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Weitere Entscheidung unten: OVG Niedersachsen, 26.02.2002

Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2001,1025
OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00 (https://dejure.org/2001,1025)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04.10.2001 - 9 A 2737/00 (https://dejure.org/2001,1025)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 04. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 (https://dejure.org/2001,1025)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Heranziehung eines Grundstückeigentümers zur Entrichtung von Abfallentsorgungsgebühren; Ermächtigungsgrundlage für eine solche Gebührensatzung; Berechnungsmaßstab für die Höhe der Abfallgebühren; Zulässigkeit eines einheitlichen Haushaltsmaßstabes bezüglich der Differenz ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2002, 684
  • ZKF 2002, 205
 
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Wird zitiert von ... (66)Zitiert selbst (13)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.02.2000 - 9 A 3915/98

    Grundgebühr

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Dies hat der Senat zur Abfallsatzung 1996 in seinem den Parteien bekannten Urteil vom 2. Februar 2000 - 9 A 3915/98 -, NWVBl. 2000, 460, ausgeführt.

    Wie das Verwaltungsgericht zutreffend unter Anwendung der vom Senat im Urteil vom 2. Februar 2000 - 9 A 3915/98 -, NWVBl 2000, 460, für das Jahr 1996 entwickelten Maßstäbe ausgeführt hat, ist der von der RSAG für das Jahr 1997 veranschlagte Selbstkostenerstattungspreis - sieht man von der Position "kalkulatorische Wagnisse" und "Mehrwertsteuer für die Personalkostenumlage des Kreises" ab - ordnungsgemäß nach den gesetzlichen Vorgaben für Entgelte für Leistungen aufgrund öffentlicher Aufträge kalkuliert worden, nämlich der Verordnung PR Nr. 30/53 über die Preise bei öffentlichen Aufträgen in der Fassung vom 13. Juni 1989 (BGBl. I S. 1094) - VO PR 30/53 - und den Leitsätzen für die Preisermittlung auf Grund von Selbstkosten - LSP - (Anlage zur VO PR 30/53).

    Letztere Aufgabe oblag, wie der Senat in seinem das Gebührenjahr 1996 betreffenden Urteil vom 2. Februar 2000 - 9 A 3915/98 -, NWVBl 2000, 460, ausgeführt hat, bis dahin gemäß § 3 Abs. 2 des bis 5. Oktober 1996 geltenden Abfallgesetzes vom 27. August 1986 i.V.m. § 5 Abs. 6 Satz 2 LAbfG 1995 den kreisangehörigen Gemeinden.

    Rn. 56 Dass der Ansatz von Mehrwertsteuer (15%) auf die Personalkostenumlage des Kreises (= 1.593.000,- DM, Gebührenkalkulation S. 9) unzulässig ist, hat der Senat in seinen Urteilen vom 2. Februar 2000 -9 A 3915/98-(Gebührenjahr 1996), NWVBl. 2000, 460, und vom 24. November 1999 - 9 A 6065/96 - (Gebührenjahr 1994), NWVBl. 2000, 373, dargelegt.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.11.1999 - 9 A 6065/96

    Bemessung der Höhe von Abfallgebühren nach dem Personenmaßstab; Entsorgung von …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 51 vgl. Urteil vom 24. November 1999 - 9 A 6065/96 -, NWVBl 2000, 373 (betreffend Abfallgebührensatzung des Kreises für 1994).

    Rn. 56 Dass der Ansatz von Mehrwertsteuer (15%) auf die Personalkostenumlage des Kreises (= 1.593.000,- DM, Gebührenkalkulation S. 9) unzulässig ist, hat der Senat in seinen Urteilen vom 2. Februar 2000 -9 A 3915/98-(Gebührenjahr 1996), NWVBl. 2000, 460, und vom 24. November 1999 - 9 A 6065/96 - (Gebührenjahr 1994), NWVBl. 2000, 373, dargelegt.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.03.1996 - 9 A 384/93

    Öffentliche Einrichtung; Zentrale Abwasserbeseitigung; Dezentrale …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 24 Vgl. Urteil des Senats vom 18. März 1996 - 9 A 384/93 -, NWVBl 1997, 29.

    Rn. 31 Vgl. Urteil des Senats vom 18. März 1996 - 9 A 384/93 -, a.a.O.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.08.1994 - 9 A 1248/92

    Betriebswirtschafliche Grundsätze; Kalkulatorische Abschreibungen; …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 45 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 5. August 1994 - 9 A 1248/92 -, KStZ 1994, 213.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.02.1997 - 22 A 1135/94

    Kommunale Einheitsgebühren nur ausnahmsweise zulässig

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Der Senat hat in der zitierten Entscheidung zugleich darauf hingewiesen, dass die Situation im Rahmen der Pflichtaufgabe der Abfallentsorgung eine andere ist, als sie der Entscheidung des 22. Senats in seinem Urteil vom 27. Februar 1997 - 22 A 1135/94 -, NWVBl. 1998, 72, hinsichtlich der Bereitstellung einer Leichenhalle für die Benutzung des Friedhofs zugrundelag.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 18.07.1997 - 9 A 2933/95

    Umlage von Verbandsbeiträgen

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 70 Vgl. Urteil des Senats vom 18. Juli 1997 - 9 A 2933/95 - KStZ 1998, 219.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 16.06.1994 - 9 A 4246/92

    Kommunale Abfallbeseitigungsrichtung; Ansatzfähige Kosten; Kommune ; Betreiber …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 53 vgl. insoweit zur bisherigen Rechtslage: Urteil des Senats vom 16. Juni 1994 - 9 A 4246/92 -, NWVBl 1995, 24,.
  • BVerwG, 20.12.2000 - 11 C 7.00

    Abfallgebühren; grundstücksbezogene Behältergebühr; Grundgebühr; einheitliche …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Dies rechtfertigt es, wie der Senat im Anschluss an das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 20. Dezember 2000 - 11 C 7.00 -, DVBl. 2001, 488, entschieden hat,.
  • BVerwG, 28.03.1995 - 8 N 3.93

    Anforderungen an die Bemessung von Entwässerungsgebühren - Vereinbarkeit von …

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 35 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. April 1994 - 8 NB 4.93 -, KStZ 1994, 231; Beschluss vom 28. März 1995 - 8 N 3.93 -, DÖV 1995, 826.
  • BVerwG, 13.04.1994 - 8 NB 4.93

    Soziale Staffelung von Kindertagesstättengebühren

    Auszug aus OVG Nordrhein-Westfalen, 04.10.2001 - 9 A 2737/00
    Rn. 35 Vgl. BVerwG, Beschluss vom 13. April 1994 - 8 NB 4.93 -, KStZ 1994, 231; Beschluss vom 28. März 1995 - 8 N 3.93 -, DÖV 1995, 826.
  • BVerwG, 21.10.1994 - 8 C 21.92

    Berücksichtigung eines mengenorientierten, gewichtsorientierten, …

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 05.04.2001 - 9 A 1795/99

    Gebührenabschlag für Eigenkompostierer

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.05.1996 - 9 A 5654/94

    Verhältnis von Grund- und Mindestgebühr

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 24.06.2008 - 9 A 373/06

    Straßensinkkäste

    Der Gewinnzuschlag in Höhe von 3 % sei auch nach der dem Beklagten bekannten Rechtsprechung des OVG NRW in seinem Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - nicht zu rechtfertigen.

    Er sei auch nicht nach der Rechtsprechung des OVG NRW in seinem Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - generell auf höchstens 1 % beschränkt.

    Rn. 65 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, NVwZ-RR 2002, 684, 685; Ebisch/Gottschalk, Preise und Preisprüfungen, 7. Aufl. 2001, Nr. 51 LSP, Rn. 6.

    Rn. 68 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O., 686, und Teilurteil vom 15. Dezember 1994 - 9 A 2251/93 -, a.a.O., 1240.

    Rn. 76 vgl. OVG NRW, Teilurteil vom 15. Dezember 1994 - 9 A 2251/93 -, a.a.O., und Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O.,.

    Rn. 86 1. Der überhöhte Ansatz des Wagniszuschlags ist nicht deshalb bewusst fehlerhaft erfolgt, weil zur Zeit der Kalkulation das Urteil des Senats vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O., bereits bekannt war.

    Rn. 105 Vgl. OVG NRW, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 -, a.a.O.

  • BVerwG, 14.09.2006 - 9 B 2.06

    Straßenbaubeitrag; Stadtwerke; nichtwirtschaftliche kommunale Einrichtung; …

    Im Übrigen finden sich in der Rechtsprechung der Oberverwaltungsgerichte und Verwaltungsgerichtshöfe verschiedene Ansätze, die im Ergebnis dazu führen, dass das Kommunalabgabenrecht den Vorschriften des öffentlichen Preisrechts engere Grenzen setzt mit der Folge, dass ggf. bestimmte preisrechtlich zulässige Ansätze, namentlich Gewinnzuschläge, ganz oder der Höhe nach nicht als auf die Abgabenschuldner umlagefähiger Aufwand anzuerkennen sind (vgl. etwa OVG Münster, Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - NVwZ-RR 2002, 684 ; OVG Greifswald, Urteil vom 25. Februar 1998 - 4 K 8/97 - KStZ 2000, 12 ;… vgl. auch BVerwG, Beschlüsse vom 1. Oktober 1997 - BVerwG 8 B 209.97 - juris Rn. 5 und vom 23. November 1998 - BVerwG 8 B 173.98 - Buchholz 401.84 Benutzungsgebühren Nr. 91 S. 85 f. = NVwZ 1999, 653 sowie die zusammenfassende Darstellung bei Schulte/Wiesemann, in: Driehaus, Kommunalabgabenrecht, Stand: 33. Erg.Lfg.

    Demgegenüber lege der 9. Senat des Oberverwaltungsgerichts in den von der Beschwerde angeführten Entscheidungen (OVG Münster, Teilurteil vom 15. Dezember 1994 - 9 A 2251/93 - NVwZ 1995, 1238 und Urteil vom 4. Oktober 2001 - 9 A 2737/00 - NVwZ-RR 2002, 684) § 109 GO NRW dahingehend aus, dass die Verabredung eines kalkulatorischen Gewinnzuschlags auch bei nichtwirtschaftlichen Unternehmen dem Grunde nach zulässig sei, und begrenze ihn nur der Höhe nach.

    Die Entscheidung des 9. Senats des Oberverwaltungsgerichts vom 15. Dezember 1994 (NVwZ 1995, 1238) betraf eine Straßenreinigungsgebühr gemäß § 3 Abs. 1 StrReinG NRW i.V.m. § 6 Abs. 2 KAG NRW, diejenige vom 4. Oktober 2001 (NVwZ-RR 2002, 684) eine Abfallentsorgungsgebühr gemäß § 9 Abs. 2 LAbfG NRW i.V.m. § 6 Abs. 2 KAG NRW, sind also jeweils zu Benutzungsgebühren ergangen.

    Auch in der Entscheidung vom 4. Oktober 2001 zu der Abfallentsorgungsgebühr stellt der 9. Senat des Oberverwaltungsgerichts wesentlich darauf ab, dass § 9 Abs. 2 LAbfG NRW eine Sondervorschrift darstelle, die den Begriff der nach § 6 Abs. 2 KAG NRW ansatzfähigen Kosten (nochmals) erweitere (vgl. OVG Münster, a.a.O., NVwZ-RR 2002, 684 ).

  • VGH Baden-Württemberg, 31.05.2010 - 2 S 2423/08

    Gebühr für die Benutzung der öffentlichen Abfallentsorgung bei Übertragung der …

    Zwar ist der Kläger unter Hinweis auf das Urteil des OVG Nordrhein-Westfalen vom 4.10.2001 - 9 A 2737/00 - (KStZ 2001, 13) der Meinung, dass bei einer vom Landkreis beherrschten Abfallentsorgungsgesellschaft nur 1 % des Umsatzes als Gewinnzuschlag angesetzt werden dürften, weil das allgemeine Unternehmerwagnis bei dieser Vertragsgestaltung nur gering sei.
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Rechtsprechung
   OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2002,9624
OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99 (https://dejure.org/2002,9624)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 26.02.2002 - 9 K 2694/99 (https://dejure.org/2002,9624)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 26. Februar 2002 - 9 K 2694/99 (https://dejure.org/2002,9624)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • openjur.de

    Fremdenverkehrsbeitrag: Hebeberechtigung; erdrosselnde Wirkung

  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZKF 2002, 205
 
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Wird zitiert von ... (13)Zitiert selbst (6)

  • BVerfG, 01.03.1997 - 2 BvR 1599/89

    Verfassungsmäßigkeit der kommunalen Besteuerung von Spielautmaten

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99
    Der von der Antragsgegnerin erhobene Fremdenverkehrsbeitrag wäre unter dem Blickwinkel der "Erdrosselung" erst dann nicht mehr verfassungskonform, wenn die Beitragserhebung zur Folge hätte, dass die vom Fremdenverkehr profitierenden Beitragspflichtigen ihre Betriebe nicht mehr zur Grundlage der Lebensführung machen könnten, wenn es ihnen also wirtschaftlich unmöglich gemacht würde, weiterhin als Fremdenverkehrsbetrieb zu existieren (vgl. BVerfG, Beschl. v. 1.4.1971 - 1 BvL 22/67 - DVBl 1972, 144 = BVerfGE 31, 8 = KStZ 1971, 160; Beschl. v. 1.3.1997 - 2 BvR 1599/89, 1714/92, 1508/95 - NVwZ 197, 573 = DÖV 1997, 637 = DVBl 1997, 1053 = KStZ 1997, 193).
  • BVerfG, 01.04.1971 - 1 BvL 22/67

    Pauschalsteuer Gewinnspielgeräte

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99
    Der von der Antragsgegnerin erhobene Fremdenverkehrsbeitrag wäre unter dem Blickwinkel der "Erdrosselung" erst dann nicht mehr verfassungskonform, wenn die Beitragserhebung zur Folge hätte, dass die vom Fremdenverkehr profitierenden Beitragspflichtigen ihre Betriebe nicht mehr zur Grundlage der Lebensführung machen könnten, wenn es ihnen also wirtschaftlich unmöglich gemacht würde, weiterhin als Fremdenverkehrsbetrieb zu existieren (vgl. BVerfG, Beschl. v. 1.4.1971 - 1 BvL 22/67 - DVBl 1972, 144 = BVerfGE 31, 8 = KStZ 1971, 160; Beschl. v. 1.3.1997 - 2 BvR 1599/89, 1714/92, 1508/95 - NVwZ 197, 573 = DÖV 1997, 637 = DVBl 1997, 1053 = KStZ 1997, 193).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 13.11.1990 - 9 K 11/89

    Gemeinde; Fremdenverkehrsbeitragssatzung; Anschaffung von Einrichtungen; …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99
    Der Senat hat allerdings in zwei früheren Entscheidungen (Urteile v. 13.11.1990 - 9 L 156/89 - NVwZ-RR 1992, 45/48 = NST-N 1991, 48; sowie 9 K 11/89 - OVGE 42, 334 = NVwZ-RR 1992, 40/44 = NdsRpfl 1991, 121 = Gemeindehaushalt 1991, 254) dargelegt, Aktivitäten eines Kur- und Verkehrsvereins oder einer Kurbetriebs-GmbH könnten nur dann zu einem die Erhebung von Fremdenverkehrsbeiträgen rechtfertigenden beitragsfähigen Aufwand führen, wenn sie in Ausführung von mit der Gemeinde geschlossenen Werkverträgen vorgenommen würden und bei der Gemeinde ein Werklohn als eigener Aufwand entstehe.
  • OVG Niedersachsen, 13.06.2001 - 9 K 1975/00

    Inselgemeinde: Pflicht ortsfremder Vermieter zur Einziehung von Kurbeiträgen

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99
    Doch hat der Senat an dieser Rechtsprechung, die in der Literatur sofort auf heftige Kritik gestoßen ist (vgl. David in: NSt-N 1991, 51) im insoweit vergleichbaren Kurbeitragsrecht zwar nicht ausdrücklich, aber mittelbar nicht mehr festgehalten, indem er die Gemeinden auch dann als hebeberechtigt angesehen, wenn sie sich - wie hier - einer GmbH bedienen (Urteile v. 7.9.1999 - 9 K 4398/98 - NdsVBl 2000, 125 u.v. 13.6.2001 - 9 K 1975/00 - NSt-N 2001, 292 = ZKF 2002, 14 = DNG 2001, 159 [Ls]).
  • OVG Niedersachsen-Schleswig-Holstein, 13.11.1990 - 9 L 156/89

    Fremdenverkehrsbeitrag; Fremdenverkehr; Unmittelbare wirtschaftliche Vorteile; …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99
    Der Senat hat allerdings in zwei früheren Entscheidungen (Urteile v. 13.11.1990 - 9 L 156/89 - NVwZ-RR 1992, 45/48 = NST-N 1991, 48; sowie 9 K 11/89 - OVGE 42, 334 = NVwZ-RR 1992, 40/44 = NdsRpfl 1991, 121 = Gemeindehaushalt 1991, 254) dargelegt, Aktivitäten eines Kur- und Verkehrsvereins oder einer Kurbetriebs-GmbH könnten nur dann zu einem die Erhebung von Fremdenverkehrsbeiträgen rechtfertigenden beitragsfähigen Aufwand führen, wenn sie in Ausführung von mit der Gemeinde geschlossenen Werkverträgen vorgenommen würden und bei der Gemeinde ein Werklohn als eigener Aufwand entstehe.
  • OVG Niedersachsen, 07.09.1999 - 9 K 4398/98

    Erhebungsgebiet für Kurbeiträge;; Einrichtung, öffentliche; Erholungsort; …

    Auszug aus OVG Niedersachsen, 26.02.2002 - 9 K 2694/99
    Doch hat der Senat an dieser Rechtsprechung, die in der Literatur sofort auf heftige Kritik gestoßen ist (vgl. David in: NSt-N 1991, 51) im insoweit vergleichbaren Kurbeitragsrecht zwar nicht ausdrücklich, aber mittelbar nicht mehr festgehalten, indem er die Gemeinden auch dann als hebeberechtigt angesehen, wenn sie sich - wie hier - einer GmbH bedienen (Urteile v. 7.9.1999 - 9 K 4398/98 - NdsVBl 2000, 125 u.v. 13.6.2001 - 9 K 1975/00 - NSt-N 2001, 292 = ZKF 2002, 14 = DNG 2001, 159 [Ls]).
  • OVG Niedersachsen, 13.12.2006 - 9 KN 180/04

    Normenkontrolle einer Fremdenverkehrsbeitragssatzung hinsichtlich der Aufteilung …

    Unabhängig davon hat der Senat diese Rechtsprechung zwischenzeitlich auch für das Fremdenverkehrsbeitragsrecht ausdrücklich aufgegeben (Urt. v. 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - NSt-N 2002, 260 = NordÖR 2002, 428 = NdsVBl 2003, 25 = KStZ 2003, 55).

    Wenn eine Gemeinde auf der Grundlage von Marktanalysen und/oder verfügbaren Statistiken Vergleiche zwischen den zu erzielenden Umsätzen und den fremdenverkehrsbedingten Gewinnen in den einzelnen Branchen anstellt und die errechneten Multiplikatoren ohne erkennbare systematische Fehler zur Festlegung der Komponenten des Beitragsmaßstabs verwendet, kann deshalb der Beitragspflichtige nicht mit dem Einwand durchdringen, ein einzelner Beitragsmaßstab hätte höher oder niedriger angesetzt werden müssen (vgl. Urteile d. Sen. v. 13.11.1990 - 9 L 156/89 - NVwZ-RR 1992, 45 = NST-N 1991, 48; v. 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - NSt-N 2002, 260 = NordÖR 2002, 428 = NdsVBl 2003, 25 = KStZ 2003, 55;… u. v. 26.3.2003 - 9 KN 352/02 - a.a.O).

  • OVG Schleswig-Holstein, 26.04.2006 - 2 LB 40/05

    Fremdenverkehrsabgabe; Inanspruchnahme einer privatrechtlichen GmbH; …

    Dass die öffentliche Fremdenverkehrswerbung und der Betrieb der öffentlichen Fremdenverkehrseinrichtungen auch dann eine Aufgabe der Gemeinde bleibt, wenn sie sich hierfür einer GmbH bedient (OVG Lüneburg, Urt. v. 26.02.2002 - 9 K 2694/99 -, ZKF 2002, 205), spielt in abgabenrechtlicher Hinsicht keine Rolle (vgl. Senatsurteil v. 27.01.2003 - 2 LB 287/02 -, NordÖR 2003, 420).

    Dies kann entgegen der gewandelten Rechtsprechung des OVG Lüneburg (vgl. hierzu die Darstellung im Urt. v. 26.02.2002 - 9 K 2694/99 -, a.a.O.) nicht dadurch geschehen, dass die von der GmbH übernommenen Kosten rechnerisch auf diejenigen Kosten bereinigt werden, die dem Bereich der Herstellung, Verwaltung und Unterhaltung der zu Kur- und Erholungszwecken bereitgestellten öffentlichen Einrichtungen und der Fremdenverkehrswerbung zugeordnet werden können.

  • OVG Niedersachsen, 01.02.2016 - 9 KN 277/14

    Anforderungen an die Kalkulation eines Fremdenverkehrsbeitrags

    Fraglich erscheint dem Senat angesichts des Wortlauts des § 9 Abs. 1 Satz 2 NKAG jedoch, ob dies auch gilt, wenn eine ausdrückliche vertragliche Verpflichtung der Gemeinde zur Kostenübernahme fehlt (…siehe dazu Nds. OVG, Urteile vom 13.12.2006 - 9 KN 180/04 - Rn. 42 in juris…, vom 27.1.2003 - 9 LB 281/02 und 9 LB 287/02 - Rn. 8 in juris, vom 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - Rn. 3 in juris); ferner OVG Lüneburg, Urteil vom 13.11.1990 - 9 L 156/89 - Rn. 24 in juris).
  • OVG Niedersachsen, 23.03.2009 - 9 LC 257/07

    Rechtmäßigkeit einer rückwirkenden Bemessung von Fremdenverkehrsbeiträgen nach …

    Nach der Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts kann die Bemessung der die Beitragserhebung rechtfertigenden Vorteile im Rahmen des Fremdenverkehrsbeitragsrechts nur nach einem an der Wahrscheinlichkeit orientierten Maßstab vorgenommen werden, weil die durch den Fremdenverkehr ermöglichte Steigerung des Umsatzes bzw. Gewinns nicht genau anhand eines Wirklichkeitsmaßstabs festgestellt werden kann (Nds. OVG, Urteil vom 13.12.2006 - 9 KN 180/04 - NSt-N 2007, 43, 45; in diesem Sinne wohl auch Urteile vom 17.3.1997 - 9 K 1912/95 - NSt-N 1997, 218 und vom 13.11.1990 - 9 K 11/89 - NVwZ-RR 1992, 40, 42 und - 9 L 156/89 - NVwZ-RR 1992, 45, 47; s. auch Urteil vom 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - ZKF 2002, 205 f., juris Rdn. 5;… Beschluss vom 11.9.2007 - 9 ME 119/07 - NVwZ-RR 2008, 135 LS., juris Rdn. 17;… OVG SH, Urteile vom 4.10.1995 - 2 L 220 und 222/95 - KStZ 1997, 93, vom 22.12.1999 - 2 L 134/98 - ZKF 2000, 89, juris Rdn. 12…, vom 23.8.2000 - 2 L 226/98 - NordÖR 2001, 221, juris Rdn. 44…, vom 20.3.2002 - 2 K 4/00 - NordÖR 2002, 453, juris Rdn. 22…, vom 22.6.2004 - 14 A 280/02 - juris Rdn. 43 …und vom 24.9.2008 - 2 LB 16/08 - juris Rdn. 27; VGH BW…, Urteil vom 6.11.2008 - 2 S 669/07 - juris Rdn. 36; SächsOVG…, Urteil vom 29.1.2003 - 5 D 11/01 - LKV 2004, 83 ff., hier zitiert nach juris Rdn. 68).
  • VG Oldenburg, 22.08.2002 - 2 A 1801/00

    Beitragsgruppen; Betriebsstätte; Defizit; Fremdenverkehrsbeitrag; …

    Die rückwirkende Inkraftsetzung der Satzung stellt einen Fall unechter Rückwirkung dar, denn der Rat der Beklagten hat mit der Satzung nicht in bereits abgeschlossene Sachverhalte eingegriffen, sondern mit der vor dem Ende des Veranlagungszeitraums 1998 am 28. Dezember 1998 erlassenen Satzung nur das noch nicht abgewickelte Beitragsjahr 1998 erfasst (vgl. Nds. OVG, Urteil vom 26. Februar 2002 - 9 K 2694/99 - V.n.b., im Normenkontrollverfahren hinsichtlich der FVBS der Beklagten).

    Nunmehr hat auch das Nds. OVG Lüneburg in einem Normenkontrollverfahren die Rechtmäßigkeit der Fremdenverkehrsbeitragssatzung bestätigt (Urteil vom 26. Februar 2002 - 9 K 2694/99 -) und u. a. ausgeführt:.

  • VG Göttingen, 31.03.2004 - 3 A 3244/01

    Einzelne Beitragssätze zum Fremdenverkehrsbeitragsaufkommen; Wirtschaftliche …

    Nach der neueren Rechtsprechung des OVG Lüneburg (Urteil vom 26.02.2002 - 9 K 2694/99 -, NST-N 2002, 260, 261) führt eine lediglich fehlerhafte Bezeichnung der Beitragsschuld als Beitragspflicht nicht zur Unwirksamkeit der Satzung, sollte aber von der Beklagten im Wege der Satzungsänderung korrigiert werden.

    In diesem Zusammenhang ist angesichts der vorstehend dargestellten Rechtsprechung des OVG Lüneburg (Urt. v. 26.02.2002, aaO.) auch nicht mehr problematisch, ob Vorausleistungen von der Beklagten erhoben werden konnten, ohne dass die Beitragspflicht schon entstanden war, denn mit der Bestimmung in § 5 Abs. 2 FVBS hat die Beklagte den Zeitraum festgelegt, für den die Beitragspflicht besteht, so dass sie rechtsfehlerfrei während dieses Zeitraums Vorausleistungen erheben konnte.

  • OVG Niedersachsen, 27.01.2003 - 9 LB 287/02

    Keine Fremdenverkehrsbeitragspflicht für Telekommunikationseinrichtungen der …

    Der Senat hat zunächst im Kurbeitragsrecht mittelbar (Urteile vom 7.9.1999 - 9 K 4398/98 - NdsVBl 2000, 125 u. v. 13.6.2001 - 9 K 1975/00 - NSt-N 2001, 292 = ZKF 2002, 14 = dng 2001, 159 [nur Leitsatz ]) und sodann für das Fremdenverkehrsbeitragsrecht ausdrücklich (Urteil vom 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - NSt-N 2002, 260 = NordÖR 2002, 428 = NdsVBl 2003, 25 - insoweit bestätigt durch BVerwG, Beschl. vom 5.8.2002 - 9 BN 12.02 -) entschieden, dass die von einer Kurbetriebsgesellschaft übernommenen Kosten, die dieser für die Fremdenverkehrswerbung und die Fremdenverkehrseinrichtungen entstanden sind, in die Kalkulation der Fremdenverkehrsbeiträge eingestellt werden dürfen, wenn die Gemeinde - wie auch hier - gegenüber der Gesellschaft vertraglich zur Verlustabdeckung bzw. zur Zuschusszahlung verpflichtet ist.
  • OVG Niedersachsen, 26.03.2003 - 9 KN 352/02

    Fremdenverkehrsbeitragspflicht eines Anbieters von PC-Kursen in einem …

    Wenn eine Gemeinde auf der Grundlage von Marktanalysen (hier: Untersuchung des DWIF aus dem Jahre 1992) und verfügbaren Statistiken (hier: Gewinnsätze aus der Richtsatzsammlung 1999 des Bundesministeriums für Finanzen für die Oberfinanzdirektionen des Bundesgebietes) Vergleiche zwischen den zu erzielenden Umsätzen und fremdenverkehrsbedingten Gewinnen in den einzelnen Branchen anstellt und die errechneten Multiplikatoren - wie hier geschehen - ohne erkennbare systematische Fehler zur Festlegung der Beitragsmaßstäbe verwendet, kann der Beitragspflichtige nicht mit dem Einwand durchdringen, ein einzelner Beitragssatz hätte höher oder niedriger angesetzt werden müssen (Urteile d. Sen. v. 13.11.1990 - 9 L 156/89 - NVwZ-RR 1992, 45 = NST-N 1991, 48; u. v. 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - NdsVBl 2003, 25 = KStZ 2003, 55 = NST-N 2002, 260 = NordÖR 2002, 428).
  • VG Oldenburg, 07.10.2008 - 2 A 3435/05

    Fehlende konkrete Vollständigkeit bei Fremdenverkehrsbeitragssatzung

    Gleichzeitig hat der dargelegte Verstoß gegen den Grundsatz der konkreten Vollständigkeit zur Folge, dass die jeweiligen Kalkulationen der Beitragssätze in der FVBS der Beklagten nicht den an sie zu stellenden Anforderungen genügen (im Ergebnis anderer Auffassung zu der FVBS der Beklagten in der beschlossenen Fassung vom 28. Dezember 1998: Nds. OVG, Urteil vom 26. Februar 2002 - 9 K 2694/99 -, juris, mit Veröffentlichungshinweis auf KStZ 2003, 55, das allerdings im Rahmen der Kalkulation die in diesem Verfahren relevante Problematik in Zusammenhang mit der Außerachtlassung der oben genannten Bevorteilten nicht angesprochen hat).
  • OVG Niedersachsen, 27.01.2003 - 9 LB 281/02

    Fremdenverkehrsbeitrag; Deutsche Telekom AG; Telefonzelle

    Der Senat hat zunächst im Kurbeitragsrecht mittelbar (Urteile vom 7.9.1999 - 9 K 4398/98 - NdsVBl 2000, 125 u. v. 13.6.2001 - 9 K 1975/00 - NSt-N 2001, 292 = ZKF 2002, 14 = dng 2001, 159 [nur Leitsatz ]) und sodann für das Fremdenverkehrsbeitragsrecht ausdrücklich (Urteil vom 26.2.2002 - 9 K 2694/99 - NSt-N 2002, 260 = NordÖR 2002, 428 = NdsVBl 2003, 25 - insoweit bestätigt durch BVerwG, Beschl. vom 5.8.2002 - 9 BN 12.02 -) entschieden, dass die von einer Kurbetriebsgesellschaft übernommenen Kosten, die dieser für die Fremdenverkehrswerbung und die Fremdenverkehrseinrichtungen entstanden sind, in die Kalkulation der Fremdenverkehrsbeiträge eingestellt werden dürfen, wenn die Gemeinde - wie auch hier - gegenüber der Gesellschaft vertraglich zur Verlustabdeckung bzw. zur Zuschusszahlung verpflichtet ist.
  • VG Oldenburg, 13.07.2004 - 2 B 762/04

    Betriebssitz; Fremdenverkehrsbeitrag; steuerbarer Umsatz; Wattführer

  • VG Oldenburg, 08.11.2012 - 2 A 1862/11

    Fremdenverkehrsbeitrag; Konkrete Vollständigkeit; Vorteilssatz

  • VG Oldenburg, 22.08.2002 - 2 A 3244/99

    Beitragskalkulation; Beitragsschuld; Erhebungszeitraum; Fremdenverkehrsbeitrag; …

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