwerwiegende Gesichtspunkte aus Treu und Glauben das erfordern (BGHZ 22, 226, 230; 31, 258, 271; VIII ZR 301/56 v. 26. November 1957, WM 1958, 460; VII ZR 9/57 v. 8. Januar 1958, WM 463; VII ZR 109/59 v. 11. Juli 1960, WM 1119; vgl. auch Serick, Durchgriffsprobleme S. 30).
- BGH, 12.03.1959 - II ZR 180/57
Entlastung des Vorstandes (AG)
Einer juristischen Person darf ein mit ihren sämtlichen Mitgliedern geschlossener Vergleich dann entgegengehalten werden, wenn die Ausnutzung der rechtlichen Verschiedenheit einen Rechtsmißbrauch darstellt (BGHZ 20, 4, 14 [BGH 30.01.1956 - II ZR 168/54]; 22, 226, 231 [BGH 29.11.1956 - II ZR 156/55]; 25, 115, 117 [BGH 08.07.1957 - II ZR 54/56]; 26, 31, 33 [BGH 07.11.1957 - II ZR 280/55]/34; BGH WM 1958, 460; 1958, 463). - BGH, 13.10.1960 - VII ZR 224/59
Vom U nicht zu vertretende Nichtausführung des Geschäfts
Auch der erkennende Senat hat sich dieser Auffassung bereits in einem Urteil vom 8. Januar 1958 (VII ZR 9/57) angeschlossen.
- BGH, 09.07.1959 - VII ZR 39/58
Rechtsmittel
Es müssen insoweit aber strenge Anforderungen gestellt werden, um einer die Rechtssicherheit gefährdenden Ausweitung vorzubeugen (vgl. u.a. BGHZ 17, 19, 23 und Urteil des Senats vom 8. Januar 1958 VII ZR 9/57 = WM 1958, 463). - BGH, 20.03.1962 - I ZR 180/60
Rechtsmittel
Es kommt vielmehr stets auf die Gestaltung des Einzelfalles an (vgl. zu alledem BGHZ 17, 19, 22, 23 [BGH 17.03.1955 - II ZR 332/53] m. Nachw.; BGHZ 22, 226; BGHZ 26, 31; BGH vom 8.1.1958 - VII ZR 9/57 = WM 1958, 463; ferner BGH vom 9.7.1959 - VII ZR 39/58 = Betrieb 1958, 1167 = BB 1958, 1034). - BGH, 03.11.1960 - VII ZR 195/59
Rechtsmittel
Das ändert aber nichts daran, daß beide Gesellschaften damals und heute zwei verschiedene juristische Personen waren und sind über diese rechtliche Verschiedenheit darf nur ausnahmsweise hinweggegangen werden, wenn das Ergebnis andernfalls mit dem Gebot von Treu und Glauben schlechterdings unvereinbar wäre (BGHZ 10, 205; 15, 27 [BGH 07.10.1954 - III ZR 121/53]; 17, 19 [BGH 11.03.1955 - I ZR 82/53]; 20, 4 [BGH 12.01.1956 - III ZR 3/55]; 22, 226 [BGH 28.11.1956 - V ZR 40/56]; 25, 115 [BGH 08.07.1957 - II ZR 54/56]; 32, 256 [BGH 05.05.1960 - III ZR 83/59]; BGH WM 1958, 463; 1960, 1119; VII ZR 42/59 vom 6. Oktober 1960). - BGH, 13.06.1966 - III ZR 252/63
Einführung eines Verteidigungsmittels in den Prozess in Form der Aufrechnung mit …
Demgegenüber kann sich die Revision nicht auf das Urteil des Bundesgerichtshofs vom 8. Januar 1958 - VII ZR 9/57 = BB 1958, 351 berufen.
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