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Rechtsprechung
   BGH, 29.11.1960 - VI ZR 35/60   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1960,2917
BGH, 29.11.1960 - VI ZR 35/60 (https://dejure.org/1960,2917)
BGH, Entscheidung vom 29.11.1960 - VI ZR 35/60 (https://dejure.org/1960,2917)
BGH, Entscheidung vom 29. November 1960 - VI ZR 35/60 (https://dejure.org/1960,2917)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • JLaw (App) | www.prinz.law PDF
  • Wolters Kluwer

    Ansprüche auf Ersatz der durch einen Unfall entstandenen Schäden aus Vertrag und unerlaubter Handlung - Ausschluss einer bürgerlich-rechtlichen Haftung nach § 898 Reichsversicherungsordnung (RVO) - Vorliegen eines Vertrags zugunsten Dritter hinsichtlich der aus einem ...

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)
  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • VersR 1961, 160
 
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Wird zitiert von ... (10)Zitiert selbst (17)

  • BGH, 17.05.1951 - III ZR 57/51

    Haftungsverzicht. Handeln auf eigene Gefahr

    Auszug aus BGH, 29.11.1960 - VI ZR 35/60
    Es genügt aber nicht, daß der Verletzte mit der Möglichkeit einer solchen Gefährdung nach der vernünftigen Beurteilung eines durchschnittlichen sorgfältigen Menschen rechnen mußte (BGHZ 2, 159).
  • BGH, 24.06.1953 - VI ZR 31/52

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 29.11.1960 - VI ZR 35/60
    Diese Auffassung steht auf dem Boden der bereits vom Reichsgericht entwickelten und vom Bundesgerichtshof fortgeführten Rechtsprechung (vgl. RGZ 95, 238, 240; 128, 320, 329; RG JW 1929, 1461; Urteile des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM Nr. 5 zu § 823 [E] BGB - VersR 1953, 335; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 24. April 1959 - VI ZR 108/58 - LM Nr. 6 zu § 903 RVO = VersR 1959, 565; vom 29. März 1960 - VI ZR 84/59 = VersR 1960, 614).
  • BGH, 10.11.1954 - VI ZR 154/53

    Rechtsmittel

    Auszug aus BGH, 29.11.1960 - VI ZR 35/60
    Diese Auffassung steht auf dem Boden der bereits vom Reichsgericht entwickelten und vom Bundesgerichtshof fortgeführten Rechtsprechung (vgl. RGZ 95, 238, 240; 128, 320, 329; RG JW 1929, 1461; Urteile des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM Nr. 5 zu § 823 [E] BGB - VersR 1953, 335; vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 = VersR 1955, 105; vom 8. Mai 1956 - VI ZR 48/55 = VersR 1956, 435; vom 24. April 1959 - VI ZR 108/58 - LM Nr. 6 zu § 903 RVO = VersR 1959, 565; vom 29. März 1960 - VI ZR 84/59 = VersR 1960, 614).
  • OLG Karlsruhe, 18.02.1987 - 7 U 97/85

    Erstellung eines Stahlgerüstes gegen Unfallverhütungsvorschriften

    Eine Haftung aus § 823 Abs. 2 BGB kommt insoweit nicht in Betracht, da die UVV kein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB sind (BGH VersR 1961, 160 (161) - 1968, 305 (307) - 1969, 827 (828)).

    Die UVV enthalten den von der zuständigen Behörde kraft öffentlicher Gewalt festgesetzten Niederschlag der in dem betreffenden Gewerbe gemachten Berufserfahrungen und stellen für den Unternehmer bindende Weisungen dar, die er kennen und die er ausführen muß (BGH VersR 1961, 160 (161) - 1963, 305 (307)).

    Es ist dann Sache des Unternehmers, diese Vermutung zu entkräften (BGH VersR 1961, 160 (161) - 1963, 835 (836) - 1965, 1055 (1056) - 1974, 263 (264)), d.h. der Beklagte hat den Nachweis zu führen, daß keiner der aufgeführten Verstöße gegen die UVV und insbesondere auch nicht "die Falle" für den Absturz des Klägers ursächlich waren, der Unfall vielmehr auf eine andere - allerdings nicht nur theoretisch denkbare - Ursache zurückzuführen ist.

    Da der ursächliche Zusammenhang zwischen den Verstößen gegen die UVV und dem Unfall vermutet wird, bedarf es auch keiner ausdrücklichen Feststellung, daß der Unfall bei Beachtung der UVV nicht eingetreten wäre (BGH VersR 1961, 160 (162)).

  • BGH, 31.05.1978 - VIII ZR 263/76

    Baumwollballen - § 535 BGB, pVV des Vermieters, Beweislastverteilung (vgl. …

    Der Bundesgerichtshof hat für den Fall der Verletzung von Brandverhütungsvorschriften, die den Ausschluß einer bestimmten Gefahr bezwecken, die Auffassung vertreten, es spreche eine Vermutung dafür, daß die Verletzung der Vorschrift ursächlich für die Entstehung des Brandes gewesen sei (vgl. BGH Urteil vom 19. März 1963 - VI ZR 146/62 = VersR 1963, 835 = BB 1963, 536; für den Fall der Verletzung von Unfallverhütungsvorschriften vgl. BGH Urteil vom 29. November 1960 - VI ZR 35/60 = VersR 1961, 160).
  • BGH, 04.11.1966 - VI ZR 36/65

    Inhaber eines Dachdeckergeschäfts - Betriebsfremder Arbeiter - …

    Sie können daher, wie das Berufungsgericht zutreffend darlegt, zur Konkretisierung der allgemeinen Verkehrssicherungspflicht herangezogen werden (vergl. Senatsurteil vom 29. November 1960 - VI ZR 35/60 - VersR 1961, 160).

    Auf die besondere Gestaltung des Schadensereignisses braucht sich die Vorhersehbarkeit nicht zu erstrecken (Senatsurteil vom 29. November 1960 - VI ZR 35/60 - VersR 1961, 160).

    Die Vorhersehbarkeit brauchte sich nicht darauf zu erstrecken, auf welche Weise es im konkreten Falle zum Herabfallen von Baustoffen und damit zum Unfall kam (vergl. das bereits angeführte Senatsurteil VersR 1961, 160).

  • BGH, 20.09.1983 - VI ZR 248/81

    Verkehrssicherungspflichten des Architekten bei Veränderung eines von einem …

    Unfallverhütungsvorschriften wurden bisher von der höchstrichterlichen Rechtsprechung (vgl. RGZ 95, 238, 240; Senatsurteile vom 10. November 1954 - VI ZR 154/53 - VersR 1955, 105; vom 17. Mai 1957 - VI ZR 120/56 - VersR 1957, 584 und vom 29. November 1960 - VI ZR 35/60 - VersR 1961, 160, 161;… vgl. BGH, Urt. v. 2. Juni 1969 - VII ZR 76/67 - VersR 1969, 827, 828) und dem Schrifttum (…vgl. Staudinger/Schäfer, BGB, 10./11. Aufl., § 823, Rdnr. 534;… MünchKomm - Mertens, § 823 BGB, Rdnr. 158) nicht als Schutzgesetze i. S. des § 823 Abs. 2 BGB anerkannt.
  • OLG Schleswig, 13.04.2000 - 11 U 129/98

    Verkehrssicherungspflicht des Bauherrn gegenüber Arbeitnehmern eines …

    Zudem sind die Unfallverhütungsvorschriften auch keine Schutzgesetze im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB (BGH, VersR 61, 160 und Geigel/Kolb, aaO., § 32 Rdn. 1).
  • BGH, 07.12.1967 - III ZR 178/65

    Zurückweisung einer Berufung in Sachen Unfallverhütungsvorschriften als Schutz …

    Deshalb hat auch die Rechtsprechung anerkannt, daß die Unfallverhütungsvorschriften nicht einmal als Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 BGB gelten; sie sind vielmehr ein von der zuständigen Behörde kraft öffentlicher Gewalt festgelegter Niederschlag der in dem betreffenden Gewerbe gemachten allgemeinen Betriebserfahrungen (…BGB RGRKom 10. Aufl. § 823 Anm. 110;… Geigel Haftpflichtprozeß 13. Aufl. 28, 14;… Lauterbach Unfallversicherung 2. Aufl. 1962 § 848 a Anm. 3; BGH VersR 1955, 105; 1957, 584; 1961, 160).
  • BGH, 02.06.1969 - VII ZR 76/67

    Anforderungen an die Auslegung eines Werkvertrages - Zurechnung des Verschuldens …

    Die Unfallverhütungsvorschriften sind nach ständiger Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs keine Schutzgesetze i.S. von § 823 Abs. 2 SGB (u.a. RGZ 95, 238, 240; 128, 320, 329; BGH LM Nr. 5 zu § 823 (E) BGB; VersR 1955, 105; 1957, 584; 1961, 160).
  • AG Meißen, 01.10.2009 - 112 C 1548/08
    Dies käme allenfalls in Betracht, wenn er in der Zeit bis zur Beschaffung eines Ersatzfahrzeuges über längere Dauer zahlreiche oder größere Fahrten durchzuführen gehabt hätte (vgl. BGH, Urteil vom 02.03.1982, VI ZR 35/60, zit. nach Juris, dort Rn, 13 f.).
  • BGH, 19.03.1963 - VI ZR 146/62
    Es ist dann Sache des Unternehmers, diese Vermutung zu entkräften (Urteil des Bundesgerichtshofs vom 29. November 1960 - VI ZR 35/60 - VersR 1961, 160 mit Hinweisen auf Rechtsprechung des Reichsgerichts und des Bundesgerichtshofs).
  • BGH, 03.10.1961 - VI ZR 255/60

    Rechtsmittel

    Werden daher Unfallverhütungsvorschriften verletzt, die eine bestimmte Betriebsgefahr ausschließen sollen, und tritt an der Gefahrenstelle ein Unfall ein, so spricht in der Regel die Vermutung dafür, daß der Unfall bei Beachtung der Vorschriften vermieden worden wäre, die nach der Berufserfahrung geeignet sind, gerade solche Unfälle auszuschließen (vgl. die Entscheidungen des erkennenden Senats vom 24. Juni 1953 - VI ZR 31/52 = LM § 823 BGB (E) Nr. 5; vom 29. November 1960 - VI ZR 35/60 - = VersR 1961, 160 mit weiteren Nachweisen).
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