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Rechtsprechung
   BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1998,635
BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97 (https://dejure.org/1998,635)
BGH, Entscheidung vom 09.11.1998 - II ZR 190/97 (https://dejure.org/1998,635)
BGH, Entscheidung vom 09. November 1998 - II ZR 190/97 (https://dejure.org/1998,635)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • Deutsches Notarinstitut

    GmbHG § 11
    Unterbilanz- bzw . Differenzhaftung bei Bargründung einer GmbH

  • Wolters Kluwer

    Vor-GmbH - Organisationseinheit - Bewertung des Vermögens - Ertragswertmethode - Berücksichtigung künftiger Erfolgschancen

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)

    Vorbelastungshaftung nach dem Ertragswert

  • Owlit(Abodienst, Leitsatz frei)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    GmbHG § 11
    Bewertung des Vermögens einer Vor-GmbH

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Deutsches Notarinstitut (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    GmbHG § 11
    Unterbilanz- bzw. Differenzhaftung bei Bargründung einer GmbH; Ertragswertmethode zur Erstellung der Vorbelastungsbilanz

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    Gesellschafter, Gesellschaftsrecht, Gründung, Gründungshaftung, Unternehmensbewertung, Vorgesellschaft

  • datenbank.nwb.de (Leitsatz)

    Gesellschaftsrecht; Bewertung des Vermögens in der Vorbelastungsbilanz

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BGHZ 140, 35
  • NJW 1999, 283
  • NJW-RR 1999, 615 (Ls.)
  • ZIP 1998, 2151
  • MDR 1999, 171
  • DNotZ 1999, 437
  • NZI 1999, 75
  • WM 1998, 2530
  • WM 1998, 2531
  • BB 1999, 14
  • DB 1999, 37
  • NZG 1999, 208 (Ls.)
  • NZG 1999, 70
 
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Wird zitiert von ... (60)Zitiert selbst (7)

  • BGH, 09.03.1981 - II ZR 54/80

    Verpflichtung einer Vor-GmbH; Umfang der Versicherung über Einlageleistungen bei …

    Auszug aus BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97
    Die Wahrung des Unversehrtheitsgrundsatzes, daß also im Zeitpunkt der Eintragung der GmbH in das Handelsregister das Stammkapital möglichst ungeschmälert vorhanden ist (vgl. BGH v. 9.3. 1981, II ZR 54-80, BGHZ 80, 129, 136 f.), wird seit vielen Jahren von der höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht mehr durch das sog. Vorbelastungsverbot (vgl. noch BGH v. 9.2.

    1970, II ZR 137-69, BGHZ 53, 210 ff.; v. 15.12.1975, II ZR 95-73, BGHZ 65, 378 ff.), sondern dadurch sichergestellt, daß die Gesellschafter, die damit einverstanden gewesen sind, daß schon die Vorgesellschaft den Geschäftsbetrieb aufnimmt und dabei Verbindlichkeiten eingeht, die entstandenen Verluste im Wege der Unterbilanzhaftung ausgleichen müssen (vgl. BGH v. 9.3. 1981, II ZR 54-80, BGHZ 80, 129 ff.; v. 24.10.1988, II ZR 176-88, BGHZ 105, 300; zusammenfassender Überblick: Goette, DStR 1997, 924 ff.).

  • BGH, 06.12.1993 - II ZR 102/93

    Passivierung von eigenkapitalersetzenden Gesellschafterdarlehen in einer …

    Auszug aus BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97
    Entgegen der Ansicht der Revision hindert der Zweck der Vorbelastungs- oder Unterbilanzhaftung (vgl. dazu BGHZ 124, 282, 286) die Berücksichtigung des Geschäfts- oder Firmenwertes nicht.

    Allerdings hat der Senat in seiner Entscheidung vom 6.12.1993 (BGHZ 124, 282 ff.) ausgesprochen, daß die Vorbelastungsbilanz als Vermögensbilanz nach den für die Jahresbilanz geltenden, entsprechend heranzuziehenden Vorschriften aufzustellen ist.

  • BGH, 16.12.1991 - II ZR 58/91

    Abfindung der GmbH-Gesellschafter bei Zwangseinziehung des Geschaftsanteils

    Auszug aus BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97
    Üblicherweise hat der II. Zivilsenat die Auswahl der richtigen Bewertungsmethode dem Tatrichter überlassen (vgl. BGH v. 16.12.1991, II ZR 58-91, BGHZ 116, 359 ff., 371, DStR 1992, 652;… ferner Nachw. bei Goette, Die GmbH nach der BGH-Rechtsprechung § 5 Rn. 73), die Formulierungen des oben abgedruckten Urteils könnten allerdings dahin verstanden werden, daß er - zumindest bei Fallgestaltungen der hier gegebenen Art - allein das Ertragswertverfahren für die richtige Bewertungsmethode hält.
  • BGH, 29.09.1997 - II ZR 245/96

    Aufstellung einer Vorbelastungsbilanz

    Auszug aus BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97
    In seinem Urteil vom 29.9.1997 (II ZR 245-96, DStR 1997, 1857 m. Anm.) hatte der Senat seine frühere Aussage bekräftigt, daß in diese - als Vermögensbilanz - erstellte Aufstellung die Aktiva des Gesellschaftsvermögens nach Fortführungswerten eingestellt werden müssen; eine Ausnahme gilt allerdings dann, wenn schon im Zeitpunkt der Eintragung sicher ist, daß die überschuldete Gesellschaft eine negative Fortbestehensprognose hat.
  • BGH, 24.10.1988 - II ZR 176/88

    Erfüllung der Einlageverpflichtung bei Mehrleistungen; Verjährung des Anspruchs …

    Auszug aus BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97
    1970, II ZR 137-69, BGHZ 53, 210 ff.; v. 15.12.1975, II ZR 95-73, BGHZ 65, 378 ff.), sondern dadurch sichergestellt, daß die Gesellschafter, die damit einverstanden gewesen sind, daß schon die Vorgesellschaft den Geschäftsbetrieb aufnimmt und dabei Verbindlichkeiten eingeht, die entstandenen Verluste im Wege der Unterbilanzhaftung ausgleichen müssen (vgl. BGH v. 9.3. 1981, II ZR 54-80, BGHZ 80, 129 ff.; v. 24.10.1988, II ZR 176-88, BGHZ 105, 300; zusammenfassender Überblick: Goette, DStR 1997, 924 ff.).
  • BGH, 15.12.1975 - II ZR 95/73

    technische Öle - § 11 Abs. 2 GmbH, (auf die Einlageverpflichtung beschränkte) …

    Auszug aus BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97
    1970, II ZR 137-69, BGHZ 53, 210 ff.; v. 15.12.1975, II ZR 95-73, BGHZ 65, 378 ff.), sondern dadurch sichergestellt, daß die Gesellschafter, die damit einverstanden gewesen sind, daß schon die Vorgesellschaft den Geschäftsbetrieb aufnimmt und dabei Verbindlichkeiten eingeht, die entstandenen Verluste im Wege der Unterbilanzhaftung ausgleichen müssen (vgl. BGH v. 9.3. 1981, II ZR 54-80, BGHZ 80, 129 ff.; v. 24.10.1988, II ZR 176-88, BGHZ 105, 300; zusammenfassender Überblick: Goette, DStR 1997, 924 ff.).
  • BGH, 09.02.1970 - II ZR 137/69

    Gründer-GmbH Haftung bei Geschäftsunfähigkeit eines der mehreren Gesamtvertreter

    Auszug aus BGH, 09.11.1998 - II ZR 190/97
    1970, II ZR 137-69, BGHZ 53, 210 ff.; v. 15.12.1975, II ZR 95-73, BGHZ 65, 378 ff.), sondern dadurch sichergestellt, daß die Gesellschafter, die damit einverstanden gewesen sind, daß schon die Vorgesellschaft den Geschäftsbetrieb aufnimmt und dabei Verbindlichkeiten eingeht, die entstandenen Verluste im Wege der Unterbilanzhaftung ausgleichen müssen (vgl. BGH v. 9.3. 1981, II ZR 54-80, BGHZ 80, 129 ff.; v. 24.10.1988, II ZR 176-88, BGHZ 105, 300; zusammenfassender Überblick: Goette, DStR 1997, 924 ff.).
  • BGH, 29.09.2015 - II ZB 23/14

    Spruchverfahren zur gerichtlichen Nachprüfung einer Barabfindung für …

    Zu dieser Schätzung ist bei einem werbenden Unternehmen die Ertragswertmethode eine grundsätzlich geeignete Methode (BGH, Beschluss vom 9. November 1998 - II ZR 190/97, BGHZ 140, 35, 36;… Beschluss vom 6. November 2013 - XII ZB 434/12, NJW 2014, 294 Rn. 35;… vgl. auch BVerfG, ZIP 2011, 1051 Rn. 23 mwN).

    Nach dem Stichtag insoweit eintretende Entwicklungen sind grundsätzlich nur zu berücksichtigen, wenn sie am Stichtag schon angelegt waren (BGH, Urteil vom 9. November 1998 - II ZR 190/97, BGHZ 140, 35, 38).

  • LG München I, 31.07.2015 - 5 HKO 16371/13

    Höhere Barabfindung für Aktionäre

    Danach sind nämlich bei der Ermittlung des Unternehmenswertes entsprechend den Grundsätzen der Wurzeltheorie nur solche Faktoren zu berücksichtigen, die zu den am Stichtag herrschenden Verhältnissen bereits angelegt waren (vgl. nur BGHZ 138, 136, 140; 140, 35, 38; OLG Düsseldorf WM 2009, 2220, 2224; OLG Stuttgart NZG 2007, 478, 479; AG 2008, 510, 514; LG München I, Urteil vom 18.1.2013, Az. 5HK O 23928/09; Beschluss vom 24.5.2013; Beschluss vom 28.3.2014, Az. 5HK O 18925/08; Beschluss vom 28.5.2014, Az. 5 HK O 22657/12, S. 74; Beschluss vom 6.3.2015, Az. 5HK O 662/13;… Riegger in: Kölner Kommentar zum AktG, 3. Aufl., Anh § 11 SpruchG Rdn. 10;… Riegger/Wasmann in: Festschrift für Goette, 2011, S. 433, 435;… Großfeld, Recht der Unternehmensbewertung, 7. Aufl., Rdn. 315).
  • LG München I, 22.06.2022 - 5 HKO 16226/08

    Grundsätze der angemessenen Barabfindung

    Spätere Entwicklungen dürfen somit nur berücksichtigt werden, wenn sie am Stichtag bereits in der Wurzel angelegt waren, wenn deren Verursachung also in die Zeit vor dem Bewertungsstichtag fällt und zu diesem Zeitpunkt bereits mit genügend hoher Wahrscheinlichkeit vorauszusehen war (vgl. nur BGHZ 138, 136, 140; 140, 35, 38 = NZG 1999, 70, 71; BGH NZG 2016, 139, 143 = AG 2016, 135, 141 = ZIP 2016, 110, 115 = WM 2016, 157, 162 = = BB 2016, 304, 305 = DB 2016, 160, 165 = NJW-RR 2016, 231, 236 = DStR 2016, 424, 427 = MDR 2016, 337, 338; OLG M2.
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