Rechtsprechung
| VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06 |
Volltextveröffentlichungen (2)
- Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
- juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Wird zitiert von ... (2) Zitiert selbst (8)
- BVerfG, 14.05.1985 - 1 BvR 233/81
Brokdorf - Voraussetzungen für Verbot einer Spontandemonstration
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Rn. 15 Wegen der besonderen Bedeutung der hier tangierten, grundrechtlich verbürgten Versammlungsfreiheit (Art. 8 GG) für die Funktionsfähigkeit der Demokratie darf ihre Ausübung nur zum Schutz gleichwertiger anderer Rechtsgüter unter strikter Wahrung des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit begrenzt werden (BVerfGE 69, 315, 348 f.). - BVerfG, 24.10.2001 - 1 BvR 1190/90
Sitzblockaden III
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Kommt es zu Kollisionen, ist deshalb gerichtlich zu prüfen, ob das Selbstbestimmungsrecht unter hinreichender Berücksichtigung der gegenläufigen Interessen Dritter oder der Allgemeinheit ausgeübt worden ist (vgl. BVerfG, Urteil vom 24. Oktober 2001 - 1 BvR 1190/90, 2173/93 und 433/96 -, NJW 2002, 1031). - BVerfG, 06.05.2005 - 1 BvR 961/05
NPD-Demonstration am 8. Mai in Berlin nur unter Auflagen - Begründung der …
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Vielmehr sind die im Einzelfall bestehenden Grundrechte und Rechtsgüter mit Verfassungsrang gegeneinander abzuwägen und im Konfliktfall die beteiligten Interessen durch praktische Konkordanz zum Ausgleich zu bringen (Beschlüsse der Kammer vom 29. April 2004 - VG 1 A 104.04 - und vom 28. April 2005 - VG 1 A 65.05 - (Myfest) sowie vom 29. April 2005 - VG 1 A 66.05 - (8. Mai 2005), im Ergebnis bestätigt vom OVG Berlin, Beschluss vom 4. Mai 2005 - OVG 1 S 38.05 - und vom Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 6. Mai 2005 - 1 BvR 961/05).
- OVG Berlin, 04.05.2005 - 1 S 38.05
Anforderungen an die Begründung einer Beschwerde; Verbot eines rechtsradikalen …
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Vielmehr sind die im Einzelfall bestehenden Grundrechte und Rechtsgüter mit Verfassungsrang gegeneinander abzuwägen und im Konfliktfall die beteiligten Interessen durch praktische Konkordanz zum Ausgleich zu bringen (Beschlüsse der Kammer vom 29. April 2004 - VG 1 A 104.04 - und vom 28. April 2005 - VG 1 A 65.05 - (Myfest) sowie vom 29. April 2005 - VG 1 A 66.05 - (8. Mai 2005), im Ergebnis bestätigt vom OVG Berlin, Beschluss vom 4. Mai 2005 - OVG 1 S 38.05 - und vom Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 6. Mai 2005 - 1 BvR 961/05). - VG Berlin, 29.04.2005 - 1 A 66.05
Keine Demo der NPD-Jugendorganisation am Holocaust-Mahnmal
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Vielmehr sind die im Einzelfall bestehenden Grundrechte und Rechtsgüter mit Verfassungsrang gegeneinander abzuwägen und im Konfliktfall die beteiligten Interessen durch praktische Konkordanz zum Ausgleich zu bringen (Beschlüsse der Kammer vom 29. April 2004 - VG 1 A 104.04 - und vom 28. April 2005 - VG 1 A 65.05 - (Myfest) sowie vom 29. April 2005 - VG 1 A 66.05 - (8. Mai 2005), im Ergebnis bestätigt vom OVG Berlin, Beschluss vom 4. Mai 2005 - OVG 1 S 38.05 - und vom Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 6. Mai 2005 - 1 BvR 961/05). - VG Berlin, 28.04.2005 - 1 A 65.05
Kein "Revolutionärer 1. Mai" auf dem Heinrichplatz!
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Vielmehr sind die im Einzelfall bestehenden Grundrechte und Rechtsgüter mit Verfassungsrang gegeneinander abzuwägen und im Konfliktfall die beteiligten Interessen durch praktische Konkordanz zum Ausgleich zu bringen (Beschlüsse der Kammer vom 29. April 2004 - VG 1 A 104.04 - und vom 28. April 2005 - VG 1 A 65.05 - (Myfest) sowie vom 29. April 2005 - VG 1 A 66.05 - (8. Mai 2005), im Ergebnis bestätigt vom OVG Berlin, Beschluss vom 4. Mai 2005 - OVG 1 S 38.05 - und vom Bundesverfassungsgericht, Beschluss vom 6. Mai 2005 - 1 BvR 961/05). - VG Berlin, 23.02.2005 - 1 A 188.02
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Eine Gegendemonstration genießt nur insoweit den vollen Schutz des Grundrechts der Versammlungsfreiheit, als sie sich kommunikativer Mittel bedient und nicht den Zweck hat, die Veranstaltung, gegen die sie sich richtet, mit physischen Mitteln zu verhindern oder zu behindern (vgl. Urteil der Kammer vom 23. Februar 2005 - VG 1 A 188.02 - mit weiteren Nachweisen). - VG Berlin, 24.09.1996 - 1 A 333.96
Vorliegen eines überwiegenden öffentlichen Interesses an der sofortigen …
Auszug aus VG Berlin, 05.07.2006 - 1 A 153.06
Die behördliche Entscheidung zwischen verschiedenen angemeldeten bzw. außerhalb des Versammlungsrechts durchgeführten Veranstaltungen kann sinnvoller Weise erst zu einem Zeitpunkt erfolgen, zu dem alle Gesamtumstände bekannt sind (Beschluss der Kammer vom 24. September 1996, VG 1 A 333.96).
- VG Berlin, 02.10.2015 - 1 L 332.15
Rechtmäßigkeit einer Auflage hinsichtlich des Versammlungsortes; Verlegung einer …
Vielmehr sind die im Einzelfall bestehenden Grundrechte und Rechtsgüter mit Verfassungsrang gegeneinander abzuwägen und im Konfliktfall die beteiligten Interessen durch praktische Konkordanz zum Ausgleich zu bringen (vgl. VG Berlin, Beschluss vom 28. April 2005 - VG 1 A 65.05 - "Myfest", juris; VG Berlin, Beschluss vom 5. Juli 2006 - VG 1 A 153.06 - "Fanmeile").Selbst unterstellt, der Antragsteller habe seine Versammlung zeitlich zuerst angemeldet, ließe sich daraus ein Vorrang der Veranstaltung nicht ableiten (vgl. VG Berlin, Beschluss vom 5. Juli 2006 - VG 1 A 153.06 -, "Fanmeile").
- VG Berlin, 23.03.2007 - 1 A 66.07
Verlegung der Abschlusskundgebung der Demonstration "Nein zum Europa des …
Auch der Schutz von Staatsgästen gehört zum Schutz des Staates und seiner Einrichtungen und hat Verfassungsrang (vgl. Beschluss der Kammer vom 5. Juli 2006 - VG 1 A 153.06 -Endspiel Fußball-WM).
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