Rechtsprechung
| BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91 |
Volltextveröffentlichung
- Wolters Kluwer
Zulässigkeit und Begründetheit einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision - Anforderungen an die grundsätzliche Bedeutung einer Rechtssache und ihre Darlegung im Revisionsverfahren - Voraussetzungen für die Geltendmachung von Verfahrensmängeln
Verfahrensgang
- OVG Nordrhein-Westfalen, 20.12.1990 - 20 A 2218/89
- BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (16)
- BVerfG, 12.06.1979 - 1 BvL 19/76
Kleingarten
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
In der höchstrichterlichen Rechtsprechung - namentlich durch die Judikatur des Bundesverfassungsgerichts - ist hinreichend geklärt, daß der Gesetzgeber die Befugnis besitzt, Inhalts- und schrankenbestimmende Vorschriften im Sinne des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG zu erlassen und hierbei allerdings geschriebene und ungeschriebene Grenzen der Verfassung zu beachten hat (vgl. BVerfGE 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 58, 300 [BVerfG 20.10.1981 - 2 BvR 201/80]; 70, 191 [BVerfG 19.06.1985 - 1 BvL 57/79]; 79, 174 [BVerfG 24.11.1988 - 2 BvC 6/88]).Einschränkungen verfassungsrechtlicher Eigentumspositionen dürfen dabei nicht weitergehen, als der Schutzzweck selbst reicht, dem die Regelung dient (vgl. BVerfGE 21, 150 [BVerfG 14.02.1967 - 1 BvL 17/63]; 25, 112 <117 f. [BVerfG 15.01.1969 - 1 BvR 723/65]>; 37, 132 ; 52, 1 ; 71, 137 ).
Das Maß und der Umfang der dem Eigentümer von der Verfassung zugemuteten und vom Gesetzgeber zu realisierenden Bindung hängt hiernach wesentlich davon ab, ob und in welchem Ausmaß das Eigentumsobjekt in einem sozialen Bezug und in einer sozialen Funktion steht (vgl. BVerfGE 37, 132 ; 42, 263 [BVerfG 30.06.1976 - 2 BvR 435/76]; 50, 290 ; 52, 1 ).
Die Regelungen dürfen, gemessen am sozialen Bezug und an der sozialen Bedeutung des Eigentumsobjekts sowie im Blick auf den Regelungszweck, insbesondere nicht zu einer übermäßigen Belastung führen und den Eigentümer im Vermögensrechtlichen Bereich nicht unzumutbar treffen (vgl. BVerfGE 21, 150 [BVerfG 14.02.1967 - 1 BvL 17/63]; 50, 290 ; 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 53, 257 ).
- BVerfG, 01.03.1979 - 1 BvR 532/77
Mitbestimmung
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
Das Maß und der Umfang der dem Eigentümer von der Verfassung zugemuteten und vom Gesetzgeber zu realisierenden Bindung hängt hiernach wesentlich davon ab, ob und in welchem Ausmaß das Eigentumsobjekt in einem sozialen Bezug und in einer sozialen Funktion steht (vgl. BVerfGE 37, 132 ; 42, 263 [BVerfG 30.06.1976 - 2 BvR 435/76]; 50, 290 ; 52, 1 ).Die Regelungen dürfen, gemessen am sozialen Bezug und an der sozialen Bedeutung des Eigentumsobjekts sowie im Blick auf den Regelungszweck, insbesondere nicht zu einer übermäßigen Belastung führen und den Eigentümer im Vermögensrechtlichen Bereich nicht unzumutbar treffen (vgl. BVerfGE 21, 150 [BVerfG 14.02.1967 - 1 BvL 17/63]; 50, 290 ; 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 53, 257 ).
- BVerfG, 23.04.1974 - 1 BvR 6/74
Vergleichsmiete I
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
Einschränkungen verfassungsrechtlicher Eigentumspositionen dürfen dabei nicht weitergehen, als der Schutzzweck selbst reicht, dem die Regelung dient (vgl. BVerfGE 21, 150 [BVerfG 14.02.1967 - 1 BvL 17/63]; 25, 112 <117 f. [BVerfG 15.01.1969 - 1 BvR 723/65]>; 37, 132 ; 52, 1 ; 71, 137 ).Das Maß und der Umfang der dem Eigentümer von der Verfassung zugemuteten und vom Gesetzgeber zu realisierenden Bindung hängt hiernach wesentlich davon ab, ob und in welchem Ausmaß das Eigentumsobjekt in einem sozialen Bezug und in einer sozialen Funktion steht (vgl. BVerfGE 37, 132 ; 42, 263 [BVerfG 30.06.1976 - 2 BvR 435/76]; 50, 290 ; 52, 1 ).
- BVerfG, 14.02.1967 - 1 BvL 17/63
Weinwirtschaftsgesetz
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
Einschränkungen verfassungsrechtlicher Eigentumspositionen dürfen dabei nicht weitergehen, als der Schutzzweck selbst reicht, dem die Regelung dient (vgl. BVerfGE 21, 150 [BVerfG 14.02.1967 - 1 BvL 17/63]; 25, 112 <117 f. [BVerfG 15.01.1969 - 1 BvR 723/65]>; 37, 132 ; 52, 1 ; 71, 137 ).Die Regelungen dürfen, gemessen am sozialen Bezug und an der sozialen Bedeutung des Eigentumsobjekts sowie im Blick auf den Regelungszweck, insbesondere nicht zu einer übermäßigen Belastung führen und den Eigentümer im Vermögensrechtlichen Bereich nicht unzumutbar treffen (vgl. BVerfGE 21, 150 [BVerfG 14.02.1967 - 1 BvL 17/63]; 50, 290 ; 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 53, 257 ).
- BVerfG, 15.07.1981 - 1 BvL 77/78
Naßauskiesung
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
In der höchstrichterlichen Rechtsprechung - namentlich durch die Judikatur des Bundesverfassungsgerichts - ist hinreichend geklärt, daß der Gesetzgeber die Befugnis besitzt, Inhalts- und schrankenbestimmende Vorschriften im Sinne des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG zu erlassen und hierbei allerdings geschriebene und ungeschriebene Grenzen der Verfassung zu beachten hat (vgl. BVerfGE 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 58, 300 [BVerfG 20.10.1981 - 2 BvR 201/80]; 70, 191 [BVerfG 19.06.1985 - 1 BvL 57/79]; 79, 174 [BVerfG 24.11.1988 - 2 BvC 6/88]). - BVerfG, 06.06.1989 - 1 BvR 921/85
Reiten im Walde
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
Auf der Grundlage dieses Verständnisses von Art. 14 Abs. 1 GG ist die vom Landesgesetzgeber in § 49 Abs. 1 LG eingeräumte Betretungsbefugnis ersichtlich eine Regelung, die Inhalt und Schranken des Grundeigentums normiert und namentlich in §§ 53 Abs. 1 und 2, 54 Abs. 1 und 2 LG, aber auch in § 53 Abs. 3 LG einen angemessenen Interessenausgleich zu finden sucht (vgl. BVerwGE 71, 342 zum Reiten im Walde, dazu auch BVerfGE 80, 137 [BVerfG 06.06.1989 - 1 BvR 921/85]). - BVerfG, 28.02.1980 - 1 BvL 17/77
Versorgungsausgleich I
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
Die Regelungen dürfen, gemessen am sozialen Bezug und an der sozialen Bedeutung des Eigentumsobjekts sowie im Blick auf den Regelungszweck, insbesondere nicht zu einer übermäßigen Belastung führen und den Eigentümer im Vermögensrechtlichen Bereich nicht unzumutbar treffen (vgl. BVerfGE 21, 150 [BVerfG 14.02.1967 - 1 BvL 17/63]; 50, 290 ; 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 53, 257 ). - BVerfG, 08.07.1976 - 1 BvL 19/75
Contergan
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
Das Maß und der Umfang der dem Eigentümer von der Verfassung zugemuteten und vom Gesetzgeber zu realisierenden Bindung hängt hiernach wesentlich davon ab, ob und in welchem Ausmaß das Eigentumsobjekt in einem sozialen Bezug und in einer sozialen Funktion steht (vgl. BVerfGE 37, 132 ; 42, 263 [BVerfG 30.06.1976 - 2 BvR 435/76]; 50, 290 ; 52, 1 ). - BVerfG, 19.06.1985 - 1 BvL 57/79
Fischereibezirke
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
In der höchstrichterlichen Rechtsprechung - namentlich durch die Judikatur des Bundesverfassungsgerichts - ist hinreichend geklärt, daß der Gesetzgeber die Befugnis besitzt, Inhalts- und schrankenbestimmende Vorschriften im Sinne des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG zu erlassen und hierbei allerdings geschriebene und ungeschriebene Grenzen der Verfassung zu beachten hat (vgl. BVerfGE 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 58, 300 [BVerfG 20.10.1981 - 2 BvR 201/80]; 70, 191 [BVerfG 19.06.1985 - 1 BvL 57/79]; 79, 174 [BVerfG 24.11.1988 - 2 BvC 6/88]). - BVerfG, 30.11.1988 - 1 BvR 1301/84
Straßenverkehrslärm
Auszug aus BVerwG, 10.04.1991 - 4 B 35.91
In der höchstrichterlichen Rechtsprechung - namentlich durch die Judikatur des Bundesverfassungsgerichts - ist hinreichend geklärt, daß der Gesetzgeber die Befugnis besitzt, Inhalts- und schrankenbestimmende Vorschriften im Sinne des Art. 14 Abs. 1 Satz 2 GG zu erlassen und hierbei allerdings geschriebene und ungeschriebene Grenzen der Verfassung zu beachten hat (vgl. BVerfGE 52, 1 [BVerfG 12.06.1979 - 1 BvL 19/76]; 58, 300 [BVerfG 20.10.1981 - 2 BvR 201/80]; 70, 191 [BVerfG 19.06.1985 - 1 BvL 57/79]; 79, 174 [BVerfG 24.11.1988 - 2 BvC 6/88]). - BVerfG, 15.01.1969 - 1 BvL 3/66
Niedersächsisches Deichgesetz
- BVerfG, 20.10.1981 - 2 BvR 201/80
Verfassungswidrigkeit des § 4 Abs. 2 HOAI
- BVerwG, 12.06.1985 - 6 C 24.84
Akademischen Räte - Oberräte - Direktoren - Wissenschaftliche Mitarbeiter - …
- BVerfG, 30.06.1976 - 2 BvR 435/76
Schwerer und unabwendbarer Nachteil bei Geldbußen bis zu 40,00 DM
- BVerfG, 06.11.1985 - 1 BvL 22/83
Verfassungsmäßigkeit des Niedersächsischen Fischereigesetzes
- BVerfG, 24.11.1988 - 2 BvC 6/88
Umfang des Wahlprüfungsverfahrens
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