Gerichtskostengesetz
| Abschnitt 5 - Kostenhaftung (§§ 22 - 33) |
(1) Die Kosten des Zwangsversteigerungs- und Zwangsverwaltungsverfahrens sowie des Verfahrens der Zwangsliquidation einer Bahneinheit schuldet vorbehaltlich des Absatzes 2, wer das Verfahren beantragt hat, soweit die Kosten nicht dem Erlös entnommen werden können.
(2) Die Kosten für die Erteilung des Zuschlags schuldet nur der Ersteher; § 29 Nr. 3 bleibt unberührt. Im Fall der Abtretung der Rechte aus dem Meistgebot oder der Erklärung, für einen Dritten geboten zu haben (§ 81 des Gesetzes über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung), haften der Ersteher und der Meistbietende als Gesamtschuldner.
(3) Die Kosten des Beschwerdeverfahrens schuldet der Beschwerdeführer.
Rechtsprechung zu § 26 GKG
37 Entscheidungen zu § 26 GKG in unserer Datenbank. Die relevantesten 10:
- OLG Dresden, 08.08.2002 - 10 WF 321/02
Ehesache; Streitwert; Grundvermögen; Hausgrundstück; Verkehrswert; Mietersparnis
- AG Offenbach, 24.04.2013 - 61 M 686/13
Vorschussanforderung hinsichtlich der Zustellkosten im KFB-Verfahren
- BGH, 18.10.2007 - V ZB 52/07
Fortsetzung der Zwangsversteigerung bei unwirksamer Zustellung des ...
- LG Köln, 27.08.2012 - 6 T 254/12
- OLG Oldenburg, 26.08.1993 - 13 W 59/93
Baumaßnahmen, Wertschätzung, Kostenaufwand, Sachverständiger
- BGH, 05.07.2007 - V ZB 8/07
Zwangsvollstreckung - Versteigerung eines mit Erbbaurecht belastetem Grundstück
- LG Augsburg, 19.02.2010 - 4 T 4358/08
Zur Begründetheit der Beschwerde gegen den Zuschlagsbeschluss
- LG Augsburg, 14.07.2008 - 4 T 1866/08
Zwangsversteigerungsverfahren: Nachweis der Fälschung des Sitzungsprotokolls; ...
- BGH, 21.06.2007 - V ZB 3/07
Zwangsvollstreckung - Rechtsmissbräuchliche Ablehnung des Rechtspflegers
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