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Rechtsprechung
   OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1999,10651
OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98 (https://dejure.org/1999,10651)
OVG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 07.06.1999 - 1 M 119/98 (https://dejure.org/1999,10651)
OVG Schleswig-Holstein, Entscheidung vom 07. Juni 1999 - 1 M 119/98 (https://dejure.org/1999,10651)
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Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Schleswig - 5 B 1037/98
  • OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
 
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Wird zitiert von ... (41)Zitiert selbst (12)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 31.01.1997 - 10 B 3207/96

    Maßstäbe; Vorhaben; Freistellung von der Genehmigungspflicht; Rücksichtslose …

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Das OVG Münster (Beschl. v. 31.01.1997 - 10 B 3207/96 - BRS 59 Nr. 202) hat eine Tischlerei sogar in einem Mischgebiet für nicht zulässig gehalten, weil sie typischerweise zu den das Wohnen wesentlich störenden Gewerbebetrieben gehöre.

    Die für eine Tischlerei erforderlichen und typischen Holzbearbeitungs- und andere Maschinen, die Lärmimmissionen verursachen, die normalerweise mit einer benachbarten Wohnnutzung unvereinbar sind (OVG Münster, Beschl. v. 31.01.1997 - 10 B 3207/96 -, a.a.O., S. 607), sind - wie sich aus der schalltechnischen Untersuchung des Akustik-Labors K. vom 26. Februar 1998 (S. 3) ergibt - sämtlich vorhanden.

  • BVerwG, 21.06.1996 - 2 B 54.96

    Vorbringen einer entscheidungserheblichen konkreten Rechtsfrage mit über den …

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Es hat sich statt dessen (u.a.) auf die entsprechende Einordnung der Umgebung durch die früher für den Kreis P. zuständige 2. Kammer des Verwaltungsgerichts in den Verfahren 2 B 54/96 und 2 A 177/96 berufen, die jedoch bei dieser Einordnung der Frage der Zugehörigkeit der Tankstelle zur näheren Umgebung ebenfalls nicht angesprochen hat (bei der diesen Verfahren zugrundeliegenden Fallkonstellation jedenfalls in ihrer jetzigen Größe und Betriebsausstattung und -weise möglicherweise zu Recht) und zudem die Tischlerei des Antragstellers dabei außer acht gelassen hat (vgl. den Beschluß vom 28.08.1996 in der Sache 2 B 54/96, S. 9 u./10 o.).

    Auch die unterschiedliche Nutzungsstruktur und -art - auf der einen Seite ausschließlich Wohnhäuser, im wesentlichen wohl Einfamilienhäuser, auf relativ schmal geschnittenen Grundstücken, die gesamte andere Seite der Straße K. einnehmend der Tankstellenbetrieb, der von seiner Größe, den vorhanden Betriebseinrichtungen (neben den Tankanlagen: Shop, Werkstatt, Waschhalle, SB-Waschboxen), der Öffnungszeit (24 Std./Tag), seiner Funktion (Versorgungsfunktion nicht nur für angrenzende und nahegelegene Wohngebiete, sondern mehr oder weniger für den gesamten Ort und den Durchgangsverkehr) und den aufgrund all dieser Umstände von ihm ausgehenden, für die angrenzende Wohnbebauung problematischen Lärmemissionen her (vgl. die Verfahren 2 B 54/96 und 2 A 177/96) in einem allgemeinen Wohngebiet auch nicht nach § 4 Abs. 3 Nr. 5 BauNVO ausnahmsweise zulässig wäre - sprechen für die bauplanerische Eigenständigkeit beider Bereiche.

  • VG Osnabrück, 18.06.1997 - 2 A 177/96
    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Es hat sich statt dessen (u.a.) auf die entsprechende Einordnung der Umgebung durch die früher für den Kreis P. zuständige 2. Kammer des Verwaltungsgerichts in den Verfahren 2 B 54/96 und 2 A 177/96 berufen, die jedoch bei dieser Einordnung der Frage der Zugehörigkeit der Tankstelle zur näheren Umgebung ebenfalls nicht angesprochen hat (bei der diesen Verfahren zugrundeliegenden Fallkonstellation jedenfalls in ihrer jetzigen Größe und Betriebsausstattung und -weise möglicherweise zu Recht) und zudem die Tischlerei des Antragstellers dabei außer acht gelassen hat (vgl. den Beschluß vom 28.08.1996 in der Sache 2 B 54/96, S. 9 u./10 o.).

    Auch die unterschiedliche Nutzungsstruktur und -art - auf der einen Seite ausschließlich Wohnhäuser, im wesentlichen wohl Einfamilienhäuser, auf relativ schmal geschnittenen Grundstücken, die gesamte andere Seite der Straße K. einnehmend der Tankstellenbetrieb, der von seiner Größe, den vorhanden Betriebseinrichtungen (neben den Tankanlagen: Shop, Werkstatt, Waschhalle, SB-Waschboxen), der Öffnungszeit (24 Std./Tag), seiner Funktion (Versorgungsfunktion nicht nur für angrenzende und nahegelegene Wohngebiete, sondern mehr oder weniger für den gesamten Ort und den Durchgangsverkehr) und den aufgrund all dieser Umstände von ihm ausgehenden, für die angrenzende Wohnbebauung problematischen Lärmemissionen her (vgl. die Verfahren 2 B 54/96 und 2 A 177/96) in einem allgemeinen Wohngebiet auch nicht nach § 4 Abs. 3 Nr. 5 BauNVO ausnahmsweise zulässig wäre - sprechen für die bauplanerische Eigenständigkeit beider Bereiche.

  • BVerwG, 15.02.1990 - 4 C 23.86

    Begriff der "städtebaulichen Vertretbarkeit" in § 34 Abs. 3 Nr. 2 BauGB

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Das hat das Verwaltungsgericht im angefochtenen Beschluß (S. 4 f.) zutreffend ausgeführt, insbesondere hat es bei dieser Beurteilung die Tischlerei des Antragstellers in Anwendung der Grundsätze, die das Bundesverwaltungsgericht dazu in seinem Urteil vom 15. Februar 1990 - 4 C 23.86 - BRS 50 Nr. 75 nochmals zusammengefaßt hat, zu Recht als "Fremdkörper" ausgeklammert.

    Im Urteil vom 15. Februar 1990 - 4 C 23.86 - a.a.O. (S. 174) hat es einen Zimmereibetrieb und die ihm dienenden Anlagen mit dem Gebietscharakter eines Wohngebiets für "schlechthin unverträglich" bezeichnet.

  • BVerwG, 16.09.1993 - 4 C 28.91

    5 Garagen im Wohngebiet - §§ 12, 15 BauNVO, § 34 Abs. 2 BauGB, bundesrechtlich …

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Dieser wird bereits durch die Zulassung eines mit der Gebietsart unvereinbaren Vorhabens ausgelöst, weil hierdurch eine "Verfremdung" des Gebiets eingeleitet und damit das nachbarliche Austauschverhältnis gestört wird, das auf dem Gedanken beruht, daß sich jeder Grundstückseigentümer davor schützen können muß, daß er über die durch die Festsetzung der Gebietsart normierte oder aus einer faktisch vorhandenen Gebietsart sich ergebende Beschränkung seiner Baufreiheit hinaus durch eine nicht zulässige Nutzung eines anderen Grundstückseigentümers nochmals zusätzlich belastet wird (BVerwG, Urt. v. 16.09.1993 - 4 C 28.91 -, BRS 55 Nr. 110 u. v. 23.08.1996 - 4 C 13.94 -, BauR 1997, 72 ff., 77).
  • BVerwG, 26.05.1978 - 4 C 9.77

    Bekanntmachung der Entwürfe und der Genehmigung von Bebauungsplänen; Verhältnis …

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    und spätestens endend mit der Bebauung vor der fußläufigen Verbindung zur Straße K., die Grundstücke östlich der Straße K., die Grundstücke nordwestlich der Straße K. (u.a. das der Beigeladenen) und möglicherweise noch die Grundstücke westliche des H. Weges (bis zur Straße K.); denn insoweit kann sich die Tischlerei des Antragstellers und damit das ihr dienende Bauvorhaben allenfalls auf die Umgebung in beachtlicher Weise auswirken und nur insoweit prägt oder beeinflußt die Umgebung den bodenrechtlichen Charakter des Baugrundstücks (vgl. BVerwG, Urt. v. 26.05.1978 - 4 C 9.77 -, BVerwGE 55, 369 ff., 380).
  • BVerwG, 23.08.1996 - 4 C 13.94

    Bauplanungsrecht - Drittschützende Festsetzungen übergeleiteter städtebaulicher …

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Dieser wird bereits durch die Zulassung eines mit der Gebietsart unvereinbaren Vorhabens ausgelöst, weil hierdurch eine "Verfremdung" des Gebiets eingeleitet und damit das nachbarliche Austauschverhältnis gestört wird, das auf dem Gedanken beruht, daß sich jeder Grundstückseigentümer davor schützen können muß, daß er über die durch die Festsetzung der Gebietsart normierte oder aus einer faktisch vorhandenen Gebietsart sich ergebende Beschränkung seiner Baufreiheit hinaus durch eine nicht zulässige Nutzung eines anderen Grundstückseigentümers nochmals zusätzlich belastet wird (BVerwG, Urt. v. 16.09.1993 - 4 C 28.91 -, BRS 55 Nr. 110 u. v. 23.08.1996 - 4 C 13.94 -, BauR 1997, 72 ff., 77).
  • BVerwG, 17.03.1989 - 4 C 14.85

    Bauvorbescheid - Babauungsgenehmigung - Baugenehmigung - Bindungswirkung - …

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Durch den dem Antragsteller erteilten Vorbescheid vom 04. Juni 1997 zur Erweiterung der Tischlerei war ihnen gegenüber keine Bindungswirkung eingetreten, weil der Vorbescheid - ihnen gegenüber - bei der Erteilung der Baugenehmigung noch nicht bestandskräftig war: Er ist ihnen bis dahin weder zugestellt noch sonstwie bekanntgegeben worden, so daß ihr schließlich mit Schriftsatz vom 10. August 1998 eingelegter Widerspruch nicht verfristet war (vgl. § 58 Abs. 2 VwGO; zur Bindungswirkung eines Vorbescheids den Nachbarn gegenüber, vgl. BVerwG, Urt. v. 17.03.1989 - 4 C 14.85 -, NVwZ 1989, 863).
  • BVerwG, 07.05.1971 - IV C 76.68

    Verfahren zur Aufstellungs von Bebauungsplänen; Auslegungsfrist; Mitteilung der …

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Das Bundesverwaltungsgericht hat bereits in seinem Urteil vom 07. Mai 1971 - 4 C 76.78 - BRS 24 Nr. 15 entschieden, daß Tischlereiwerkstätten in Wohngebieten, also auch in allgemeinen Wohngebieten, grundsätzlich nicht zulässig sind; "denn Tischlereiwerkstätten kommen heute regelmäßig nicht mehr ohne eine Anzahl von Maschinen aus, die sämtlich Lärm und Staub verursachen.
  • BVerwG, 15.11.1991 - 4 C 17.88

    Bauplanungsrecht: Zulässigkeit einer "unselbständigen" Lagerhalle

    Auszug aus OVG Schleswig-Holstein, 07.06.1999 - 1 M 119/98
    Mit der Gebietsart eines allgemeinen Wohngebiets ist die Tischlerei des Antragstellers - und damit auch der geplante Anbau (vgl. BVerwG, Urt. v. 15.11.1991 - 4 C 17.88 -, BRS 52 Nr. 52) - unvereinbar.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.03.1995 - 11 A 1089/91

    Baustofflagerplatz; Allgemeines Wohngebiet; Planungsrechtliche Versagungsgründe; …

  • OVG Niedersachsen, 29.08.1995 - 1 L 3462/94

    Baugenehmigung; Konkretisierung; Betriebsbeschreibung; Faktisches Dorfgebiet; …

  • VG Schleswig, 23.07.2026 - 2 B 21/26
    Dieser Anspruch wird durch die Zulassung eines mit der Gebietsart unvereinbaren Vorhabens ausgelöst, weil hierdurch eine "Verfremdung" des Gebiets eingeleitet und damit das nachbarliche Austauschverhältnis gestört wird, das auf dem Gedanken beruht, dass sich jeder Grundstückseigentümer davor schützen können muss, dass er über die durch die Festsetzung einer Gebietsart normierte oder aus einer - wie hier - faktisch vorhandenen Gebietsart eines allgemeinen oder gar reinen Wohngebietes sich ergebenden Beschränkung seiner Baufreiheit hinaus durch eine nicht zulässige Nutzung eines anderen Grundstückseigentümers nochmals zusätzlich belastet wird (OVG Schleswig, Beschluss vom 7. Juni 1999 - 1 M 119/98 - juris, Rn. 1 m.w.N.).
  • OVG Schleswig-Holstein, 06.12.2016 - 1 LB 6/14

    Bauaufsichtliches Einschreiten gegen Baugenehmigung des Nachbarn (hier: …

    Rn. 55 Das Verwaltungsgericht hat die Herleitung sowie die Reichweite des v.g. Anspruchs unter Auswertung der einschlägigen Judikatur, u.a. auch des Senats (OVG Schleswig, Beschluss vom 07.06.1999 - 1 M 119/98 -, Urteil vom 29.04.2009 - 1 LB 5/08 - n.v., Beschluss vom 05.10.2009 - 1 MB 16/09 -, juris [Rn. 28]), zutreffend dargelegt.

    Rn. 67 Dem Verwaltungsgericht ist - im zweiten Schritt - im Ergebnis auch darin zu folgen, dass die in Rechtsprechung und Literatur anerkannte Auffassung, dass eine von der typisierenden Betrachtungsweise abweichende Beurteilung dann in Betracht kommt, wenn ein Betrieb nicht das branchentypische Erscheinungsbild aufzeigt und nach seiner (atypischen) Art und Betriebsweise von vorneherein keine für das Wohnen wesentlichen Störungen befürchten lässt und damit seine Gebietsverträglichkeit dauerhaft und zuverlässig sichergestellt ist (vgl. BVerwG, Urteil vom 07.05.1971 - 4 C 76/68 -, BRS Nr. 15, 24; Urteil vom 24.09.1992 - 7 C 7/92 -, juris [Rn.12] ; VGH München…, Urteil vom 08.05.2000 - 1 B 97/2860 -, juris [Rn. 18];… Beschluss vom 11.10.2007 - 1 CS 07/1658 -, juris [Rn. 19], Beschluss vom 02.11.2004 - 20 ZB 04.1559 -, juris [Rn. 6]; OVG Schleswig, Beschluss vom 07.06.1999 - 1 M 119/98 -, juris [Rn. 5]) vorliegend zu keiner anderen Bewertung des dem Beigeladenen genehmigten Betriebes führt.

  • VGH Bayern, 02.11.2004 - 20 ZB 04.1559

    Satzungen, die nach den Vorschriften des Baugesetzbuches erlassen worden sind und …

    Dementsprechend sind Tischlereien in Wohngebieten im Allgemeinen unzulässig (BVerwG vom 7.5.1971 DVBl 1971, 759 - dort auch zu möglichen Ausnahmen -, OVG Schleswig-Holstein vom 7.6.1999 1 M 119/98 Juris-Nr. MWRE 010330000).
  • VGH Bayern, 13.12.2006 - 1 ZB 04.3549

    Gebietsbewahrungsanspruch; (Hobby-)Pferdehaltung im faktischen Dorfgebiet; …

    Schlossereien und andere metallverarbeitende Betriebe, in denen regelmäßig lärmintensive Arbeiten, wie Hämmern, Schleifen, Trennschleifen, Stanzen und Schmieden, vorgenommen werden, stören das Wohnen typischerweise wesentlich und sind deshalb in allen Baugebieten, die auch dem Wohnen dienen, unzulässig (OVG Lüneburg vom 27.6.1972 OVGE MüLü 29, 340; OVG RPf vom 20.12.1973 - 1 A 57/72 - Juris; für insoweit vergleichbare Tischlereiwerkstätten: BVerwG vom 7.5.1971 BRS 24 Nr. 15; OVG SH vom 7.6.1999 NordÖR 2000, 426).
  • VG Schleswig, 25.06.2026 - 2 B 17/26

    Baugenehmigung Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung

    Rn. 26 Dieser Anspruch wird bereits durch die Zulassung eines mit der Gebietsart unvereinbaren Vorhabens ausgelöst, weil hierdurch eine "Verfremdung" des Gebiets eingeleitet und damit das nachbarliche Austauschverhältnis gestört wird, das auf dem Gedanken beruht, dass sich jeder Grundstückseigentümer davor schützen können muss, dass er über die durch die Festsetzung einer Gebietsart normierte oder aus einer - wie hier - faktisch vorhandenen Gebietsart sich ergebenden Beschränkung seiner Baufreiheit hinaus durch eine nicht zulässige Nutzung eines anderen Grundstückseigentümers nochmals zusätzlich belastet wird (vgl. OVG Schleswig, Beschluss vom 7. Juni 1999 - 1 M 119/98 - juris, Rn. 1 mit Verweis auf BVerwG…, Urteil vom 16. September 1993 - 4 C 28/91 - juris, Rn. 12; vgl. BVerwG…, Beschluss vom 15. September 2020 - 4 B 46/19 - juris, Rn. 5).
  • VG Stuttgart, 15.10.2009 - 11 K 710/09

    Typisierende Betrachtungsweise bei lärmintensiven Betrieben

    Entsprechendes gilt für Tischlereiwerkstätten (…vgl. BVerwG, Urt. v. 07.05.1971 - IV C 76.68 - Buchholz § 406.11 § 2 BBauG Nr. 7; VGH München, Beschl. v. 02.11.2004 - 20 ZB 04.1559 - NVwZ-RR 2005, 602; OVG Münster, Beschl. v. 31.01.1997 - 10 B 3207/96 - BRS 59 Nr. 202; OVG Schleswig, Beschl. v. 07.06.1999 - 1 M 119/98 - NordÖR 2000, 426) sowie für Zimmereibetriebe (…vgl. BVerwG, Urt. v. 15.02.1990 - 4 C 23/86 - BVerwGE 84, 322).
  • VG Schleswig, 16.04.2025 - 2 B 5/25

    "Nähere Umgebung" i.S.v. § 34 Abs. 1 Satz 1 BauGB; Rücksichtnahmegebot; …

    Dieser Anspruch wird durch die Zulassung eines mit der Gebietsart unvereinbaren Vorhabens ausgelöst, weil hierdurch eine "Verfremdung" des Gebiets eingeleitet und damit das nachbarliche Austauschverhältnis gestört wird, das auf dem Gedanken beruht, dass sich jeder Grundstückseigentümer davor schützen können muss, dass er über die durch die Festsetzung einer Gebietsart normierte oder aus einer - wie hier - faktisch vorhandenen Gebietsart eines allgemeinen oder gar reinen Wohngebietes sich ergebenden Beschränkung seiner Baufreiheit hinaus durch eine nicht zulässige Nutzung eines anderen Grundstückseigentümers nochmals zusätzlich belastet wird (OVG Schleswig, Beschluss vom 7. Juni 1999 - 1 M 119/98 - juris, Rn. 1 m. w. N.).
  • OVG Schleswig-Holstein, 29.04.2009 - 1 LB 5/08
    Der Eigentümer eines - im Hinblick auf die Gebietsart nur in bestimmter Weise nutzbaren - Grundstücks braucht es nicht hinzunehmen, dass ein - der Art nach - gebietsunverträgliches Vorhaben oder eine gebietsfremde Nutzung im selben Baugebiet zugelassen und dadurch eine Verfremdung des Gebiets eingeleitet wird (…BVerwG, Urt. v. 16.09.1993, 4 C 28.91, BRS 55 Nr. 110 …und Urt. v. 23.08.1996, 4 C 13.94, BauR 1997, 72/77; Beschl. des Senats v. 07.06.1999, 1 M 119/98).
  • VG Schleswig, 20.05.2020 - 2 B 21/20

    Nachbarwiderspruch gegen eine Baugenehmigung zur Errichtung eines …

    Jenes beruht auf dem Gedanken, dass sich jeder Grundstückseigentümer davor schützen können muss, dass er über die durch die Festsetzung einer Gebietsart normierte oder aus einer wie hier faktisch vorhandenen Gebietsart eines allgemeinen oder gar reinen Wohngebietes sich ergebenden Beschränkung seiner Baufreiheit hinaus durch eine nicht zulässige Nutzung eines anderen Grundstückseigentümers nochmals zusätzlich belastet wird (…BVerwG, Urt. v. 16.9.1993 - 4 C 28/91 -, Rn. 12; OVG Schleswig, Beschl. v. 07.06.1999 - 1 M 119/98 -, Rn. 1, alle juris).
  • VG Schleswig, 15.08.2022 - 2 B 34/22

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch) - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden …

    Dieser Anspruch wird durch die Zulassung eines mit der Gebietsart unvereinbaren Vorhabens ausgelöst, weil hierdurch eine "Verfremdung" des Gebiets eingeleitet und damit das nachbarliche Austauschverhältnis gestört wird, das auf dem Gedanken beruht, dass sich jeder Grundstückseigentümer davor schützen können muss, dass er über die durch die Festsetzung einer Gebietsart normierte oder aus einer wie hier faktisch vorhandenen Gebietsart eines allgemeinen Wohngebietes oder eines Mischgebietes sich ergebenden Beschränkung seiner Baufreiheit hinaus durch eine nicht zulässige Nutzung eines anderen Grundstückseigentümers nochmals zusätzlich belastet wird (BVerwG, Urt. 16.9.1993, - 4 C 28.91 - Urt. v. 23.08.1996, - 4 C 13.94 - OVG Schleswig, Beschl. v. 07.06.1999, - 1 M 119/98 -).
  • VG Schleswig, 24.11.2017 - 2 B 56/17

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Baugenehmigung für Nachbarn

  • VG Schleswig, 15.08.2022 - 2 B 41/22

    Bauvorbescheid (Nachbarwiderspruch) - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden …

  • VG Schleswig, 14.12.2020 - 2 B 57/20

    Einstweiliger Rechtsschutz des Nachbarn gegen Baugenehmigung

  • VG Schleswig, 21.07.2020 - 2 B 24/20

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch)- Antrag auf Anordnung der aufschiebenden …

  • OVG Sachsen, 23.08.2010 - 1 B 121/10

    Allgemeines Wohngebiet, Tischlerei

  • VG Schleswig, 01.09.2021 - 2 B 41/21

    Baugenehmigung - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung

  • VG Schleswig, 18.12.2014 - 8 B 37/14

    Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung eines Nachbarwiderspruchs gegen …

  • VG Schleswig, 11.03.2020 - 2 B 8/20

    Prüfung einer im vereinfachten Baugenehmigungsverfahren erteilten Baugenehmigung …

  • VG Schleswig, 23.06.2022 - 2 B 26/22

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch) - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden …

  • VG Schleswig, 16.06.2021 - 2 B 26/21

    Baugenehmigung (Nachbarklage) - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung - …

  • VG Schleswig, 28.10.2019 - 2 B 45/19

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch) - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden …

  • VG Schleswig, 10.06.2022 - 2 B 18/22

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch)

  • VG Schleswig, 20.05.2021 - 8 B 9/21

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch)

  • VG Schleswig, 19.05.2025 - 2 B 7/25

    Baugenehmigung; Nachbarwiderspruch; Anschüttungen, Gebietserhaltungsanspruch; …

  • VG Schleswig, 14.06.2023 - 8 B 9/23

    Rechtschutz des Nachbarn gegen Baugenehmigung

  • VG Schleswig, 05.10.2020 - 8 B 14/20

    Baugenehmigung (Nachbarklage) - Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes

  • VG Schleswig, 23.09.2025 - 2 B 13/25

    Baugenehmigung - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden Wirkung

  • VG Schleswig, 14.03.2024 - 2 B 6/24

    Baugenehmigung (Nachbarklage)

  • VG Schleswig, 10.06.2022 - 2 B 22/22

    Baugenehmigung (Nachbarklage)

  • VG Schleswig, 25.07.2019 - 2 B 33/19

    Nachbarwiderspruch gegen eine Baugenehmigung; Verstoß gegen das …

  • VG Schleswig, 15.07.2016 - 2 B 62/16

    Nachbarwiderspruch gegen Asylbewerberheim im Gewerbe- /Industriegebiet

  • VG Schleswig, 08.07.2020 - 2 B 28/20

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch) - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden …

  • VG Schleswig, 08.07.2019 - 2 B 27/19

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Nachbarbaugenehmigung

  • VG Schleswig, 26.06.2019 - 2 B 29/19

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen Nachbarbaugenehmigung

  • VG Schleswig, 13.02.2025 - 2 B 35/24

    Kein Gebietserhaltungsanspruch bei "Gemengelagen"!

  • VG Schleswig, 02.06.2022 - 2 B 15/22

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch)

  • VG Cottbus, 30.11.2020 - 3 L 473/20
  • VG Schleswig, 12.12.2025 - 2 B 19/25

    Nachbarklage: Baugenehmigung für die Nutzung eines Bundeswehrgebäudes zu einer …

  • VG Schleswig, 23.06.2016 - 8 B 15/16

    Baugenehmigung (Nachbarwiderspruch) - Antrag auf Anordnung der aufschiebenden …

  • VG Braunschweig, 09.10.2002 - 2 A 317/01

    Allgemeines Wohngebiet; Drittschutz; Handwerksbetrieb; Nachbarwiderspruch; …

  • VG Bremen, 07.04.2026 - 1 K 2362/23

    Verpflichtung zur Erteilung einer Baugenehmigung für eine Plakatanschlagstafel, …

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