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Rechtsprechung
   OLG Bamberg, 05.10.2006 - 3 Ss OWi 1058/2006, 3 Ss OWi 1058/06   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2006,32900
OLG Bamberg, 05.10.2006 - 3 Ss OWi 1058/2006, 3 Ss OWi 1058/06 (https://dejure.org/2006,32900)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 05.10.2006 - 3 Ss OWi 1058/2006, 3 Ss OWi 1058/06 (https://dejure.org/2006,32900)
OLG Bamberg, Entscheidung vom 05. Oktober 2006 - 3 Ss OWi 1058/2006, 3 Ss OWi 1058/06 (https://dejure.org/2006,32900)
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Volltextveröffentlichungen (2)

Kurzfassungen/Presse

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    OWiG § 71 § 77b ; StPO § 267
    Rechtsfolgen des Fehlens der Urteilsgründe

Verfahrensgang

  • AG Schwabach - 9 OWi 704 Js 61938/06
  • OLG Bamberg, 05.10.2006 - 3 Ss OWi 1058/2006, 3 Ss OWi 1058/06

Papierfundstellen

  • zfs 2007, 55
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OLG Bamberg, 16.12.2008 - 3 Ss OWi 1060/08

    Bußgeldverfahren: Zulässigkeit der nachträglichen Ergänzung eines abgekürzten …

    Im Bußgeldverfahren ist, wie auch im Strafverfahren, unabhängig von der Einhaltung der Urteilsabsetzungsfrist des § 275 Abs. 1 Satz 2 StPO die nachträgliche Ergänzung eines nicht mit Gründen versehenen, also abgekürzten Urteils bzw. die nachträgliche Fertigung schriftlicher Urteilsgründe grundsätzlich unzulässig, wenn es bereits aus dem inneren Dienstbereich des Gerichts herausgegeben worden ist; dieser Grundsatz gilt nur dann nicht, wenn das Gesetz entsprechende Ausnahmen zulässt (BGHSt 43, 22/26; BayObLG ZfS 2004, 382; OLG Brandenburg NStZ-RR 2004, 121 = VRS 106, 61; OLG Hamm DAR 2005, 640 sowie Beschluss vom 04.05.2007 - 1 Ss OWi 301/07 - juris; KG VRS 108, 278; OLG Bamberg ZfS 2006, 592 = VM 2007 Nr. 27; ZfS 2007, 55/56, jeweils m.w.N.).
  • OLG Brandenburg, 14.06.2021 - 1 OLG 53 Ss OWi 237/21

    Zulässigkeit der Abfassung schriftlicher Urteilsgründe nach Zustellung des nicht …

    Da eine entsprechende Anwendung von § 77b Abs. 2 OWiG nicht in Betracht kommt, durfte das abgekürzte Urteil nach Verlassen des inneren Dienstbereiches auch nicht mehr abgeändert werden (siehe bereits Senatsbeschluss vom 17. November 2011, 1 B Ss-OWi 244/11, abgedruckt in: VRS 122, 151-153 mit Anmerkung von Krenberger, jurisPR-VerkR 12/2012; vgl. auch OLG Hamm VRS 105, 363; OLG Bamberg ZfSch 2007, 55).
  • OLG Bamberg, 15.01.2009 - 3 Ss OWi 1610/08

    Bußgeldverfahren: Nachträgliche Begründung eines ohne Gründe bekannt gemachten …

    6 2. Im Bußgeldverfahren ist, wie auch im Strafverfahren, unabhängig von der Einhaltung der Urteilsabsetzungsfrist des § 275 Abs. 1 Satz 2 StPO die nachträgliche Ergänzung eines nicht mit Gründen versehenen, also abgekürzten Urteils bzw. die nachträgliche Fertigung schriftlicher Urteilsgründe grundsätzlich unzulässig, wenn es bereits aus dem inneren Dienstbereich des Gerichts herausgegeben worden ist; dieser Grundsatz gilt nur dann nicht, wenn das Gesetz entsprechende Ausnahmen zulässt (stRspr. z.B. BGHSt 43, 22/26; BayObLG ZfS 2004, 382; OLG Bamberg ZfS 2006, 592 = VM 2007 Nr. 27; ZfS 2007, 55/56 - jeweils m.w.N.).
  • OLG Bamberg, 30.06.2010 - 3 Ss OWi 980/10

    Bußgeldverfahren wegen Verkehrsordnungswidrigkeit: Ergänzung eines ohne Gründe …

    7 Im Bußgeldverfahren ist, wie auch im Strafverfahren, unabhängig von der Einhaltung der Urteilsabsetzungsfrist des § 275 Abs. 1 Satz 2 StPO die nachträgliche Ergänzung eines nicht mit Gründen versehenen, also abgekürzten Urteils bzw. die nachträgliche Fertigung schriftlicher Urteilsgründe grundsätzlich unzulässig, wenn es bereits aus dem inneren Dienstbereich des Gerichts herausgegeben worden ist; dieser Grundsatz gilt nur dann nicht, wenn das Gesetz entsprechende Ausnahmen zulässt (BGHSt 43, 22/26; BayObLG ZfS 2004, 382; OLG Brandenburg NStZ-RR 2004, 121 = VRS 106, 61; OLG Hamm DAR 2005, 640 sowie Beschluss vom 04.05.2007 - 1 Ss OWi 301/07 - juris; KG VRS 108, 278; OLG Bamberg ZfS 2006, 592 = VM 2007 Nr. 27; ZfS 2007, 55/56 - jeweils m.w.N.).
  • OLG Brandenburg, 21.09.2022 - 1 OLG 53 Ss OWi 385/22

    Zulässigkeit der Ergänzung der Urteilsgründe nach Zustellung des Protokollurteils …

    Da eine entsprechende Anwendung von § 77 b Abs. 2 OWiG nicht in Betracht kommt, durfte das Protokollurteil nach Verlassen des inneren Dienstbereichs nicht mehr abgeändert werden (std. Rspr. des Senats, vgl. nur Beschlusse vom 14. Juni 2021, 1 OLG 53 Ss-OWi 237/21, und vom 17. November 2011, 1 B Ss-OWi 244/11 = VRS 122, 151 m. Anm. Krenberger; vgl. auch OLG Hamm VRS 105, 363; OLG Bamberg ZfSch 2007, 55).
  • OLG Brandenburg, 09.06.2021 - 1 OLG 53 Ss OWi 228/21

    Entscheidung des Rechtsbeschwerdegerichts bei Zustellung eines nicht mit Gründen …

    Da eine entsprechende Anwendung von § 77b Abs. 2 OWiG nicht in Betracht kommt, durfte das abgekürzte Urteil nach Verlassen des inneren Dienstbereiches auch nicht mehr abgeändert werden (Senatsbeschluss vom 17. November 2011, 1 B Ss-OWi 244/11, abgedruckt in: VRS 122, 151-153 mit Anmerkung von Krenberger, jurisPR-VerkR 12/2012; vgl. auch OLG Hamm VRS 105, 363; OLG Bamberg ZfSch 2007, 55).
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