Rechtsprechung
| BVerwG, 12.06.1990 - 1 D 49.89 |
Volltextveröffentlichung
Verfahrensgang
- BDiszG, 07.06.1989 - XVI VL 11/86
- BVerwG, 12.06.1990 - 1 D 49.89
Wird zitiert von ... (6) Zitiert selbst (4)
- BVerwG, 08.04.1986 - 1 D 145.85
Bindung der Disziplinargerichte an tatsächliche Feststellungen in …
Auszug aus BVerwG, 12.06.1990 - 1 D 49.89
Dieser Begriff geht, wie der erkennende Senat im Anschluß an die Rechtsprechung des früheren Bundesdisziplinarhofs (BDHE 7, 67 ) wiederholt entschieden hat, über den Bereich von Diensthandlungen im Sinne der §§ 331, 332 StGB hinaus (Urteil vom 8. April 1986 - BVerwG 1 D 145.85 -). - BVerwG, 25.03.1982 - 1 D 80.80
Dienstvergehen eines Beamten aufgrund einfacher passiver Bestechung - Bindung an …
Auszug aus BVerwG, 12.06.1990 - 1 D 49.89
Das schließt die Fortsetzung des Beamtenverhältnisses bereits für sich allein aus, wie der Senat in ständiger Rechtsprechung zum Ausdruck gebracht hat (vgl. insbesondere die Entscheidung vom 25. März 1982 - BVerwG 1 D 80.80 - <ZBR 1983, 208>). - BVerwG, 10.09.1985 - 1 D 25.85
Beamtenrecht - Pflichtverletzung - Bestechlichkeit - Vorteilsannahme
Auszug aus BVerwG, 12.06.1990 - 1 D 49.89
Aus der Rechtsprechung des erkennenden Senats läßt sich in Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen ein allgemeines Prinzip dahin ableiten, daß Bestechlichkeit oder auch nur die Annahme von Geschenken oder Belohnungen in bezug auf das Amt jedenfalls dann grundsätzlich die Entfernung aus dem Dienst nach sich ziehen, wenn der Beamte die ihm als Äquivalent des angebotenen, geforderten oder gewährten Vorteils angesonnene pflichtwidrige Amtshandlungen tatsätzlich vorgenommen (Urteil vom 14. Oktober 1982 - BVerwG 1 D 122.81 - mit weiteren Nachweisen) oder wenn er bares Geld genommen hat (Urteil vom 10. September 1985 - BVerwG 1 D 25.85 - <DVBl. 1986, 147 = ZBR 1986, 94>). - BVerwG, 14.10.1982 - 1 D 122.81
Rechtsmittel
Auszug aus BVerwG, 12.06.1990 - 1 D 49.89
Aus der Rechtsprechung des erkennenden Senats läßt sich in Übereinstimmung mit diesen Grundsätzen ein allgemeines Prinzip dahin ableiten, daß Bestechlichkeit oder auch nur die Annahme von Geschenken oder Belohnungen in bezug auf das Amt jedenfalls dann grundsätzlich die Entfernung aus dem Dienst nach sich ziehen, wenn der Beamte die ihm als Äquivalent des angebotenen, geforderten oder gewährten Vorteils angesonnene pflichtwidrige Amtshandlungen tatsätzlich vorgenommen (Urteil vom 14. Oktober 1982 - BVerwG 1 D 122.81 - mit weiteren Nachweisen) oder wenn er bares Geld genommen hat (Urteil vom 10. September 1985 - BVerwG 1 D 25.85 - <DVBl. 1986, 147 = ZBR 1986, 94>).
- BVerwG, 20.02.2002 - 1 D 19.01
Beamter des mittleren Dienstes (Bundesvermögensverwaltung); Vermittlung einer von …
Das Amt im Rahmen des § 70 BBG umfasst nicht nur das engere Gebiet der Amtshandlungen, sondern den weiteren Bereich der Amtsstellung des Beamten (vgl. z.B. Urteil vom 12. Juni 1990 - BVerwG 1 D 49.89 -). - BVerwG, 24.11.1993 - 1 D 61.92
Vorsätzliches Dienstvergehen wegen mehrfacher Annahme von Bargeld durch einen …
Das kann im Interesse einer funktionsgerecht, zweckmäßig und sachlich orientierten Verwaltung nicht hingenommen werden (vgl. z.B. Urteil vom 12. Juni 1990 - BVerwG 1 D 49.89 -).Das schließt die Fortsetzung des Beamtenverhältnisses regelmäßig aus (vgl. z.B. Urteil vom 25. März 1982 - BVerwG 1 D 80.80 - <ZBR 1983, 208>, Urteil vom 10. September 1985 - BVerwG 1 D 25.85 - <DVBl 1986, 147 = ZBR 1986, 94>, Urteil vom 12. Juni 1990 - BVerwG 1 D 49.89 -).
- BVerwG, 18.05.1994 - 1 D 67.93
Disziplinarrecht - Einleitungsbefugnis - Verfassungstreue - Verstoß
- BVerwG, 25.10.1995 - 1 D 2.95
Beamtenrecht: Beendigung des Beamtenverhältnisses bei strafgerichtlicher …
- BVerwG, 12.09.1995 - 1 D 29.93
Ruhestandsbeamter des gehobenen fernmeldetechnischen Dienstes - Annahme von …
Das kann im Interesse einer funktionsgerecht, zweckmäßig und sachlich orientierten Verwaltung nicht hingenommen werden (vgl. z.B. Urteil vom 24. November 1993 - BVerwG 1 D 61.92 - ; Urteil vom 12. Juni 1990 - BVerwG 1 D 49.89 -). - BVerwG, 26.10.1999 - 1 D 55.98
Materielles Beamtendisziplinarrecht - Dienstvergehen eines Beamten des höheren …
Nicht notwendig ist, daß sich der Gebende durch eine bestimmte, bereits vorgenommene oder in Zukunft zu erwartende Amtshandlung zu der Schenkung hat bestimmen lassen; es reicht vielmehr aus, wenn allgemein das von dem Beamten wahrgenommene Amt für die Gewährung des Vorteils maßgebend ist (stRspr, z.B. Urteil vom 12. Juni 1990 - BVerwG 1 D 49.89 -).
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