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Weitere Entscheidung unten: AG Heidelberg, 29.12.2011

Rechtsprechung
   OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2011,22221
OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11 (https://dejure.org/2011,22221)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 01.03.2011 - 1 M 13/11 (https://dejure.org/2011,22221)
OVG Sachsen-Anhalt, Entscheidung vom 01. März 2011 - 1 M 13/11 (https://dejure.org/2011,22221)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt

    § 10 SchfG, § 11 Abs 2 Nr 1 SchfG, § 11 Abs 4 SchfG
    Kein Wahlrecht zwischen Widerruf der Schornsteinfegerbestellung und Versetzung in den Ruhestand; Beurteilungszeitpunkt für Widerrufsverfügung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Wahlrecht zwischen dem Widerruf der Bestellung als Bezirksschornsteinfeger und der Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen; Beurteilung der Rechtmäßigkeit eines Widerrufs der Bestellung als Bezirksschornsteinfegermeister nach der Sachlage und Rechtslage ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • OVG Sachsen-Anhalt (Leitsatz)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Es besteht kein Wahlrecht zwischen dem Widerruf der Bestellung als Bezirksschornsteinfeger und der Versetzung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen; Beurteilung der Rechtmäßigkeit eines Widerrufs der Bestellung als Bezirksschornsteinfegermeister nach der Sachlage ...

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Wird zitiert von ... (4)Zitiert selbst (11)

  • BVerfG, 10.10.2003 - 1 BvR 2025/03

    Versagung einstweiligen Rechtsschutzes gegen die sofort vollziehbare Untersagung …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Dies gilt unter Beachtung der insoweit gegebenen gesetzgeberischen Entscheidung insbesondere auch für den Fall, dass ein Rechtsbehelf gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 bis 3 VwGO von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung entfaltet (siehe: BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - Az.: 1 BvR 2025/03 -, NVwZ 2004, 93 [m. w. N.]; BVerwG, Beschluss vom 21. Juli 1994 - Az.: 4 VR 1.94 -, BVerwGE 96, 239; Beschluss vom 6. September 2005 - Az.: 1 VR 2.95 -, Buchholz 402.45 VereinsG Nr. 23;… Kopp/Schenke, VwGO, 15. Auflage, § 80 Rn. 146, 152 [m. w. N.];… Bader, VwGO, 4. Auflage, § 80 Rn. 83 f. [m. w. N.]).

    Geltung und Inhalt dieser Leitlinien sind nicht davon abhängig, ob der Sofortvollzug eines Verwaltungsaktes einer gesetzlichen oder einer behördlichen Anordnung entspringt (siehe: BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 2003, a. a. O.).

    Während im Anwendungsbereich von § 80 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 VwGO bei der Interessenabwägung die Grundsatzentscheidung des Gesetzgebers für die aufschiebende Wirkung von Rechtsbehelfen bedeutsam wird, ist in den Fällen des § 80 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 VwGO zu beachten, dass hier der Gesetzgeber einen grundsätzlichen Vorrang des Vollziehungsinteresses angeordnet hat und es deshalb besonderer Umstände bedarf, um eine hiervon abweichende Entscheidung zu rechtfertigen (siehe: BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 2003, a. a. O. [m. w. N.]; BVerwG, Beschluss vom 13. März 1975 - Az.: V ER 300.75 -, Buchholz 436.36 § 37 BAföG Nr. 1; Beschluss vom 14. April 2005 - Az.: 4 VR 1005.04 -, BVerwGE 123, 241).

    Dabei sind die Folgen, die sich für den einzelnen Betroffenen mit dem Sofortvollzug verbinden, nur insoweit beachtlich, als sie nicht schon als regelmäßige Folge der gesetzlichen Anordnung des Sofortvollzugs in der gesetzgeberischen Grundentscheidung Berücksichtigung gefunden haben (siehe: BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 2003, a. a. O. [m. w. N.]; BVerwG…, Beschluss vom 14. April 2005, a. a. O.).

  • BVerwG, 06.03.2003 - 6 B 2.03

    Verletzung einer Berufspflicht i. S. d. § 11 Abs. 2 Nr. 2 Gesetz über das …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Ist der Betreffende - wie hier - nicht mehr Bezirksschornsteinfegermeister, weil seine Bestellung sofort vollziehbar widerrufen ist, kann er nicht (mehr) in den Ruhestand versetzt werden (vgl. zum Vorstehenden: BVerwG, Beschluss vom 6. März 2003 - Az.: 6 B 2.03 -, Buchholz 451.29 Schornsteinfeger Nr. 42).

    Rn. 9 Es besteht jedenfalls kein Wahlrecht zwischen dem Widerruf der Bestellung und der Versetzung in den Ruhestand (vgl.: BVerwG, Beschluss vom 6. März 2003, a. a. O.; BayVGH, Beschluss vom 2. Oktober 2008 - Az.: 22 ZB 08.816 -, GewArch 2009, 122; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19. September 2002 - Az.: 14 S 1429/02 -, zitiert nach juris).

    Die Beschwerde legt insofern nicht substantiiert dar, dass zum Zeitpunkt des damit hier maßgeblichen 10. Dezember 2010 Anhaltspunkte für den Antragsgegner dafür bestanden haben, der Antragsteller erfülle die Voraussetzungen für die Versetzung in den Ruhestand gemäß § 10 SchfG (vgl. hierzu: BVerwG, Beschluss vom 6. März 2003, a. a. O.).

  • BVerwG, 14.04.2005 - 4 VR 1005.04

    Eilanträge gegen Flughafen Berlin-Schönefeld weitgehend erfolgreich

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Während im Anwendungsbereich von § 80 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 VwGO bei der Interessenabwägung die Grundsatzentscheidung des Gesetzgebers für die aufschiebende Wirkung von Rechtsbehelfen bedeutsam wird, ist in den Fällen des § 80 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 VwGO zu beachten, dass hier der Gesetzgeber einen grundsätzlichen Vorrang des Vollziehungsinteresses angeordnet hat und es deshalb besonderer Umstände bedarf, um eine hiervon abweichende Entscheidung zu rechtfertigen (siehe: BVerfG…, Beschluss vom 10. Oktober 2003, a. a. O. [m. w. N.]; BVerwG, Beschluss vom 13. März 1975 - Az.: V ER 300.75 -, Buchholz 436.36 § 37 BAföG Nr. 1; Beschluss vom 14. April 2005 - Az.: 4 VR 1005.04 -, BVerwGE 123, 241).

    Dabei sind die Folgen, die sich für den einzelnen Betroffenen mit dem Sofortvollzug verbinden, nur insoweit beachtlich, als sie nicht schon als regelmäßige Folge der gesetzlichen Anordnung des Sofortvollzugs in der gesetzgeberischen Grundentscheidung Berücksichtigung gefunden haben (siehe: BVerfG…, Beschluss vom 10. Oktober 2003, a. a. O. [m. w. N.]; BVerwG, Beschluss vom 14. April 2005, a. a. O.).

  • VGH Baden-Württemberg, 19.09.2002 - 14 S 1429/02

    Widerruf der Bestellung als Bezirksschornsteinfeger - Berufspflichtverletzung und …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Rn. 9 Es besteht jedenfalls kein Wahlrecht zwischen dem Widerruf der Bestellung und der Versetzung in den Ruhestand (vgl.: BVerwG…, Beschluss vom 6. März 2003, a. a. O.; BayVGH, Beschluss vom 2. Oktober 2008 - Az.: 22 ZB 08.816 -, GewArch 2009, 122; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19. September 2002 - Az.: 14 S 1429/02 -, zitiert nach juris).

    Unabhängig davon ist die Rechtmäßigkeit einer auf § 11 Abs. 2 SchfG gestützten Widerrufsverfügung - wovon auch die Beschwerde ausgeht - nach der Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt des Erlasses des Widerrufsbescheides zu beurteilen (vgl.: BVerwG, Urteil vom 8. April 1997 - Az.: 1 C 7.93 -, Buchholz 451.20 Schornsteinfeger Nr. 41; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26. Juni 2008 - Az.: 1 S 36.08 -, zitiert nach juris [m. w. N.]; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19. September 2002, a. a. O.).

  • BVerwG, 21.07.1994 - 4 VR 1.94

    Vorhaben mit vordringlichem Bedarf - Fernstraßenausbau - Planbetroffener - …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Dies gilt unter Beachtung der insoweit gegebenen gesetzgeberischen Entscheidung insbesondere auch für den Fall, dass ein Rechtsbehelf gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 bis 3 VwGO von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung entfaltet (siehe: BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - Az.: 1 BvR 2025/03 -, NVwZ 2004, 93 [m. w. N.]; BVerwG, Beschluss vom 21. Juli 1994 - Az.: 4 VR 1.94 -, BVerwGE 96, 239; Beschluss vom 6. September 2005 - Az.: 1 VR 2.95 -, Buchholz 402.45 VereinsG Nr. 23;… Kopp/Schenke, VwGO, 15. Auflage, § 80 Rn. 146, 152 [m. w. N.];… Bader, VwGO, 4. Auflage, § 80 Rn. 83 f. [m. w. N.]).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 01.12.2008 - 2 M 248/08

    Beschwerde des Landesverwaltungsamtes in Sachen "Widerruf der Bestellung zum …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Diese Bedeutung bestimmt der Senat in Anlehnung an die Empfehlung in Ziffer 54.2.1 des Streitwertkataloges für die Verwaltungsgerichtsbarkeit in der Fassung vom Juli 2004 (NVwZ 2004, 1327 [1332]), die als Streitwert für die Gewerbeuntersagung den Jahresbetrag des erzielten oder erwarteten Gewinns, mindestens aber 15.000,00 EUR vorsieht (siehe auch: OVG LSA, Beschluss vom 4. Dezember 2008 - Az.: 2 O 249/08 und vom 1. Dezember 2008 - Az.: 2 M 248/08 -, veröffentlicht bei juris [m. w. N.]).
  • BVerwG, 08.04.1997 - 1 C 7.93

    Gewerberecht - Schornsteinfeger, Widerruf und Rücknahme einer Bestellung als …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Unabhängig davon ist die Rechtmäßigkeit einer auf § 11 Abs. 2 SchfG gestützten Widerrufsverfügung - wovon auch die Beschwerde ausgeht - nach der Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt des Erlasses des Widerrufsbescheides zu beurteilen (vgl.: BVerwG, Urteil vom 8. April 1997 - Az.: 1 C 7.93 -, Buchholz 451.20 Schornsteinfeger Nr. 41; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26. Juni 2008 - Az.: 1 S 36.08 -, zitiert nach juris [m. w. N.]; VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 19. September 2002, a. a. O.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 26.06.2008 - 1 S 36.08

    vorläufiger Rechtsschutz; Beschwerde; Bezirksschornsteinfegermeister; …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Unabhängig davon ist die Rechtmäßigkeit einer auf § 11 Abs. 2 SchfG gestützten Widerrufsverfügung - wovon auch die Beschwerde ausgeht - nach der Sach- und Rechtslage im Zeitpunkt des Erlasses des Widerrufsbescheides zu beurteilen (vgl.: BVerwG, Urteil vom 8. April 1997 - Az.: 1 C 7.93 -, Buchholz 451.20 Schornsteinfeger Nr. 41; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 26. Juni 2008 - Az.: 1 S 36.08 -, zitiert nach juris [m. w. N.]; VGH Baden-Württemberg…, Urteil vom 19. September 2002, a. a. O.).
  • BVerwG, 06.09.1995 - 1 VR 2.95

    Anforderungen an die Anordnung der aufschiebenden Wirkung einer Verbotsverfügung …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Dies gilt unter Beachtung der insoweit gegebenen gesetzgeberischen Entscheidung insbesondere auch für den Fall, dass ein Rechtsbehelf gemäß § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 bis 3 VwGO von Gesetzes wegen keine aufschiebende Wirkung entfaltet (siehe: BVerfG, Beschluss vom 10. Oktober 2003 - Az.: 1 BvR 2025/03 -, NVwZ 2004, 93 [m. w. N.]; BVerwG, Beschluss vom 21. Juli 1994 - Az.: 4 VR 1.94 -, BVerwGE 96, 239; Beschluss vom 6. September 2005 - Az.: 1 VR 2.95 -, Buchholz 402.45 VereinsG Nr. 23;… Kopp/Schenke, VwGO, 15. Auflage, § 80 Rn. 146, 152 [m. w. N.];… Bader, VwGO, 4. Auflage, § 80 Rn. 83 f. [m. w. N.]).
  • VGH Bayern, 02.10.2008 - 22 ZB 08.816

    Verhältnis von Widerruf der Bestellung als Bezirksschornsteinfegermeister und …

    Auszug aus OVG Sachsen-Anhalt, 01.03.2011 - 1 M 13/11
    Rn. 9 Es besteht jedenfalls kein Wahlrecht zwischen dem Widerruf der Bestellung und der Versetzung in den Ruhestand (vgl.: BVerwG…, Beschluss vom 6. März 2003, a. a. O.; BayVGH, Beschluss vom 2. Oktober 2008 - Az.: 22 ZB 08.816 -, GewArch 2009, 122; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 19. September 2002 - Az.: 14 S 1429/02 -, zitiert nach juris).
  • BVerwG, 13.03.1975 - 5 ER 300.75

    Rechtsmittel - Anordnung der aufschiebenden Wirkung - Überleitung von …

  • OVG Sachsen-Anhalt, 10.11.2011 - 1 L 103/10

    Widerruf der Bestellung eines Bezirksschornsteinfegermeisters rechtswidrig

    Im Anschluss an die für Untersagungsverfahren gem. § 35 GewO entwickelte Rechtsprechung ist hiernach nicht auf den Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung abzustellen; dem zwischenzeitlichen Verhalten des Bezirksschornsteinfegermeisters kommt indes im Hinblick auf die Möglichkeit der Wiedereintragung in die Bewerberliste (§ 5 SchfV) Bedeutung zu (wie hier : BVerwG, Urt. vom 8.8.1997 - 1 C 7.93 - m. w. N. - juris -, OVG LSA B. v. 1.3.2011 - 1 M 13/11 -, juris [m. w. N.];… Musielak/Schira/Manke, Kommentar z. SchfG, 6. Aufl., 2003, RdNr. 9 m. w. N.; Dohrn/Arndt, Kommentar z. SchfG, § 11, RdNr. 9 m. w. N.).

    Insoweit muss es sich indes um Verhaltensweisen handeln, die eine unmittelbare Auswirkung auf die Zuverlässigkeit seiner Aufgabenwahrnehmung haben, d. h. etwa im Fall wiederholter Trunkenheit (wie hier Dohrn/Arndt, a. a. O., RdNr. 5 a, OVG LSA, B. v. 1.3.2011, a. a. O.) Es ist - wie das Verwaltungsgericht zutreffend ausgeführt hat - nicht dargetan, dass der Kläger die ihm nach dem Schornsteinfegergesetz übertragenen Aufgaben nicht ordnungsgemäß erfüllt oder etwa die damit verbundenen steuer- oder sozialversicherungsrechtlichen Pflichten vernachlässigt hat.

  • VGH Baden-Württemberg, 07.01.2015 - 6 S 1280/13

    Zum Widerruf einer Bestellung zum Bezirksschornsteinfegermeister

    Denn grundsätzlich wird die Vorschrift des § 11 Abs. 2 SchfG über den Widerruf der Bestellung als Bezirksschornsteinfegermeister durch die Regelung über die Versetzung in den Ruhestand weder verdrängt noch in der Weise modifiziert, dass der Widerruf nunmehr im Ermessen der Behörde stünde und so die Möglichkeit der Versetzung in den Ruhestand rechtfertigen würde (vgl. dazu ausführlich: VGH Bad.-Württ., Urteil vom 19.09.2002 - 14 S 1429/02 -, juris; Bay. VGH, Beschluss vom 02.10.2008 - 22 ZB 08.816 -, GewArch 2009, 122; vgl. auch: BVerwG, Beschluss vom 06.03.2003 - 6 B 2.03 -, GewArch 2003, 255; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 01.03.2011 - 1 M 13/11 -, juris).

    Rn. 36 Allerdings ist die Frage, ob diese Grundsätze auch dann gelten, wenn die Verletzung der Berufspflichten, die einen Widerruf zu rechtfertigen geeignet sind, gerade auf gesundheitliche Probleme und die so begründete Berufsuntauglichkeit zurückzuführen sind, in der Rechtsprechung des erkennenden Gerichtshofs ausdrücklich offengelassen (…VGH Bad.-Württ., Urteil vom 19.09.2002, a.a.O.) und auch sonst - soweit erkennbar - in der obergerichtlichen und höchstrichterlichen Rechtsprechung nicht entschieden worden (vgl. etwa: BVerwG, Beschluss vom 06.03.2003 - 6 B 2.03 -, GewArch 2003, 255; Bay. VGH, Beschluss vom 02.10.2008 - 22 ZB 08.816 -, GewArch 2009, 122; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 01.03.2011 - 1 M 13/11 -, juris).

    Zwar kann derjenige, der nicht mehr Bezirksschornsteinfegermeister ist, weil seine Bestellung sofort vollziehbar widerrufen ist, nicht (mehr) in den Ruhestand versetzt werden (BVerwG…, Beschluss vom 06.03.2003, a.a.O.; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 01.03.2011, a.a.O.; Bay. VGH, Beschluss vom 16.05.2013 - 22 ZB 12.2261 -, juris).

  • VGH Bayern, 16.05.2013 - 22 ZB 12.2261

    Erlöschen des Status eines Bezirksschornsteinfegermeisters infolge des sofort …

    Das Verwaltungsgericht hat ergänzend hinzugefügt, dass nach der Rechtsprechung (…BVerwG, B.v. 6.3.2003 - 6 B 2/03 - GewArch 2003, 255, juris Rn. 8; OVG Sachsen-Anhalt, B.v. 1.3.2011 - 1 M 13/11 - juris) diese die Ruhestandsversetzung hindernde Wirkung aufgrund der sofortigen Vollziehbarkeit der Widerrufsentscheidung (vgl. § 11 Abs. 4 SchfG) sofort eintritt und der Betroffene nicht mehr in den Ruhestand versetzt werden kann.
  • VG München, 12.06.2012 - M 16 K 12.1744

    Schornsteinfegergesetz; Anspruch auf Versetzung in den Ruhestand (verneint)

    Ist der Widerruf - wie hier - sofort vollziehbar erfolgt, kann der Betroffene nicht mehr in den Ruhestand versetzt werden (vgl. BVerwG vom 6.3.2003 Az. 6 B 2/03 - juris; OVG LSA vom 1.3.2011 Az. 1 M 13/11 - juris).
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Rechtsprechung
   AG Heidelberg, 29.12.2011 - 1 M 13/11   

Zitiervorschläge
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AG Heidelberg, 29.12.2011 - 1 M 13/11 (https://dejure.org/2011,57553)
AG Heidelberg, Entscheidung vom 29.12.2011 - 1 M 13/11 (https://dejure.org/2011,57553)
AG Heidelberg, Entscheidung vom 29. Dezember 2011 - 1 M 13/11 (https://dejure.org/2011,57553)
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Volltextveröffentlichung

  • juris (Volltext/Leitsatz)
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