Rechtsprechung
| OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15 |
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Auftraggeber muss kein "Gegenaufmaß" vorlegen!
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Auftraggeber muss kein "Gegenaufmaß" vorlegen! (IBR 2016, 686)
Verfahrensgang
- LG Schweinfurt, 16.10.2015 - 23 O 984/09
- LG Schweinfurt, 11.04.2016 - 4 U 196/15
- OLG Bamberg, 11.04.2016 - 4 U 196/15
- OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Wird zitiert von ... (0) Zitiert selbst (12)
- LG Schweinfurt, 16.10.2015 - 23 O 984/09
Kein Anspruch auf Zahlung eines weitergehenden Werklohns
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
4 U 196/15 23 O 984/09 LG Schweinfurt In dem Rechtsstreit - Klägerin und Berufungsklägerin Prozessbevollmächtigter:.Beschluss 1. Die Berufung der Klägerin gegen das Urteil des Landgerichts Schweinfurt vom 16.10.2015, Aktenzeichen 23 O 984/09, wird zurückgewiesen.
Die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Schweinfurt vom 16.10.2015, Aktenzeichen 23 O 984/09, ist gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen, weil nach einstimmiger Auffassung des Senats das Rechtsmittel offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat, der Rechtssache auch keine grundsätzliche Bedeutung zukommt und weder die Fortbildung des Rechts noch die Sicherung einer einheitlichen Rechtsprechung eine Entscheidung des Berufungsgerichts erfordert.
4 U 196/15 23 O 984/09 LG Schweinfurt In dem Rechtsstreit - Klägerin und Berufungsklägerin Prozessbevollmächtigter:.
Beschluss 1. Der Senat beabsichtigt, die Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Schweinfurt vom 16.10.2015, Az. 23 O 984/09, gemäß § 522 Abs. 2 ZPO zurückzuweisen, weil er einstimmig der Auffassung ist, dass die Berufung offensichtlich keine Aussicht auf Erfolg hat.
- KG, 01.06.2007 - 7 U 190/06
Bauvertrag: Vereinbarung der Leistungserbringung des Werkunternehmers innerhalb …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Insoweit sei die Entscheidung des Kammergerichts vom 01.06.2007 (7 U 190/06) anwendbar.Der weitergehenden Auffassung des KG Berlin (Urteil vom 01.06.2007, 7 U 190/06), wonach ein hinreichendes Bestreiten nicht vorliege, wenn weder ein eigenes Aufmaß vorgelegt noch sonst erläutert werde, weshalb das Aufmaß des Auftragnehmers falsch sein soll, kann nicht gefolgt werden.
- BGH, 08.07.2008 - VI ZR 274/07
Feststellung der Ursächlichkeit eines Kfz-Unfalls mit geringfügiger …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Der Vorgang der Überzeugungsbildung ist nicht von objektiven Kriterien abhängig, sondern beruht auf Erfahrungswissen und Judiz des erkennenden Richters (vgl. BGH NJW 2008, 2845 m.w.N.;… vgl. auch zum Ganzen Zöller-Greger, ZPO, 31. Aufl., § 286 Rn. 13 ff.).
- BGH, 03.02.1998 - VI ZR 356/96
Verwertung mechanischer Aufzeichnungen aufgrund mündlicher Mitteilungen Dritter; …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Das Gericht beurteilt den Wert der einzelnen Beweismittel unter Berücksichtigung der ihnen eigenen Fehlerquellen (BGH NJW 1998, 2736). - BGH, 24.07.2003 - VII ZR 79/02
Anforderungen an den Nachweis einer Stundenlohnvereinbarung; Darlegungs- und …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Verweigert der Auftraggeber eine Teilnahme unberechtigt, so trägt er in der Folge das Risiko der Nichterweislichkeit des Leistungsumfangs (BGH, Urteil vom 24.07.2003, VII ZR 79/02, Rn. 67). - BVerfG, 21.02.2001 - 2 BvR 140/00
Anforderungen an Beweisaufnahme und -würdigung bei Beweisnot einer Partei …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
- Seite 5 - Zeugenstellung die Aussagen gegeneinander abzuwägen und zu bewerten (vgl. BVerfG NJW 2001, 2531; BGH NJW-RR 2006, 61; BGH NJW 2003, 3636). - BGH, 27.09.2005 - XI ZR 216/04
Anforderungen an die Sachverhaltsaufklärung; Vernehmung oder Anhörung einer …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
- Seite 5 - Zeugenstellung die Aussagen gegeneinander abzuwägen und zu bewerten (vgl. BVerfG NJW 2001, 2531; BGH NJW-RR 2006, 61; BGH NJW 2003, 3636). - BGH, 29.04.1999 - VII ZR 127/98
Vereinbarung der Fälligkeit des Werklohns; Prüffähigkeit der Schlußrechnung
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Der Auftragnehmer begibt sich lediglich der Vorteile eines vom beiderseitigen Einverständnis getragenen Aufmaßes und hat in diesem Fall vorzutragen und im Bestreitensfall zu beweisen, dass die in der Rechnung geltend gemachten Leistungen tatsächlich erbracht worden sind (BGH, Urteil vom 29.04.1999, VII ZR 127/98, Rz. 13; OLG Naumburg…, Urteil vom 30.11.2007, 1 U 18/07, Rn. 23;… Messerschmidt in Kapellmann/Messerschmidt, VOB/B, 5. Aufl., § 14, Rn. 47;… Beck'scher VOB-Kommentar/Voit, 3. Aufl., § 14 VOB/B, Rn. 36;… Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Aufl., 5. Teil, Rn. 220). - OLG Naumburg, 30.11.2007 - 1 U 18/07
Tiefbauarbeiten: Schwierige Abrechnung ohne gemeinsames Aufmaß!
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Der Auftragnehmer begibt sich lediglich der Vorteile eines vom beiderseitigen Einverständnis getragenen Aufmaßes und hat in diesem Fall vorzutragen und im Bestreitensfall zu beweisen, dass die in der Rechnung geltend gemachten Leistungen tatsächlich erbracht worden sind (BGH…, Urteil vom 29.04.1999, VII ZR 127/98, Rz. 13; OLG Naumburg, Urteil vom 30.11.2007, 1 U 18/07, Rn. 23;… Messerschmidt in Kapellmann/Messerschmidt, VOB/B, 5. Aufl., § 14, Rn. 47;… Beck'scher VOB-Kommentar/Voit, 3. Aufl., § 14 VOB/B, Rn. 36;… Kniffka/Koeble, Kompendium des Baurechts, 4. Aufl., 5. Teil, Rn. 220). - BGH, 15.07.2003 - VI ZR 361/02
Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzlich getroffene Feststellungen; …
Auszug aus OLG Bamberg, 17.05.2016 - 4 U 196/15
Zweifel im Sinne dieser Vorschrift liegen nur dann vor, wenn aufgrund konkreter Anhaltspunkte aus der Sicht des Berufungsgerichts eine gewisse - nicht notwendig überwiegende - Wahrscheinlichkeit dafür besteht, dass im Falle erneuter Tatsachenfeststellungen die erstinstanzlichen Feststellungen keinen Bestand haben werden, sich also deren Unrichtigkeit herausstellt (vgl. BGHZ 158, 269 ff. = NJW 2004, 1876 ff.; BGHZ 162, 313 ff. = NJW 2005, 1583 ff.; BGH NJW 2003, 3480 ff.). - BGH, 12.03.2004 - V ZR 257/03
Wiederholung der erstinstanzlichen Beweisaufnahme im Berufungsverfahren; …
- BGH, 09.03.2005 - VIII ZR 266/03
Bindung des Berufungsgerichts an erstinstanzliche Tatsachenfeststellungen
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