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Rechtsprechung
   BGH, 22.11.1983 - VI ZR 36/82   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1983,1249
BGH, 22.11.1983 - VI ZR 36/82 (https://dejure.org/1983,1249)
BGH, Entscheidung vom 22.11.1983 - VI ZR 36/82 (https://dejure.org/1983,1249)
BGH, Entscheidung vom 22. November 1983 - VI ZR 36/82 (https://dejure.org/1983,1249)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Anspruch auf Schadensersatz nach einem Verkehrsunfall - Positive Vertragsverletzung eines Rechtsanwalts - Versäumung der Aufklärung über die Verjährung möglicher Schadensersatzansprüche aus einem Verkehrsunfall

  • Juristenzeitung(kostenpflichtig)

    Zur Zeugenfähigkeit des Gegners des Vorprozesses im Regreßprozeß gegen den Anwalt

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 1984, 1240 (Ls.)
  • ZIP 1984, 221
  • MDR 1984, 479
  • VersR 1984, 160
 
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Wird zitiert von ... (16)Zitiert selbst (5)

  • BGH, 14.11.1978 - VI ZR 112/77

    Beweismittel im Anwaltshaftungsprozeß

    Auszug aus BGH, 22.11.1983 - VI ZR 36/82
    Der Gegner des Vorprozesses kann im Regreßprozeß gegen den Rechtsanwalt als Zeuge vernommen werden, auch wenn er im Vorprozeß wegen seiner Parteistellung nicht als Zeuge zur Verfügung stand (Bestätigung von BGHZ 72, 328).

    Dies widerspreche zwar den Grundsätzen, die der Bundesgerichtshof in BGHZ 72, 328 aufgestellt habe.

    Weiter ist das Berufungsgericht zutreffend der Auffassung, daß der Kläger des Regreßprozesses unter dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes im Blick auf die Beweislast ebenso günstig gestellt werden muß, wie er ohne das zum Schadensersatz verpflichtende Verhalten des Anwalts in einem Prozeß gegen seinen ursprünglichen Anspruchsgegner gestanden haben würde (BGHZ 30, 226, 232; 72, 328, 330).

    Dies hat der erkennende Senat in BGHZ 72, 328, 331/332 im einzelnen dargelegt (vgl. hierzu auch Anm. Weber in LM ZPO § 282 Nr. 13).

  • BGH, 20.01.1976 - VI ZR 15/74

    Elternteil - Minderjähriges Kind - Unerlaubte Handlung - Elterliche Sorge

    Auszug aus BGH, 22.11.1983 - VI ZR 36/82
    Der Bundesgerichtshof hat den auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts zurückgehenden Rechtsgrundsatz entwickelt, daß derjenige, der die Kenntnisnahme von Tatsachen einem Dritten überträgt, sich im Hinblick auf die Verjährung dessen Tatsachenkenntnis zurechnen lassen muß, auch wenn der Vertreter die erlangte Kenntnis nicht an den Vertretenen weitergibt (BGH, Urteil vom 29. Januar 1968 - III ZR 118/67 - NJW 1968, 988; vgl. auch Senatsurteil vom 20. Januar 1976 - VI ZR 15/74 - NJW 1976, 2344).
  • BGH, 05.12.1978 - VI ZR 185/77

    Voraussetzung eines Grundurteils

    Auszug aus BGH, 22.11.1983 - VI ZR 36/82
    Voraussetzung für den Erlaß eines Urteils über den Grund des Anspruchs (§ 304 ZPO) ist die Feststellung, daß nach hoher Wahrscheinlichkeit der Klageanspruch in irgendeiner Höhe besteht (vgl. Senatsurteil vom 5. Dezember 1978 - VI ZR 185/77 - VersR 1979, 281).
  • BGH, 22.06.1959 - III ZR 52/58

    Pflichten des Armenanwalts

    Auszug aus BGH, 22.11.1983 - VI ZR 36/82
    Weiter ist das Berufungsgericht zutreffend der Auffassung, daß der Kläger des Regreßprozesses unter dem Gesichtspunkt des Schadensersatzes im Blick auf die Beweislast ebenso günstig gestellt werden muß, wie er ohne das zum Schadensersatz verpflichtende Verhalten des Anwalts in einem Prozeß gegen seinen ursprünglichen Anspruchsgegner gestanden haben würde (BGHZ 30, 226, 232; 72, 328, 330).
  • BGH, 29.01.1968 - III ZR 118/67

    Haftung des Geschädigten für das Wissen Dritter

    Auszug aus BGH, 22.11.1983 - VI ZR 36/82
    Der Bundesgerichtshof hat den auf die Rechtsprechung des Reichsgerichts zurückgehenden Rechtsgrundsatz entwickelt, daß derjenige, der die Kenntnisnahme von Tatsachen einem Dritten überträgt, sich im Hinblick auf die Verjährung dessen Tatsachenkenntnis zurechnen lassen muß, auch wenn der Vertreter die erlangte Kenntnis nicht an den Vertretenen weitergibt (BGH, Urteil vom 29. Januar 1968 - III ZR 118/67 - NJW 1968, 988; vgl. auch Senatsurteil vom 20. Januar 1976 - VI ZR 15/74 - NJW 1976, 2344).
  • BGH, 16.06.2005 - IX ZR 27/04

    Haftungsausfüllende Kausalität im Anwaltshaftungsprozess

    Deshalb darf - und muß - der Richter des Regreßprozesses auch verwertbare Beweismittel berücksichtigen, auf welche im Vorprozeß nicht hätte zurückgegriffen werden können (BGHZ 72, 328, 330; 133, 110, 115; BGH, Urt. v. 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161).

    Zwar wurde ein Schaden im Rechtssinne verneint, wenn der Regreßkläger bei sachgerechter Vertretung durch den jetzt verklagten Rechtsanwalt im Vorprozeß obsiegt hätte, weil der Gegner einen ihm obliegenden Beweis mit den dort zulässigen Beweismitteln nicht hätte führen können, sich jedoch im Regreßprozeß aufgrund des hier zulässigerweise erhobenen Beweises herausstellt, daß er den Vorprozeß materiellrechtlich zu Recht verloren hat (…BGH, Urt. v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255; vgl. ferner BGHZ 72, 328, 329 f; BGH Urt. v. 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161).

  • BGH, 23.01.2007 - XI ZR 44/06

    Verjährungsfrist in Überleitungsfällen von subjektiven Voraussetzungen abhängig

    So muss der Gläubiger, der einen Dritten mit der Tatsachenermittlung gerade zur Durchsetzung oder Abwehr unter anderem desjenigen Anspruchs, um dessen Verjährung es konkret geht, beauftragt hat, dessen Kenntnis gegen sich gelten lassen (BGH, Urteile vom 29. Januar 1968 - III ZR 118/67, NJW 1968, 988 f., vom 22. November 1983 - VI ZR 36/82, ZIP 1984, 221, 222, vom 19. März 1985 - VI ZR 190/83, NJW 1985, 2583, vom 15. Oktober 1992 - IX ZR 43/92, WM 1993, 251, 258 und vom 19. März 1997 - XII ZR 287/95, NJW 1997, 2049, 2050).
  • OLG Saarbrücken, 23.11.2017 - 4 U 26/15

    Schadensersatzklage eines nach Wiederaufnahme des Strafverfahrens …

    Von diesem unzuverlässigen Beurteilungsmaßstab soll aber im Interesse eines gerechten Ergebnisses der Schadensersatzprozess, bei dem es nicht um Durchführung oder Wiederholung des Vorprozesses, sondern um die Ermittlung des zu ersetzenden Schadens geht, wie er sich im gegenwärtigen Zeitpunkt darstellt, gerade freigestellt sein (BGHZ 72, 328, 331, 332; BGH ZIP 1984, 221, 222).
  • BGH, 13.06.1996 - IX ZR 233/95

    Prüfungsmaßstab im Regreßprozeß bei Führung des Ausgangsverfahrens nach dem …

    Aus diesem Grunde darf der Richter des Regreßprozesses Beweismittel berücksichtigen, die im Vorprozeß nicht zur Verfügung standen (BGHZ 72, 328; BGH, Urt. v. 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161).
  • BGH, 18.11.1999 - IX ZR 420/97

    Haftungsausfüllende Kausalität bei Beratungsverschulden des Rechtsanwalts

    Die Beweislastregeln des Vorverfahrens gelten grundsätzlich auch für den Regreßprozeß (BGHZ 133, 110, 111 ff; BGH, Urt. v. 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161; v. 20. November 1984 - IX ZR 9/84, VersR 1985, 146, 147; v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255 f).
  • BGH, 16.05.1989 - VI ZR 251/88

    Unterlassen der Prüfung von Krankenhausunterlagen auf ärztliche Behandlungsfehler

    Nach den Grundsätzen, die die Rechtsprechung unter Heranziehung des Rechtsgedankens des § 166 Abs. 1 BGB zum sog. Wissensvertreter entwickelt hat, muß sich derjenige, der einen anderen - unabhängig von einem Vertretungsverhältnis - mit der Erledigung bestimmter Angelegenheiten in eigener Verantwortung betraut, das in diesem Rahmen erlangte Wissen des anderen zurechnen lassen; dies gilt insbesondere dann, wenn der Geschädigte bzw. dessen gesetzlicher Vertreter einen Rechtsanwalt mit der Aufklärung eines Sachverhalts beauftragt hat (vgl. BGHZ 83, 293, 296; BGH, Urteil vom 29. Januar 1968 - III ZR 118/67 - NJW 1968, 988 f.; Senatsurteile vom 22. November 1983 - VI ZR 36/82 - VersR 1984, 160, 161 und vom 19. März 1985 - VI ZR 19O/83 - VersR 1985, 735 ).
  • BGH, 02.07.1987 - IX ZR 94/86

    Schaden im Anwaltshaftungsprozeß bei materiell-rechtlich richtigem Unterliegen im …

    Das hat der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs wiederholt entschieden (BGHZ 72, 328 ff; Urteil vom 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161).

    Darauf hat bereits der VI. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs im Urteil vom 22. November 1983 (a.a.O. S. 162) hingewiesen.

  • OLG München, 21.09.2016 - 15 U 979/15

    Abrechnungsbetrug Ostheopathie: vom Gefängnis verschont aber Approbation verloren …

    Die Beweislastregeln des Vorverfahrens gelten grundsätzlich auch für den Regressprozess (BGHZ 133, 110, 111 ff; BGH, Urt. v. 22. November 1983 - VI ZR 36/82, VersR 1984, 160, 161; v. 20. November 1984 - IX ZR 9/84, VersR 1985, 146, 147; v. 2. Juli 1987 - IX ZR 94/86, NJW 1987, 3255 f).
  • OLG Celle, 02.12.2025 - 13 Verg 8/25

    Bildung von Fachlosen und Teillosen bei der Vergabe einer Rahmenvereinbarung über …

    Nichts anderes dürfte aus der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs folgen, wonach einem Geschäftsherrn das Wissen eines Rechtsanwalts zuzurechnen ist, der von dem Geschäftsherrn mit der Aufklärung eines bestimmten Sachverhalts beauftragt worden ist (…vgl. BGH, Urteile vom 26. Mai 2020 - VI ZR 186/17 Rn. 15;… vom 8. November 2016 - VI ZR 594/15 Rn. 14;… vom 10. Oktober 2006 - VI ZR 74/05 Rn. 21;… vom 16. Mai 1989 - VI ZR 251/88 juris Rn. 12; vom 22. November 1983 - VI ZR 36/82 juris Rn. 17 …und vom 29. Januar 1968 - III ZR 118/67 juris Rn. 23).
  • BGH, 15.10.1991 - VI ZR 280/90

    Kenntnisstand eines Betrugsopfers

    Den Kenntnisstand seiner Anwälte muß der Kläger nach den Grundsätzen, die die Rechtsprechung zur Zurechenbarkeit der Kenntnis eines Wissensvertreters entwickelt hat (vgl. Senatsurteile vom 22. November 1983 - VI ZR 36/82 - VersR 1984, 160, 161 und vom 16. Mai 1989 - VI ZR 251/88 - VersR 1989, 914 m.w.N.), gegen sich gelten lassen.
  • BGH, 31.10.1989 - VI ZR 84/89

    Beginn der Verjährung bei Irrtum über den Ersatzpflichtigen bei einem …

  • OLG Düsseldorf, 12.11.1999 - 22 U 39/99

    Anforderungen an den Vorsatz bei Beitragsvorenthaltung; Bestreiten mit …

  • OLG Düsseldorf, 02.05.2012 - 13 U 80/11

    Pflichten eines Rechtsanwalts bei Unerreichbarkeit einer Partei

  • OLG Düsseldorf, 06.11.1998 - 22 U 95/98

    Verkehrssicherungspflicht gegenüber Schaulustigen bei gefährlichen Aufbauarbeiten

  • OLG Dresden, 15.06.1998 - 2 U 325/98

    Schadenersatzanspruch gegen Rechtsanwalt; Unterlassene Berufungseinlegung; …

  • BGH, 16.11.1995 - IX ZR 28/95

    Prüfung von Schadensersatzansprüchen gegen einen Rechtsanwalt wegen fehlerhafter …

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