08.02.2006
Bundestag - Drucksache 16/575
Gesetzentwurf, Urheber:Bundesregierung,BundesministeriumderJustiz(federführend)
Deutscher BundestagGesetzgebung
| BGBl. I 2007 S. 354 |
- Bundesgesetzblatt Jahrgang 2007 Teil I Nr. 11, ausgegeben am 30.03.2007, Seite 354
- Gesetz zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen (40. StrÄndG)
- vom 22.03.2007
Gesetzestext
Gesetzesbegründung
- bundestag.de
Gesetz zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen ( ... StrÄndG) (G-SIG: 16019126)
Literatur
Nachrichten von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung (3)
- 14.02.2006 BT Regierung will Opfern des "Stalking" besser helfen
- 03.04.2006 BT Bundesrat: Stalking-Opfer strafrechtlich besser schützen
- 18.10.2006 BT Stalking wirksamer bekämpfen - Kritik der Medien
Wird zitiert von ... (5)
- BGH, 19.11.2009 - 3 StR 244/09
Nachstellung; Dauerdelikt (Deliktsnatur, Klammerwirkung)
Rn. 14 a) § 238 StGB ist durch das 40. Strafrechtsänderungsgesetz vom 22. März 2007 (BGBl I 354) in das Strafgesetzbuch eingefügt worden. - OLG Zweibrücken, 15.01.2010 - 1 Ss 10/09
Nachstellung: Voraussetzungen für eine Beharrlichkeit
Rn. 30 Dies bedeutet, dass zumindest zwei Nachstellungshandlungen im Sinne des § 238 Abs. 1 Nr. 1-5 StGB vorliegen müssen, um Beharrlichkeit annehmen zu können (…vgl. Fischer, StGB, 56. Aufl., § 238 Rdnrn. 18-20;… Lackner/Kühl, StGB, 26. Aufl. § 238 Rdnr. 3; LG Lübeck Beschluss vom 14. Februar 2008 - 2 b Qs 18/08, zitiert nach juris; Bundestagsdrucksache 16/575 Seite 7 "eine wiederholte Begehung ist immer Voraussetzung, aber für sich allein nicht genügend"; Gazeas JR 2007, 497, 502; Valerius JuS 2007, 319, 322, 323; Rackow Goltdammers Archiv 2008, 552, 564; Mitsch NJW 2007, 1237, 1240).Rn. 34 Die Vorschrift des § 238 StGB ist durch das 40. StÄG vom 22. März 2007 (BGBl I 354) eingefügt worden und am 31. März 2007 in Kraft getreten.
- BVerfG, 24.07.2013 - 2 BvR 298/12
Rechtsschutzbedürfnis (Feststellungsinteresse nach Entlassung aus dem …
Gleiches gilt, soweit das Verhalten des Beschwerdeführers nach heutiger Rechtslage dem Straftatbestand der Nachstellung gemäß § 238 Abs. 1 StGB (eingeführt durch Gesetz zur Strafbarkeit beharrlicher Nachstellungen - 40. StrÄndG - vom 22. März 2007 <BGBl I S. 354>) unterfallen würde. - LSG Niedersachsen-Bremen, 18.03.2010 - L 12 VG 2/06
Anspruch auf Gewaltopferentschädigung bei Nachstellungen durch Stalker
Da der insoweit vermittelte Schutz von Stalking-Opfer jedoch weiterhin als unzureichend empfunden wurde (…vgl. u.a. Rupp , Rechtstatsächliche Untersuchungen zum Gewaltschutzgesetz, Berlin 2005, S. 318 f., sowie die Begründungen zu den Gesetzentwürfen der Bundesregierung v. 8.2.2006 - BT-Drs. 16/575, S. 1 - und des Bundesrates v. 23.3.2006 - BT-Drs. 16/1030, S. 1), wurde mit dem 40. Strafrechtsänderungsgesetz vom 22.3.2007 (BGBl. I, 354) zum 31.3.2007 der neue Straftatbestand der Nachstellung in das StGB (§ 238) aufgenommen (zu Problemen bei der Umsetzung u.a. Peters, Der Tatbestand des § 238 StGB in der staatsanwaltlichen Praxis, in: NStZ 2009, 238). - LSG Baden-Württemberg, 17.09.2009 - L 6 VG 5163/08 Nichts anderes gilt, wenn man das Verhalten der K. in seiner Gesamtheit als "Stalking" im Sinne des mit Wirkung vom 31.03.2007 durch Art. 1 Nr. 2 des Gesetztes vom 22.03.2007, BGBl I, S. 354 eingeführten § 238 StGB wertet.
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