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Rechtsprechung
   BGH, 14.02.1995 - XI ZR 218/93   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1995,991
BGH, 14.02.1995 - XI ZR 218/93 (https://dejure.org/1995,991)
BGH, Entscheidung vom 14.02.1995 - XI ZR 218/93 (https://dejure.org/1995,991)
BGH, Entscheidung vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93 (https://dejure.org/1995,991)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BörsG § 53 Abs. 2
    Anforderungen an die Aufklärung über die Verlustrisiken bei Börsentermingeschäften

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1995, 1554
  • ZIP 1995, 553
  • MDR 1995, 488
  • VersR 1995, 837
  • WM 1995, 658
  • BB 1995, 843
  • DB 1995, 1122
 
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Wird zitiert von ... (22)Zitiert selbst (3)

  • BGH, 29.03.1994 - XI ZR 31/93

    Rechenschaftspflicht eines Vermögensverwalters; Erlangung der …

    Auszug aus BGH, 14.02.1995 - XI ZR 218/93
    bb) Nach dieser Vorschrift kann die Börsentermingeschäftsfähigkeit kraft Information nur durch einen gesetzlicher Bank- und Börsenaufsicht unterstehenden Kaufmann als Vertragspartner des Anlegers, nicht dagegen durch einen Dritten, der diese Qualifikation nicht aufweist, herbeigeführt werden (Senatsurteil vom 29. März 1994 - XI ZR 31/93, WM 1994, 834, 838).

    Das auch von der Revision angeführte Senatsurteil vom 29. März 1994 (XI ZR 31/93, WM 1994, 834, 838) betrifft einen Fall, in dem ein Vermögensverwalter die Informationsschrift einer Bank seinem Kunden nicht als deren Bote, sondern von sich aus in einem Zeitpunkt zugeleitet hatte, als sein Kunde zu der betreffenden Bank noch keine Geschäftsbeziehungen unterhielt (…aaO. S. 834 f.).

  • BGH, 25.04.1988 - II ZR 185/87

    Termingeschäftsfähigkeit aufgrund berufsmäßigen Handelns

    Auszug aus BGH, 14.02.1995 - XI ZR 218/93
    Als ehemaliger langjähriger Anlageberater bei der beklagten Bank hat der Vertreter H. des Klägers jedenfalls früher berufsmäßig Börsentermingeschäfte betrieben und ist deshalb nach § 53 Abs. 1 Satz 2 BörsG termingeschäftsfähig (vgl. BGHZ 104, 205, 207 ff.) [BGH 25.04.1988 - II ZR 185/87].
  • LG Berlin, 24.09.1991 - 20 O 127/91
    Auszug aus BGH, 14.02.1995 - XI ZR 218/93
    bb) Das von der Beklagten verwendete bankübliche Informationsblatt entspricht, wie auch die Revision nicht in Zweifel zieht, inhaltlich den vorbezeichneten Anforderungen zur Herbeiführung der Termingeschäftsfähigkeit privater Anleger (LG Berlin WM 1992, 93, 95 [LG Berlin 24.09.1991 - 20 O 127/91];… Schwark aaO. Rdn. 16;… Jaskulla aaO. S. 271, 276;… Wach aaO. S. 395; Drygalla EWiR 1992, 263; a.A. wohl Tilp EWiR 1995, 47 f.).
  • BGH, 11.06.1996 - XI ZR 172/95

    Verbindlichkeit von Börsentermingeschäften

    a) Die Informationsschrift der Beklagten, die mit der von den Spitzenverbänden der Kreditwirtschaft entwickelten (WM 1989, 1193 ff.) wortgleich ist, genügt, wie auch das Berufungsgericht nicht in Zweifel zieht, inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen (Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658).

    Die Senatsentscheidung ist darauf auch nicht übertragbar; beide Problembereiche sind vielmehr streng voneinander zu trennen (vgl. Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658 f.; OLG Karlsruhe ZIP 1996, 123, 127; Koller EWiR 1993, 751, 752).

    Ob das Informationsblatt den besonderen Verhältnissen des einzelnen privaten Kunden und den von ihm beabsichtigten konkreten Geschäften gerecht wird, also anleger- und objektgerecht ist, ist für die Termingeschäftsfähigkeit ohne Bedeutung (vgl. Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658).

    Daß Termingeschäftsfähigkeit kraft Information stets nur durch unmittelbaren Kontakt der Bank mit dem Anleger herbeigeführt werden kann, ist § 53 Abs. 2 S. 1 BörsG nicht zu entnehmen (Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658, 659).

    Der Senat hat die Frage bisher offengelassen (Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658, 659); er schließt sich nunmehr aus folgenden Gründen der von Wach vertretenen Auffassung an:.

    Dazu fehlen - vom Standpunkt des Berufungsgerichts aus konsequent - Feststellungen insbesondere zur Aufklärungsbedürftigkeit der Klägerin unter Berücksichtigung einer etwaigen Sachkunde ihrer Vertreter (vgl. Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658, 659).

  • BGH, 28.09.2004 - XI ZR 259/03

    Börsentermingeschäftsfähigkeit eines Rechtsanwalts und Notars

    Die Informationsschrift entspricht im wesentlichen der von den Spitzenverbänden der Kreditwirtschaft entwickelten (WM 1989, 1193 ff.; vgl. hierzu Senat BGHZ 133, 82, 85 und Urteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658) und genügt inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen.
  • BGH, 05.10.1999 - XI ZR 296/98

    Geschäfte mit Bandbreiten-Optionsscheinen als Börsentermingeschäfte

    Die Aufzählung der typischen Risiken in § 53 Abs. 2 BörsG hat für die bei Inkrafttreten der Börsengesetznovelle im Jahre 1989 an Terminmärkten vorkommenden Kontraktarten vielmehr abschließenden Charakter (Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658).
  • BGH, 11.03.1997 - XI ZR 92/96

    Aufklärungspflichten über Verlustrisiken bei Börsentermingeschäften

    a) Das Informationsblatt genügt zwar den Anforderungen des § 53 Abs. 2 Satz 1 BörsG zur Herstellung der Termingeschäftsfähigkeit kraft Information (Senatsurteile vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658 f. und vom 11. Juni 1996 - XI ZR 172/95, WM 1996, 1260, 1261).

    Denn im Verhältnis zur Bank ist bei der Beurteilung der Aufklärungsbedürftigkeit des Anlegers die Sachkunde seines Vertreters zu berücksichtigen (Senatsurteile vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658, 659 und vom 11. Juni 1996 - XI ZR 172/95, WM 1996, 1260, 1262).

  • BGH, 19.05.1998 - XI ZR 216/97

    Verbindlichkeit von Börsentermingeschäften; Erlangung der …

    Es entspricht in Aufbau und Inhalt weitgehend der von den Spitzenverbänden der Kreditwirtschaft entwickelten Informationsschrift (abgedruckt in WM 1989, 1193 ff. und in ZIP 1989, 1158 f.), die vom erkennenden Senat in ständiger Rechtsprechung als den Erfordernissen des § 53 Abs. 2 Satz 1 BörsG genügend angesehen wird (Senatsurteile vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658, vom 11. Juni 1996 - XI ZR 172/95, WM 1996, 1260, 1261 und vom 11. März 1997 - XI ZR 92/96, WM 1997, 811, 812).
  • OLG Düsseldorf, 23.01.2008 - 15 U 18/07

    Keine Aufklärungspflichten nach § 31 Abs. 2 Nr. 1 , 2 WpHG a.F. für nachgelagerte …

    So hat der BGH in einem Fall, in dem es um die Herbeiführung der Termingeschäftsfähigkeit kraft Information ging ausdrücklich klargestellt, dass für ein weitergehendes Aufklärungs- oder Beratungsverschulden der beklagten Bank im Zusammenhang mit dem Börsentermingeschäft angesichts der sachkundigen Vertretung des Klägers durch einen Anlageberater nichts ersichtlich sei (BGH Urt. v. 14. Februar 1995, XI ZR 218/93, NJW 1995, 1554, 1555 a.E.).
  • BGH, 12.05.1998 - XI ZR 180/97

    Rechtsnatur von Geschäften mit selbständigen Basket-Optionsscheinen; Erlangung …

    (2) Der erkennende Senat hat die Frage bisher offen gelassen (BGH, Urteil vom 29. März 1994 - XI ZR 31/93, WM 1994, 834, 838; BGH, Urteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658, 659).
  • BGH, 19.05.1998 - XI ZR 286/97

    Aufklärungspflicht einer Bank bei bankmäßigen Effektengeschäften

    Zutreffend ist allerdings der Ausgangspunkt des Berufungsgerichts: Auch wenn - wie hier - das Informationsblatt der Klägerin über die Risiken bei Börsentermingeschäften inhaltlich den gesetzlichen Anforderungen genügt (vgl. Senatsurteil vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658), kann ein über § 53 Abs. 2 BörsG hinausgehender, durch individuelle Verhältnisse des Anlegers oder Eigenarten der jeweiligen Geschäfte bedingter Informationsbedarf eine zusätzliche Aufklärung erfordern (Senatsurteil vom 11. Juni 1996 - XI ZR 172/95, WM 1996, 1260, 1261).
  • OLG Stuttgart, 16.02.2005 - 9 U 171/03

    Bankenhaftung bei Verlusten durch Börsentermingeschäfte: Offenlegungspflicht der …

    Die der Beklagten obliegende Informationserteilung über Risiken von Börsentermingeschäften konnte durch Überlassung der durch die Spitzenverbände der Kreditwirtschaft konzipierte Unterrichtungsschrift vor Aufnahme der Termingeschäftstätigkeit ausreichend erfolgen (BGH WM 1994, 834; 1995, 658; 1997, 811; 1998, 1441).

    Rn. 33 Da für die Herstellung der Börsentermingeschäftsfähigkeit unerheblich ist, ob die Klägerin die Informationsschrift gelesen oder verstanden hatte, war die Beklagte allerdings grundsätzlich nach allgemeinen Grundsätzen verpflichtet, eine erforderliche Risikoaufklärung individuell, somit anleger- und objektgerecht und bezogen auf die konkret vorgesehenen Anlageformen vorzunehmen (BGH WM 95, 658; ZIP 96, 1206; WM 97, 811 = NJW 97, 2171).

  • BGH, 24.09.1996 - XI ZR 244/95

    Schadensersatz für Verluste aus Börsentermingeschäften wegen Verschulden bei …

    Daß diese Schrift den Anforderungen des § 53 Abs. 2 Satz 1 BörsG zur Herstellung der Termingeschäftsfähigkeit kraft Information genügt (Senatsurteile vom 14. Februar 1995 - XI ZR 218/93, WM 1995, 658 f. [BGH 14.02.1995 - XI ZR 218/93] und vom 11. Juni 1996 - XI ZR 172/95, WM 1996, 1260, 1262), besagt insoweit nichts.
  • OLG Düsseldorf, 09.02.2007 - 17 U 257/06

    Aufklärungspflichten eines zur Wahrnehmung von spekulativen Börsenterminen …

  • OLG Düsseldorf, 11.02.2005 - 15 U 81/04

    Ungenügende Aufklärungspflicht über Telefon

  • OLG Köln, 08.03.1996 - 19 U 201/95

    Börsentermingeschäftsfähigkeit durch wirksame Information

  • OLG Düsseldorf, 11.02.2005 - 15 U 133/03

    Aufklärungspflicht bei Optionsgeschäften

  • OLG Karlsruhe, 02.12.2003 - 17 U 44/03

    Wertpapierhandel: Anwendbares Recht auf Wertpapiergeschäfte vor dem 21. Juni …

  • OLG Köln, 20.09.1996 - 20 U 140/95

    Keine Börsentermingeschäfte durch den Vermögensverwalter

  • OLG München, 05.03.1997 - 15 U 5361/96

    Beratungspflicht einer Bank bei Effektengeschäften

  • OLG Düsseldorf, 05.07.2002 - 17 U 200/01
  • OLG Bamberg, 07.02.1997 - 6 U 62/96

    Erstattung von Verlusten aus Börsentermingeschäften; Bereicherungsrechtliche …

  • OLG Karlsruhe, 04.07.2001 - 7 U 68/98

    Vermögensgestaltungsberatung - Pflichten des Beraters

  • KG, 23.01.2003 - 8 U 282/01

    Wertpapierhandel: Aufklärungs- und Informationspflichten der depotführenden Bank …

  • OLG Düsseldorf, 01.10.2003 - 15 U 185/02
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