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Rechtsprechung
   BGH, 26.01.1959 - II ZR 221/57   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1959,2822
BGH, 26.01.1959 - II ZR 221/57 (https://dejure.org/1959,2822)
BGH, Entscheidung vom 26.01.1959 - II ZR 221/57 (https://dejure.org/1959,2822)
BGH, Entscheidung vom 26. Januar 1959 - II ZR 221/57 (https://dejure.org/1959,2822)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Papierfundstellen

  • MDR 1959, 277
  • WM 1959, 229
 
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Wird zitiert von ... (6)Zitiert selbst (1)

  • BGH, 17.01.1951 - II ZR 16/50

    Prozeßführungsrecht des Ehemannes. Klagänderung

    Auszug aus BGH, 26.01.1959 - II ZR 221/57
    Für die Zulassung einer Klagänderung, auch in der Berufungsinstanz, ist es zwar im allgemeinen entscheidend, ob die Klagänderung bei einer objektiven Beurteilung der Ausräumung des sachlichen Streitstoffes zwischen den Parteien im Rahmen des anhängigen Rechtsstreits dient und einem anderenfalls zu gewärtigenden weiteren Rechtsstreit zwischen den Parteien vorbeugt (BGHZ 1, 71 [BGH 17.01.1951 - II ZR 16/50]).

    Von diesen Grundsätzen ist aber eine Ausnahme zu machen - und das hat der erkennende Senat in seinem von der Revision angeführten Urteil gegenüber seinem früheren Urteil in BGHZ 1, 71 [BGH 17.01.1951 - II ZR 16/50] bereits ausgeführt -, wenn das Gericht durch Zulassung der Klagänderung zur Beurteilung eines völlig neuen, bis dahin zwischen den Parteien überhaupt nicht vorhandenen Streitstoffes genötigt werden würde, das Gesicht des Rechtsstreits also grundlegend geändert würde.

  • BGH, 11.12.1997 - IX ZR 274/96

    Wirksamkeit einer Bürgschaft für Verbindlichkeiten einer GmbH; ... finanzieller …

    Zwar kann bei der Verbürgung aller Gesellschafter für eine Gesellschaftsschuld stillschweigend vereinbart sein, daß etwaige Ausfälle von den Gesellschafter-Bürgen im Verhältnis ihrer Beteiligung an der Gesellschaft zu tragen sind (BGH, Urt. v. 26. Januar 1959 - II ZR 221/57, LM BGB § 774 Nr. 3; Senatsurt. v. 24. September 1992 - IX ZR 195/91, WM 1992, 1893, 1894;… vgl. aber auch Urt. v. 19. Dezember 1985 aaO).
  • BGH, 19.12.1985 - III ZR 90/84

    Ausgleich einer Teilleistung unter Gesellschaftern einer GmbH als Gesamtschuldner

    Zu Unrecht beruft das Oberlandesgericht sich zur Begründung seiner Auffassung auf das Urteil des II. Zivilsenats des Bundesgerichtshofes vom 26. Januar 1959 - II ZR 221/57 = LM BGB § 774 Nr. 3. Die Revision weist zutreffend darauf hin, daß dieses Urteil eine offene Handelsgesellschaft betrifft und ausdrücklich auf die unbeschränkte Haftung der Gesellschafter einer OHG abstellt, die in der Tat für den zusätzlichen Schuldbeitritt neben der Gesellschaft keine nennenswerte Bedeutung übrig läßt.
  • BGH, 15.05.1986 - IX ZR 96/85

    Ausgleich unter Mitbürgen bei Vereinbarung einer nachrangigen Haftung des einen

    Ein solcher Befreiungsanspruch besteht auch, wenn und soweit Mitbürgen gemäß §§ 774 Abs. 2 426 BGB haften (vgl. BGH, Urteile v. 26. Januar 1959 - II ZR 221/57, LM BGB § 774 Nr. 3 Bl. 1 R. und v. 9. Oktober 1963 - VIII ZR 132/62, LM BGB § 774 Nr. 6; Kanka, Die Mitbürgschaft JherJb Bd. 87, 123, 158, 159).
  • BGH, 22.05.1986 - IX ZR 108/85

    Zweckerreichung der Bürgschaft bei Eintritt des Bürgen in eine Gesellschaft

    In der Rechtsprechung (RGZ 139, 252, 254; BGH, Urt. v. 26. Januar 1959 - II ZR 221/57, LM BGB § 774 Nr. 3; Beschl. v. 9. Juni 1983 - IX ZR 55/82) ist anerkannt, daß der Gesellschafter einer offenen Handelsgesellschaft oder der Komplementär einer Kommanditgesellschaft für die Schulden der Gesellschaft eine Bürgschaft übernehmen kann, weil sie dem Gläubiger Vorteile bietet.
  • BGH, 12.06.1969 - VII ZR 13/67
    Diese Auffassung ist entgegen der Meinung der Revision zutreffend und steht mit der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs in Einklang (vgl. LM Nr. 1 zu § 523 ZPO; WM 1959, 229 f; MDR 1964, 28).
  • BGH, 16.10.1975 - VII ZR 38/73

    Vertragliches Aufrechnungsverbot für den Bauherrn - Unangemessene Beschneidung …

    Ob noch Erklärungen der Parteien und Beweiserhebungen notwendig werden, die die Erledigung des Rechtsstreits verzögern würden, ist ebenso unerheblich wie der Umstand, ob die Parteien bei Zulassung der Klagänderung im Berufungsrechtszug eine Tatsacheninstanz verlieren würden (vgl. zu alledem BGHZ 1, 65, 71 f; 5, 373, 377; 33, 398, 400; 53, 24, 29; BGH NJW 1958, 184; 1975, 1228, 1229; Urteile vom 26. Januar 1959 - II ZR 221/57 = WM 1959, 229;… vom 14. Juni 1963 a.a.O.; vom 21. Juni 1963 - VI ZR 259/62 = VersR 1963, 1078; vom 15. Mai 1970 …und vom 3. Februar 1972 jeweils a.a.O.).
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