Rechtsprechung
   BGH, 04.04.1990 - IV ZR 42/89   

Volltextveröffentlichungen (2)

  • Jurion
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    Rückforderung von ehebedingten Zuwendungen nach Tod des Ehegatten

Kurzfassungen/Presse

  • recht.com (Leitsatz/Auszüge/Zusammenfassung)

Zeitschriftenfundstellen

  • NJW-RR 1990, 834
  • MDR 1990, 1097
  • FamRZ 1990, 855
  • WM 1990, 1585



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Wird zitiert von ... (11)  

  • BGH, 30.06.1999 - XII ZR 230/96  

    Abgrenzung zwischen ehebezogener unbenannter Zuwendung und

    Dies gilt gerade im Fall der Gütertrennung, da die angemessene Beteiligung beider Ehegatten an dem gemeinsam erarbeiteten Vermögen dem Charakter der ehelichen Lebensgemeinschaft als einer Schicksals- und Risikogemeinschaft entspricht (Urteil vom 4. April 1990 - IV ZR 42/89 - FamRZ 1990, 855, 856).

    Der Zuwendende muß dabei nicht nur die Zuwendung, sondern auch die für die Unzumutbarkeit sprechenden Umstände darlegen und beweisen (Urteil vom 4. April 1990 aaO S. 856).

  • BGH, 10.07.1991 - XII ZR 114/89  

    Ausgleich von Zuwendungen unter Ehegatten während des gesetzlichen Güterstandes

    Nur zur Korrektur schlechthin unangemessener und untragbarer Ergebnisse kann der Rückgriff auf § 242 BGB geboten sein (vgl. BGHZ 65, 320, 324 f.; 68, 299, 302 ff.; 82, 227, 232 ff.; Urteil vom 22. April 1982 - IX ZR 35/81 - FamRZ 1982, 778, 779 sowie zuletzt Urteil vom 4. April 1990 - IV ZR 42/89 - FamRZ 1990, 855).
  • BGH, 19.09.2012 - XII ZR 136/10  

    Ausgleich unbenannter Zuwendungen im Hinblick auf künftige Ehe und während

    Dabei ist zu beachten, dass auch im Fall der Gütertrennung eine angemessene Beteiligung beider Ehegatten an dem gemeinsam erarbeiteten Vermögen dem Charakter der ehelichen Lebensgemeinschaft als einer Schicksals- und Risikogemeinschaft entspricht (Senatsurteil BGHZ 142, 137, 148 = FamRZ 1999, 1580, 1583 und BGH Urteil vom 4. April 1990 - IV ZR 42/89 - FamRZ 1990, 855, 856).
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  • BGH, 23.04.1997 - XII ZR 20/95  

    Ausgleich ehebezogener Zuwendungen

    Im Falle des Scheiterns der Ehe können der artige Zuwendungen nach den Regeln über den Wegfall der Geschäftsgrundlage zu Ausgleichsansprüchen des Zuwendenden führen, wenn ihm die Beibehaltung der Vermögensverhältnisse, die durch die Zuwendung herbeigeführt worden sind, nach Treu und Glauben nicht zuzumuten ist (st. Rspr. des Bundesgerichtshofs, vgl. etwa BGHZ 84, 361, 365, 368 f., Senatsurteil vom 4. November 1987 - IVb ZR 100/86 - FamRZ 1988, 481 f., Urteil vom 4. April 1990 - IV ZR 42/89 - FamRZ 1990, 855, 856).

    Im gesetzlichen Güterstand ist ein Ausgleich zwar nicht schlechthin ausgeschlossen, dort aber nur gerechtfertigt, wenn besondere Umstände den güterrechtlichen Ausgleich als nicht tragbare Lösung erscheinen lassen (Senatsurteile BGHZ 115, 132, 135 ff. und vom 5. Oktober 1988 IVb ZR 52/87 - FamRZ 1989, 147, 149, BGH - Urteil vom 4. April 1990 - aaO.).

  • OLG Oldenburg, 01.03.2005 - 12 U 116/04  

    Gesamtschuldnerausgleich für Hausfinanzierungskosten unter dauerhaft

    Denn auch bei vereinbarter Gütertrennung tragen die wechselseitigen Leistungen beider Ehegatten ihrer angemessenen Beteiligung an dem in der Ehe gemeinsam Erreichten Rechnung (BGH FamRZ 1990, 855; Wever, Vermögensauseinandersetzung der Ehegatten außerhalb des Güterrechts, 3 A. Rn. 250; Kleinle FamRZ 1997, 8, 10).

    Eine Korrektur unter dem Gesichtspunkt des Wegfalls der Geschäftsgrundlage käme nach ständiger Rechtsprechung nur dann in Betracht, wenn die Beibehaltung der geschaffenen Vermögenslage einen Ehegatten in einer nach Treu und Glauben unzumutbaren Weise benachteiligen würde (BGH FamRZ 1990, 855, 856).

  • OLG München, 05.11.1998 - 12 UF 1017/98  

    BGB § 1378, § 242

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  • BGH, 17.02.1993 - XII ZR 232/91  

    Abgrenzung ehebedingter Zuwendungen von einer Schenkung

    Rechtsgrund einer solchen Zuwendung ist ein ehebezogenes Rechtsgeschäft eigener Art, das darauf ausgerichtet ist, die eheliche Lebensgemeinschaft individuell auszugestalten und zu sichern (vgl. BGHZ 84, 361, 364, BGH, Urteil vom 4.4.1990 - IV ZR 42/89 - FamRZ 1990, 855 ; Jaeger DNotZ 1991, 431, 444, 445).
  • OLG Saarbrücken, 13.03.2007 - 4 U 72/06  

    Zu den Voraussetzungen einer Ehegatteninnengesellschaft

    Dies gilt gerade im Fall der Gütertrennung, da die angemessene Beteiligung beider Ehegatten an dem gemeinsam erarbeiteten Vermögen dem Charakter der ehelichen Lebensgemeinschaft als einer Schicksals- und Risikogemeinschaft entspricht (BGHZ 142, 148; Urt. v. 4.4.1990 - IV ZR 42/89, FamRZ 1990, 855, 856).
  • FG Düsseldorf, 30.06.2004 - 7 K 1882/02  

    Steuerfalle Agenturräume im selbstbewohnten Haus - Gewinn erhöhende Entnahme am

    Ebenso ist ein Anspruch aus dem Gesichtspunkt des Wegfalls der Geschäftsgrundlage zumindest während des Bestehens der ehelichen Lebensgemeinschaft ausgeschlossen (so auch für den Fall der Beendigung der Ehe BGH vom 4. April 1990 IV ZR 42/89 WM 1990, 1585; vgl. auch BGH vom 13. Juli 1994 XII ZR 1/93 BGHZ 127, 48 ff.).
  • LG Lüneburg, 23.12.1998 - 8 O 371/98  
    Bei Rechtsgeschäften zwischen Eheleuten ist stets problematisch, ob wirklich ein Rechtsgeschäft mit Rechtsbindungswille angenommen werden kann, da im Zweifel jeder Ehegatte nur seine Unterhaltspflichten gem. §§ 1353, 1360 BGB erfüllen will (vgl. z.B. BGH WM 1990, 1585; OLG Celle FamRZ 1991, 948 [OLG Celle 14.03.1991 - 12 U 9/90]).
  • LG Tübingen, 10.04.2002 - 6 O 4/02  

    Unbenannte Zuwendungen während der Ehezeit sind in der Regel durch den

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